Am 25. März 2026 fand im neuen VSK CoLab von Visionskultur in der Bremer Innenstadt ein praxisorientierter Workshop rund um das Thema E-Rechnung statt. In den neuen Räumlichkeiten des CoLabs, das als Teil des Creative Hubs einen offenen Raum für Austausch, Zusammenarbeit und Innovation bietet, kamen Gründer*innen zusammen, um sich mit aktuellen Anforderungen und Entwicklungen im Rechnungswesen auseinanderzusetzen. Ein Thema, das viele Selbstständige, Gründer*innen und Kleinunternehmer*innen verunsichert wurde im Workshop von Roswitha Galetzkie durchleuchtet und greifbar gemacht.

E-Rechnung im Fokus: Gesetzliche Anforderungen verstehen

Im Workshop wurde zunächst die wachsende Bedeutung der E-Rechnung aus gesetzlicher Perspektive beleuchtet. Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick darüber, warum elektronische Rechnungen zunehmend verpflichtend werden und welche Anforderungen damit einhergehen. Besonders wichtig war dabei die klare Abgrenzung zur klassischen digitalen Rechnung, die zwar elektronisch versendet wird, jedoch nicht automatisch den strukturierten Anforderungen einer E-Rechnung entspricht.

Durch praxisnahe Beispiele wurde deutlich, welche Vorteile die Umstellung auf E-Rechnungen mit sich bringt – von effizienteren Prozessen bis hin zu einer verbesserten Nachvollziehbarkeit in der Buchhaltung.

Von der Theorie zur Praxis: Erstellung und Inhalte einer E-Rechnung

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der konkreten Umsetzung: Wie wird eine E-Rechnung erstellt und welche Bestandteile sind zwingend erforderlich? Schritt für Schritt wurde erläutert, welche Informationen enthalten sein müssen und welche Formate den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Die Teilnehmenden konnten dabei nicht nur theoretisches Wissen mitnehmen, sondern auch konkrete Ansätze für die eigene Praxis entwickeln. Der Workshop knüpfte damit an das Ziel von Visionskultur an, Gründer*innen und Projekte durch praxisnahe Formate in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen hilfreiche Tools an die Hand zu geben.

Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen

Neben den fachlichen Inhalten stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In offener Atmosphäre nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und individuelle Fragen rund um Steuern, Rechnungsstellung und Buchhaltung zu diskutieren.

Gerade dieser Community-Gedanke ist ein zentraler Bestandteil von Visionskultur: Über 350 Mitglieder sind bereits Teil des Netzwerks und profitieren vom gegenseitigen Austausch sowie den vielfältigen Angeboten an Workshops und Events.

Der Workshop im VSK CoLab hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig niedrigschwellige, praxisnahe Bildungsangebote für Gründer*innen und Selbstständige sind. Die Kombination aus fachlichem Input, konkreten Handlungsempfehlungen und persönlichem Austausch machte die Veranstaltung zu einem wertvollen Impuls für alle Teilnehmenden.

Mit Formaten wie diesem schafft Visionskultur nicht nur Wissenstransfer, sondern stärkt aktiv die Bremer Gründungs- und Kreativszene. Mit dem neuen CoLab steht dafür Ort bereit, an dem Ideen wachsen, Kontakte entstehen und Zukunft gestaltet wird.

Spannende Workshops gibt es bei uns regelmäßig. Schau mal hier: https://vskultur.de/event_kategorien/workshops-events/

Das Visionskultur CoLab wurde feierlich eingeweiht  
Am 19.03.2026 von 17-20 Uhr versammelten sich fast 200 Menschen, um das CoLab und die (noch) Baustelle des Creative Hub zu bewundern. Wir sind immer noch sehr beschwingt von eurer Neugier, euren positiven  Rückmeldungen und Ideen. Danke, dass ihr da wart! Wir freuen uns, euch ganz bald zum Arbeiten im CoLab wiederzusehen.  

Bereits um punkt 17 Uhr trafen die ersten Interessierten in das CoLab ein und der Andrang wollte nicht mehr stoppen. Dank unseres Mitglieds Arina von „florasweets“ wurde die Ankunft mit kulinarischen Häppchen und erfrischenden Getränken versüßt. Ihre Spezialitäten wie Kaffee, hausgemachte Limonaden oder Schokoerdbeeren können auch langfristig im CoLab erworben und genossen werden. 

Zur Eröffnungsrede von Marc Fucke (Geschäftsführer Visionskultur) war die Fläche bereits so stark gefüllt, dass nach außen ausgewichen werden musste. Wir können es nicht anders ausdrücken: Ihr habt uns die Bude eingerannt! Mit offenen Ohren und gespannten Blicken wurde den Worten der Geschäftsführung zugehört. Dabei wurden die Pläne und Ideen für die Zukunft des Ceative Hubs, des CoLabs und die anstehenden Beteiligungs- und Veranstaltungsformate geteilt. 

Nach den Visionen für die Zukunft wurde es konkreter. Insgesamt vier Führungen mit 30-40 Besucher*innen durch die aktuelle Baustelle neben dem CoLab haben das ersichtlich gemacht, was uns bereits seit Anfang des Jahres beschäftigt: Die große Teilfläche des ehemaligen BürgerServiceCenter, die ab dem 16. April der neue Hub der Innenstadt sein wird! 

Im interaktiven Austausch wurden bereits anstehende Maßnahmen vorgestellt und Ideen der Community mit aufgenommen. Das Interesse an der Mitgestaltung war groß und wurde nicht nur im Gespräch, sondern auch auf beschreibbaren Plakaten festgehalten. Die Theorie setzen wir nun aktiv in die Tat um, sodass das Ergebnis bei unserer großen Eröffnungsfeier in seiner vollen Gestalt betrachtet werden kann. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, dass die Baustelle des SoftOpenings am 16. April nicht mehr wiederzuerkennen ist.  

Nach den eindrucksvollen Führungen wurde die Zeit für Begegnung, Austausch und Vernetzung genutzt. Zudem kamen viele neue Gesichter auf uns zu, die Teil der Community werden wollen: Wir freuen uns schon auf euch! 

Am späten Abend, als die frisch beklebte Glasfassade in den bunten Lichtern erstrahlte, schlossen wir langsam die Türen und ließen zufrieden den Abend revuepassieren. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen für dieses gelungene SoftOpening und schauen nun gespannt der großen Eröffnungsfeier entgegen.  

Zudem bedanken wir uns herzlichen bei unserem Förderer, die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Bremen. 

Vergangenen Freitag haben wir an der Universität Bremen einen Workshop angeboten, der Studierenden genau das mitgeben sollte, was oft zwischen Theorie und Berufseinstieg verloren geht: Sicherheit, Orientierung – und das Gefühl, den eigenen Weg aktiv gestalten zu können.

Ein ruhiger Start und ein Raum voller Neugier
Um 09:30 Uhr starteten wir mit einer Gruppe von zehn Studierenden in den Tag. Noch etwas müde, aber hochinteressiert, entstand schnell eine Atmosphäre, wie wir sie von unseren Workshops kennen: offen, respektvoll und voller Ideen. Genau dieser Raum – zum Fragen, Ausprobieren und Reflektieren – ist das Herz unserer Arbeit bei Visionskultur.

Was wir gemeinsam erarbeitet haben
Der Fokus lag auf einem Thema, das oft unterschätzt wird: psychologische Sicherheit im ersten Job.
Wie gelingt ein guter Start? Welche Rolle spielen Kommunikation, Selbstwirksamkeit und Positionierung im Team? Und wie kann man Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten?
Mit praktischen Tools, kurzen Impulsen und viel Austausch haben wir diese Fragen gemeinsam erarbeitet. Besonders stark: die ehrliche Offenheit, mit der die Teilnehmenden eigene Erfahrungen und Unsicherheiten teilten – genau das macht Formate wie dieses wertvoll.

Im Laufe der anderthalb Stunden kamen immer wieder kleine „Aha“-Momente auf – etwa, wie stark das eigene Mindset die ersten Wochen im Job prägt, oder wie hilfreich einfache Kommunikationsroutinen sein können, um Klarheit und Vertrauen aufzubauen.
Dieses unmittelbare Feedback zeigt jedes Mal, warum wir solche Workshops so gerne machen: Sie empowern.

Das spontane Feedback nach dem Workshop hat uns besonders gefreut
Der Workshop wurde von vielen als eines der Highlights der gesamten Career Week bezeichnet. Ein schöner Beleg dafür, wie relevant das Thema für Studierende kurz vor dem Einstieg ins Berufsleben ist.

Für uns war dieser Workshop nicht nur ein fachlicher Beitrag, sondern auch ein Moment der Begegnung – mit Menschen, die neugierig, international geprägt und voller Motivation in ihren nächsten Lebensabschnitt starten.
Auch wenn die Career Week insgesamt nur wenige gründungsinteressierte Teilnehmende anzieht, sind Formate wie dieses genau der Ort, an dem wir wirken wollen: dort, wo Themen wie Selbstwirksamkeit, Empowerment und Zukunftsgestaltung eine zentrale Rolle spielen.

Am 25.02. drehte sich im Visionskultur CoLab alles um ein Thema, das viele Selbstständige gerne vor sich herschieben – und das doch essenziell für unternehmerischen Erfolg ist: Buchhaltung

Mit 12 Teilnehmenden war der Workshop intensiv, praxisnah und voller Aha-Momente. Unter der Leitung von Webmen tauchten wir tief ein in die Welt der Zahlen, Daten und Fakten – verständlich erklärt, strukturiert aufbereitet und direkt anwendbar. 

Buchhaltung verstehen statt fürchten 

Ob Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Belegorganisation oder steuerliche Grundlagen – schnell wurde klar: Buchhaltung ist kein notwendiges Übel, sondern ein strategisches Steuerungsinstrument. Wer seine Zahlen kennt, trifft bessere Entscheidungen. 

Webmen schaffte es, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen. Statt trockener Theorie gab es konkrete Beispiele aus dem unternehmerischen Alltag. Fragen waren ausdrücklich erwünscht – und wurden praxisnah beantwortet. 

Praxisorientiert und interaktiv 

Die Gruppe arbeitete aktiv mit, diskutierte individuelle Herausforderungen und teilte Erfahrungen. Gerade dieser Austausch machte den Workshop besonders wertvoll: Unterschiedliche Geschäftsmodelle bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich – und genau diese Vielfalt spiegelte sich in den Gesprächen wider. 

Von der sauberen Belegablage bis zur Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Steuerbüro: Die Teilnehmenden nahmen konkrete To-dos und mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Zahlen mit. 

Fazit: Mehr Klarheit, mehr Kontrolle 

Nach dem Workshop war eines deutlich: Buchhaltung bedeutet Klarheit. Klarheit über Liquidität, Rentabilität und Wachstumsmöglichkeiten. 

Der Workshop im Visionskultur CoLab hat gezeigt, dass Zahlen kein Hindernis sind – sondern ein Werkzeug. Und wer lernt, sie richtig zu nutzen, gewinnt nicht nur Überblick, sondern unternehmerische Kontrolle. 

Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen – und auf viele weitere Lernmomente mit euch! 

Freitagabend, 20.02., besondere Stimmung im Visionskultur CoLab: Andenkraft war mit Family, Friends und Supportern zu Gast, um gemeinsam die Folge von "Die Höhle der Löwen" zu schauen – und natürlich mitzufiebern. 

Schon beim Ankommen war spürbar: Das ist kein gewöhnlicher Abend. Zwischen Vorfreude, Aufregung und Stolz lag echte Gründer*innen-Energie in der Luft. 

Gemeinsam mitfiebern 

Als die Sendung startete und Andenkraft auf dem Bildschirm erschien, wurde es still im Raum – gefolgt von Applaus, Lachen und spannungsgeladenen Momenten. Wer selbst schon einmal gepitcht hat, weiß, wie viel Vorbereitung, Mut und Durchhaltevermögen hinter wenigen Minuten TV-Auftritt stecken. 

Für das Team war es ein ganz besonderer Meilenstein: Die eigene Idee zur Primetime im Fernsehen zu wissen, die Gespräche mit den Investor*innen noch einmal zu erleben und diesen Moment mit vertrauten Menschen zu teilen. 

Mehr als nur ein Fernsehabend 

Das Event war nicht nur ein Viewing, sondern auch ein starkes Zeichen für Community. Das Visionskultur CoLab wurde an diesem Abend zum Ort des Mitfieberns, Unterstützens und Feierns. Genau dafür steht Co-Working: Raum für Ideen – und Raum für Erfolge. 

Gründung bedeutet Risiko, harte Arbeit und viele Unsicherheiten. Umso wichtiger sind solche Momente, in denen sichtbar wird, was alles möglich ist. 

Wir drücken die Daumen! 

Wir gratulieren Andenkraft zu diesem großen Schritt und wünschen weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg. 🚀 Hier könnt ihr mehr über Andenkraft erfahren!

Am Montag, den 16.02. 2026 war es endlich soweit: Der erste Workshop unserer beliebten Workshop-Reihe „Zielgruppe.Marke.Sichtbarkeit“ stand auf dem Programm – diesmal mit dem Fokus auf Zielgruppe definieren. Im neuen CoLab in der Pelzerstraße trafen sich Unternehmer*innen, Gründer*innen und kreative Köpfe, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, das oft unterschätzt wird, aber enorm wichtig ist:

“Wer sind meine Kund*innen wirklich?”

Mehr als nur demografische Daten

Viele starten mit simplen Merkmalen wie Alter, Wohnort oder Geschlecht. Klar, das ist ein Anfang – aber reicht das wirklich, um ein Angebot gezielt zu positionieren? Unsere Antwort: Nein.

Der Workshop machte deutlich: Wer wirklich verstanden werden will, muss tiefer gehen. Wir haben Methoden wie die Empathy Map und die Erstellung von Personas eingesetzt, um uns in die Perspektive der Kund*innen hineinzuversetzen. Hypothesen wurden gebildet, getestet und angepasst – so entsteht ein echtes Verständnis statt bloßer Annahmen.

„Ich dachte, ich kenne meine Zielgruppe – jetzt sehe ich, wie viel ich noch lernen kann!“ – Teilnehmer*innen-Feedback

So lief der Workshop ab

Der Tag begann mit einer lockeren Vorstellungsrunde: Jede*r Teilnehmer*in hatte 30 Sekunden, um sich kurz zu präsentieren. Danach ging es in die Theorie: Warum ist Zielgruppenverständnis so entscheidend? Was passiert, wenn man es vernachlässigt?

Im Anschluss wurde es praktisch: Anhand von Beispielen und Übungen probierten die Teilnehmer*innen die Tools direkt aus. Der Austausch war intensiv – es wurde diskutiert, Erfahrungen geteilt und Herausforderungen reflektiert.

Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Reflexionsrunde, in der die wichtigsten Learnings des Workshops zusammengetragen wurden.

Fazit

Der Workshop hat gezeigt: Wer seine Zielgruppe wirklich versteht, kann Angebote passgenauer gestalten, Marketingmaßnahmen optimieren und langfristig erfolgreicher arbeiten. Zielgruppenarbeit ist keine trockene Theorie – sie ist der Schlüssel, um Zeit, Geld und Energie effizient einzusetzen.

Neugierig auf den nächsten Schritt?

Der zweite Workshop der Reihe widmet sich dem Thema Marke – die Workshops sind thematisch offen gestaltet, sodass du gerne noch dazustoßen kannst!

Sei dabei, wenn wir gemeinsam herausfinden, wie du deine Marke klar positionierst und sichtbar machst. Melde dich jetzt an und sichere dir deinen Platz!

Vom Hörsaal zur Hauptbühne – Bennys Weg in die Moderation

Er hat einen der wichtigsten Preise der Branche gewonnen, stand bereits auf einigen der größten Eventbühnen des Landes – und ist trotzdem gerade erst am Anfang: Benny Ge ist Moderator mit Haltung, Vision und eigener Handschrift. In seiner Erfolgsgeschichte zeigt er, wie man sich neu erfindet, sichtbar wird und dabei seinen Werten treu bleibt.

Vom Hörsaal ins Rampenlicht

Bennys Karriere begann nicht etwa auf der Bühne, sondern im Hörsaal – als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln, mitten in der Promotion. Davor war er Bankkaufmann. Doch schon während seiner Forschungszeit merkte er: „Mir fehlt die Bühne.“ Also wagte er den Schritt und verfolgte seinen Kindheitstraum: Moderator werden.

Was viele nur als ferne Vorstellung mit sich herumtragen, setzte Benny konsequent in die Tat um. „Die Leidenschaft fürs Moderieren begleitet mich seit meiner Kindheit. Ich wusste: Wenn ich’s nicht jetzt versuche, dann nie.“ Und der Versuch wurde zum Erfolg – 2023 wurde er als Nachwuchsmoderator des Jahres ausgezeichnet. Damit verbunden: die Moderation der renommierten BrandEx Awardverleihung – ein Moment, der sein Business auf ein neues Level hob.

Vom ersten Auftritt zur eigenen Marke

Der Anfang war wie bei vielen Selbstständigen: viel Arbeit für wenig oder gar kein Geld. „Ich habe anfangs oft kostenlos moderiert – einfach um Erfahrung zu sammeln und mein Profil zu schärfen.“ Doch Benny baute von Anfang an mit Weitblick: eigene Website, Markenauftritt, Fotos, Videos – alles auf professionelle Beine gestellt.

2023 folgte ein Rebranding, das nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich für Klarheit sorgte. Zwei Claims stehen heute für seine Arbeit:
„Moderation der neuen Generation“ und „FCK0815“ – eine klare Absage an leere Phrasen, beliebige Moderation und uninspirierte Veranstaltungen. Benny steht für frische Perspektiven, echte Kommunikation und Bühnenmomente, die im Kopf bleiben.

Erfolge, Meilensteine – und ein Ausblick auf die großen Bühnen

Sein Weg führte Benny mittlerweile zu Events, die er früher nur aus dem Livestream kannte. 2025 moderierte er erstmals eine große Showproduktion – „Bundesliga der Eventbranche“, wie er selbst sagt. Bald steht er sogar vor 6.000 Menschen auf der Bühne.

Doch für Benny zählt nicht nur die Größe: „Ich bin stolz auf jedes einzelne Event – ob kleine Talkrunde oder große Preisverleihung. Jede Bühne bringt mich weiter.“ Seine Entwicklung ist sichtbar: Die Technik wird professioneller, das Publikum größer, die Anfragen spezifischer. Benny etabliert sich Schritt für Schritt als feste Größe in der Moderationslandschaft.

Zwischen Sichtbarkeit und Selbstbehauptung – Herausforderungen auf dem Weg

Natürlich lief nicht alles glatt. Besonders am Anfang war es schwer, erste Kund:innen zu gewinnen. Sichtbarkeit musste hart erarbeitet werden – über Social Media, Website, Netzwerke. Auch Preisverhandlungen waren (und sind) ein sensibles Thema: „Oft wird mit ‚Reichweite‘ gelockt. Aber Sichtbarkeit zahlt keine Miete. Faire Bezahlung ist essenziell – auch für Künstler:innen.“

Lernen, den eigenen Wert zu vertreten, war für Benny ein Prozess – und ist es noch. Aber einer, den er offensiv angeht: „Ich lerne, verhandle, stelle Forderungen. Weil ich weiß, was meine Arbeit wert ist.“

Visionskultur – ein Netzwerk, das trägt

Kurz nach seinem Umzug zurück nach Bremen wurde Benny durch Instagram auf Visionskultur aufmerksam. Auf der Suche nach Austausch und kreativer Infrastruktur landete er im Creative HUB – und fühlte sich sofort angesprochen.

„Die Coachings, die Visionskultur in verschiedenen Themenbereichen anbietet, haben mir besonders geholfen – zum Beispiel in Social-Media. Und: Ich moderiere inzwischen auch selbst Events im Visionskultur-Umfeld.“ Visionskultur unterstützt ihn mit Sichtbarkeit, Vernetzung und konkreten Aufträgen – ein Ort, der mitwächst, wenn man ihn mitgestaltet.

Moderation ist Persönlichkeit – und tägliches Wachstum

Für Benny ist Moderation mehr als Job – sie ist Ausdruck seiner Persönlichkeit. „Ich bin in den letzten Jahren stark gewachsen – nicht nur beruflich. Sich immer wieder zu zeigen, sichtbar zu machen, sich mit Feedback auseinanderzusetzen – das macht was mit einem.“ Er hat sich Skills in Webdesign, Branding, Akquise und sogar Bürokratie angeeignet – alles neben dem eigentlichen Kerngeschäft: Menschen und Inhalte auf Bühnen zum Strahlen zu bringen.

Seine Vision für die Zukunft: medial sichtbar und kreativ vernetzt

Aktuell liegt Bennys Fokus auf Social Media & Content Creation, um noch sichtbarer zu werden. Sein Ziel: mehr Jobs in großen Produktionen und langfristig eine feste Rolle in redaktionellen oder kreativen Medienteams. Er will nicht nur moderieren, sondern auch an der Gestaltung mitwirken.

Sein Weg ist noch lange nicht zu Ende – aber er weiß, wie wichtig der Anfang war. Und dass dieser selten so leicht ist, wie viele es darstellen.

Bennys Rat an andere Selbstständige und Gründer:innen

„Streicht das ‚einfach machen‘. Es ist nicht einfach. Es ist chaotisch, verwirrend, überfordernd – und trotzdem wichtig. Lies, hör Podcasts, hol dir Input – aber am Ende musst du anfangen. Gründung braucht Geduld, Leidenschaft und Ausdauer.
Mein Rat: Tu es – nicht ‚einfach‘, aber trotzdem.“

Benny Ge & Visionskultur – Bühne frei für neue Ideen

Visionskultur ist für Benny kein einmaliges Angebot, sondern ein verlässlicher Partner: mit Know-how, Netzwerk, konkreten Formaten und offener Haltung. „Ich habe hier Menschen getroffen, die mich begleiten, fordern und unterstützen – genau das, was man als Kreativer am Anfang braucht.“

Wenn du Benny und seine Arbeit näher kennenlernen möchtest, schau dir jetzt unser Video auf Instagram an – dort erzählt er selbst, warum er es liebt, auf der Bühne zu stehen:
👉 Zum Reel auf Instagram: @visionskultur_ 

Am 19. November fand im Rahmen der Gründungswoche 2025 der Workshop „Von der Idee zur Skizze – Dein Einstieg ins Gründen mit Visionskultur“ statt. Mit zwölf Teilnehmenden bot das Format einen praxisnahen und niedrigschwelligen Einstieg in den Gründungsprozess – offen für Studierende, Berufstätige und alle, die mit dem Gedanken spielen, eine eigene Idee umzusetzen. 

Ziel des Workshops war es, einen ersten realistischen Eindruck davon zu vermitteln, wie es ist, mit Visionskultur zu gründen: gemeinsames Arbeiten, offener Austausch, kreative Methoden und direktes Feedback aus dem Netzwerk. Dabei war es unerheblich, ob die Teilnehmenden bereits eine konkrete Idee mitbrachten oder zunächst einfach reinschnuppern wollten. 

Inhaltlich orientierte sich der Workshop an Ansätzen aus dem Design Thinking. Im Mittelpunkt stand nicht sofort die Lösung, sondern zunächst das Verstehen und Hinterfragen des zugrunde liegenden Problems. Denn im Gründungsprozess wird häufig zu schnell über Lösungen gesprochen, ohne das eigentliche Problem ausreichend zu analysieren. Dieses tiefe Problemverständnis ist jedoch entscheidend – sowohl für den späteren Product-Market-Fit als auch für eine klare und überzeugende Kommunikation mit Kund*innen, Partnern und Unterstützer*innen. Erst auf dieser Basis lassen sich innovative und nachhaltige Ideen entwickeln, die über oberflächliche Ansätze hinausgehen. 

Der Workshop fand in der Alten Post in der Neustadt statt. Nach einem kurzen Ankommen und Check-in folgten inhaltliche Impulse sowie eine interaktive Übungsphase, in der die Teilnehmenden ihre Ideen weiterentwickelten, diskutierten und erste Skizzen erarbeiteten. Der Fokus lag dabei auf Zusammenarbeit, Offenheit und dem gemeinsamen Lernen voneinander. 

Fazit: „Von der Idee zur Skizze“ bot einen kompakten, praxisnahen Einstieg ins Gründen und zeigte, wie wichtig es ist, sich Zeit für das Verstehen von Problemen zu nehmen. Gleichzeitig machte der Workshop deutlich, wie wertvoll Austausch, Feedback und ein unterstützendes Netzwerk im frühen Gründungsprozess sein können – ein gelungener Beitrag zur Gründungswoche 2025. 

Kreative Zwischennutzung, lebendiger Austausch und ein offener Ort mitten in der Innenstadt 

Mit dem Winter Pop Hub hat Visionskultur im Winter einen neuen kreativen Ort in der Bremer Innenstadt geschaffen. In zentraler Lage, in unmittelbarer Nähe zum Hanseatenhof, wurde leerstehende Fläche temporär neu belebt – als offenes Atelier, Werkstatt und Verkaufsraum zugleich. Ziel war es, die Vielfalt der Bremer Gründungs- und Kreativszene sichtbar zu machen und einen niedrigschwelligen Begegnungsort für Austausch, Inspiration und Beteiligung zu eröffnen. 

Von Anfang an war der Winter Pop Hub als offenes Format gedacht: Passant*innen konnten nicht nur Produkte entdecken und erwerben, sondern den Entstehungsprozessen direkt zusehen, mit den Macher*innen ins Gespräch kommen und selbst kreativ werden. Die rundum verglaste Fläche machte Handwerk, Design und Gründung unmittelbar erlebbar und lud dazu ein, stehenzubleiben, Fragen zu stellen und Neues auszuprobieren. 

Kreative Vielfalt aus der Visionskultur-Community 

Getragen wurde der Winter Pop Hub von engagierten Mitgliedern der Visionskultur-Community. Unterschiedliche Projekte präsentierten ihre Arbeiten vor Ort – von Keramik, Papierkunst und Fotografie über Mode, Accessoires und Upcycling bis hin zu Papeterie und Geschenkideen. Die Bandbreite der Angebote zeigte, wie vielfältig, professionell und nachhaltig die Bremer Kreativszene aufgestellt ist. 

Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch: Besucher*innen konnten Einblicke in Arbeitsweisen gewinnen, Feedback geben, Produkte testen und mehr über die Geschichten hinter den Ideen erfahren. Für viele der beteiligten Projekte bot der Winter Pop Hub eine seltene Gelegenheit, ihre Arbeit unter realen Bedingungen zu präsentieren und weiterzuentwickeln. 

Workshops als Herzstück des Pop-ups 

Ein zentraler Bestandteil des Winter Pop Hubs war das umfangreiche Workshop-Programm. In offenen und angeleiteten Formaten konnten Interessierte selbst aktiv werden – etwa beim Gestalten von Keramik, beim Arbeiten mit Papier, bei textilen Techniken oder beim Upcycling. Die Workshops machten kreative Prozesse greifbar und senkten Hemmschwellen: Mitmachen war ausdrücklich erwünscht, Vorkenntnisse nicht erforderlich. 

So entstand ein Ort des Lernens, Ausprobierens und gemeinsamen Gestaltens – generationenübergreifend und niedrigschwellig. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, neue Techniken kennenzulernen oder eigene kreative Ideen umzusetzen. 

Ein Ort für Begegnung und Stadtentwicklung 

Über das konkrete Programm hinaus zeigte der Winter Pop Hub, welches Potenzial in temporären Nutzungen innerstädtischer Flächen liegt. Er schlug eine Brücke zwischen Weihnachtsmarkt, Innenstadt und lokaler Szene und machte deutlich, wie Stadtentwicklung durch kulturelle und kreative Impulse bereichert werden kann. 

Gleichzeitig nutzte Visionskultur die Fläche, um über die eigene Arbeit, zukünftige Projekte und Perspektiven ab 2026 zu informieren. Formate wie die „Hub-Zeit“ oder thematische Austauschrunden fanden auch hier ihren Platz und stärkten die Vernetzung innerhalb der Community. 

Visionskultur bedankt sich bei allen beteiligten Community-Mitgliedern, Besucher*innen und Unterstützer*innen – und nimmt viele Impulse und Erfahrungen mit in kommende Projekte. 

Beteiligte Projekte:  
Visionscouture (Angelika Erbacher), Monika Jessing, Caroline Schwarz, Photowerkstatt Sabine Mühl, Bremer Maker (Heiko Ahrens), BagFood (Anna Udoh) und trashures by Fashion Up (Chiara Janique Ahrens) 

Unterstützt durch die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation und der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). 

Am 18. November fand das digitale Event „Entrepreneurs across Borders“ statt und brachte Gründer*innen und Gründungsinteressierte aus Südafrika, Namibia und Deutschland zusammen. Insgesamt nahmen 26 Personen online sowie 25 Teilnehmende vor Ort in Durban teil. Ziel der Veranstaltung war es, Gründungsgeschichten, Erfahrungen und Learned Lessons aus unterschiedlichen regionalen und kulturellen Perspektiven zu teilen, voneinander zu lernen und die Verbindungen zwischen den Partnerstädten Durban, Windhoek und Bremen weiter zu stärken. 

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit starken internationalen Partnern umgesetzt: der eThekwini Municipality, Innovate Durban, Visionskultur, dem Starthaus Bremen sowie dem Bokamoso Entrepreneurial Centre aus Windhoek. Diese Zusammenarbeit ermöglichte einen offenen Raum für Austausch, Inspiration und Vernetzung mit einem klaren Fokus auf unternehmerisches Handeln über Ländergrenzen hinweg. 

Der Ablauf war bewusst kompakt und dialogorientiert gestaltet. Alle drei Standorte waren online zusammengeschaltet. Nach einem kurzen Intro folgten drei persönliche Gründer*innen-Geschichten, jeweils etwa zehn Minuten lang. Anschließend hatten die Teilnehmenden in einer 30-minütigen Q&A-Session die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich einzubringen und direkt mit den Speakerinnen in den Austausch zu gehen. 

Die geteilten Geschichten machten deutlich, wie unterschiedlich Gründungskontexte sein können – und wie ähnlich sich gleichzeitig viele Herausforderungen anfühlen. Themen wie Durchhaltevermögen, persönliche Motivation, strukturelle Hürden, aber auch Chancen durch Netzwerke und gegenseitige Unterstützung zogen sich durch alle Beiträge. Gerade diese Vielfalt an Perspektiven eröffnete neue Denkansätze und zeigte, wie Innovation aus Austausch entsteht. 

Das Feedback aus dem Publikum unterstrich die Wirkung des Formats: 
„Thank you for all your inspiring stories – this meeting really made my day.“ 
„So much passion, entrepreneurial mindset and devotion in the room.“ 
„It was wonderful to listen to you – I hope to see you again sometime.“ 

Besonders bewegend war auch das abschließende Zitat, das den Geist des Abends auf den Punkt brachte: 
„It is not the critic who counts… The credit belongs to the one who is actually in the arena.“ – ein Gedanke, der sinnbildlich für unternehmerisches Handeln steht. 

Ein besonderer Dank gilt Tulimeyo, Sindisiwe und Kumbirai, die ihre persönlichen Geschichten offen und ehrlich geteilt haben. Ihre Erfahrungen, ihr Mut und ihre Reflexionen machten sie zu starken Vorbildern für viele unternehmerische Wege – über Grenzen hinweg. 

Entrepreneurs across Borders zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll internationaler Austausch für Gründung, Innovation und gegenseitiges Lernen ist. Die Veranstaltung war ein weiterer Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen Durban, Windhoek und Bremen zu vertiefen und unternehmerische Netzwerke nachhaltig zu stärken. 

Podcast

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