Winter Pop HUB - Rückblick

Kreative Zwischennutzung, lebendiger Austausch und ein offener Ort mitten in der Innenstadt 

Mit dem Winter Pop Hub hat Visionskultur im Winter einen neuen kreativen Ort in der Bremer Innenstadt geschaffen. In zentraler Lage, in unmittelbarer Nähe zum Hanseatenhof, wurde leerstehende Fläche temporär neu belebt – als offenes Atelier, Werkstatt und Verkaufsraum zugleich. Ziel war es, die Vielfalt der Bremer Gründungs- und Kreativszene sichtbar zu machen und einen niedrigschwelligen Begegnungsort für Austausch, Inspiration und Beteiligung zu eröffnen. 

Von Anfang an war der Winter Pop Hub als offenes Format gedacht: Passant*innen konnten nicht nur Produkte entdecken und erwerben, sondern den Entstehungsprozessen direkt zusehen, mit den Macher*innen ins Gespräch kommen und selbst kreativ werden. Die rundum verglaste Fläche machte Handwerk, Design und Gründung unmittelbar erlebbar und lud dazu ein, stehenzubleiben, Fragen zu stellen und Neues auszuprobieren. 

Kreative Vielfalt aus der Visionskultur-Community 

Getragen wurde der Winter Pop Hub von engagierten Mitgliedern der Visionskultur-Community. Unterschiedliche Projekte präsentierten ihre Arbeiten vor Ort – von Keramik, Papierkunst und Fotografie über Mode, Accessoires und Upcycling bis hin zu Papeterie und Geschenkideen. Die Bandbreite der Angebote zeigte, wie vielfältig, professionell und nachhaltig die Bremer Kreativszene aufgestellt ist. 

Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch: Besucher*innen konnten Einblicke in Arbeitsweisen gewinnen, Feedback geben, Produkte testen und mehr über die Geschichten hinter den Ideen erfahren. Für viele der beteiligten Projekte bot der Winter Pop Hub eine seltene Gelegenheit, ihre Arbeit unter realen Bedingungen zu präsentieren und weiterzuentwickeln. 

Workshops als Herzstück des Pop-ups 

Ein zentraler Bestandteil des Winter Pop Hubs war das umfangreiche Workshop-Programm. In offenen und angeleiteten Formaten konnten Interessierte selbst aktiv werden – etwa beim Gestalten von Keramik, beim Arbeiten mit Papier, bei textilen Techniken oder beim Upcycling. Die Workshops machten kreative Prozesse greifbar und senkten Hemmschwellen: Mitmachen war ausdrücklich erwünscht, Vorkenntnisse nicht erforderlich. 

So entstand ein Ort des Lernens, Ausprobierens und gemeinsamen Gestaltens – generationenübergreifend und niedrigschwellig. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, neue Techniken kennenzulernen oder eigene kreative Ideen umzusetzen. 

Ein Ort für Begegnung und Stadtentwicklung 

Über das konkrete Programm hinaus zeigte der Winter Pop Hub, welches Potenzial in temporären Nutzungen innerstädtischer Flächen liegt. Er schlug eine Brücke zwischen Weihnachtsmarkt, Innenstadt und lokaler Szene und machte deutlich, wie Stadtentwicklung durch kulturelle und kreative Impulse bereichert werden kann. 

Gleichzeitig nutzte Visionskultur die Fläche, um über die eigene Arbeit, zukünftige Projekte und Perspektiven ab 2026 zu informieren. Formate wie die „Hub-Zeit“ oder thematische Austauschrunden fanden auch hier ihren Platz und stärkten die Vernetzung innerhalb der Community. 

Visionskultur bedankt sich bei allen beteiligten Community-Mitgliedern, Besucher*innen und Unterstützer*innen – und nimmt viele Impulse und Erfahrungen mit in kommende Projekte. 

Beteiligte Projekte:  
Visionscouture (Angelika Erbacher), Monika Jessing, Caroline Schwarz, Photowerkstatt Sabine Mühl, Bremer Maker (Heiko Ahrens), BagFood (Anna Udoh) und trashures by Fashion Up (Chiara Janique Ahrens) 

Unterstützt durch die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation und der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). 

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