Eine Fassade, die Kattenturm verbindet

Ein Jahr nach der Projektmonat in 2025 war es endlich so weit: Am 18. September 2026 haben wir das neue Fassadenkunstwerk des KlimaKAT-Projekts mit dem Quartier und allen beteiligten Partner*innen eingeweiht. Menschen von jung bis alt, ehemalige Teilnehmende, Nachbar*innen und Interessierte kamen vorbei, um das Ergebnis zu feiern und auf die Entwicklung der vergangenen zwölf Monate zurückzublicken.

Nachhaltigkeit, Kunst und jede Menge Begegnung

Die neu gestaltete Hauswand stand natürlich im Mittelpunkt des Nachmittags. Was ist seit der Projektwoche passiert? Wie wurde die Gestaltung im Stadtteil aufgenommen? Und was hat sich aus den damaligen Ideen entwickelt? Viele Nachbar*innen schauten spontan vorbei, blieben auf ein Gespräch und machten den Platz rund um die Fassade zu einem lebendigen Treffpunkt.

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte erneut eine wichtige Rolle. Bei einem World Café tauschten sich die Gäste unter anderem über die Frage aus: „Was tust du morgen, um deinen Alltag bewusster und nachhaltiger zu bestreiten?“ Dabei ging es nicht nur um große Ziele, sondern vor allem um kleine, konkrete Veränderungen im Alltag.

Beim Kreativ-Workshop mit HanseColor konnten alle selbst aktiv werden und zu AirBrush-Künstler*innen werden. Dazu gab es Popcorn, Kuchen und ein DJ-Set auf dem Lastenrad. Besonders schön wurde es, als spontan zwei Sänger*innen und Oliver Seyer vom Schulverein Hermannsburg mit einer Akustikgitarre dazukamen und eine kleine Jam-Session starteten. Dieser ungeplante Moment passte perfekt zum Nachmittag: offen, kreativ und voller guter Energie.

Ein Wiedersehen, aus dem Neues wachsen kann

Mit Wabec, dem Bürgerhäuschen, dem Bürgerhaus, der Blumenfee, HanseColor, der GEWOBA und uns von Visionskultur trafen auch die Projektpartner*innen wieder aufeinander. Das Fest markierte daher nicht nur den Abschluss des bisherigen Vorhabens, sondern bot zugleich eine Wiederbegegnung und die Gelegenheit, über neue Ideen für Kattenturm zu sprechen.

KlimaKAT zeigt, was aus Beteiligung wachsen kann: Eine zuvor unscheinbare Hauswand ist heute ein sichtbarer Blickfang, der Kattenturm dauerhaft bereichert und das Stadtbild aufwertet. Zugleich brachte das Fest verschiedene Generationen und Menschen aus der Nachbarschaft miteinander ins Gespräch und sorgte für neues Leben im Quartier.

Für uns steht die Fassade deshalb für weit mehr als künstlerische Gestaltung. Sie macht sichtbar, wie wir Stadtentwicklung verstehen: Menschen, Ideen und Partner*innen verbinden, Vorhaben miteinander umsetzen und Veränderungen anstoßen, die über den Projektzeitraum hinaus im Stadtteil wirken.

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