Unser Kulturmobil war gestern wieder unterwegs und machte Station vor dem Theater Bremen – im Rahmen einer besonderen Veranstaltung von Donka Dimova: „Das Haus in der Ferne“.

Zwischen Goetheplatz und Theaterfassade entstand ein offener Kulturraum im Stadtraum selbst. Das mobile Bühnenformat brachte Literatur und Performance direkt vor das Gebäude und verwandelte den Ort in einen spontanen Begegnungsraum für Publikum, Passant*innen und Beteiligte.

Im Mittelpunkt des Abends stand Donka Dimovas literarischer Blick auf ein symbolisches Mehrfamilienhaus in Gröpelingen. Dieses Haus ist weniger ein konkreter Ort als vielmehr ein verdichtetes Gefüge aus Geschichten, Erinnerungen und Lebensrealitäten. Menschen aus Bulgarien, der Türkei, Bremen und anderen Orten leben hier nebeneinander, verbunden durch die Figur der Nadezda – deren Name „Hoffnung“ bedeutet. Sie fungiert als verbindende Stimme, die die Bewohner*innen zum Sprechen bringt und die einzelnen Perspektiven miteinander verknüpft.

Stockwerk für Stockwerk entfaltet sich so ein vielstimmiges Panorama: Anekdoten aus dem Alltag, Gespräche über das Leben im Ausland, Weisheiten, Bruchstücke von Biografien und bulgarische Lieder fügen sich zu einem Bild einer Gesellschaft, die oft am Rand wahrgenommen wird und doch sehr nah an den alltäglichen Realitäten liegt. Das Haus wird dabei selbst zum literarischen Raum, in dem unterschiedliche Erfahrungen übereinandergeschichtet sind.

Donka Dimova, die in Bulgarien aufwuchs und später in Bremen und Hannover Politik und Soziales studierte, arbeitet in ihrem Schreiben immer wieder an diesen Übergängen zwischen Sprache, Herkunft und sozialem Kontext. Ihre bisherigen Gedichtbände auf Bulgarisch – „Превод на ежедневието / Übersetzung des Alltags“ (2015) und „На границата. Поезия в пукнатина / An der Grenze. Poesie aus dem Riss“ (2022) – setzen sich ebenfalls mit Grenzerfahrungen auseinander. „Mehrfamilienhaus ohne Aussicht“ ist ihr erster auf Deutsch geschriebener Gedichtband und führt diese Themen konsequent weiter.

Ein prägnanter Moment des Textes beschreibt das Haus als fragmentierte Struktur:
„Als wäre dies ein Puzzlehaus / zersplittert und zusammengeklebt / vom vielen Kommen und Gehen, / vom Kurz-Verweilen und Lang-Ausharren.“
Und an anderer Stelle verdichtet sich die Erfahrung von Öffnung und Schließung in der wiederholten Zeile: „open-closed / open-closed / open-closed“.

Das Kulturmobil selbst wurde dabei zu mehr als nur einer technischen Bühne. Es fungierte als beweglicher Resonanzraum, der Literatur aus dem institutionellen Rahmen heraus in den öffentlichen Raum trägt und dort unmittelbar erfahrbar macht. Vor dem Theater Bremen entstand so ein Setting, in dem Stadt, Text und Publikum ineinandergreifen konnten.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit Visionskultur und globale° statt und war Teil der ersten Aktionstage „Zusammenhalt in Vielfalt“.

Vor vier Wochen haben wir die Türen unseres neuen Creative Hub Bremen in der Pelzerstraße 40 geöffnet – und seitdem ist unglaublich viel passiert. Der Hub hat sich in kurzer Zeit zu einem lebendigen Ort für Austausch, kreative Ideen, Zusammenarbeit und Gründung entwickelt.

Schon im alten Creative Hub in der Kinderklinik wurde klar: Der Bedarf nach offenen, inspirierenden Räumen in Bremen ist groß. Seitdem nutzen täglich unterschiedlichste Menschen den Hub – zum Arbeiten, Netzwerken, Ideen entwickeln, Austauschen oder einfach, um Teil der Community zu sein. Von Gründer*innen über Kreative bis hin zu Initiativen und Studierenden: Der neue Hub bringt Menschen zusammen, die Dinge bewegen wollen.

In den vergangenen vier Wochen fanden bereits zahlreiche Workshops, Meetings, Community-Treffen und kreative Sessions statt. Die Workshopräume wurden intensiv genutzt, erste Projekte sind entstanden und neue Kooperationen wurden angestoßen. Besonders schön zu sehen: Viele Besucher*innen kommen inzwischen regelmäßig vorbei und nutzen den Hub aktiv als Arbeits- und Begegnungsort.

Auch unsere offenen CoWorking-Flächen, das Recording Lab, das Motion Lab und der Meeting Point wurden bereits mit Leben gefüllt. Immer wieder entstehen spontane Gespräche, neue Kontakte und gemeinsame Ideen – genau das, was wir uns für diesen Ort gewünscht haben.

Ein besonderes Highlight waren die vielen unterschiedlichen Menschen und Perspektiven, die den Hub in den ersten Wochen geprägt haben. Der Creative Hub zeigt einfach, wie wichtig niedrigschwellige Orte für Innovation, Kreativität und Vernetzung sind.

Auch aus der Community kamen viele positive Rückmeldungen:

„Es fühlt sich an, als hätte die Bremer Innenstadt endlich einen Ort, an dem man einfach machen kann.“

„Ich komme eigentlich nur für ein Meeting vorbei – und gehe jedes Mal mit neuen Ideen oder Kontakten wieder raus.“

„Die Atmosphäre motiviert total. Man merkt, dass hier viele Menschen zusammenkommen, die wirklich etwas bewegen wollen.“

„Der Hub ist nicht nur ein Raum, sondern ein Treffpunkt für Austausch und gegenseitige Unterstützung.“

Neben den Veranstaltungen wurde auch hinter den Kulissen viel weiterentwickelt: neue Formate geplant, Kooperationen aufgebaut und Ideen gesammelt, wie der Hub gemeinsam mit der Community weiter wachsen kann. Denn der Creative Hub soll kein fertiges Konzept sein, sondern ein Ort, der sich mit den Menschen weiterentwickelt, die ihn nutzen.

Nach den ersten vier Wochen können wir sagen: Der Start war intensiv, inspirierend und voller Energie. In den kommenden Monaten folgen weitere Workshops, Community-Events, Netzwerkformate und neue Möglichkeiten, den Hub aktiv mitzugestalten.

Danke an alle, die in den ersten Wochen dabei waren, den Ort mit Leben gefüllt haben und Teil dieser wachsenden Community sind.

Wir freuen uns auf alles, was noch kommt – und auf alle Ideen, die hier in Zukunft entstehen werden.

Wann Ideen scheitern – und warum genau hier gute Gründungen beginnen 

Das Growmorrow Festival verfolgt eine klare Intention: Zukunft nicht als abstraktes Versprechen zu verhandeln, sondern als konkrete Gestaltungsaufgabe – regional verankert, gesellschaftlich reflektiert und im Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gründungsszene. Am 16. April wurde dieser Anspruch in der Bremer Energieleitzentrale erlebbar: Mit über 60 Speakerinnen und Speakern und mehr als 800 erwarteten Besucherinnen und Besuchern entwickelte sich das Festival zu einem zentralen Treffpunkt der norddeutschen Zukunfts- und Gründungsszene. 

Eines der Panels, das diesen Anspruch besonders deutlich machte, trug den Titel: „Warum gute Ideen scheitern – und wie trotzdem erfolgreiche Gründungen entstehen“. Auf der Bühne diskutierten Meike Goos von BRIDGE (Universität Bremen), Justinian Gomez Moreno von Andenkraft sowie Karin Tanger von Visionskultur. Moderiert wurde die Diskussion von Holger Bloem (Nordwest-Zeitung). 

Scheitern beginnt oft vor dem Markt 

Zentrale Erkenntnis des Panels: Gründungen scheitern in vielen Fällen nicht erst dann, wenn keine Kundinnen oder Kunden gefunden werden. Der kritische Punkt liegt häufig früher – dort, wo es an innerer Klarheit fehlt. Klarheit darüber, warum überhaupt gegründet werden soll, welche Motivation trägt und welches Ziel realistisch verfolgt wird. 

Karin Tanger betonte dabei insbesondere zwei Faktoren, die im Gründungsprozess häufig unterschätzt werden: Leidenschaft für das Thema und Durchhaltevermögen. Entscheidend sei nicht, dass beide maximal ausgeprägt sind, sondern dass sie ehrlich eingeschätzt werden. Je nach Ausprägung müsse sich auch das Gründungsziel unterscheiden. Nicht jede Idee müsse skaliert werden, nicht jede Gründung müsse zwangsläufig wachsen. Entscheidend sei die Passung zwischen Person, Idee und Ziel. 

Die Rolle von Visionskultur im Gründungsökosystem 

An dieser Stelle wurde auch die Rolle von Visionskultur im Bremer Gründungsökosystem sichtbar. Visionskultur war auf dem Growmorrow Festival nicht nur inhaltlich vertreten, sondern gehörte auch zu den offiziellen Netzwerkpartnern und Unterstützern der Veranstaltung. 

Während viele Förderprogramme erst bei ausgearbeiteten Konzepten oder belastbaren Geschäftsmodellen ansetzen, öffnet Visionskultur den Zugang bewusst früher. Auch Gründerinnen und Gründer mit noch vagen Ideen werden aufgenommen. Der Fokus liegt dabei weniger auf standardisierten Programmen als auf individueller Begleitung

In Coachings und Beratungen arbeitet Visionskultur eng mit den Gründenden daran, Motive zu schärfen, Erwartungen zu klären und realistische Entwicklungswege zu definieren. Gerade diese frühe Auseinandersetzung kann verhindern, dass Ideen scheitern, bevor sie überhaupt die Chance hatten, sich im Markt zu erproben. 

Das Panel selbst war geprägt von einer offenen, konzentrierten Gesprächsatmosphäre. Die Moderation führte die Diskussion klar und vertiefend, das Publikum beteiligte sich sichtbar interessiert. Deutlich wurde: Scheitern ist kein Tabu, sondern ein notwendiger Teil von Lern- und Entwicklungsprozessen. 

Ein Festival für Haltung und Austausch 

Eingebettet war das Panel in ein Festival, das bewusst auf journalistische Qualität und gesellschaftliche Einordnung setzte. Zu den weiteren Highlights gehörten die Keynotes von Richard David Precht, der über Zukunft, Künstliche Intelligenz und Verantwortung sprach, sowie Sabine Asgodom, die zum Abschluss den Blick auf Sicherheit und Leichtigkeit in Zeiten des Wandels lenkte. 

Eine begleitende Ausstellung regionaler Unternehmen und Initiativen sowie zahlreiche Begegnungen am Rande der Bühnen machten das Growmorrow Festival zu einem Ort intensiven Austauschs. Über den gesamten Tag hinweg entstanden vielfältige Gespräche und neue Kontakte zwischen Gründer:innen, etablierten Akteur:innen, Förderinstitutionen und weiteren Playern der Gründungsökonomie. 

Eine visuelle Nachberichterstattung mit Film und Bildmaterial ist auf der Website des Festivals unter growmorrow.de verfügbar und vermittelt weitere Eindrücke von Programm, Atmosphäre und Beteiligten. 

Fazit 

Für Visionskultur war das Growmorrow Festival nicht nur ein Ort der Positionierung, sondern auch der Begegnung. Zahlreiche Projekte aus dem eigenen Netzwerk waren als Gäste vor Ort, bestehende Beziehungen wurden vertieft und neue Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit entstanden. 

Unterm Strich war es ein Tag, der gezeigt hat, wie wertvoll Austausch auf Augenhöhe ist – und wie wichtig Räume, in denen Gründung nicht vereinfacht, sondern ehrlich und differenziert diskutiert wird. 
Ein Tag, der sich wirklich gelohnt hat. 

Ein neues Zentrum für Ideen, Austausch und Zusammenarbeit 

Mit der Eröffnung des neuen Creative Hub Bremen am 16.04.2026 in der Pelzer Straße 40 hat die Bremer Innenstadt einen zentralen Ort für Innovation, Kreativität und Gründung gewonnen. In den ehemaligen Räumlichkeiten des Bürgerservice Centers ist ein lebendiger Arbeits- und Begegnungsort entstanden, der Gründer*innen, Kreative, Projekte und Initiativen zusammenbringt. 

Der Creative Hub ist dabei weit mehr als ein klassischer Co-Working-Space. Er versteht sich als dynamisches Innovationsökosystem, in dem Ideen nicht nur entstehen, sondern auch weiterentwickelt und umgesetzt werden können. Unterschiedliche Räume – von Coworking-Bereichen über Workshopräume und Studios für Foto- und Videoarbeiten bis hin zu Ausstellungsflächen, einem Modelabor, Podcaststudio und Veranstaltungsflächen – schaffen die Grundlage für kreatives Arbeiten und interdisziplinären Austausch. 

„Mit dem Creative Hub haben wir einen Ort geschaffen, an dem Ideen schnell wachsen können und Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht“, so Marc Fucke, Geschäftsführer von Visionskultur. „So entstehen innovative Ideen und Start-ups, die hier Unterstützung finden und unsere Stadt bereichern.“ 

Auch die Eröffnungsfeier spiegelte genau diesen Anspruch wider. Hunderte Gäste aus der Bremer Gründungs-, Kultur- und Kreativszene kamen zusammen, um den neuen Ort kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In ihrer Eröffnungsrede betonte Wirtschaftsstaatsrätin Maike Frese die Bedeutung des Creative Hubs für die Zukunft Bremens und hob hervor, wie wichtig Visionskultur mit seiner Arbeit und Community für Innovation, Zusammenarbeit und neue Ideen sind. 

Im Anschluss an die offiziellen Worte wurden zahlreiche Führungen durch den Creative Hub angeboten. In kleinen und größeren Gruppen konnten die Gäste die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten kennenlernen und einen direkten Eindruck davon gewinnen, wie hier zukünftig gearbeitet und gestaltet wird. Die große Nachfrage nach den Rundgängen zeigte das hohe Interesse und die Neugier am Creative Hub als zentrales Gründungs- und Transferzentrum mitten in der City. 

Nach dem offiziellen Teil ging die Veranstaltung in einen offenen Austausch über. DJ Smiles von Bremen Next begleitete den Abend musikalisch und sorgte für eine angenehme, lebendige Atmosphäre. Zwischen Gesprächen, Musik und ersten Vernetzungen wurde schnell deutlich, welches Potenzial im Creative Hub steckt. 

Auch aus der Community selbst kamen erste Stimmen: 

„Man merkt sofort, dass das hier ein Ort ist, an dem man sich gerne aufhält und miteinander ins Gespräch kommt.“ 

„Die Vielfalt an Menschen und Möglichkeiten ist beeindruckend – hier kann wirklich etwas entstehen.“ 

„Es ist beeindruckend, dass das Team von Visionskultur diesen Creative Hub innerhalb von 3 Wochen von einer Baustelle zu einem Zentrum der Innovation verwandelt hat.“ 

„Ein Raum, der offen ist und Lust macht, Ideen direkt umzusetzen.“ 

Die Eröffnung markiert damit den Startpunkt für eine Vielzahl an Formaten, die im neuen Hub stattfinden werden – von niedrigschwelligen Workshops über Community-Events bis hin zu gezielten Unterstützungsangeboten für Gründer*innen. Ziel ist es weiterhin, einen Ort zu etablieren, an dem Menschen zusammenkommen, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten. 

Der Creative Hub Bremen ist eröffnet – wir freuen uns auf euren Besuch! 

Am 25.02. drehte sich im Visionskultur CoLab alles um ein Thema, das viele Selbstständige gerne vor sich herschieben – und das doch essenziell für unternehmerischen Erfolg ist: Buchhaltung

Mit 12 Teilnehmenden war der Workshop intensiv, praxisnah und voller Aha-Momente. Unter der Leitung von Webmen tauchten wir tief ein in die Welt der Zahlen, Daten und Fakten – verständlich erklärt, strukturiert aufbereitet und direkt anwendbar. 

Buchhaltung verstehen statt fürchten 

Ob Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Belegorganisation oder steuerliche Grundlagen – schnell wurde klar: Buchhaltung ist kein notwendiges Übel, sondern ein strategisches Steuerungsinstrument. Wer seine Zahlen kennt, trifft bessere Entscheidungen. 

Webmen schaffte es, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen. Statt trockener Theorie gab es konkrete Beispiele aus dem unternehmerischen Alltag. Fragen waren ausdrücklich erwünscht – und wurden praxisnah beantwortet. 

Praxisorientiert und interaktiv 

Die Gruppe arbeitete aktiv mit, diskutierte individuelle Herausforderungen und teilte Erfahrungen. Gerade dieser Austausch machte den Workshop besonders wertvoll: Unterschiedliche Geschäftsmodelle bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich – und genau diese Vielfalt spiegelte sich in den Gesprächen wider. 

Von der sauberen Belegablage bis zur Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Steuerbüro: Die Teilnehmenden nahmen konkrete To-dos und mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Zahlen mit. 

Fazit: Mehr Klarheit, mehr Kontrolle 

Nach dem Workshop war eines deutlich: Buchhaltung bedeutet Klarheit. Klarheit über Liquidität, Rentabilität und Wachstumsmöglichkeiten. 

Der Workshop im Visionskultur CoLab hat gezeigt, dass Zahlen kein Hindernis sind – sondern ein Werkzeug. Und wer lernt, sie richtig zu nutzen, gewinnt nicht nur Überblick, sondern unternehmerische Kontrolle. 

Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen – und auf viele weitere Lernmomente mit euch! 

Freitagabend, 20.02., besondere Stimmung im Visionskultur CoLab: Andenkraft war mit Family, Friends und Supportern zu Gast, um gemeinsam die Folge von "Die Höhle der Löwen" zu schauen – und natürlich mitzufiebern. 

Schon beim Ankommen war spürbar: Das ist kein gewöhnlicher Abend. Zwischen Vorfreude, Aufregung und Stolz lag echte Gründer*innen-Energie in der Luft. 

Gemeinsam mitfiebern 

Als die Sendung startete und Andenkraft auf dem Bildschirm erschien, wurde es still im Raum – gefolgt von Applaus, Lachen und spannungsgeladenen Momenten. Wer selbst schon einmal gepitcht hat, weiß, wie viel Vorbereitung, Mut und Durchhaltevermögen hinter wenigen Minuten TV-Auftritt stecken. 

Für das Team war es ein ganz besonderer Meilenstein: Die eigene Idee zur Primetime im Fernsehen zu wissen, die Gespräche mit den Investor*innen noch einmal zu erleben und diesen Moment mit vertrauten Menschen zu teilen. 

Mehr als nur ein Fernsehabend 

Das Event war nicht nur ein Viewing, sondern auch ein starkes Zeichen für Community. Das Visionskultur CoLab wurde an diesem Abend zum Ort des Mitfieberns, Unterstützens und Feierns. Genau dafür steht Co-Working: Raum für Ideen – und Raum für Erfolge. 

Gründung bedeutet Risiko, harte Arbeit und viele Unsicherheiten. Umso wichtiger sind solche Momente, in denen sichtbar wird, was alles möglich ist. 

Wir drücken die Daumen! 

Wir gratulieren Andenkraft zu diesem großen Schritt und wünschen weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg. 🚀 Hier könnt ihr mehr über Andenkraft erfahren!

Am Montag, den 16.02. 2026 war es endlich soweit: Der erste Workshop unserer beliebten Workshop-Reihe „Zielgruppe.Marke.Sichtbarkeit“ stand auf dem Programm – diesmal mit dem Fokus auf Zielgruppe definieren. Im neuen CoLab in der Pelzerstraße trafen sich Unternehmer*innen, Gründer*innen und kreative Köpfe, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, das oft unterschätzt wird, aber enorm wichtig ist:

“Wer sind meine Kund*innen wirklich?”

Mehr als nur demografische Daten

Viele starten mit simplen Merkmalen wie Alter, Wohnort oder Geschlecht. Klar, das ist ein Anfang – aber reicht das wirklich, um ein Angebot gezielt zu positionieren? Unsere Antwort: Nein.

Der Workshop machte deutlich: Wer wirklich verstanden werden will, muss tiefer gehen. Wir haben Methoden wie die Empathy Map und die Erstellung von Personas eingesetzt, um uns in die Perspektive der Kund*innen hineinzuversetzen. Hypothesen wurden gebildet, getestet und angepasst – so entsteht ein echtes Verständnis statt bloßer Annahmen.

„Ich dachte, ich kenne meine Zielgruppe – jetzt sehe ich, wie viel ich noch lernen kann!“ – Teilnehmer*innen-Feedback

So lief der Workshop ab

Der Tag begann mit einer lockeren Vorstellungsrunde: Jede*r Teilnehmer*in hatte 30 Sekunden, um sich kurz zu präsentieren. Danach ging es in die Theorie: Warum ist Zielgruppenverständnis so entscheidend? Was passiert, wenn man es vernachlässigt?

Im Anschluss wurde es praktisch: Anhand von Beispielen und Übungen probierten die Teilnehmer*innen die Tools direkt aus. Der Austausch war intensiv – es wurde diskutiert, Erfahrungen geteilt und Herausforderungen reflektiert.

Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Reflexionsrunde, in der die wichtigsten Learnings des Workshops zusammengetragen wurden.

Fazit

Der Workshop hat gezeigt: Wer seine Zielgruppe wirklich versteht, kann Angebote passgenauer gestalten, Marketingmaßnahmen optimieren und langfristig erfolgreicher arbeiten. Zielgruppenarbeit ist keine trockene Theorie – sie ist der Schlüssel, um Zeit, Geld und Energie effizient einzusetzen.

Neugierig auf den nächsten Schritt?

Der zweite Workshop der Reihe widmet sich dem Thema Marke – die Workshops sind thematisch offen gestaltet, sodass du gerne noch dazustoßen kannst!

Sei dabei, wenn wir gemeinsam herausfinden, wie du deine Marke klar positionierst und sichtbar machst. Melde dich jetzt an und sichere dir deinen Platz!

Vom Hörsaal zur Hauptbühne – Bennys Weg in die Moderation

Er hat einen der wichtigsten Preise der Branche gewonnen, stand bereits auf einigen der größten Eventbühnen des Landes – und ist trotzdem gerade erst am Anfang: Benny Ge ist Moderator mit Haltung, Vision und eigener Handschrift. In seiner Erfolgsgeschichte zeigt er, wie man sich neu erfindet, sichtbar wird und dabei seinen Werten treu bleibt.

Vom Hörsaal ins Rampenlicht

Bennys Karriere begann nicht etwa auf der Bühne, sondern im Hörsaal – als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln, mitten in der Promotion. Davor war er Bankkaufmann. Doch schon während seiner Forschungszeit merkte er: „Mir fehlt die Bühne.“ Also wagte er den Schritt und verfolgte seinen Kindheitstraum: Moderator werden.

Was viele nur als ferne Vorstellung mit sich herumtragen, setzte Benny konsequent in die Tat um. „Die Leidenschaft fürs Moderieren begleitet mich seit meiner Kindheit. Ich wusste: Wenn ich’s nicht jetzt versuche, dann nie.“ Und der Versuch wurde zum Erfolg – 2023 wurde er als Nachwuchsmoderator des Jahres ausgezeichnet. Damit verbunden: die Moderation der renommierten BrandEx Awardverleihung – ein Moment, der sein Business auf ein neues Level hob.

Vom ersten Auftritt zur eigenen Marke

Der Anfang war wie bei vielen Selbstständigen: viel Arbeit für wenig oder gar kein Geld. „Ich habe anfangs oft kostenlos moderiert – einfach um Erfahrung zu sammeln und mein Profil zu schärfen.“ Doch Benny baute von Anfang an mit Weitblick: eigene Website, Markenauftritt, Fotos, Videos – alles auf professionelle Beine gestellt.

2023 folgte ein Rebranding, das nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich für Klarheit sorgte. Zwei Claims stehen heute für seine Arbeit:
„Moderation der neuen Generation“ und „FCK0815“ – eine klare Absage an leere Phrasen, beliebige Moderation und uninspirierte Veranstaltungen. Benny steht für frische Perspektiven, echte Kommunikation und Bühnenmomente, die im Kopf bleiben.

Erfolge, Meilensteine – und ein Ausblick auf die großen Bühnen

Sein Weg führte Benny mittlerweile zu Events, die er früher nur aus dem Livestream kannte. 2025 moderierte er erstmals eine große Showproduktion – „Bundesliga der Eventbranche“, wie er selbst sagt. Bald steht er sogar vor 6.000 Menschen auf der Bühne.

Doch für Benny zählt nicht nur die Größe: „Ich bin stolz auf jedes einzelne Event – ob kleine Talkrunde oder große Preisverleihung. Jede Bühne bringt mich weiter.“ Seine Entwicklung ist sichtbar: Die Technik wird professioneller, das Publikum größer, die Anfragen spezifischer. Benny etabliert sich Schritt für Schritt als feste Größe in der Moderationslandschaft.

Zwischen Sichtbarkeit und Selbstbehauptung – Herausforderungen auf dem Weg

Natürlich lief nicht alles glatt. Besonders am Anfang war es schwer, erste Kund:innen zu gewinnen. Sichtbarkeit musste hart erarbeitet werden – über Social Media, Website, Netzwerke. Auch Preisverhandlungen waren (und sind) ein sensibles Thema: „Oft wird mit ‚Reichweite‘ gelockt. Aber Sichtbarkeit zahlt keine Miete. Faire Bezahlung ist essenziell – auch für Künstler:innen.“

Lernen, den eigenen Wert zu vertreten, war für Benny ein Prozess – und ist es noch. Aber einer, den er offensiv angeht: „Ich lerne, verhandle, stelle Forderungen. Weil ich weiß, was meine Arbeit wert ist.“

Visionskultur – ein Netzwerk, das trägt

Kurz nach seinem Umzug zurück nach Bremen wurde Benny durch Instagram auf Visionskultur aufmerksam. Auf der Suche nach Austausch und kreativer Infrastruktur landete er im Creative HUB – und fühlte sich sofort angesprochen.

„Die Coachings, die Visionskultur in verschiedenen Themenbereichen anbietet, haben mir besonders geholfen – zum Beispiel in Social-Media. Und: Ich moderiere inzwischen auch selbst Events im Visionskultur-Umfeld.“ Visionskultur unterstützt ihn mit Sichtbarkeit, Vernetzung und konkreten Aufträgen – ein Ort, der mitwächst, wenn man ihn mitgestaltet.

Moderation ist Persönlichkeit – und tägliches Wachstum

Für Benny ist Moderation mehr als Job – sie ist Ausdruck seiner Persönlichkeit. „Ich bin in den letzten Jahren stark gewachsen – nicht nur beruflich. Sich immer wieder zu zeigen, sichtbar zu machen, sich mit Feedback auseinanderzusetzen – das macht was mit einem.“ Er hat sich Skills in Webdesign, Branding, Akquise und sogar Bürokratie angeeignet – alles neben dem eigentlichen Kerngeschäft: Menschen und Inhalte auf Bühnen zum Strahlen zu bringen.

Seine Vision für die Zukunft: medial sichtbar und kreativ vernetzt

Aktuell liegt Bennys Fokus auf Social Media & Content Creation, um noch sichtbarer zu werden. Sein Ziel: mehr Jobs in großen Produktionen und langfristig eine feste Rolle in redaktionellen oder kreativen Medienteams. Er will nicht nur moderieren, sondern auch an der Gestaltung mitwirken.

Sein Weg ist noch lange nicht zu Ende – aber er weiß, wie wichtig der Anfang war. Und dass dieser selten so leicht ist, wie viele es darstellen.

Bennys Rat an andere Selbstständige und Gründer:innen

„Streicht das ‚einfach machen‘. Es ist nicht einfach. Es ist chaotisch, verwirrend, überfordernd – und trotzdem wichtig. Lies, hör Podcasts, hol dir Input – aber am Ende musst du anfangen. Gründung braucht Geduld, Leidenschaft und Ausdauer.
Mein Rat: Tu es – nicht ‚einfach‘, aber trotzdem.“

Benny Ge & Visionskultur – Bühne frei für neue Ideen

Visionskultur ist für Benny kein einmaliges Angebot, sondern ein verlässlicher Partner: mit Know-how, Netzwerk, konkreten Formaten und offener Haltung. „Ich habe hier Menschen getroffen, die mich begleiten, fordern und unterstützen – genau das, was man als Kreativer am Anfang braucht.“

Wenn du Benny und seine Arbeit näher kennenlernen möchtest, schau dir jetzt unser Video auf Instagram an – dort erzählt er selbst, warum er es liebt, auf der Bühne zu stehen:
👉 Zum Reel auf Instagram: @visionskultur_ 

Am 19. November fand im Rahmen der Gründungswoche 2025 der Workshop „Von der Idee zur Skizze – Dein Einstieg ins Gründen mit Visionskultur“ statt. Mit zwölf Teilnehmenden bot das Format einen praxisnahen und niedrigschwelligen Einstieg in den Gründungsprozess – offen für Studierende, Berufstätige und alle, die mit dem Gedanken spielen, eine eigene Idee umzusetzen. 

Ziel des Workshops war es, einen ersten realistischen Eindruck davon zu vermitteln, wie es ist, mit Visionskultur zu gründen: gemeinsames Arbeiten, offener Austausch, kreative Methoden und direktes Feedback aus dem Netzwerk. Dabei war es unerheblich, ob die Teilnehmenden bereits eine konkrete Idee mitbrachten oder zunächst einfach reinschnuppern wollten. 

Inhaltlich orientierte sich der Workshop an Ansätzen aus dem Design Thinking. Im Mittelpunkt stand nicht sofort die Lösung, sondern zunächst das Verstehen und Hinterfragen des zugrunde liegenden Problems. Denn im Gründungsprozess wird häufig zu schnell über Lösungen gesprochen, ohne das eigentliche Problem ausreichend zu analysieren. Dieses tiefe Problemverständnis ist jedoch entscheidend – sowohl für den späteren Product-Market-Fit als auch für eine klare und überzeugende Kommunikation mit Kund*innen, Partnern und Unterstützer*innen. Erst auf dieser Basis lassen sich innovative und nachhaltige Ideen entwickeln, die über oberflächliche Ansätze hinausgehen. 

Der Workshop fand in der Alten Post in der Neustadt statt. Nach einem kurzen Ankommen und Check-in folgten inhaltliche Impulse sowie eine interaktive Übungsphase, in der die Teilnehmenden ihre Ideen weiterentwickelten, diskutierten und erste Skizzen erarbeiteten. Der Fokus lag dabei auf Zusammenarbeit, Offenheit und dem gemeinsamen Lernen voneinander. 

Fazit: „Von der Idee zur Skizze“ bot einen kompakten, praxisnahen Einstieg ins Gründen und zeigte, wie wichtig es ist, sich Zeit für das Verstehen von Problemen zu nehmen. Gleichzeitig machte der Workshop deutlich, wie wertvoll Austausch, Feedback und ein unterstützendes Netzwerk im frühen Gründungsprozess sein können – ein gelungener Beitrag zur Gründungswoche 2025. 

Kreative Zwischennutzung, lebendiger Austausch und ein offener Ort mitten in der Innenstadt 

Mit dem Winter Pop Hub hat Visionskultur im Winter einen neuen kreativen Ort in der Bremer Innenstadt geschaffen. In zentraler Lage, in unmittelbarer Nähe zum Hanseatenhof, wurde leerstehende Fläche temporär neu belebt – als offenes Atelier, Werkstatt und Verkaufsraum zugleich. Ziel war es, die Vielfalt der Bremer Gründungs- und Kreativszene sichtbar zu machen und einen niedrigschwelligen Begegnungsort für Austausch, Inspiration und Beteiligung zu eröffnen. 

Von Anfang an war der Winter Pop Hub als offenes Format gedacht: Passant*innen konnten nicht nur Produkte entdecken und erwerben, sondern den Entstehungsprozessen direkt zusehen, mit den Macher*innen ins Gespräch kommen und selbst kreativ werden. Die rundum verglaste Fläche machte Handwerk, Design und Gründung unmittelbar erlebbar und lud dazu ein, stehenzubleiben, Fragen zu stellen und Neues auszuprobieren. 

Kreative Vielfalt aus der Visionskultur-Community 

Getragen wurde der Winter Pop Hub von engagierten Mitgliedern der Visionskultur-Community. Unterschiedliche Projekte präsentierten ihre Arbeiten vor Ort – von Keramik, Papierkunst und Fotografie über Mode, Accessoires und Upcycling bis hin zu Papeterie und Geschenkideen. Die Bandbreite der Angebote zeigte, wie vielfältig, professionell und nachhaltig die Bremer Kreativszene aufgestellt ist. 

Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch: Besucher*innen konnten Einblicke in Arbeitsweisen gewinnen, Feedback geben, Produkte testen und mehr über die Geschichten hinter den Ideen erfahren. Für viele der beteiligten Projekte bot der Winter Pop Hub eine seltene Gelegenheit, ihre Arbeit unter realen Bedingungen zu präsentieren und weiterzuentwickeln. 

Workshops als Herzstück des Pop-ups 

Ein zentraler Bestandteil des Winter Pop Hubs war das umfangreiche Workshop-Programm. In offenen und angeleiteten Formaten konnten Interessierte selbst aktiv werden – etwa beim Gestalten von Keramik, beim Arbeiten mit Papier, bei textilen Techniken oder beim Upcycling. Die Workshops machten kreative Prozesse greifbar und senkten Hemmschwellen: Mitmachen war ausdrücklich erwünscht, Vorkenntnisse nicht erforderlich. 

So entstand ein Ort des Lernens, Ausprobierens und gemeinsamen Gestaltens – generationenübergreifend und niedrigschwellig. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, neue Techniken kennenzulernen oder eigene kreative Ideen umzusetzen. 

Ein Ort für Begegnung und Stadtentwicklung 

Über das konkrete Programm hinaus zeigte der Winter Pop Hub, welches Potenzial in temporären Nutzungen innerstädtischer Flächen liegt. Er schlug eine Brücke zwischen Weihnachtsmarkt, Innenstadt und lokaler Szene und machte deutlich, wie Stadtentwicklung durch kulturelle und kreative Impulse bereichert werden kann. 

Gleichzeitig nutzte Visionskultur die Fläche, um über die eigene Arbeit, zukünftige Projekte und Perspektiven ab 2026 zu informieren. Formate wie die „Hub-Zeit“ oder thematische Austauschrunden fanden auch hier ihren Platz und stärkten die Vernetzung innerhalb der Community. 

Visionskultur bedankt sich bei allen beteiligten Community-Mitgliedern, Besucher*innen und Unterstützer*innen – und nimmt viele Impulse und Erfahrungen mit in kommende Projekte. 

Beteiligte Projekte:  
Visionscouture (Angelika Erbacher), Monika Jessing, Caroline Schwarz, Photowerkstatt Sabine Mühl, Bremer Maker (Heiko Ahrens), BagFood (Anna Udoh) und trashures by Fashion Up (Chiara Janique Ahrens) 

Unterstützt durch die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation und der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). 

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