Viele von euch kennen Den Kapitän vermutlich als Fotograf, DJ oder Entertainer, denn er hat die Visionskultur bereits auf vielen Events unterstützt und begleitet. Heute steht uns Der Kapitän (Proud Member of THE CRISP AGENCY) Rede und Antwort.
Deine Vision in drei Sätzen:
Mit positiven Vibes und professioneller Energie, ein starkes und
wachsendes Umfeld schaffen in dem die Lebensfreude zu einem Ozean wächst.
Dein Lebensmotto:
Ahoi liebe Erdenbewohner, lasst uns zusammen schwimmen!
Lieber Daniel, seitdem du Mitglied unserer Community geworden bist, hat sich bei dir einiges getan! Schleichender Prozess, harte Arbeit oder spontan durchgestartet?
Jeder Tag bedeutet harte Arbeit und sich immer wieder neu zu erfinden, seine Visionen und Träume
voranzubringen ist ein stetiger Weg.
Du bist gleich mit mehreren Projektideen hier im Hub! Erzähl doch mal…und vor allem, wie kam es
von dem einen zum anderen?
Ich habe mich schon immer für visuelle Dinge interessiert und mache gerne Dinge selber. Ich scheue
mich nicht neue Wege zu beschreiten und das meiste passiert auf dem Weg.
In welchem Bereich hast du bisher gearbeitet? Konntest du dort Erfahrungen sammeln, die dir nun in
der Umsetzung deines Projekts hilfreich sind?
Ich bin schon in sehr viele Bereiche eingetaucht und jede Erfahrung bringt mich weiter. Die ständige
Reflexion und die kritische, aber konstruktive Entwicklung führt für mich zu einer stetigen
Weiterentwicklung.
Welche Hilfsangebote, Ressourcen, Möglichkeiten haben dich besonders in deinem Werdegang
unterstützt?
Der Austausch mit der Community und auch viele andere Medien wie YouTube helfen mir Dinge zu
erschließen.
Du startest volle Kanne voraus und hast schon an einigen Visionskultur Events als fester Bestandteil
teilgehabt. Was war bisher dein Lieblings-Hub-Moment?
Ich habe es sehr genossen mit den Projekten an Grillabenden zusammen zu sitzen und sich
auszutauschen und dabei Musik aufzulegen.
Was treibt dich an? Was motiviert dich?
Die Mittelmäßigkeit der Dinge
Welche drei Tipps würdest du neuen Mitglieder gerne mit auf den Weg geben? Was hast du hier im Hub gelernt?
Lass dich ein, tausch dich aus, schnupper rein
Bist du schon einmal so richtig auf die F** ähh… erfolgreich gescheitert?
Klar schon x-mal, aber es ist kein Scheitern für mich sondern ein Teller voll Selbstdialog was man beim
nächsten Mal verändern kann.
Wie wichtig ist Community für dich? Kannst du uns eine Sache nennen, die du aus der Gemeinschaft
gelernt hast?
Sei dabei, versuche etwas reinzugeben, sei da!
Was bedeutet für dich eine Vision haben?
Etwas neues zu visualisieren und gemeinsam oder allein zu materialisieren!
Und nun zur letzten Frage: Warum Bremen?
Weil Bremen meine Heimat ist und ich mich hier einfach wohl fühle!
Franziska Schubert studierte auf der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und war bis 2012 festes Ensemblemitglied am Theater Bremen. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Schauspielerin. Sie gastierte am Hamburger Schauspielhaus, am Oldenburgischen Staatstheater, Theater Bern, Theater Luzern und natürlich weiterhin am Bremer Theater. Außerdem arbeitet sie in Film, Funk und Fernsehen. Man kann also sagen: Franziska ist eine gefragte Frau. Und doch begann sie 2020 ein weiteres Studium: Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen.
Mit ihrem Text „In einem Haus“ gewann Franziska das Literaturstipendium Hamburger Stadtschreiberin.



Für uns beantwortet die Autorin einige interessante Fragen:
Liebe Franziska, du hast bereits viele Orte und Städte sowohl beruflich als auch privat erkundet; sie aus verschiedenen Perspektiven beobachtet und beschrieben. Was macht den Creative Hub für dich besonders?
Der Hub ist für mich ein Ort, der „Möglichkeitsräume“ schafft und Menschen verbindet. Ohne meinen Schreibraum im Hub, hätte ich nicht oft die Möglichkeit in Ruhe zu schreiben und zu studieren.
Wo wohnt Kreativität?
Die Kreativität lebt auf der Sahnehaube der Seele, auch wenn die Sahne sauer ist.
Dein kleines Buch trägt den Titel "In einem Haus". Außergewöhnlichkeiten und individuelle Geschichten, die sich unter einem gemeinsamen Dach abspielen scheinen dich zu interessieren? Welche Chancen und Möglichkeiten bietet ein solcher Rahmen?
Wenn ich die Frage auf den Hub beziehe, dann ergreift einem unter dem Hub-Dach die Energie aller die dort kreativ arbeiten, atmen, sprechen und sich begegnen. Diese Orte integrieren, sie sind der/ein Kitt unseres Zusammenlebens, unserer Gesellschaft.
Stell dir vor du schreibst eine Kurzgeschichte aus/ über den Hub? Was wäre der Titel? Worum würde sich die Geschichte drehen?
Die Weltbürger:innen, TausendundeineTür. Ich würde über die Menschen hinter den Türen schreiben.

Weihnachten ist die Zeit des Beisammenseins und so läutet die Visionskultur-Community gemeinsam mit euch die gemütliche Zeit des Jahres ein. Am 10. Dezember luden wir hierfür zur Veranstaltung „Culture Crossroads meets Christmas“ in den Creative Hub ein.
Mit Schnee, Tannen, Glitzer und viel Liebe verwandelte Emily Mazur von Blossomwedding gemeinsam mit unserem Team den Creative Hub in ein wahres Winterwonderland, das am Abend sogar von außen und auf erster Etage mit den beeindruckten "Light sculptures" by genericartensemble erstrahlte.
Auf dem internationalen Winterbasar konntet ihr die unterschiedlichsten Hub-Projekte und ihre Arbeit entdecken! So zum Beispiel Octavio von T-Boo mit seinen handgefertigten Rucksäcken aus wiederverwendeten Materialien oder Deniz Aktug vom Seconhand-Shop Mareco. Auch die Keramikerin Teresa von Schutt und Asche stellte ihre zauberhaften Werke aus. Internationale Köstlichkeiten von all den vielen migrantischen Organisationen und Vereinen ließen uns gemeinsam Schmausen. Ein besonderer Hingucker: Der Verein Flüchtling für Flüchtling ploppte direkt vor unserer Nase Popcorn in einem großen, roten Automaten – absolut wunderbar! Aber auch das Worldcafé und der Arabische Frauenbund fuhren ordentlich auf und verwöhnten uns kulinarisch. Für Groß und Klein gab es außerdem eine Weihnachtsbäckerei, in der fleißiges Keksebacken angesagt war.



Apropos Mitmachen, natürlich wollten wir ebenso gemeinsam einen Baum schmücken, um genauer zu sein: Esther ermunterte die vielen Besucherinnen einen Wertebaum zu verzieren. Und so findet ihr auf den hölzernen Hub-Baum-Anhängern antworten auf die Fragen: Was verbindet uns? Was ist wirklich wichtig im Leben? Eine so feine Idee ließ ebenso rührende Gespräche entstehen!
Wer sich tiefer hinein wagte, konnte sich im Kunst-Trakt an der aktuellen Ausstellung entlang der Ateliers hangeln und die Künstler*innen beim Live_Painting mit neugierigen Fragen löchern.



Auf erster Etage dann, eine Literaturecke, Franzsiska Schubert zeigte ihre Literaturquickies, von der Decke baumelten fröhlich die Minitlits des Litearturkontors, Vorträge, Musik…Kultur pur!
Bei dem ganzen Trubel hatten die Besucherinnen aber auch die Chane Astrid Stoffers kennenzulernen, und sich bei ihr in Kurz-Sessions eine Verwöhn Einheit Shiatsu abzuholen. Danke, Astrid!
Am Herzen liegen uns natürlich auch die kleinen Visionäre: Kinderschminken, Bastelaktionen, Kekse ausstechen uvm.



Doch, wer sagt, dass ein bisschen Schmuu nur für die Kleinen erlaubt ist? Andrea ließ die Vorbei-Spaziergängerinnen zu Musik mit Secondhand Mode vor der Kamera performen! Die genialen Fotos folgen in Kürze – versprochen! Für Groß und Klein gab es außerdem: Kerzenziehen im Sprachcafé bei Ronald!
Visionskultur wäre jedoch nicht Visionskultur, wenn die Projekte nicht auch tolle Workshop Möglichkeiten zum Reinschnuppern in diverse Themenbereiche für euch parat hätten: Pilzanbau mit Ronny oder Zeichnen mit dem Ipad für Beginner angeleitet von Andrea!
Long Story short: Input & Stöbern, Austausch & Klönen. Stockbrot im Hub-Garten und gemeinsames Weihnachtssingen mit Karaoke!
Das Motto lautet: Everyone`s welcome und so war eigentlich das Schönste: das Haus mit so vielen verschiedenen Menschen zu füllen und genau das zu tun, was Weihnachten von uns verlang: Fröhlich beieinander sein und zu fühlen: Bremen ist eine Stadt der Solidarität, der Weltoffenheit und der Internationalität!
Noch bevor die „Culture Crossroads meets Christmas“ am Samstag den 10.12. im Creative Hub starteten, kamen wir mit ausgewählten Expert*innen zusammen, um über die Bedeutung und Entwicklung des Ehrenamts zu diskutieren. Zu Gast waren Lena Blum (Freiwilligenagentur), Libuse Cerna (Globale Literaturfestival) und Regine Köber (Senatorin für Soziales). Moderiert von Marc Fucke traten wir gemeinsam mit den Besucher*innen in einen offenen Austausch, der schnell an Fahrt aufnahm und - begründet durch die Diversität der Teilnehmenden - eine Vielzahl an Perspektiven beleuchtete.


Bremen ist eine Stadt mit enorm vielen Themen – ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“ (Lena Blum). Die Einladung der Visionskultur in den Creative Hub sollte somit ein Aufschlag sein, um neue Ideen zu entwickeln, wie Bürger*innen, Politik, Vereine und Institutionen die Rolle des Ehrenamts stärken und soziales Engagement zukunftsähig gestalten können.
Zu Beginn ist es natürlich notwendig, einen Blick auf die Bedarfe und aktuellen Herausforderungen zu werfen: Wie kann Projektfinanzierung koordiniert und auch für „Unerfahrene“ zugänglich gemacht werden? Gibt es Möglichkeiten trotz begrenzter Mittel handlungsfähig zu sein? Sowie abseits des akut Praktischen, die übergeordnete, zentrale Frage: Wie kann das individuelle Engagement anerkannt werden? Was ist notwendig, um Nachwuchs zu gewinnen?
Wichtige Aspekte sind aber auch, wie politisch unterstützt werden kann und welche strukturellen Maßnahmen gebraucht werden (z.B. steuerliche Absetzung). Besonders die Vielfältigkeit, die die Definition von Ehrenamt mit sich bringt, ist ein Faktor, der einen Austausch zwischen den verschiedenen Bereichen in denen Ehrenamt eine wichtige Rolle spielt, notwendig macht. Was damit einher geht, ist auch die Herausforderung der Qualitätsüberprüfung und Gewährleistung, die für die Verteilung finanzieller Wertschätzung der Arbeiten ein wichtiges Element darstellt.


In der zweistündigen Session erarbeiteten wir gemeinsam einige Ansätze, denn wie Libuse Cerna weiß „Die Stadt Bremen ist darauf aufgebaut, dass Menschen sich engagieren“
Neben der Forderung nach einer Anschubfinanzierung, waren Konzepte eins institutionalisierten Engagements im Gespräch. Wie wäre es beispielsweise, das Ehrenamt als Selbstverständlichkeit im Bildungssystem in der Schule zu integrieren?


Ein weiteres wichtiges Thema: Wie können digitale Kommunikationswege genutzt werden, um analog ins Handeln zu kommen?
Denn trotz diverser Debatten, sind sich die Diskussionsrunden Teilnehmer*innen einig: Wir brauchen erleichterte Zugänge, und kanalisierte Kommunikationswege.
Hierfür denken wir beispielsweise an einen Kongress der Migrantenorganisationen in Bremen sowie einen First-Steps-Social-Media Workshop für sozial engagierte Organisation, um Unterstützung zu bieten, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
Wir bedanken uns bei der lebhaften Runde und freuen uns über die Ansatzpunkte, die hier entstanden und sind gespannt wie zuversichtlich, gemeinsam einige Konzepte aufzugreifen und umzusetzen.


"Insgesamt haben ca. 100 Akteur*innen mit und ohne was auch immer vor und hinter der Kamera mitgewirkt. In 39 Drehtagen haben wir an unterschiedlichsten Drehorten gedreht und die inklusive Arbeit vor und hinter der Kamera als Chance genutzt um uns barrierefrei zu begegnen. Das war die Voraussetzung dafür, dass wir einen Film schaffen konnten, der sehr wild, überraschend mit viel Spektakel versehen daherkommt." (Jürgen J. Köster, Regisseur & Elizabeth Dinh, Produktionskoordination)
Und dass dies ein voller Erfolg war zeigt nicht nur das Ergebnis eines großartigen Films, sondern auch das positive Feedback von Besucher*innen und Presse! (Schaut euch zum Beispiel den schönen Beitrag von Sat.1 an)
"Als der Berliner und nasenstöpseltragende Ferdinand Schäfer, sowie sein Assistent Bruno Maas vom Shampookonzern «PONT 1843» Bremen erreichen, wird schnell klar, dass Toleranz und Empathie ein NO GO für diese Herren sind. Knallhart versuchen sie und die schicke Regionalassistentin Vera den inklusiven Gesundheitsladen, «Salon Ramona» samt Heilpädagogin und Biochemikerin Lou Hendrix und ihren Assistenten Godo platt zu machen. Der Fernsehjournalist Gerd Lau ist völlig neben der Spur, weil er nicht verstehen kann, das diese Idioten aus Berlin, ihn erstens eingeseift haben und zweitens Lou ́sindividuelles Bioshampoo als eine Gefahr für ihren Konzern betrachten. Auch der auf sein Heilmittel, «DIE FARBEN von PARIS» fixierte Dr. Heinz, wundert sich, dass Lou’s Shampoo und ihr Salon Ramona eine Gefahr für die Menschheit sein sollen… Immerhin helfen Sie dort Menschen mit schweren Krisenerfahrungen durch Gespräche und mit dem individuellen Bioshampoo zu helfen. Und selbst der mediensüchtige Bürgermeister Dr. Ohmken höchstpersönlich lässt sich den Schorf seiner Frau auf seiner Kopfhaut von Lou’s Basisshampoo entfernen."
Nach den Aufführungen im Babylon Kino in Berlin, folgten Dezember Termine im Kino City 46 Bremen. Im Frühjahr geht es dann nach Niedersachen sowie NRW...und wer weiß, wohin es die Shampoo-Shampoo Truppe dann verschlägt!
Regie und Projektkoordination: Jürgen J. Köster, Produktionskoordination: Elizabeth Dinh,
mit Brenda Ruiz Silva, Oliver Kurschat
Cast and Crew hier!
Die Initiative zur sozialen Rehabilitation e.V. und die Aktion Mensch e.V. haben diesen Film gefördert. Realisiert durch compagnons cooperative inklusiver film.


Entstanden ist das Projekt aus einer recht einfachen Idee: Wirksame und erschwingliche Naturkosmetik, die cool aussieht und dabei noch so nachhaltig wie möglich ist. Gesagt, getan: In 2021 haben leev&ju in ihrer Heimatstadt Bremen gegründet. Seitdem sehen Marlon, Moana und Maxi es als ihre Aufgabe so viele Menschen wie möglich mit nachhaltiger Hautpflege zu begeistern. Bei leev&ju geht es nicht darum das Rad neu zu erfinden, die Kosmetik Welt auf den Kopf zu stellen oder einem Trend nachzujagen. Vielmehr hinterfragen die Drei als Team jeden Tag den Status Quo und versuchen mit ihren Ideen und Werten, Produkte zu entwickeln, die euch immer wieder aufs Neue begeistern und dabei der Umwelt etwas Gutes tun.
In Sachen Nachhaltigkeit setzt Leev & Ju vier wichtige Grundpfeiler:
Rohstoffe sind wertvoll. Entsprechend verantwortungsvoll gehen wir mit ihnen um. Die Inhaltsstoffe für unsere Naturkosmetik suchen wir sehr gewissenhaft aus. Bei der Auswahl achten wir ganz besonders auf Bio-Qualität und setzen, wenn möglich auf regionale Bezugsquellen. Auf Zusatzstoffe wie Parabene, Silikone oder Mikroplastik wird selbstverständlich verzichtet. Unsere Produkte entsprechen den Richtlinien der Naturkosmetik und sind zu 100% Vegan und Animal Friendly. Transparenz wird bei uns großgeschrieben! Daher findest du zu jedem unserer Produkte einen sogenannten Klartext, der es dir leichter machen soll zu verstehen, welche Inhaltsstoffe enthalten sind.
Wir legen allergrößten Wert auf nachhaltige Verpackungslösungen. Regionale Bezugsquellen und recycelte Materialen sind uns dabei besonders wichtig. Unsere Versandboxen werden in Deutschland produziert und bestehen zu 100% aus recycelter Wellpappe. Damit deine Bestellung unbeschadet bei dir ankommt, nutzen wir recyceltes Füllmaterial als Polsterung und verschließen die Versandboxen mit Kraftpapier. Für unsere Naturkosmetik, setzen wir auf in Deutschland produzierte, wiederverwendbare Glasflakons anstelle von Plastik. Und das ist bisher nur der Status Quo. Wir arbeiten unermüdlich an neuen Möglichkeiten, um unsere Produkte noch nachhaltiger zu machen. Übrigens: Wir verzichten bewusst auf eine weitere Umverpackungen für unsere Naturkosmetik, um unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden.
Nachhaltiges Wirtschaften und der Schutz unserer Umwelt liegt uns besonders am Herzen. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir der Natur etwas zurückgeben und uns aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Unsere deutschen Waldflächen sind in den letzten Jahrzehnten leider stark zurückgegangen. Das liegt unter anderem an Faktoren, wie zunehmender Besiedelung und landwirtschaftlicher Nutzung. Aufforstung ist deshalb so enorm wichtig und der effizienteste Weg, um sich für den Umweltschutz zu engagieren. An dieser Stelle kommst du ins Spiel. Für jede Bestellung, pflanzen wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner REGIO BAUM einen Setzling in unseren heimischen Wäldern. Für dich bedeutet das, du hilfst mit deiner Bestellung aktiv dabei unsere Wälder gesund und nachhaltig aufzuforsten.
Unsere Naturkosmetik wird in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit qualifizierten Partnern in Deutschland hergestellt. Wir setzen somit auf regionale Produktion, kurze Lieferwege und sind stolz auf Naturkosmetik "Made in Germany". Aber das ist uns noch nicht genug. Wir haben es geschafft unseren Glasflakons und Versandboxen regional zu sourcen und setzen somit auch im Bereich der Verpackung auf kurze Lieferketten. Durch diese Regionalität und den klimaneutralen Versand mit DHL GoGreen, schaffen wir es die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Leider lässt sich der CO2 Fußabdruck jedoch nicht komplett vermeiden. Um diesen auszugleichen haben wir das "1 Bestellung = 1 Baum-Prinzip" ins Leben gerufen und pflanzen für jede Bestellung einen Baum in heimischen Wäldern.

Am 16. November trafen wir uns im Creative Hub, um gemeinsam über „Neue Arbeitswelten" zu sprechen! Denn vor allem im Zuge der wiederkehrenden Relevanz von Wirtschaft und Arbeit im Quartier, neuen und agilen Arbeitsformen, sowie dem Homeoffice gilt es, Wohn- und Arbeitsorte neu zu denken und diese an die Bedürfnisse der Bewohnenden und Anwohnenden anzupassen. Um das Thema bedarfsgerecht zu erschließen, sollten wir eine dreigeteilte Perspektive einnehmen: Arbeitgeber, Arbeitnehmer und dessen soziales und berufliches Umfeld (Co-Workers, Familie, Freunde, Hobbys, etc.).
Nach einer kleine Vorstellungsrunde ging es direkt in die Vollen: Wir brainstormten wild und ausgelassen. Zu Beginnt erstellten wir eine Sammlung von Wohn- und Arbeitsformen, was natürlich eine kleine anschließende Diskussion nach sich zog.
Daraufhin arbeiteten wir an konkreten Ideenskizzen, von denen wir drei genauer beleuchteten.
In Ideenskizze 1 beschrieben wir das Musterquartier: Überseestadt. Skizze Nummer 2 und 3 hingegen beschrieben ein fiktives Musterquartier.
Während in die zweite Skizze konkrete Ideen umfassten, die Community basierte Nutzung von Teilflächen und Konzepten, kurze Wege (max. 10 min), sowie Mobi-Hubs andenkt, liegt Skizze Nummer 3 auf Konkrete Ideen waren bpsw. modular nutzbare Flächen, unterschiedliche Gesundheitsspots, Working-Spots, etc.
Dabei wurde natürlich auch der Inklusionsgedanke bei allen Skizzen inkludiert. Alle Skizzen beinhalten ebenso kurze Wege und einen schnellen Zugang zur Mobilität.
Die Erstellung der Skizzen boten dabei viel Gesprächsstoff und ergaben einen regen Austausch über die Bedafe und Möglichkeiten.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und MMöglichmacher*innen und denken, dass dieses Thema auch in Zukunft noch einiges an Interesse und Aufmerksamkeit bedarf.



Wir haben zwei Gewinner im Creative Hub zu vermelden! Katrin Zeise hat
mit ihrem Verein CleanUpYourCity beim Sauber Award der Bremer Stadtreinigung den ersten Platz gemacht. Eine Jury hatte ihr Projekt zur Verbesserung der Stadtsauberkeit nominiert. Per Online-Voting sammelte das CleanUp-Team die meisten Stimmen ein und gewann das Preisgeld von 7.500 Euro für die Vereinskasse. Auch Ricardo Santanna gehörte zu den Nominierten mit seinem großartigen Recycling-Projekt Precious Plastic ging jedoch leider leer aus.
CleanUpYourCity findet es deshalb nur fair, seinen Mitstreitern etwas vom Kuchen abzugeben. Der 2. und 3. Platz bekommen deshalb jeweils 500 Euro als Finanzspritze vom Preisgeld abgezwackt.
Außerdem planen Katrin und Ricardo zusammen mit Visionskultur ein Pilotprojekt in Kattenturm. Auch hier gibt es ein großes, öffentliches Müllproblem. Gemeinsam wollen sie hier Workshops und CleanUps zum Thema Müllvermeidung, Recycling und richtiger Entsorgung anbieten.
Falls ihr jemanden kennt, der sich ehrenamtlich als Stadtteilpat:in in Kattenturm engagieren möchte, meldet euch unter kontakt@cuyc.de. Katrin und Ricardo freuen sich über tatkräftige Unterstützung vor Ort!


Mit ihrem Projekt „Tango Loca“ starteten die beiden voll durch! Mitglied seit 2019 und mittlerweile als beständig mit neuen Aktionen und Kooperationen, aber auch eigenen Formaten wirbelnde Visionär*innen in der Community bekannt. Für uns haben die beiden einige spannende Fragen beantwortet, über Tango Loca, aber auch über das individuelle Wirken. Zwei inspirierende Menschen, die für ihre Ideen losgehen bzw. lostanzen, ihre Werte und gesellschaftlichen Vorstellungen durch ihre Umsetzung und Persönlichkeit in die Welt tragen und ihre Mitmenschen ermutigen, teilzuhaben: und zwar genau so, wie sie sind. Nun aber genug, lest selbst:
Lieber Uwe, Liebe Doro – ihr seid beide in verschiedenen Projekten im Creative Hub involviert, mögt ihr einmal berichten?
Nach langem Tüfteln und Planen haben wir im Mai die Tango Loca Comunidad gegründet und damit einen Raum für tänzerische Begegnungen auf Augenhöhe geschaffen. Zwei Mal pro Monat haben wir uns seit dem im Creative Hub Café mit AnfängerInnen und Fortgeschrittenen zum gemeinsamen Experimentieren zusammengefunden. Wir bekommen tolles Feedback für unseren innovativen Ansatz, sodass wir immer mehr Selbstbewusstsein als LehrerIn und OrganisatorIn bekommen und mit den Teilnehmenden gemeinsam wachsen.
Doro: Seit Oktober 2021 arbeite ich inklusiv mit Neele Buchholz, bekannte Tänzerin und Schauspielerin mit Down Syndrom: unternehmerisch an ihrer Selbstständigkeit und tänzerisch im “Choreo Lab” mit begleiteter selbstbestimmter Entscheidungsfindung. Im September haben wir in Berlin unseren ersten Auftritt.
Uwe: Seit September 2019 nutzt das Social Impact Lab Bremen Räume für Treffen und Veranstaltungen. Wir machen Gründungsberatung für Sozialunternehmen, die die Welt ein bisschen besser machen wollen.
Eure Vision in drei Sätzen:
Austausch und Annäherung, Verbindung und Kommunikation, Leidenschaft und Hingabe: Das ist Tango Argentino, der wohl sinnlichste aller Paartänze. Wir wollen das jahrhundertealte Weltkulturerbe ehren und zugleich mit Freude und Leichtigkeit in die Moderne integrieren: durch Rollenwechsel, die Mischung von klassischer und alternativer Musik und mit Einflüssen anderer Tänze wie Zouk, Kizomba und Contact Improvisation.
Gibt es einen Grundsatz/ einen Leitgedanken, der in all euren Projekten wohnt?
Jede*r ist Expert*in für den eigenen Körper. Wir wollen Räume der Selbstwirksamkeit schaffen, in denen alle Menschen ihre Fähigkeiten und Potentiale erleben und heben.
Was motiviert euch?/ Was treibt euch an?
Tanzen macht glücklich, befreit, gibt Energie. Wir lieben es, tänzerisch in Verbindung zu kommen, herumzualbern, zu improvisieren und aus jeder Art von Musik und Tanz das herauszukitzeln, was den Tango immer wieder neu erfindet und auf den Kopf stellt. Diese Erfahrungen möchten wir mit anderen Menschen teilen und gemeinsam immer wieder neue Wege gehen.
Tango Loca- Verrückt Tango tanzen, spontane Eingebung oder lang geplantes Konzept?
Viele unserer lange im Stillen gehegten Gedanken haben wir monatelang betanzt und zusammengetragen. Wir haben zu zweit ausprobiert wie die klassischen Konzepte neu gedacht werden können und schließlich aufgeschrieben, was unsere eigene Philosophie ausmacht. Zugleich haben wir immer wieder Anregungen von anderen LehrerInnen und Veranstaltungen eingeholt, unsere Theorien überprüft und weiterentwickelt.
Wie erlebt ihr das tänzerische Gettogether im Hub? Wie würdet ihr die Teilnehmenden beschreiben?
Wir erleben unendlich viel Offenheit dafür, sich auf neue Ideen einzulassen, in Kontakt zu kommen, zu experimentieren und den Horizont zu erweitern. Die Teilnehmenden sind neugierig, zeigen uns viel Respekt und gehen mit Mut, Freude und Leidenschaft in unsere vorgeschlagenen Übungen. Darüber hinaus bekommen wir sehr viel Wertschätzung zurückgespielt.
Wem würdet ihr Tango Loca empfehlen, warum?
Allen Menschen, die eigentlich Lust auf Paartanz haben, bisher aber aufgrund von Vorurteilen, Sorgen oder Stereotypen davor zurückgeschreckt sind. Und allen, die bereits Tanzerfahrung mitbringen und Freude haben in einem innovativen Raum gemeinsam tänzerisch zu tüfteln und dabei argentinische Luft zu schnuppern. Bei uns ist alles anders als gewohnt und wir entwickeln unser Angebot stets weiter mit dem Feedback der Teilnehmenden. Bring dich ein und gestalte mit uns den Paartanz von morgen!
Welche Hilfsangebote, Ressourcen, Möglichkeiten haben euch besonders in eurem Werdegang unterstützt?
Raumsuche ist eine große Herausforderung, wenn man einen schönen und niedrigschwelligen Ort der Begegnung und Bewegung schaffen will. Im Creative Hub Café haben wir einen solchen Ort gefunden und durch die günstige Raummiete können wir die Teilnahme auch Menschen ermöglichen, die wenig Geld zur Verfügung haben.
Welche Kooperationspartner*innen unterstützen eure Mission und wie kam es dazu?
Wir fühlen uns insbesondere durch die vielen erfahrenen Tangotänzer*innen unterstützt, die zu den Milocas kommen, um mit unerfahrenen Tänzern*innen ihre Erfahrung zu teilen, und so gemeinsam zu wachsen.
Welche drei Tipps würdet ihr neuen Mitglieder gerne mit auf den Weg geben? Was habt ihr hier im Hub gelernt?
Mutig etwas Neues zu wagen, kann schnell belohnt werden. Auf dem Weg braucht es eine große Portion Humor wenn es mal nicht so schnell geht wie erhofft und Offenheit, den Kurs immer wieder anzupassen.
Wie wichtig ist Community für euch? Könnt ihr uns eine Sache nennen, die ihr aus der Gemeinschaft gelernt habt?
Eine offene Community, wie es auch die Tango Loca Comunidad ist, kann die Gesellschaft als solche verändern. Es braucht unbedingt Orte, die unterschiedliche Menschen mit ähnlichen Visionen zusammenbringen: Synergie! Und es braucht Menschen, die diese Räume halten und pflegen.
Was bedeutet für euch „eine Vision haben“?
Visionen haben eine magische Kraft, einen unheimlichen Sog. Sie sind Leitsterne in eine neue Welt. Sei vorsichtig welche Visionen du aussprichst, sie könnten wahr werden.
Und nun zur letzten Frage: Warum Bremen?
Rau und herzlich, alteingesessen und alternativ, dreckig und bunt. Bremen ist eine widersprüchliche und lebenswerte Stadt. Groß genug für vielseitiges Kulturangebot und klein genug für tief verbundenes Miteinander.


| Für ein selbstbestimmtes Mutterschaftsideal |
| Elena Sánchez Martín ist Mutter, Bewegungstherapeutin und Matreszenz Aktivistin. Mit ihrem Projekt setzt sie sich radikal für das seelische Wohl von Müttern ein. Dabei geht es ihr sehr viel darum, den Prozess des Mutterwerdens (Matreszenz) anzuerkennen und zu würdigen, sowie die Mythen, Idealvorstellungen und Tabus, welche die Mutterschaft umhüllen, zu hinterfragen. Für mehr lebendige, selbstermächtigte Mamas! Wenn du schon Mutter bist (und zwar egal seit wie viele Jahren!), bist du in ihrem Mütterkreis herzlich willkommen am… 18.11.22 im Creative Hub, 11 bis 13 Uhr 25.11.22 in der Frühberatungsstelle Mitte, 19 bis 21 Uhr 17.12.22 in der Frühberatungsstelle Mitte, 11 bis 13 Uhr Wenn du deiner erste Schwangerschaft erlebst, bist du zu ihrem Mutterschaftsvorbereitungsworkshop herzlich eingeladen, am… 02.12.22 im Creativ Hub, 11 bis 13 Uhr09.12.22 in der Frühberatungsstelle Mitte, 19 bis 21 Uhr Da es begrenzte Plätze gibt, melde dich bei Interesse bitte an! Kontakt und Anmeldung bei:elenasanmar.kt@gmail.com |

