Du hast Lust uns im Rahmen eines Praktikums bei unserer Arbeit zu unterstützen und in verschiedene Themenbereiche hineinzuschnuppern?

Dann bewirb dich jetzt per Mail info@vskultur.de

Heute verabschieden wir uns von unserem Jahrespraktikanten Jascha, den wir jetzt schon vermissen. Zum Abschluss seiner Visionskultur-Zeit hat er für uns und für euch ein paar Fragen beantwortet.

Hey, magst du dich kurz vorstellen?

Hallo, mein Name ist Jascha, bin 22 Jahre jung und mache eine schulische Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement.

Was hat dich zu uns geführt?

Zu meiner Ausbildung gehörte ein Praktikum, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Dieses Praktikum habe ich bei VSK gemacht und dauerte ein Jahr.

Wie kam es dazu?

Auf der Suche nach einem interessanten Praktikumsplatz, bin ich auf Visionskultur aufmerksam geworden. Der Internetauftritt von VSK hat sofort mein Interesse geweckt. Dadurch habe ich mich beworben und kam direkt in den Kontakt mit Hachem und Marc.

Was waren deine Aufgaben? Kannst du deinen Tag beschreiben?

Über die Zeit hatte ich keine festen Aufgaben, viel eher habe ich überall, mal mehr mal weniger, jedem unter die Arme gegriffen. Was dennoch sehr viel Spaß gemacht hat. Lieblingsaufgaben hatte ich nicht wirklich, aber ich habe sehr gerne in der Abteilung der Förderarbeit gearbeitet.

Ist dir etwas als ganz besonderes Erlebnis in Erinnerung geblieben?

Dadurch das ich hier ein Jahr verbracht habe, entstehen natürlich auch viele Momente, die mir gerne in Erinnerung bleiben. Beispielsweise die Herzlichkeit des Teams. Egal was los war, man konnte immer alles kommunizieren und Probleme lösen. Andererseits auch wie lebhaft der Creative Hub im Sommer war, das war wirklich cool.

Konntest du etwas erlernen, das du vorher nicht konntest?

Über die 12 Monate konnte ich vieles für meine Zukunft mitnehmen. Durch die Flexibilität, die man mitbringen muss, wurde ich für viele verschiedene Aufgaben eingesetzt. Dabei konnte ich meine Selbstständigkeit weiter ausbauen und der Umgang mit den MS Office Programmen ist mir nun noch vertrauter.

Aber natürlich habe ich auch aus den verschiedenen Bereichen etwas mitgenommen. Beispielsweise der Ablauf der Förderarbeit (Von Anfrage zur Verwendungsnachweis), Websiteeinträge machen und die Arbeit mit Datenbanken

Bleibt nur noch zu sagen: Danke Jascha und alles Gute für deinen weiteren Weg!

Siegfried Bank über das Erschaffen aus unmittelbarer Erfahrung und den Ausdruck subjektiver Emotionen

Lieber Siegfried, du bist schon über ein Jahr in der Visionskultur-Community, welche Momente sind dir besonders in Erinnerung geblieben?  

Der besondere Moment war, die Erkenntnis, dass es so etwas gibt. Einen Ort, ein großes Haus, das Raum lässt für Menschen ihre Träume und Visionen auszuprobieren, mit anderen zu experimentieren. An dem Ideen angeboten und zusammenfließen können unterschiedlichen Ursprungs, vorbehaltlos wie und von wem. Bei Bedarf kann man einsteigen oder seinen individuellen Weg verfolgen. 

Was bedeutet Community für dich?  

Raum für Gemeinsames und Austausch. Raum mich eizubringen, aber auch meinen Weg zu gehen. 

Kannst du deine Vision in Worte fassen? Beschreibe doch gerne, wie dir die Visionskultur helfen konnte, dein Projekt zu entwickeln.  

Ich wollte mich neu und weiter ausprobieren. Mit Öl malen, ohne dass die Gerüche nerven. Und ich hatte angefangen in größeren Formaten zu arbeiten, wofür mein bisheriges Atelier nicht ausreichend Raum bot, da ich oft auch parallel an Bildern arbeite. Die hohen Räume im Hub kamen mir sehr entgegen. 

Meine Themen hatten immer sehr viel zu tun mit meinem unmittelbaren Leben, habe mich viel zum Gelderwerb in anderen Ländern und Kulturen aufgehalten.  

Ich habe eng mit Menschen zusammengearbeitet mit anderen Wertemustern als meinen. Dabei haben mich immer sowohl Unterschiede, aber vor allem die Schnittstellen der Kulturen beschäftigt. Wer sind wir, zu behaupten, nur unsere seien die richtigen/besseren? Dabei kommen ganz unterschiedliche Facetten um Tragen die auch verschiedenen Ausdruck verlangen, unterschiedliche Formate und Methoden. In den größeren Formaten lassen sich auch allgemeinere Aspekte eher greifen wie das Verhältnis von Entropie zu Struktur in Gesellschaften. 

Meine Vision wäre, diese Themen aus unmittelbarer Erfahrung weiter verarbeiten zu können und in der Arbeit subjektiven Emotionen Raum und Ausdruck zu verleihen. 

Momentan stellst du in Berlin aus! (Herzlichen Glückwunsch) Wie kam es dazu? Erzähl mal... 

Ich hatte ende 2021 schon einmal in Berlin ausgestellt, aber in weniger exponierter Lage. Habe dort aber gute Kontakte geknüpft, diese weiterentwickelt und wir haben uns dann in einem Künstlerkollektiv (zwei Künstler aus Berlin) anscheinend überzeugend beworben. Hierfür waren aber die im Hub entstandenen größeren Formate sehr wichtig. 

Und zu guter Letzt: Was würdest du neuen Community Mitglieder raten/ mit auf den Weg geben? 

…. auf dem Weg zu bleiben, aber sich in Abständen offen und kritisch zu hinterfragen, macht der Weg Spaß? Ist es mein Weg und hält er das Potential, das ich erwarte? 

Na, das ist doch ein schöner Abschluss! Also: #letzfetz

Ihr wollt mehr über Siegfried und seine inspirierende Arbeit erfahren? Schaut mal: hier.

Dein Weg zu uns

Die Bewerbungsphase ist in vollem Gange und eine Vielzahl an spannenden Bewerbungen flattern bei uns in den Postkasten. Heute wollen wir daher einmal mit unserem Projekt-Team ins Gespräch kommen und dir genau erklären, was nach einer Bewerbung passiert und was du bei deinem Pitch unbedingt beachten solltest. 

Also, nach der Bewerbung eines Projekts, was passiert dann? 

Zuerst prüft unser Team die Vollständigkeit der Bewerbung. Wichtig ist dabei, dass es sich um ein Projekt oder eine Idee handelt. Dann laden wir die Bewerber*innen zu einem Pitch Termin ein, um die Ideen vor dem Projekt-Team zu präsentieren.

Pitch? - Was ist das eigentlich?

Wir wollen den Pitch nutzen, um die Projekte besser kennenzulernen und einen Eindruck davon zu bekommen, was die Community für die Bewerber*innen bedeutet. Hierfür stehen die folgenden Fragen im Vordergrund:

·        Wer bist du und was machst du? 

·        Was ist Visionskultur für dich und was sind deine Erwartungen? 

·        Was möchtest du in die Community einbringen? 

Grundsätzlich gilt für jeden Pitch: In der Kürze liegt die Würze.

Und was bedeutet das konkret? Was ist erlaubt?

Der Pitch sollte möglichst kurz und prägnant gehalten werden. Die Dauer sollte nicht mehr als 10 Minuten übersteigen. Als Präsentationsmedium kann gerne Powerpoint oder ähnliches genutzt werden - maximal 3 Folien, auf denen die Antworten auf die obigen Fragen präsentiert werden. Auch aussagekräftige Skizzen und Grafiken sind erlaubt!  

Verratet uns die 3 Pitch-No-Gos...! 

Nur über sich selbst zu reden (Ich brauche dies und das, aber Beratung will ich nicht)

Kein Verständnis einer Community

Und natürlich keine (ansprechende) Präsentation

Was ist, wenn ich noch ganz am Anfang meines Projets stehe, wie kann ich dann überzeugen? 

Die Phase des Projektes ist für die Aufnahme in die Community nicht wichtig. Für uns zählt die Vision und der Wille, diese Vision in die Tat umzusetzen!

Welche Kriterien spielen bei der Auswertung eines Pitchs eine Rolle? Was ist wichtig, um zu überzeugen?

Natürlich ist eine gute Vorbereitung immer die Grundvoraussetzung für ein souveränes Auftreten. Dabei sollte das eigene Projekt schlüssig und sinnvoll erklärt werden können. Gleichermaßen zählt aber auch die Motivation und der Wille, sich aktiv in die Community einzubringen. Wir wollen schließlich keine Eigenbrötler, sondern stehen auf Synergien! Daher sollten sich Bewerber*innen unbedingt vorab mit den Grundsätzen und dem Selbstverständnis der Visionskultur beschäftigen.

Pitch geschafft, was dann? Wie lange dauert es, bis Projekte Bescheid bekommen, dass sie dabei sind? 

Unser Projektteam tagt wöchentlich. Wird der Teilnahme an der Community zugestimmt, so bekommt das Projekt Post im Mail Fach mit dem Mitgliedsaufnahme-Antrag. Sobald das Projekt diesen vollständig ausgefüllt hat, stehen alle Förderungen bzw. Förderprogramme und es kann...

... los gehen!

Gespräch mit Teresa Rieger

Liebe Teresa, in der letzten Zeit war ganz schön was los bei dir! Wie geht es dir mit all dem Trubel? 

Prima! Jeden Tag wirklich gerne für meine Arbeit aufzustehen und voller Tatendrang in den Tag zu starten is a privilege!

Erzähl doch mal, was hat das letzte Jahr für dich bereit gehalten? Auf welche Projekte bist du besonders stolz? 

Nachdem ich Anfang des Jahres meine Gesellenprüfung im Keramikhandwerk erfolgreich bestanden habe, ging es in meinem Atelier im Hub direkt los mit eigener Arbeit. Viel Experimentieren, Ausprobieren, Produktentwicklung. Immer wieder Ideen verwerfen und neu versuchen. Zwischen vielen Fails zeichneten sich immer wieder auch (Produkt-)Ideen ab, die ich weiterentwickelt habe. 

Den Frühsommer habe ich hinter dem Laptop verbracht und den Businessplan für mein Keramiklabel Schutt&Asche geschrieben, Ämter abgeklappert, mit Expert*innen gesprochen und dabei jeden Tag meine Arbeit an der Töpferscheibe vermisst…;) 

Im September folgte dann die offizielle Gründung von SCHUTT&ASCHE KERAMIK. Parallel dazu war ich für einige Monate in Frankfurt bei Viola Beuscher Ceramics angestellt, um noch weitere Erfahrungen in der Keramikwelt zu sammeln. 

Nun bin ich wieder zurück in Bremen und habe im Dezember zusammen mit anderen Mitgliedern der Visionskultur einen Pop-Up Store am Ostertorsteinweg 40 eröffnet. 

Mit Mapu Speakers, Hanayo Studio und Elitebarista bespielen wir im Herzen des Viertels eine gemütliche Fläche. 

Neben Kaffeespezialitäten, dem Klang entspannter Musik aus nachhaltig produzierten Speakern und handgefertigtem Schmuck präsentiere ich dort meine keramischen Arbeiten und gebe Unterricht an der Töpferscheibe. 

Zwischendrin war ich auf  Märkten und habe erste Ausstellungsflächen wie im Woyton Café bespielt. 

Besonders stolz bin ich wohl auf das gemeinsame Pop-Up-Projekt! Mit spannenden Menschen zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig mit guter Energie voranzubringen macht einfach Spaß! <3 

Wie konnte die Visionskultur dich bei deiner Arbeit unterstützen? 

Ohne mein Atelier im Creative Hub wäre mein Start so nicht möglich gewesen! Nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die Beratung und Begleitung im Gründungsprozess waren enorm hilfreich. 

Am wertvollsten empfinde ich aber den Austausch und Kontakt mit all den anderen Projekten und Menschen dort, die ich ohne die Visionskultur wohl nie kennengelernt hätte… 

Was würdest du neuen Mitgliedern mit auf den Weg geben? Bzw. Was hättest du gerne früher gewusst? 

Nutzt die Möglichkeiten die Euch angeboten werden!

Andere lokale Gründer*innen und Projekte kennenzulernen sind Gold wert und pflanzen dir ungenannte neue Ideen und Zusammenarbeiten in den Kopf…

Was hättest du gerne früher gewusst? 

Traue dich um Rat zu fragen- zu jeder deiner Fragen gibt es Menschen die dir gerne weiterhelfen und gemeinsam Lösungen aufspüren! 

Welchen Rat hättest du gebraucht? 

Ich fühle mich gut begleitet und beraten, Erfahrung muss man trotzdem selbst machen!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine ehemalige Ausbilderin Tanja Möwis, die mich in so vielen kleinen und großen Dingen unterstützt, begleitet und Ihren großen Erfahrungsschatz in der (Keramik-)Welt so großzügig und bereitwillig mit mir teilt.

Was ist deine Vision 2023?

Mehr Mut!

Ihr wollt Teresa persönlich treffen? Schauen und fühlen, was Schutt&Asche Keramik bedeutet?

Dann kommt vorbei im Coffee Lab Pop-Up Store (Ostertorsteinweg 40)

- > Öffnungszeiten immer wie das Coffee Lab (wöchentlich wechselnd, siehe Google)

  Und immer wenn das Licht an der Töpferscheibe brennt…

Außerdem könnt ihr an einem Schnupperkurse an der Töpferscheibe teilnehmen.

Wann? Immer Dienstag und Donnerstag Abend von 18.30-20:30, 75Eur pro Person, inklusive einem gebrannten Stück.  Anmeldung via Mail (mail@schuttundasche-keramik.com) oder Instagram. 

Mehr Eindrücke und Infos zu Teresas Arbeit auf Instagram unter @Schutt_und_Asche_Keramik

BY MELISSA CHELMIS

Vom 21.-23. Januar erarbeitet Melissa Chelmis [Freie Künstlerin] auf der ehemaligen Kinder
Intensivstation im jetzigen Creative Hub eine Performance mit dem Namen STERBEN ERLAUBEN. Die Intensivstation wird in eine Gesamtinstallation verwandelt, in der sie – mit ihrer Kollegin
Dorothea Schmidt – über Tanz, Bewegung und Sprache einen Erfahrungsraum öffnet.
Thematisiert wird das Begleiten ihrer Tochter Jasmina, die dort am 24.2.2000 verstarb.


„Das Unfassbare des Todes
die täglichen emotionalen Herausforderungen
ein Weg dessen Ziel unbekannt ist
immer wieder den Steinen trotzen, die im Weg liegen
das langsame innere Wachsen mit den Gegebenheiten
und letztlich die Liebe, die alles irgendwie doch verbindet.
Ein Kind in den Tod zu begleiten
Gut begleiten…
Gut loslassen…
Ein Meisterstück“

Für uns beantwortet Melissa einige spannende Fragen:

Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Dorothea, die ja ebenfalls Community Mitglied ist uns bereits durch einige aufregende Projekte auf sich aufmerksam gemacht hat? 

Ich kenne Doro als Tänzer:in aus vielen verschiedenen privaten Zusammenhängen. Sowohl ihre offene Denke, als auch ihr experimentierfreudiges Wesen haben mich dazu inspiriert, sie als Teil der Performance zu engagieren.

Was entstand durch die Verknüpfung von Geschichte, Performance und Raum? 

Eine begehbare, erfahrbare Essenz der Erfahrung und  Sublimierung des Themas STERBEN ERLAUBEN.

Was wünscht du dir, mit dieser Kunstform bewegen zu können?

Ich möchte über die bewegten Bilder die Seelen der Zuschauer erreichen.
Da wir sehr abstrakt arbeiten, ist es nicht nötig allzuviel zu wissen oder zu denken...es geht einfach ums wahr- nehmen.
Durch das Öffnen der Seele ist so viel Verbindung, wortloses Verstehen und Annehmen möglich. Darum geht es mir in der Arbeit.
Ich glaube, dass das Thema Sterben in unserer Kultur viel zu sehr in eine Nische gedrängt und als "notweniges Übel" in Kauf genommen wird.
Wenn wir hingegen in der Lage wären, den Tod als etwas Weises, Großes und als Verbündeten zu sehen, hätten wir die ganze Kraft zur Verfügung, die wir sonst brauchen um ihn in Schach zu halten und zu Verdrängen.
Wir könnten im Vertrauen auf Tod und Leben beides besser achten und wertschätzen.
Und wir könnten im Sterben mit unseren Liebsten verbunden bleiben- in beide Richtungen.
Das gibt Kraft und tiefe Empfindungsfähigkeit, wie ich am eigenen Leib erfahren habe.
Was erwartet die Besucher*innen?

Eine ästhetische Tanz/ Bewegungs-Performance in einem Lost-Place zum Thema Abschied/Sterben/ Loslassen.
Ein Erfahrungsraum der sich demjenigen öffnet, der sich darauf einlassen mag.

"Wenn der Tod kommt, sind wir sprachlos, ohnmächtig, wütend, traurig, betäubt.

Selten sind wir erleichtert oder dankbar. Noch seltener erfahren wir den Tod als eine verbündete Kraft.

Den Tod anzunehmen und ihn zu begreifen haben wir nicht gelernt.

Mit diesem Projekt möchte ich Raum geben darüber nachzusinnen."

Fakten & Daten

Tanz: Dorothea Schmidt, Melissa Chelmis
Film, Fotografie: Beate C.Koehler
Konzept: Melissa Chelmis
Dank an das Ortsamt Mitte/ Östliche Vorstadt und Visionskultur/ Creative Hub


Es sind an allen drei Tagen Besucher:innen willkommen
Einlass so wie der Platz reicht - es gibt nur Stehplätze
Sa. 21.1. 17.00 Uhr
So 22.1. 17.00 Uhr
Mo 23.1. 19.00 Uhr
Spendenempfehlung von 15 € pP
Dauer der Performance ca 45min

Noch mehr von Melissa? Hier!

Duales Studium bei der Visionskultur

Studieren, aber auch im Job was bewegen. Du willst beides? Dann mach beides! Denn mit einem dualen Studium an der IU kannst Du studieren und gleichzeitig arbeiten: Du wechselst regelmäßig zwischen Theorie-Veranstaltungen an der IU und Praxisphasen im Unternehmen – und bereitest Dich so perfekt auf Deinen Berufseinstieg vor. Das passende Unternehmen für Dein duales Studium findest Du gemeinsam mit uns. Denn bei der Praxispartnersuche bieten wir Dir umfangreiche Unterstützung.

Ob Soziales, Technik, BWL, Marketing, Tourismus oder Personal: Bei uns kannst Du in ganz unterschiedlichen Bereichen mit einem dualen Studium durchstarten – und das deutschlandweit mit über 35 Studienorten. Einige Studiengänge kannst Du sogar ortsunabhängig am virtuellen Campus studieren. Damit bist Du maximal flexibel. Bildung auf Deine Art – die IU macht’s möglich! 

Dein Praxispartner - Visionskultur gemeinnützige UG:

Unser Ziel ist es, die Innovationsentwicklung in Bremen voranzubringen, um Bremen als Standort zu fördern und zu vernetzen. Gleichzeitig möchten wir Menschen und Organisationen mit Ideen dabei helfen, diese nachhaltig umzusetzen. Diese beiden Ziele erreichen wir sowohl durch die Entwicklung von Orten zur räumlichen Zusammenführung von Ideen in Kreativ- und Innovationszentren, als auch durch die Entwicklung von Innovationsprojekten mit Partnern aus der Visionskultur-Community und den Kooperations- und Netzwerkpartnern.
Werde auch Du Teil unseres Teams und starte bei uns zum 1. April 2023.

Deine Vorteile:

Beim Praxispartner - Visionskultur gemeinnützige UG:

Bei der IU - Campus Bremen:

Unsere Fachbereiche

Das zeichnet Dich aus:

Karriereaussichten:

Du hast die Möglichkeit zur Übernahme und weiteren Fortbildungen.

Über Farm, Pfannen und Projekte

Ein kaum noch wahrnehmbarer Geruch von Kaffee, etwas modrig, fast wie ein herbstlicher Wald. Die feuchte Luft, die sich fast zaghaft auf deiner Haut niederschlägt. das leuchtende Gelb reifer Zitronen, das zarte Pink von Flamingos oder das kräftige Kastanienbraun. 

Nur ein paar Eindrücke aus Bremens nachhaltiger Pilzfarm. 

Wie die Pilze so wächst auch die Farm. Ab Februar werden die Pilze in der Esmarchstraße 1 (Bahnhof Sebaldsbrück) aufwachsen. 

Das Schöne ist, ihr könnt in den Genuss dieser Pilze kommen und Ronny damit gleichzeitig Planungssicherheit geben, wenn ihr euch für ein Pilzabbo entscheidet. 

Hey Ronny, du und Pilze = die ganz große Liebe? Wie kam es dazu?

Schon irgendwie, wenn auch nicht die einzige. Das Segeln hat einen ähnlichen Stellenwert in meinem Leben. Dazu kam es vor allem durch meinen Dad, der uns bereits früh mitgenommen hat, wenn er "in die Pilze" ging. Dabei hat er von Anfang an erzählt was er da sammelt und wie Mensch sie erkennt. Danach wurden sie zubereitet und verspeist. Wobei ich gestehen muss, dass es Jahre gebraucht hat, bis ich mich getraut habe die Pilze zu probieren, da ich durch die Dosenchampignons, die meine Mom verwendete dachte, dass alle Pilze so "scheiße" schmecken. Als Kind sieht man den Unterschied wahrscheinlich noch nicht so. Das erste mal eine Pilzpfanne aus selbst gesammelten Pilzen war dann eine Offenbarung und ich gecatcht.

Was denkst du, sollte jede*r über Pilze wissen? 

Pilze sind unersetzlich für unser Ökosystem. Sie sorgen unter anderen dafür, dass Werstoffe zersetzt werden und Pflanzen wichtige Nährstoffe erhalten. Außerdem gibt es sie überall, wo einige von ihnen krasse Symbiosen mit unseren Pflanzen eingehen.

Kann jede*r zuhause selbst anbauen? Wie viel Zeit nimmt eine solche Tätigkeit in Anspruch?

Definitiv ja. Mit einem "Pilzpaket" ist der Aufwand verschwindet gering. Das tägliche Einsprühen mit Wasser ist in unter einer Minute erledigt und die erste Ernte in der Regel bereits nach einer Woche eingefahren. Möchte mensch größere Teile des Prozesses abdecken, dauert es schon länger. So dauert das Ansetzen von neuen Substrat (bei mir 25kg) inkl. abholen des Cafésatzes schon bis zu 3h insgesamt. Das liefert aber auch gut und gerne 5kg frische Pilze. Der Zeitaufwand ist insgesamt stark davon abhängig welche Sorte angebaut werden soll und vor allem was für Substrate zur Verfügung stehen.  Pelletiertes Material z.B. ist bereits pasteurisiert und kann zumindest theoretisch einfach mit Wasser und Brut gemischt werden. Auch hierfür ist der Aufwand auf unter einer Stunde zu beziffern. Die klimatischen Bedingungen in unseren Wohnungen sind nahezu ideal für Seitlinge aller Art. Die Zimmertemperatur von 20°C und indirektes Licht wird nahezu überall verfügbar sein. Die hohe Louftfeuchtigkeit immitieren wir dann einfach durch eine Sprühflasche.

Du bist auch noch in anderen Gartenprojekten involviert, kannst du etwas darüber erzählen?

Am liebsten wäre ich noch in so vielen anderen Projekten involviert, aber das Rotkäppchen ist mir ans Herz gewachsen. Dort kam Anfang letzten Jahres ganz viel in Bewegung, insbesondere die Vorstellung einen Ort zu schaffen, der von möglichst vielen Menschen genutzt wird und so breit akzeptiert wird wie möglich fand ich spannend. Was besonders zu Zeiten von Corona positiv war, wir konnten draußen gemeinsam arbeiten und der Stadt ein Stück "bessere" Welt basteln. Einfach ein Ort für alle. Für mich persönlich war der Ort unheimlich heilsam. Zu der Zeit befand ich mich so ziemlich auf dem Höhepunkt meiner Cannabisabhängigkeit und war kaum noch in der Lage einen Fuß vor die Tür zu setzen. Der Garten und die Menschen haben es tatsächlich geschafft, dass ich Motivation aufbringe rauszugehen. Das ging damals auch nicht ohne Konsum, aber ich hatte das Gefühl dort darf ich einfach sein. Das gab mir dann auch schlussendlich die Kraft eine Therapie durchzustehen. Mittlerweile ist der Garten den Kinderschuhen entstiegen und für die nächsten 5 Jahre am Rembertikreisel. Nicht unser Lieblingsort so dicht an einer wirklich viel befahrenen Straße, aber gemeinsam schaffen wir es auch hier langsam und allmählich eine Oase für möglichst viele zu schaffen. Gerade kann ich mir tatsächlich nicht mehr vorstellen, dass ich nicht mehr aktiv im Rotkäppchen sein werde. Dafür habe ich zu viel mit diesen Garten und den Menschen dort erlebt.

Was hat Pilzzucht mit Nachhaltigkeit zu tun?

Am liebsten würde ich sagen "ALLES", aber das wäre zu plakativ und stimmt auch so pauschal nicht. In der Natur sorgen unteranderem Pilze dafür, dass der Nährstoffkreislauf geschlossen wird. Nachhaltigkeit beziehe ich persönlich aber nicht nur auf die Natur oder unsere "natürliche" Umwelt, ich denke sie viel größer. So bedeutet Nachhaltigkeit für mich, dass möglichst alle involvierten Systeme keinen langfristigen Schaden nehmen dürfen. Dazu zählen neben der belebten und unbelebten Natur auch unsere Gesellschaft, Menschen im speziellen. Eine Pilzzucht irgendwo in einer großen Lagerhalle, hochautomatisiert, wo Menschen möglicherweise ungeschützt und unterschlechten Bedingungen arbeiten ist für mich nicht nachhaltig. Ähnlich wie der Transport von Pilze quer über Kontinente. Das Verwerten von Reststoffen, das Vermeiden von soviel (Kunststoff-)Müll wie möglich, das "Düngen" von Böden mit "aufgebrauchtem Substrat, das Befähigen von Menschen selber Pilze anzubauen und auch das schaffen von einkömmlicher, zufriedenstellender Arbeit kann für mich ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen. Es gibt einfach viel zu viele Baustellen und Pilzzucht ist nicht die Lösung schlechthin, aber sie kann konsequent gedacht einen Beitrag leisten. Wer einmal die eigenen Pflanzen oder Pilze hat wachsen sehen, weiß vermutlich wie befriedigend dieses Gefühl ist. Und wenn damit noch die Welt ein Stück schöner würde, wurde meiner Meinung nach vieles richtig gemacht.

Hast du einen Lieblingspilz?

Es gibt einige Pilze, die ich sehr schätze. Wobei es einen Pilz gibt, mit dem ich ganz besondere Erinnerungen verbinde. Dies ist der Riesenbovist. Er kann mehrere KIlogramm schwer werden und schmeckt hervorragend als vegetarische oder vegane Schnitzel.

Nachdem ich den Ort meiner Geburt mit all meinen Freunden verlassen musste, kam ich in den Herbstferien zu meinem Dad zu Besuch. Wir ließen Drachensteigen und er flog weg, also sind wir kurzerhand mit dem Rad hinter her. Irgendwann waren wir am "Arsch der Welt" und wir wollten ohne Drachen den Weg nach Hause über eine Weide abkürzen. Die Kühe fanden das nicht so toll und "stürmten" gefühlt hinter uns her. Dabei stolperten wir regelrecht über einen Bovist. Ich erinnerte mich sofort an diesen Pilz, weil ich als kleines Kind mit meinem Dad schonmal einen gefunden hatte (ich bin ohne Aufsicht zu weit in ein Moor und Papa musste mich rausziehen) und diese Schnitzel einfach der Hammer waren. Freudestrahlend haben wir den mitgenommen und zuhause angekommen stolz präsentiert. Er wog fast 5kg und wir verteilten ihn noch immer klitschnass vom Regen an die gesamte Nachbarschaft. Ja ich glaube das ist so ziemlich der Pilz mit dem ich am meisten verbinde.

Du wünscht dir auch ein Pilzabo?

Für 16€ bekommt ihr 2 mal im Monat erntefrische Seitlinge. 

Für näheres und zum Bestellen einfach eine Mail an: neighbourshrooms@posteo.de

#dasfenster - zur Förderung der iberoamerikanischen Kultur

Du bist Künstler*in und deine Arbeit hat einen Bezug zu iberoamerikanischen Kulturen? Super! 
Das Format #DasFenster fördert Inhalte von und für Menschen, die die Sprachen, Künste und kulturellen Ausdrucksformen der iberoamerikanischen Länder kennenlernen und teilen möchten. 
Hierfür suchen wir Künstler*innen, die unsere Vision teilen und sich und/oder ihre Arbeit präsentieren möchten. 
Jeder ist willkommen, unabhängig von seiner Nationalität oder Herkunft.
Dabei spielt das Medium des künstlerischen Ausdrucks keine Rolle! 
Du willst dabei sein? 
Schreib uns an: kartellkultur@gmail.com

Die neue Bewerbungsphase steht in den Startlöchern, Zeit also, einmal gemeinsam mit Projekten zurückzuschauen und ins Gespräch zu kommen.


Viele von euch kennen Den Kapitän vermutlich als Fotograf, DJ oder Entertainer, denn er hat die Visionskultur bereits auf vielen Events unterstützt und begleitet. Heute steht uns Der Kapitän (Proud Member of THE CRISP AGENCY) Rede und Antwort.

Deine Vision in drei Sätzen:

Mit positiven Vibes und professioneller Energie, ein starkes und
wachsendes Umfeld schaffen in dem die Lebensfreude zu einem Ozean wächst.


Dein Lebensmotto:

Ahoi liebe Erdenbewohner, lasst uns zusammen schwimmen!


Lieber Daniel, seitdem du Mitglied unserer Community geworden bist, hat sich bei dir einiges getan! Schleichender Prozess, harte Arbeit oder spontan durchgestartet?
Jeder Tag bedeutet harte Arbeit und sich immer wieder neu zu erfinden, seine Visionen und Träume
voranzubringen ist ein stetiger Weg.


Du bist gleich mit mehreren Projektideen hier im Hub! Erzähl doch mal…und vor allem, wie kam es
von dem einen zum anderen?

Ich habe mich schon immer für visuelle Dinge interessiert und mache gerne Dinge selber. Ich scheue
mich nicht neue Wege zu beschreiten und das meiste passiert auf dem Weg.


In welchem Bereich hast du bisher gearbeitet? Konntest du dort Erfahrungen sammeln, die dir nun in
der Umsetzung deines Projekts hilfreich sind?

Ich bin schon in sehr viele Bereiche eingetaucht und jede Erfahrung bringt mich weiter. Die ständige
Reflexion und die kritische, aber konstruktive Entwicklung führt für mich zu einer stetigen
Weiterentwicklung.


Welche Hilfsangebote, Ressourcen, Möglichkeiten haben dich besonders in deinem Werdegang
unterstützt?

Der Austausch mit der Community und auch viele andere Medien wie YouTube helfen mir Dinge zu
erschließen.


Du startest volle Kanne voraus und hast schon an einigen Visionskultur Events als fester Bestandteil
teilgehabt. Was war bisher dein Lieblings-Hub-Moment?

Ich habe es sehr genossen mit den Projekten an Grillabenden zusammen zu sitzen und sich
auszutauschen und dabei Musik aufzulegen.

Was treibt dich an? Was motiviert dich?

Die Mittelmäßigkeit der Dinge

Welche drei Tipps würdest du neuen Mitglieder gerne mit auf den Weg geben? Was hast du hier im Hub gelernt?

Lass dich ein, tausch dich aus, schnupper rein

Bist du schon einmal so richtig auf die F** ähh… erfolgreich gescheitert?
Klar schon x-mal, aber es ist kein Scheitern für mich sondern ein Teller voll Selbstdialog was man beim
nächsten Mal verändern kann.


Wie wichtig ist Community für dich? Kannst du uns eine Sache nennen, die du aus der Gemeinschaft
gelernt hast?

Sei dabei, versuche etwas reinzugeben, sei da!


Was bedeutet für dich eine Vision haben?
Etwas neues zu visualisieren und gemeinsam oder allein zu materialisieren!


Und nun zur letzten Frage: Warum Bremen?
Weil Bremen meine Heimat ist und ich mich hier einfach wohl fühle!

Neuer Studiengang an der Hochschule Bremen

Nachhaltig Zukunft gestalten.

Der neue dreisemestrige Masterstudiengang „Sustainable Business & Entrepreneurship“ (SBE) an der Hochschule Bremen startet im Sommersemester 2023 und ist als konsekutiver Vollzeit-Studiengang zu einem vorwiegend wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- oder Diplomstudiengang angelegt. Er baut somit auf den im Bachelor-/Diplomstudium vermittelten grundlegenden betriebswirtschaftlichen Lehrinhalten sowie den wesentlichen Funktionen der BWL (Finanzen, Rechnungswesen, HR etc.) auf und vertieft dieses Wissen durch einen Fokus auf Themen und Kompetenzen, die für die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen wichtig sind und von der Praxis nachgefragt werden.

Darüber hinaus werden den Studierenden Fähigkeiten und Wissen vermittelt, die für eine selbständige unternehmerische Tätigkeit notwendig sind. So werden beispielsweise im „Innovation & Entrepreneurship Lab“ (I&E Lab) die zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und zur Unternehmensgründung notwendigen Kompetenzen gefördert und erprobt. Eine Kooperation mit dem FreiRAUM@HSB der Hochschule Bremen sowie anderen Institutionen im vielfältigen Bremer Gründungsökosystem ist dabei ebenso vorgesehen wie die Zusammenarbeit in studentsichen Teams vor Ort.

Neben einem starken Praxisbezug werden auch die aktuelle wissenschaftliche Forschung und ihre Methoden diskutiert und kritisch reflektiert. Ergänzend beschäftigen sich die Studierenden mit den notwendigen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerisches Handeln: von Ethik, über Recht bis zu interdisziplinären Aspekten der Nachhaltigkeit. Auch die Möglichkeit sich international mit Studierenden, Lehrenden und Praxispartnern auszutauschen ist gegeben.

SBE Social Media Kanäle

Schauen Sie auch in der SBE LinkedIn-Gruppe oder auf dem SBE Instagram Kanal vorbei. Dort informieren wir über aktuelle Themen und Entwicklungen rund um SBE.

SBE LinkedIn-Gruppe

Perspektiven

Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs eröffnet vielfältige und attraktive berufliche Perspektiven.

In eigentlich allen Unternehmungen müssen sich zukünftig Beschäftigte und vor allem (angehende) Führungskräfte auf immer mehr betrieblichen Funktionsebenen mit den Herausforderungen und Fragen der Nachhaltigkeit befassen. Gefragt ist eine Kombination aus wirtschaftswissenschaftlicher Expertise und Wissen um die aktuellen Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens.

Hinzu kommen verschiedene Schlüsselqualifikationen, die zunehmend von den Beschäftigten in Unternehmen erwartet werden. Gesucht werden Beschäftigte mit einem „Entrepreneurial-Mindset“, die als „Intrapreneure“ dazu beitragen, mit unternehmerischem und innovativen Denken Geschäftsmodelle fit für die Anforderungen der Zukunft zu machen. Und natürlich kann man sich mit diesen Fähigkeiten auch mit einer Geschäftsidee selbständig machen und ein eigenes Unternehmen gründen.

Mit erfolgreichem Abschluss erlangen Sie zudem die Promotionsberechtigung sowie die Zugangsberechtigung zum nichttechnischen höheren Verwaltungsdienst.

Internationalität

Zahlreiche Module werden in englischer Sprache unterrichtet.

Im Modul „Entrepreneurship and Sustainable Development in a Global Context“ ist ein „International Joint Project“ in Kooperation mit einer Institution im Ausland geplant.

Ein fakultatives Auslandssemester ist selbstorganisiert möglich. Der Studiengang bietet hierfür Beratung und Auslandskontakte.

Bewerbungen sind bis zum 15. Januar 2023 möglich. 

Podcast

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