Am 9. September waren wir bei der Auftaktveranstaltung der Aktionswochen „Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ der Partnerschaften für Demokratie Bremen Mitte und Nord dabei. Die Aktionswochen schaffen Raum für Austausch, Begegnung und Auseinandersetzung mit Demokratie, Teilhabe und Antidiskriminierungsarbeit – und bringen dafür zahlreiche Bremer Vereine, Initiativen und Projekte zusammen.
Für uns war der Auftakt eine gute Gelegenheit, nicht nur zuzuhören und neue Kontakte zu knüpfen, sondern auch unsere eigene Arbeit vorzustellen: Als gefördertes Projekt präsentierten wir unsere Workshopreihe Founders.Studio – Fokus.Migration, die passenderweise erst einen Tag zuvor ihren Abschluss gefunden hatte. So konnten wir aktuelle Eindrücke und erste Ergebnisse direkt mit in den Austausch nehmen und zeigen, welche Herausforderungen Menschen mit Migrationsgeschichte beim Gründen in Bremen erleben – und welche Veränderungen es braucht, um Zugänge zum Gründungsökosystem zu verbessern.
Gemeinsame Herausforderungen sichtbar machen
Im Austausch mit den weiteren teilnehmenden Projekten wurde schnell deutlich, wie viele Themen uns trotz unterschiedlicher Arbeitsschwerpunkte verbinden. Besonders die Finanzierung und langfristige Absicherung gemeinnütziger Arbeit sowie die Frage, wie wichtige gesellschaftliche Projekte nachhaltig umgesetzt werden können, spielten dabei eine zentrale Rolle.
Diese Themen fanden auch ihren Platz in der Fishbowl-Diskussion „Gemeinsam gegen Diskriminierung“. Vertreter*innen verschiedener Bremer Vereine und Initiativen brachten ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven ein. Die Ergebnisse der Diskussion werden in die Situations- und Ressourcenanalyse Bremen-Nord weitergegeben und können damit auch über die Veranstaltung hinaus in weitere Prozesse einfließen.
Wir sind gespannt, welche Impulse daraus entstehen und wie die Perspektiven der beteiligten Projekte zukünftig aufgegriffen werden.


Wo Visionskultur direkt unterstützen kann
Vernetzung wird besonders dann wertvoll, wenn aus Gesprächen konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit entstehen. Bei zwei Herausforderungen, die von verschiedenen Projekten immer wieder genannt wurden, konnten wir direkt anknüpfen: Räume und Community.
Als Visionskultur schaffen wir in Bremen Infrastruktur für Menschen und Organisationen, die Ideen umsetzen und gesellschaftliche Wirkung entfalten wollen. Dazu gehören Räume für Arbeit, Austausch und Veranstaltungen ebenso wie der Zugang zu einer vielfältigen Community, Wissen, Kontakten und Unterstützungsangeboten.
Umso mehr freuen wir uns, einige der Gesichter, die wir bei der Auftaktveranstaltung neu kennenlernen durften, künftig auch bei uns im HUB wiederzusehen und den begonnenen Austausch fortzuführen.
Viele Perspektiven an einem Ort
Bei der Auftaktveranstaltung stellten sich unter anderem der Arabische Frauenbund e. V., das Afrika Netzwerk Bremen e. V., das Bremen Solidarity Center (BRESOC) e. V., QUARTIER gGmbH, die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen (LAGS), der Jugendclub Fockengrund, vertreten durch die AWO, der Muslimische Wohlfahrtsverband (MuWo) und wir als Visionskultur gGmbH vor.
Begleitet wurde der Abend durch einen Comedy-Auftritt von Anissa Loucif, die Fishbowl-Diskussion, die Vorstellungen der geförderten Projekte sowie viel Raum für persönliche Gespräche und Vernetzung bei Snacks und Getränken. Auch Kinderbetreuung und ein barrierefreier Zugang waren Teil des Angebots.
Vielen Dank an die Partnerschaften für Demokratie Bremen Mitte und Nord für die Einladung, die Organisation und den Raum für Austausch und Vernetzung.
Die Aktionswochen gehen weiter
Mit der Auftaktveranstaltung ist das Programm noch lange nicht vorbei: Bis zum 25. September 2026 finden insgesamt noch 17 Veranstaltungen statt. Das kostenfreie Programm richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen und greift verschiedene Themen rund um Demokratie, gesellschaftliche Teilhabe und Antidiskriminierung auf.
Alle Termine und weitere Informationen zu den Aktionswochen 2026 gibt es hier:
Aktionswochen 2026 – Partnerschaft für Demokratie Bremen