Am 25. März 2026 fand im neuen VSK CoLab von Visionskultur in der Bremer Innenstadt ein praxisorientierter Workshop rund um das Thema E-Rechnung statt. In den neuen Räumlichkeiten des CoLabs, das als Teil des Creative Hubs einen offenen Raum für Austausch, Zusammenarbeit und Innovation bietet, kamen Gründer*innen zusammen, um sich mit aktuellen Anforderungen und Entwicklungen im Rechnungswesen auseinanderzusetzen. Ein Thema, das viele Selbstständige, Gründer*innen und Kleinunternehmer*innen verunsichert wurde im Workshop von Roswitha Galetzkie durchleuchtet und greifbar gemacht.
Im Workshop wurde zunächst die wachsende Bedeutung der E-Rechnung aus gesetzlicher Perspektive beleuchtet. Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick darüber, warum elektronische Rechnungen zunehmend verpflichtend werden und welche Anforderungen damit einhergehen. Besonders wichtig war dabei die klare Abgrenzung zur klassischen digitalen Rechnung, die zwar elektronisch versendet wird, jedoch nicht automatisch den strukturierten Anforderungen einer E-Rechnung entspricht.
Durch praxisnahe Beispiele wurde deutlich, welche Vorteile die Umstellung auf E-Rechnungen mit sich bringt – von effizienteren Prozessen bis hin zu einer verbesserten Nachvollziehbarkeit in der Buchhaltung.


Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der konkreten Umsetzung: Wie wird eine E-Rechnung erstellt und welche Bestandteile sind zwingend erforderlich? Schritt für Schritt wurde erläutert, welche Informationen enthalten sein müssen und welche Formate den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Die Teilnehmenden konnten dabei nicht nur theoretisches Wissen mitnehmen, sondern auch konkrete Ansätze für die eigene Praxis entwickeln. Der Workshop knüpfte damit an das Ziel von Visionskultur an, Gründer*innen und Projekte durch praxisnahe Formate in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen hilfreiche Tools an die Hand zu geben.
Neben den fachlichen Inhalten stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In offener Atmosphäre nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und individuelle Fragen rund um Steuern, Rechnungsstellung und Buchhaltung zu diskutieren.
Gerade dieser Community-Gedanke ist ein zentraler Bestandteil von Visionskultur: Über 350 Mitglieder sind bereits Teil des Netzwerks und profitieren vom gegenseitigen Austausch sowie den vielfältigen Angeboten an Workshops und Events.
Der Workshop im VSK CoLab hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig niedrigschwellige, praxisnahe Bildungsangebote für Gründer*innen und Selbstständige sind. Die Kombination aus fachlichem Input, konkreten Handlungsempfehlungen und persönlichem Austausch machte die Veranstaltung zu einem wertvollen Impuls für alle Teilnehmenden.
Mit Formaten wie diesem schafft Visionskultur nicht nur Wissenstransfer, sondern stärkt aktiv die Bremer Gründungs- und Kreativszene. Mit dem neuen CoLab steht dafür Ort bereit, an dem Ideen wachsen, Kontakte entstehen und Zukunft gestaltet wird.
Spannende Workshops gibt es bei uns regelmäßig. Schau mal hier: https://vskultur.de/event_kategorien/workshops-events/
Das Visionskultur CoLab wurde feierlich eingeweiht
Am 19.03.2026 von 17-20 Uhr versammelten sich fast 200 Menschen, um das CoLab und die (noch) Baustelle des Creative Hub zu bewundern. Wir sind immer noch sehr beschwingt von eurer Neugier, euren positiven Rückmeldungen und Ideen. Danke, dass ihr da wart! Wir freuen uns, euch ganz bald zum Arbeiten im CoLab wiederzusehen.




Bereits um punkt 17 Uhr trafen die ersten Interessierten in das CoLab ein und der Andrang wollte nicht mehr stoppen. Dank unseres Mitglieds Arina von „florasweets“ wurde die Ankunft mit kulinarischen Häppchen und erfrischenden Getränken versüßt. Ihre Spezialitäten wie Kaffee, hausgemachte Limonaden oder Schokoerdbeeren können auch langfristig im CoLab erworben und genossen werden.
Zur Eröffnungsrede von Marc Fucke (Geschäftsführer Visionskultur) war die Fläche bereits so stark gefüllt, dass nach außen ausgewichen werden musste. Wir können es nicht anders ausdrücken: Ihr habt uns die Bude eingerannt! Mit offenen Ohren und gespannten Blicken wurde den Worten der Geschäftsführung zugehört. Dabei wurden die Pläne und Ideen für die Zukunft des Ceative Hubs, des CoLabs und die anstehenden Beteiligungs- und Veranstaltungsformate geteilt.
Nach den Visionen für die Zukunft wurde es konkreter. Insgesamt vier Führungen mit 30-40 Besucher*innen durch die aktuelle Baustelle neben dem CoLab haben das ersichtlich gemacht, was uns bereits seit Anfang des Jahres beschäftigt: Die große Teilfläche des ehemaligen BürgerServiceCenter, die ab dem 16. April der neue Hub der Innenstadt sein wird!




Im interaktiven Austausch wurden bereits anstehende Maßnahmen vorgestellt und Ideen der Community mit aufgenommen. Das Interesse an der Mitgestaltung war groß und wurde nicht nur im Gespräch, sondern auch auf beschreibbaren Plakaten festgehalten. Die Theorie setzen wir nun aktiv in die Tat um, sodass das Ergebnis bei unserer großen Eröffnungsfeier in seiner vollen Gestalt betrachtet werden kann. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, dass die Baustelle des SoftOpenings am 16. April nicht mehr wiederzuerkennen ist.
Nach den eindrucksvollen Führungen wurde die Zeit für Begegnung, Austausch und Vernetzung genutzt. Zudem kamen viele neue Gesichter auf uns zu, die Teil der Community werden wollen: Wir freuen uns schon auf euch!
Am späten Abend, als die frisch beklebte Glasfassade in den bunten Lichtern erstrahlte, schlossen wir langsam die Türen und ließen zufrieden den Abend revuepassieren. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen für dieses gelungene SoftOpening und schauen nun gespannt der großen Eröffnungsfeier entgegen.


Zudem bedanken wir uns herzlichen bei unserem Förderer, die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Bremen.
Vergangenen Freitag haben wir an der Universität Bremen einen Workshop angeboten, der Studierenden genau das mitgeben sollte, was oft zwischen Theorie und Berufseinstieg verloren geht: Sicherheit, Orientierung – und das Gefühl, den eigenen Weg aktiv gestalten zu können.
Ein ruhiger Start und ein Raum voller Neugier
Um 09:30 Uhr starteten wir mit einer Gruppe von zehn Studierenden in den Tag. Noch etwas müde, aber hochinteressiert, entstand schnell eine Atmosphäre, wie wir sie von unseren Workshops kennen: offen, respektvoll und voller Ideen. Genau dieser Raum – zum Fragen, Ausprobieren und Reflektieren – ist das Herz unserer Arbeit bei Visionskultur.

Was wir gemeinsam erarbeitet haben
Der Fokus lag auf einem Thema, das oft unterschätzt wird: psychologische Sicherheit im ersten Job.
Wie gelingt ein guter Start? Welche Rolle spielen Kommunikation, Selbstwirksamkeit und Positionierung im Team? Und wie kann man Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten?
Mit praktischen Tools, kurzen Impulsen und viel Austausch haben wir diese Fragen gemeinsam erarbeitet. Besonders stark: die ehrliche Offenheit, mit der die Teilnehmenden eigene Erfahrungen und Unsicherheiten teilten – genau das macht Formate wie dieses wertvoll.
Im Laufe der anderthalb Stunden kamen immer wieder kleine „Aha“-Momente auf – etwa, wie stark das eigene Mindset die ersten Wochen im Job prägt, oder wie hilfreich einfache Kommunikationsroutinen sein können, um Klarheit und Vertrauen aufzubauen.
Dieses unmittelbare Feedback zeigt jedes Mal, warum wir solche Workshops so gerne machen: Sie empowern.


Das spontane Feedback nach dem Workshop hat uns besonders gefreut
Der Workshop wurde von vielen als eines der Highlights der gesamten Career Week bezeichnet. Ein schöner Beleg dafür, wie relevant das Thema für Studierende kurz vor dem Einstieg ins Berufsleben ist.
Für uns war dieser Workshop nicht nur ein fachlicher Beitrag, sondern auch ein Moment der Begegnung – mit Menschen, die neugierig, international geprägt und voller Motivation in ihren nächsten Lebensabschnitt starten.
Auch wenn die Career Week insgesamt nur wenige gründungsinteressierte Teilnehmende anzieht, sind Formate wie dieses genau der Ort, an dem wir wirken wollen: dort, wo Themen wie Selbstwirksamkeit, Empowerment und Zukunftsgestaltung eine zentrale Rolle spielen.
Gründen heißt gestalten – und Migration bringt Perspektiven.
An einem sonnigen Herbsttag, einem vollen Raum und einem Thema, das bewegt: Beim Zukunftsschnack „Gründung trifft Migration“ am 23. September 2025 im Frölichs in der Volkshochschule Bremen trafen sich Menschen, die Unternehmertum und Migrationsgeschichte zusammen denken. Die Veranstaltung bot Raum für Austausch, Perspektiven und ehrliche Gespräche über Chancen und Herausforderungen migrantischer Gründung.
Der Zukunftsschnack – Austausch auf Augenhöhe
Der Zukunftsschnack ist mehr als eine klassische Podiumsdiskussion. Er ist Bühne, Begegnungsraum und Denkwerkstatt zugleich. In einer offenen und lebendigen Atmosphäre trafen persönliche Erfahrungen auf fachliche Expertise – und das Publikum war mittendrin statt nur dabei.
Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung diskutierten gemeinsam mit Gründer:innen, Engagierten und Interessierten über Themen, die unsere Gesellschaft bewegen. Besonders lebendig wurde es durch die direkte Beteiligung aus dem Publikum: Stimmen und Impulse kamen spontan aus dem Raum – ehrlich, vielfältig und bereichernd. So wurde aus Zuhören ein Mitgestalten.
Visionskultur ermöglicht der größten Community von Gründer:innen und Menschen Gründungsideen niedrigschwellige und mehrsprachige Zugänge zu Beratung, Coaching, Infrastruktur und Raum im Gründungszentrum Creative Hub Bremen. Hier spielte migrantische Gründung schon immer eine große Rolle.
Der Abend im Überblick
Nach einer Begrüßung durch Hachem Gharbi, Geschäftsführer von Visionskultur, selbst migrantischer Gründer und Moderator des Abends, ging es direkt um 18:15 Uhr in die Diskussion. Mit dabei:






Herausforderungen und Chancen migrantischer Gründung
Die Gäste beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und machten deutlich, wie vielschichtig die Realität migrantischer Gründer:innen ist.
Was migrantische Gründer:innen bewegt
Offen angesprochen wurden zentrale Herausforderungen:
Ein Impuls aus dem Publikum regte an, über die Einführung einer zweiten Amtssprache – etwa Englisch – nachzudenken, um Zugänge zu erleichtern.
Auch das Thema Finanzierung wurde kritisch beleuchtet. Während die Wahrnehmung besteht, dass es für Migrant:innen schwieriger ist, Fördermittel oder Kredite zu erhalten, wurde zugleich betont, dass es in Deutschland durchaus viele Angebote gibt – diese müssten jedoch niederschwelliger und zugänglicher gestaltet werden, um tatsächlich Wirkung zu entfalten.
Warum das Thema zählt
Gründung ist mehr als ein Businessplan. Sie ist Ausdruck von Selbstbestimmung, Kreativität und gesellschaftlicher Teilhabe. Menschen mit Migrationsgeschichte bringen nicht nur Ideen mit, sondern auch neue Perspektiven, Netzwerke und Erfahrungen.
Der Zukunftsschnack zeigte: Der Weg zur Gründung ist nicht für alle gleich leicht – aber gemeinsam lassen sich Hürden erkennen und Lösungen entwickeln.






Ausklang mit Gesprächen und neuen Kontakten
Nach dem offiziellen Teil ging der Abend ab 19:30 Uhr bei Snacks und Getränken weiter – informell, persönlich und mit vielen neuen Kontakten. Ein gelungener Abschluss für einen Abend voller Impulse, Austausch und Perspektiven – und ein starkes Zeichen für eine vielfältige Gründungskultur.
Ein herzlicher Dank gilt den Diskutant:innen für ihre wertvollen Perspektiven, allen Interessierten im Publikum für ihre engagierten Beiträge, dem Team vom Frölichs für die Gastfreundschaft – und allen, die mitdenken, mitgestalten und migrantisches Unternehmertum sichtbar machen.
Ein besonderer Dank gilt der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation und den Förderern: der Harald Christ Stiftung, der Schütting Stiftung, der THERA Stiftung, dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend via Demokratie Leben! sowie Partnerschaft für Demokratie.

Eine Giebelwand voller Geschichten
KlimaKAT bringt Farbe, Klima und Kreativität nach Kattenturm
Was passiert, wenn Kunst, Klimaschutz und Nachbarschaft aufeinandertreffen? In Bremen-Kattenturm wurde diese Frage ganz praktisch beantwortet – mit Spraydosen, Ideen und jeder Menge Beteiligung. Das Projekt KlimaKAT zeigt eindrucksvoll, wie aus einer grauen Wand ein lebendiges Symbol für Gemeinschaft und Verantwortung für unsere Umwelt entstehen kann.
Kunst trifft Klima – und die Nachbarschaft macht mit
Visionskultur geht mit KlimaKAT neue Wege: Statt auf klassische, oft kurzlebige Klima-Aktionen mit Flyern und Postern zu setzen, entsteht hier ein nachhaltiges, gemeinschaftlich gestaltetes Kunstwerk. Die fast 300 m² große Giebelwand an der Ecke Alfred-Faust-Straße/Willi-Hundt-Straße wird zur Bühne für kreative Ausdrucksformen – gestaltet von Künstlerinnen und Künstlern und den Menschen vor Ort. Das Ergebnis: Ein Ort, der nicht nur Farbe ins Viertel bringt, sondern auch frischen Wind in Sachen Umweltbewusstsein.



Von Grau zu Bunt – ein Stadtteilprojekt entsteht
Vom 1. bis 26. September wird die sanierungsbedürftige Giebelwand in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandelt. Dabei geht es nicht nur um Gestaltung, sondern auch um bauliche Aufwertung des Stadtteils und die Förderung von Klimabewusstsein. Die künstlerische Leitung übernimmt Marc Allan Joost, Mitglied bei Visionskultur und Mitgründer der umsetzenden Agentur HanseArt Collective. Besonders bemerkenswert: Die Motive stammen nicht nur von professionellen Künstler:innen, sondern auch von Kindern, Jugendlichen und Senior:innen aus dem Stadtteil.
Zwei Projekttage, viele Perspektiven
Am 10. September gehörte die Straße den jungen Klimaheld:innen. Gemeinsam mit dem dreiköpfigen Künstlerkollektiv und der Kunstschule an der Wilhelm-Wagenfeld-Straße wurde die Fassade aktiv mitgestaltet. Besucher:innen konnten außerdem:
Am 17. September waren die Erwachsenen und Senior:innen gefragt. Auch hier wurde gesprüht und gestaltet – ergänzt durch:




Was die Wand erzählt – Stimmen aus dem Viertel
Die Wand erzählt jetzt Geschichten von nachhaltigem Konsum, Energie, Natur und Klimaschutz – inspiriert durch eine Umfrage beim Sommerfest im Quartierszentrum Sonnenplatz. Die Stimmen der Nachbarschaft wurden nicht nur gehört, sondern durch Visionskultur und das Künstlertrio sichtbar gemacht.
Mehr als Farbe – ein bleibendes Zeichen
Was bleibt, ist mehr als ein buntes Wandbild: KlimaKAT hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Kunst und Umweltbildung zusammenkommen. Und wie lebendig ein Stadtteil wird, wenn alle mitmachen dürfen. Die Identifikation mit dem eigenen Lebensraum wächst – ebenso wie das Bewusstsein für zentrale Zukunftsthemen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, Förderern, Partner:innen, sowie Besucher:innen – für eure Ideen, eure Energie und euren Beitrag zu einem bunten, nachhaltigen Kattenturm.
Kattenturm bleibt bunt – und wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Projekt!
Gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden, der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, der Freien Hansestadt Bremen und der Gewoba. Unterstützt durch das Quartiersmanagement Obervieland.
Schon vor der offiziellen Eröffnung strömten Besucher*innen am vergangenen Samstag in den Hub, um gemeinsam mit der Visionskultur-Community aus dem Winterschlaf zu erwachen. Das gleichnamige Format zum Frühlingsauftakt lud Jung & Alt dazu ein, Visionskultur, die Community, ihre Produkte & Angebote kennenzulernen. Hier konnten die über 300 Besuchenden alles finden - vom Raketenbau über Food-Startups bis hin zu Modeprojekten. Workshops luden zur Teilnahme ein und das Bühnenprogramm reichte von Gesprächen über die Wirkung von Stipendien für Kunstschaffende bis hin zu Performances.



Im Rahmen einer Begrüßung wurde allen Interessierten ein kurzer Einblick in die Arbeit von Visionskultur aufgezeigt, sowie ein Überblick über das stattfindende & kostenlose Workshop-Programm gegeben - bevor zum Opening des Showrooms & dem Beiwohnen des Talks mit der Gewinnerin des Fast Forward-Stipendiums, Nicole Benewaah, eingeladen wurde.
Das Opening des Container-Showrooms erzählte von der bisherigen Reise der urbanen Galerie - vom Wohncontainer, zum Treffpunkt für Akteure & Projekte im Stadtteil Vahr, zum begehbaren Raum voller Arbeiten & Produkte der Community-Projekte. Das Durchschneiden des obligatorischen roten Bands durfte vor Öffnen der Tür nicht fehlen.
Die Fast-Forward-Stipendiatin Nicole Benewaah wurde im Anschluss von DEM Nachwuchsmoderator 2023 "Benny Ge" in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre im Café des Creative Hubs interviewt. Sie erzählte, mit welcher Idee sie sich beworben und wie sich diese entwickelt hatte. Sie sprach von den Chancen, die sich ihr durch das Stipendium eröffnet haben - und über Herausforderungen, die es zu überwinden galt. Im Anschluss daran führte Nicole durch ihre zweiteilige Fotoausstellung "May i ask".



Neben leckerem Essen der syrischen Gemeinschaft, der koreanischen Schule und unseren Gästen von Oindia & Gootumi, konnte auf einem Handwerks- & Kreativmarkt sowohl upgecyclete Kleidung, als auch Lampenkreationen erworben werden. Spannende Gespräche mit den Menschen hinter den Produkten verliehen dem Markt das gewisse Extra.
Workshops zu Themen wie Coaching, E-Learning, Bewegung & Tanz rundeten das Programm ab & rieben auch den letzten noch verbliebenen Schlaf aus den Augen der über 300 Gäste der Veranstaltung.
Die Stimmung war bis in den Abend hinein ausgelassen, fröhlich und so richtig Heimgehen wollte Niemand - noch heute sind Skulpturen & Ausstellungen zu bewundern - ein Vorbeikommen im Creative Hub lohnt sich jederzeit!



Gefördert wurde die Veranstaltung von der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, dem Beirat Östliche Vorstadt, Partnerschaft für Demokratie
Am Dienstag, den 03.09.2024, fand im Creative Hub Bremen das dritte Event der Reihe „Innovationtalks“ statt!
Dieses Mal ging es unter dem Titel „Kreativ & Kapitallos“ darum, auf kreative Art und Weise mit finanziellen Engpässen bei der Gründung umzugehen. Wie kann ich mit wenig Geld gründen? Welche Aspekte sind wichtig, solange ich mit meiner Gründung noch nicht genug Geld für meinen Lebensunterhalt verdiene?
Im Rahmen des Events „Kreativ und Kapitallos“ haben wir innovative Start-ups, Menschen mit Ideen und Akteure aus der Bremer Wirtschaft und Verwaltung eingeladen, um neue Wege zur Gründung mit wenig Kapital kennenzulernen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Wir möchten aufzeigen, wie auch mit begrenzten finanziellen Mitteln erfolgreiche Unternehmen entstehen können. In vier kurzen Impulsvorträgen stellten wir kreative Ansätze aus der Bremer Wissenschaft, Wirtschaft und
Gründungsszene vor und gaben Einblicke in globale und regionale Trends.



Die vier Vortragenden kommen aus sehr diversen Branchen und befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Gründung – von gerade erst gegründet bis hin zu „was kommt nach der erfolgreichen Gründung?“ war alles mit dabei. Trotzdem waren sich an diesem Abend alle einig: Nur, wer mit Leidenschaft und Durchhaltevermögen dabei ist, jede Chance ergreift und bei Vielem selbst anpackt, wird mit der eigenen Gründung vorankommen.
Die Eröffnungsrede hielt Hachem Gharbi, der Visionskultur als Veranstalter des Events vorstellte und darauf hinwies, dass es Orte wie den Creative Hub braucht, um kreative Ideen zu unterstützen und Start-Ups Räume zu bieten, um sich auszuprobieren. Von Benny Ge wurden die Gäst:innen anschließend durch den Abend geführt, mit viel Elan stellte der Nachwuchsmoderator, der auch selbst Mitglied der Visionskultur-Community ist, die erste Rednerin vor.
Karin Lang ist die Gründerin von Sonnentracht, einem Bremer Unternehmen, das früh den Bedarf an alternativen Süßungsmitteln erkannt hat. Sie erzählte in ihrem Impulsvortrag von der Reise hin zu einem erfolgreichen Unternehmen, mit inzwischen 80 Mitarbeitenden und einem 10.000m² großen Betriebsgelände. Neben dem Blick zurück auf die Geschichte und Entwicklung des Unternehmens, wagte Karin Lang auch den Blick nach vorn. Mit dem Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken, stellte sie die Frage: (Wie) Kann das gelingen? Ihre Antworten sind Zusammenhalt, Arbeitsteilung und gemeinsame Werte. Wir können gespannt darauf bleiben, was von ihr in Zukunft zu hören sein wird.
Anschließend kam Anthony Kreher auf die Bühne, der im Creative Hub an seinem Projekt „Kreher Guitars“ arbeitet und selbst in liebevoller Handarbeit Gitarren und andere Saiteninstrumente herstellt. Für ihn ist diese Arbeit mehr als ein Hobby, es ist seine Passion. Anthony ist noch am Anfang seiner Gründung, er hat zwar das technische Know-How, aber seine Marke befindet sich aktuell noch im Aufbau. Er erzählte den Zuhörer:innen von seinen Erfahrungen. Zum Beispiel berichtete er davon, wie Alles, was mit dem Unternehmen zu tun hat, voranbringt. Manchmal muss man lange im Voraus planen und Dinge tun, die in dem Moment noch nichts bringen (sich Werkzeuge schaffen, neue Skills lernen). Im Endeffekt sei es so, dass jede Minute zählt. Anthonys Aussage: „Alles, was ich an Zeit und Ressourcen investieren kann, bringt mich voran.“



In Hanke Homburgs Vortrag sprach er darüber, dass Gründen eine Expedition ist. Der Geschäftsführer der GfG erzählte von seinen eigenen Erfahrungen damit, ein Unternehmen aufzubauen, und erklärte, dass man sich am Anfang nicht zu schade sein darf, Alles selbst in die Hand zu nehmen (bis hin zum Modeln). Dabei sei Leidenschaft der wichtigste Aspekt, um am Ball zu bleiben. Mit einem klaren Ziel vor Augen kann man alles andere auf dem Weg lernen, braucht aber für manche Aspekte auch ein gutes Netzwerk an Menschen, die mit ihrem Wissen und ihrer Zeit bereit sind, zu unterstützen.
Als letzte Rednerin des Abends stand Nicole Benewaah aus der Visionskultur-Community auf der Bühne. Sie sprach über die Schwierigkeit, (die eigene) kreative Arbeit zu bepreisen. Dabei ging sie auf den Stereotyp der „brotlosen Kunst“ ein und erklärte, es ginge darum, dieses Bild abzulegen und zu bekämpfen. Die Fotografin und Designerin hat für sich herausgefunden, dass sie ihr Schaffen in drei Bereiche einteilen kann: Administration, Kreativarbeit und Dienstleistung. In den Teil Administration fällt auch die Recherche nach Geldern und Fördermitteln, die für sie abrufbar sind. Mit einem diversen Portfolio setzt sie nicht alles auf eine Karte, sondern stellt sich breit auf, um sich abzusichern und entdeckt stetig neue Bereiche, die interessant für sie sind. Dabei hilft es, über den Tellerrand hinauszublicken, sich auszutauschen und zu vernetzen.
Genau das wurde im Anschluss an diese vier spannenden Impulsvorträge auch getan. Im Garten und im Café entstanden bei Häppchen und kalten Getränken viele Gespräche. In entspannter Atmosphäre hatten bei untergehender Sonne alle Teilnehmenden die Möglichkeit, miteinander und mit den Vortragenden in den Austausch zu gehen, Fragen zu stellen und zu netzwerken.
Hintergrund:
In vorherigen Veranstaltungen haben wir bereits unsere verschiedenen Clusterbereiche zusammengebracht und Vernetzungsabende entstehen lassen. Nun wollen wir mit unserer Veranstaltungsreihe "Innovationsevents" verschiedene Akteur*innen aus der Bremer Wirtschaft und Verwaltung, innovative Startups und Menschen mit Ideen einladen. Dabei wollen wir den Fokus auf innovative Ansätze aus der Wirtschaft und Einblicke globaler und regionaler Trends im Bereich Klimawandel und Green economy setzen. Wir möchten einen weiteren Anstoß geben, um nachhaltige und innovative Ansätze in der Gründerszene voranzutreiben und gezielt Akteure miteinanderverbinden. Wichtig ist uns verschiedene Bereiche, wie Wissenschaft, Akteur*innen, interessierte Menschen, Startups und Personen mit Ideen zusammen zu bringen, um einen nachhaltigen und gewinnbringenden Informationsaustausch entstehen zu lassen.
Der Innovation Talk "Kreativ und Kapitallos" wurde gefördert von der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, der GEWOBA, der Sparkasse, der Concordia Stiftung und der Europäischen Union.



Mit dem Accelerator Coaching-Programm erhältst du intensive Begleitung und Support für dein Vorhaben. Du erhältst Zugang zu einem engen Begleitprogramm zur Umsetzung deiner Projektziele. Sammle Meilensteine und erhalte die Möglichkeit, dich auf ein anschließendes Mentoring-Programm mit erfahrenen Expert*innen zu bewerben. Erfahre Unterstützung, Vernetzung, Vermittlung und Feedback zu deinen Schritten. Nutze die Räume und die Infrastruktur im Creative Hub Bremen und darüber hinaus.
Vereinbare jederzeit Coaching-Termine, nimm an monatlichen Gruppen-Coaching-Sessions teil, bei denen vor Ort jeweils die individuellen Bedarfe ermittelt und mit allen Anwesenden gemeinsam bearbeitet werden. Erweitere, neben dem Coaching dein Netzwerk und tausche dich mit anderen Gründer*innen aus.
Jede/r kann sich auf dieses Programm bewerben. Die Bewerbungsphase ist quartalsweise.
Bewirb dich jetzt! Die Auswahl findet quartalsweise statt.
Mit dem Umweltcontainer entwickeln wir einen Treffpunkt, Umwelt- und Bildungsort für Anwohnende, Schüler*innen und Akteure in Kattenturm.

Bewerbungsschluss: 23. Oktober // Wichtige Voraussetzungen: Keine Bohrung oder sonstige Eingriffe in die Substanz des Containers möglich. Eine finanzielle Unterstützung für die Gestaltung wird bereitgestellt
Mach mit und bewirb dich mit deiner Gestaltungsidee für eine der Außenfassaden und den Außenbereich des Creative Space. Insgesamt stellt Visionskultur 2.000,00 Euro für die Gewinnenden bereit, um die Umsetzung der Idee zu ermöglichen. Ziel der Gestaltung soll ein kreativer Ansatz mit Themenbezug sein. Beschreib uns im Formular kurz deine Idee und komm´ am 19. Oktober zum Meet & Greet, bei dem du auf die anderen Community-Mitglieder triffst. Gemeinsam bringen wir unterschiedliche Projekte der Klima- und Umweltbildung zusammen und erschaffen einen neuen kreativen Raum im Quartier!
Die Vermüllung und unsachgemäße Entsorgung sind seit langem Probleme vieler Bremer Quartiere. Häufig mangelt es an der Umsichtigkeit der Verursachenden und ist auch eine Frage der Bildung und Aufklärung. In manchen Fällen liegt die Ursache in der Taktung der Entsorgung seitens der städtischen Unternehmen.
Als neuer Creative Space – auf dem Parkplatz vor der Emil-Richter-Str. 5, 200 m entfernt vom Bürgerhaus - steht unser Umweltcontainer Kattenturm, der Dir die Möglichkeit gibt, Deine Ideen und Formate umzusetzen. Der Container ist Teil der Klimakampagne in Kattenturm.
Hauptthemen sind: Energiesparen, Wertstofftrennung, Recycling & Müllentsorgung. Das Ziel: einen saubereren Stadtteil und mehr Klimabewusstsein für die Menschen zu schaffen. Unter Beteiligung der Quartiersanwohnenden (und insbesondere Schüler*innen) sollen Prozesse der Wiederverwertung dargestellt und umgesetzt werden – so, dass neue Möglichkeiten der Nutzung entstehen. Dabei arbeiten Community, Stadtteilakteurinnen, Bildungsträgerinnen und Unternehmen Hand in Hand.
Um regelmäßige Aktionen zum Thema Müll, Sauberkeit und Umweltbildung rund um den Container auf den Weg zu bringen, können – gemeinsam mit Quartierakteur*innen – auch weitere Aktionen und Formate gedacht werden: zum Beispiel Kunstaktionen, Filmvorführungen mit dem Container als Leinwand, Diskussionsrunden im Freien, Workshops zur Ideenfindung oder Einbindung von Hochschulgruppen zur Ideenentwicklung rund um die oben genannten Themen.
Mach mit und bewirb dich mit deiner Idee für die kostenfreie Nutzung des Creative Spaces! Wir von Visionskultur begleiten dich und dein Projekt vor Ort, unterstützen Angebote und vernetzen dich zu den Partnern im Projekt.
Beschreib uns im Formular kurz deine Idee und komm´ am 19. Oktober zum Meet & Greet, bei dem du auf die anderen Community-Mitglieder triffst. Gemeinsam bringen wir unterschiedliche Projekte der Klima- und Umweltbildung zusammen und erschaffen einen neuen kreativen Raum im Quartier!


Bewerbungsschluss: 23. Oktober // Nutzungs-/Förderzeitraum bis August 2024
Die Vergabe der Raumförderung orientiert sich an der Bewertung der Idee, des nachhaltigen Potenzials, sowie dem Stadtteilbezug.