Am 18. Februar fand unser Online-Workshop „Knowledge Snack: Positionierung & Mehrwert“ mit Valeska statt, bei dem sich sechs Teilnehmende intensiv mit der Frage beschäftigten: Wie positioniere ich mich erfolgreich am Markt und kommuniziere den Mehrwert meiner Marke?
Gerade für Gründer*innen und junge Unternehmen ist es essenziell, sich klar am Markt zu positionieren und den Nutzen der eigenen Produkte oder Dienstleistungen gezielt herauszustellen. In diesem Workshop haben wir uns mit wichtigen Aspekten wie Zielgruppenanalyse, Marktumfeld und Wettbewerbsbetrachtung auseinandergesetzt. Anhand von praxisnahen Beispielen, wie dem erfolgreichen Geschäftsmodell von Airbnb, wurde verdeutlicht, wie durch geschickte Positionierung ein klarer Marktvorteil erzielt werden kann. Zudem wurden verschiedene Methoden und Tools vorgestellt, die den Teilnehmenden helfen, ihre eigene Positionierung zu schärfen und gezielt in ihrer Kommunikation einzusetzen.
Sei beim nächsten Workshop dabei!
Unsere Knowledge Snack-Reihe geht weiter! Am 25. Februar erwartet dich der nächste Workshop:
📌 Thema: Social Media – Erste Schritte
📌 Inhalt: Lerne die Grundlagen für einen erfolgreichen Einstieg in Social Media kennen, erhalte wertvolle Tipps zur Plattformauswahl und zur Erstellung ansprechender Inhalte.
Melde dich jetzt an und entwickle deine Strategie weiter! 🚀
Vision & Mission – Ein klarer Kompass für die Gründung
Am Montag fand unser erster Knowledge Snack des Jahres statt – diesmal zum Thema Vision & Mission. Drei Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit der grundlegenden Frage auseinanderzusetzen: Warum tue ich das, was ich tue – und wie setze ich es um?
Gerade zu Beginn eines Projekts oder einer Gründung bleibt oft wenig Zeit, die eigene Ausrichtung bewusst zu definieren. Stattdessen liegt der Fokus schnell auf konkreten Produkten oder Dienstleistungen. Doch eine klare Vision und Mission helfen dabei, langfristige Ziele zu setzen und fundierte Entscheidungen zu treffen. In unserem kompakten Online-Workshop gaben wir einen ersten Einstieg in diese essenzielle Thematik: Welche Fragen helfen mir, meine eigene Vision und Mission zu schärfen? Wie kann ich diese als Orientierung für meine nächsten Schritte nutzen?
Mit neuen Denkanstößen und einem klareren Blick auf ihre unternehmerische Ausrichtung verabschiedeten sich die Teilnehmenden aus der Session. Der Knowledge Snack bot damit einen wertvollen Impuls für das neue Jahr – und eine Grundlage, auf der weiter aufgebaut werden kann.
Nächste Knowledge Snacks – Jetzt anmelden!
- 18.02. – „Positionierung und Mehrwert“
Erfahre, wie du dein Startup oder Projekt erfolgreich im Markt platzieren kannst! Wir teilen wertvolle Strategien zur Positionierung und Wertkommunikation und zeigen, wie du deine USPs herausarbeitest. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Positionierung zu gewinnen.
- 25.02. – „Social Media: Erste Schritte“
Du willst mit Social Media starten, weißt aber nicht, wo und wie? In diesem Knowledge Snack erfährst du die Grundlagen für den erfolgreichen Einstieg, erhältst Tipps zur Plattformwahl und lernst, ansprechende Inhalte für deine Zielgruppe zu erstellen. Wir zeigen Best Practices aus der Branche und wie Social Media zur Markenbildung und Kundenbindung beitragen kann.
Am 19. November fand im Rahmen der Gründungswoche Bremen ein Workshop im Creative HUB Bremen statt. Unter dem Titel „Scheitern und Feiern: Erfolgreiche Strategien für Start-ups“ kamen Teilnehmende zusammen, um sich einem Thema zu widmen, das oft zu wenig Raum bekommt, aber essenziell für den Erfolg jeder Gründung ist: der Umgang mit Fehlern.
Der Workshop begann mit einem offenen und vertrauensvollen Austausch zwischen den Teilnehmenden. In entspannter Atmosphäre wurden persönliche wie berufliche Erfahrungen mit dem Scheitern geteilt. Dies ermöglichte nicht nur eine Reflexion über eigene Erlebnisse, sondern auch eine neue Perspektive darauf, wie man mit Rückschlägen umgehen kann.
Warum Fehler Teil des Erfolgs sind…
Der Kern des Workshops lag auf einem wesentlichen Aspekt: Scheitern ist nicht das Ende, sondern eine Chance für Wachstum. Gerade in jungen Start-ups, wo die Wege oft noch unklar und Experimente unvermeidbar sind, ist es entscheidend, eine Kultur des Lernens aus Fehlern zu etablieren.
Die Diskussionen drehten sich um wichtige Fragen wie:
Durch die Reflexion über diese Fragen konnten die Teilnehmenden Ideen und Ansätze entwickeln, wie sie in ihren eigenen Projekten eine offene Fehlerkultur fördern können.
Gründungsbezug des Workshops
In Start-ups ist der Umgang mit Fehlern ein entscheidender Erfolgsfaktor. Fehler sind oft unvermeidbar, besonders in den Anfangsphasen, in denen Strategien noch getestet und Prozesse optimiert werden. Eine Kultur, in der Fehler nicht nur toleriert, sondern als Lernchancen gesehen werden, kann Teams stärken und Innovationen fördern.
Dabei spielt die psychologische Sicherheit eine zentrale Rolle: Teammitglieder sollen sich sicher fühlen, Fehler anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Dieser Aspekt wurde intensiv diskutiert, ebenso wie der Zusammenhang zwischen Fehlerkultur und Scham. Mit Hilfe von Konzepten aus der Psychologie und praktischen Reflexionsübungen gewannen die Teilnehmenden wertvolle Einblicke, die sie direkt in ihre Projekte und Teams einbringen können.
Ein kleiner Kreis, große Wirkung
Der Workshop zeigte, wie wichtig der Austausch über schwierige Themen wie das Scheitern ist. Die intime Runde ermöglichte tiefergehende Gespräche und stärkere Verbindungen zwischen den Teilnehmenden.
Fazit: Fehler feiern, um zu wachsen
Der Workshop „Scheitern und Feiern“ zeigte, dass der offene Umgang mit Fehlern ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen Gründung ist. Durch die Diskussionen und Reflexionen wurden nicht nur neue Strategien entwickelt, sondern auch das Bewusstsein gestärkt, dass Scheitern ein natürlicher Teil des Weges zum Erfolg ist.
Wir danken allen, die dabei waren, für ihren ehrlichen Beitrag und freuen uns auf zukünftige Workshops, die Themen wie diesen weiter in den Mittelpunkt stellen!
Nächster Workshop: Sei dabei!
Seid gespannt auf neue Workshoptermine für 2025! Behaltet unseren Event-Kalender im Blick...
Am 05. November fand im Rahmen des Kooperationsformats Visionskultur X Stiftungshaus ein inspirierendes Event statt, das Wissenschaft und Kunst vereinte. Das Stiftungshaus und Visionskultur organisierten gemeinsam mit der Kuratorin Heike Seyffarth eine Veranstaltung, die durch die Unterstützung von der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, der Gewoba und dem Europäischen Sozialfonds ermöglicht wurde.
Unter dem Titel „Virus X Mensch“ drehte sich alles um die Wechselwirkungen zwischen Molekularbiologie und Kunst – ergänzt durch spannende Gründungsimpulse und viel Raum für Austausch und Vernetzung.
Begrüßung und Einführung
Die Veranstaltung wurde durch Begrüßungsworte von Dr. Christine Backhaus, Geschäftsführerin des Stiftungshauses, und Nayra Klöpper, Drittmittel- und Stakeholdermanagement von Visionskultur eröffnet. Beide betonten die Bedeutung von Kooperation und interdisziplinärem Austausch, um innovative Ansätze für Kunst, Wissenschaft und Unternehmertum zu fördern.
Anschließend übernahm Prof. Sebastian Springer von der Constructor University Bremen das Wort. In seinem Einführungsbeitrag gewährte er faszinierende Einblicke in die Forschung zur molekularen Immunologie und die kreative Zusammenarbeit mit der Künstlerin Heike Seyffarth. Gemeinsam haben sie wissenschaftliche Inhalte in eine beeindruckende künstlerische Form übersetzt, die auch für Laien verständlich und visuell erlebbar ist.
Die Kunstausstellung „Virus X Mensch“
Mit persönlichen Worten präsentierte Heike Seyffarth ihre Ausstellung „Virus X Mensch“, die sich mit der Verbindung von molekularbiologischer Forschung und künstlerischer Ausdrucksform befasst. Ihre Werke übersetzen komplexe wissenschaftliche Prozesse, wie sie in der Immunologie vorkommen, in kreative Darstellungen, die sowohl zum Nachdenken anregen als auch ästhetisch beeindrucken. Die Ausstellung sorgte für viele intensive Gespräche und Reflexionen unter den Besucher*innen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf zwei spannenden Impulsvorträgen aus der Visionskultur-Community.
Heiko Ahrens – Bremer Maker
Der erste Vortrag wurde von Heiko Ahrens gehalten, der sein Gründungsvorhaben Bremer Maker vorstellte. Ahrens spezialisiert sich auf die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten im Bereich der digitalen Fertigung. Er bietet Workshops, Seminare und Vorträge für verschiedene Zielgruppen an – von Privatpersonen bis zu Unternehmen. Besonders beeindruckend ist seine Expertise in der Falttheorie und dem angewandten Falten, die er sowohl technisch als auch künstlerisch einsetzt. Sein Ansatz zeigt, wie traditionelles Handwerk und moderne Technologien kombiniert werden können, um kreative Lösungen zu entwickeln. Informationen unter der Homepage: Bremer Maker
Hüseyin Özgün Gönüllü – GRIDesign
Der zweite Impuls kam von Hüseyin Özgün Gönüllü, der sein Gründungsprojekt GRIDesign präsentierte. Sein Fokus liegt auf mechanischen Konstruktionen für Robotik und verwandte Industriebereiche, mit einem besonderen Augenmerk auf Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, Automotive und Bauwesen. Gönüllüs Arbeit greift die „Innovationsstrategie 2030 des Landes Bremen“ auf und kombiniert Kreativität mit technologischen Entwicklungen. Sein Beitrag betonte, wie wichtig Innovationen für die Zukunftsfähigkeit regionaler Wirtschaftszweige sind. Weitere Informationen unter der Homepage: GRIDesign - Kreativität und Technologie vereint
Beide Vorträge machen deutlich, wie vielfältig und zukunftsorientiert die Gründungsprojekte der Visionskultur-Community sind.
Austausch und Vernetzung
Nach den Vorträgen ging die Veranstaltung in einen offenen Austausch über. Die Besucher*innen hatten die Möglichkeit, mit den Vortragenden und anderen Gästen ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und sich über die Projekte zu informieren. Besonders beliebt waren die Projekttische von Bremer Maker und GRIDesign, die zusätzliche Informationen und spannende Einblicke boten.
Die Ausstellung von Prof. Springer und Heike Seyffarth lud währenddessen zu einem inspirierenden Rundgang ein. Hier konnten die Gäste die Verschmelzung von Wissenschaft und Kunst hautnah erleben und eigene Gedanken zu den Werken entwickeln.
Das Kooperationsformat Visionskultur X Stiftungshaus zeigt, wie wichtig solche Plattformen für den Austausch und die Vernetzung in Bremen sind. Es schafft Räume, in denen Gemeinschaft und Ideen zusammenkommen und neue Impulse gesetzt werden.
Wir freuen uns bereits auf weitere spannende Veranstaltungen in diesem Format und bedanken uns herzlich bei der Tönjes-Vagt-Stiftung für die Förderung der Kunstausstellung und die Forschung vom Professor Springer, sowie bei allen Teilnehmenden für einen inspirierenden Abend!

Am 7. und 8. November 2024 fand eine interne Fortbildung des Visionskultur-Teams im Digital Hub Industry Bremen statt. Zwei intensive Tage boten Raum für Reflexion, kreatives Arbeiten und gezielte Teamentwicklung.
Tag 1: Reflexion und kreative Problemlösung
Der erste Vormittag stand ganz im Zeichen der Reflexion: Nach einem einführenden Vortrag der Leitung präsentierten die einzelnen Teams ihre Arbeitsprozesse. Jede Gruppe gewährte Einblicke in ihren typischen Arbeitsalltag, genutzte Tools und eine aktuelle Herausforderung, die nicht nur das Team, sondern die gesamte Community betrifft.
Besonders wertvoll waren die Gespräche darüber, wie Kommunikationswege, Fokus und Routine verbessert werden können. Es entstanden lebendige Diskussionen zu Fragen wie:
Die Gruppen erarbeiteten in einer einstündigen Vorbereitungsphase spannende Präsentationen, die anschließend gemeinsam zusammengetragen wurden.
Am Nachmittag wurde das Visionskulturteam zufällig in neue Gruppen aufgeteilt, um gemeinsam an den zuvor definierten Herausforderungen zu arbeiten. Ziel war es, kreative Lösungsansätze zu entwickeln, Kommunikationsstrukturen zu durchleuchten und innovative Nutzung von Tools zu erproben.
In einer weiteren Gruppenarbeit entstanden vielseitige Ideen, die in Präsentationen vorgestellt wurden – auf kreative und oft unerwartete Weise. Dieser Austausch eröffnete neue Perspektiven und zeigte, wie viel Potenzial im gemeinsamen Brainstorming steckt.
Tag 2: Teamentwicklung mit Sylvia Hütte-Ritterbusch
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Teamentwicklung. Sylvia Hütte-Ritterbusch, Expertin unter anderem für Teamdynamik, leitete den Workshop und schuf eine inspirierende Atmosphäre, in der das Team sich intensiv mit seiner Zusammenarbeit und den gemeinsamen Zielen auseinandersetzen konnte.
Am Vormittag arbeitete das Visionskulturteam mit praxisnahen Übungen daran, ihre Rollen und die Dynamiken im Team besser zu verstehen. Mit kreativen Methoden wurden Kommunikation, Vertrauen und Zusammenarbeit gestärkt. Die Übungen waren darauf ausgelegt, das Verständnis füreinander zu fördern und mögliche Herausforderungen in der Zusammenarbeit sichtbar zu machen.
Der Nachmittag widmete sich der Weiterentwicklung des Leitbilds von Visionskultur. Gemeinsam mit Sylvia Hütte-Ritterbusch erarbeiteten das Team eine Vision, die die Werte und Ziele des Teams und des Unternehmens widerspiegelt. Dieser Prozess bot die Möglichkeit, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln und eine stärkere Basis für zukünftige Projekte zu schaffen.


Und warum die Fortbildung?
Die Fortbildung war nicht nur eine Gelegenheit, bestehende Prozesse zu reflektieren und neue Ansätze zu entwickeln, sondern auch ein wichtiger Schritt, um als Team noch enger zusammenzuwachsen. Unser Ziel ist es, unsere Stärken weiter auszubauen, kreativer zu arbeiten und effektiver zu handeln – für Bremen, für die Gründer*innen, die wir begleiten, und für die Projekte, die wir gemeinsam voranbringen.
Um sicherzustellen, dass wir stets „up to date“ bleiben und uns kontinuierlich verbessern, führen wir diese internen Fortbildungen jährlich durch. So können wir auf neue Entwicklungen, Trends und Herausforderungen reagieren und weiterhin innovative, zeitgemäße Unterstützung für die Bremer Gründerszene bieten.
Mit einer gestärkten Teamdynamik und neuen Impulsen sind wir nun bereit, unsere Arbeit auf das nächste Level zu heben und weiterhin einen nachhaltigen Beitrag für die Gründungslandschaft zu leisten.
Am 5. November 2024 fand der Workshop "Sharing is Caring – Networking 1x1" statt. Zehn motivierte Teilnehmende nahmen die Gelegenheit wahr, sich intensiv mit dem Thema Netzwerken auseinanderzusetzen. Der Workshop bot sowohl theoretischen Input als auch praktische Übungen und ermöglichte es den Teilnehmenden, direkt ins aktive Netzwerken einzusteigen.
Der Workshop begann mit einem kurzen Intro und einer interaktiven Kennenlernrunde. Bereits hier wurden die ersten Kontakte geknüpft und ein Austausch zu bisherigen Erfahrungen im Netzwerken angestoßen.
Es folgte ein inhaltlicher Input, der sich auf wichtige Aspekte des Netzwerkens konzentrierte:
Im Anschluss ging es dann in die Praxis: Die Teilnehmenden setzten die theoretischen Impulse direkt um, übten das Ansprechen neuer Kontakte und experimentierten mit unterschiedlichen Herangehensweisen an Netzwerkgespräche.
Der Abschluss des Workshops bildete eine Feedbackrunde, bei der die Teilnehmenden ihre Eindrücke teilten und wertvolle Tipps voneinander mitnehmen konnten.



Gründungsbezug des Workshops
Ein starkes Netzwerk kann entscheidend sein, wenn man eine Idee realisieren oder ein Projekt voranbringen möchte. Es hilft nicht nur bei der Vermarktung oder Verbreitung einer Idee, sondern bietet auch Zugang zu wertvollen Kontakten, Fähigkeiten und Feedback. Gleichzeitig fällt es vielen schwer, aktiv auf andere zuzugehen und Gespräche zu beginnen.
Dieser Workshop half den Teilnehmenden, Unsicherheiten abzubauen und Netzwerken als Chance und Bereicherung zu verstehen. Besonders die Haltung, ein Netzwerk mit eigenen Fähigkeiten zu unterstützen, anstatt es ausschließlich als Ressource zu sehen, wurde hervorgehoben.
Fazit
"Sharing is Caring – Networking 1x1" war ein Workshop, der den Teilnehmenden half, ihre Netzwerkkompetenzen zu stärken und sich auf eine authentische und unterstützende Weise mit anderen zu verbinden.
Nächster Workshop: Sei dabei!
Am 10. Dezember findet der nächste kostenlose Workshop online statt:
Unter dem Titel „Review 2024 und Ausblick 2025“ werden wir gemeinsam das Jahr reflektieren, wichtige Learnings sammeln und uns Ziele für das neue Jahr setzen.
Melde dich jetzt an und nutze die Gelegenheit, mit Gleichgesinnten den Jahreswechsel aktiv zu gestalten!
Ein Abend voller Inspiration und Tatendrang
Am 15. November 2024 verwandelte sich der Creative HUB Bremen für über 100 Teilnehmende in einen Ort voller Tatendrang und kreativer Energie. Die Lange Nacht der aufgeschobenen To-Dos brachte Gründer*innen, Interessierte und die Visionskultur-Community zusammen, um gemeinsam das scheinbar Unmögliche möglich zu machen: To-Do-Listen zu verkürzen, Ideen zu verfeinern und Kontakte zu knüpfen.
Die Veranstaltung wurde von Meike Freese, Staatsrätin für Wirtschaft, feierlich eröffnet. Mit einer kraftvollen Eröffnungsrede hob sie die Bedeutung der Bremer Gründungsszene hervor und appellierte an die Teilnehmenden, den Abend zu nutzen, um Ideen und Projekte mit neuem Schwung voranzubringen. Ihre Worte stießen bei den Besucher*innen auf offene Ohren: Bereits zu Beginn des Abends herrschte eine beeindruckende „Macher*innenstimmung“.


Vielfältige Akteure und reger Austausch
Das Event versammelte eine beeindruckende Vielfalt an Expert*innen und Partner*innen, die den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite standen. Renommierte Akteure, darunter Himmelrenner, die BRP Steuerberatung, die Handelskammer Bremen, Notar Loyfort, das Starthaus, Corinna Gerhards, die Hochschule Bremen und die Kurswechsel Unternehmensberatung, boten individuelle Beratung und Expertise.
An 5 Infoständen von Belladonna, Hanse Kitchen / Food Land Bremen und der Handelskammer Bremen, Notar Loyfort, BRP Steuerberatung konnten die Teilnehmenden wertvolle Informationen und Unterstützung erhalten.
Der Creative HUB bewies sich einmal mehr als dynamischer Begegnungsort: viele Projekte wurden an diesem Abend in Angriff genommen, Netzwerke wurden erweitert und neue Kooperationen angebahnt.
Impulse gegen die Aufschieberitis
Im Fokus des Abends standen die zahlreichen Workshops und Beratungsangebote. Mit mehr als 10 Themen, von Redaktionsplan für Social Media, Pitch-Übungen und Steuerrecht bis hin zu Speedcoaching und Strategieentwicklung, war für jede Herausforderung eine passende Lösung dabei. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Unterstützung, konkrete Handlungsempfehlungen und wertvolle Impulse, um ihre To-Do-Listen zu verkürzen.
Kreatives Rahmenprogramm für Ausgleich und Inspiration
Die Programmpunkte des Rahmenprogramms sorgten für eine gelungene Balance zwischen produktiver Arbeit und Entspannung. Highlights waren:
Diese Angebote wurden von über 100 Teilnehmenden aktiv genutzt und schafften inspirierende Auszeiten sowie neue Perspektiven für anstehende Herausforderungen.
Ein voller Erfolg für Bremen
Mit über 100 Teilnehmenden, 15 Akteuren, 10+ Workshops und verschiedenen kreativen Programmpunkten war die Lange Nacht der aufgeschobenen To-Dos 2024 ein voller Erfolg. Der Abend zeigte, wie stark die Bremer Gründungsszene ist, wenn Expertise, Netzwerke und Motivation aufeinandertreffen.
Wir danken allen Teilnehmenden, Partner*innen und Unterstützer*innen, die diesen Abend ermöglicht haben. Gemeinsam haben wir nicht nur To-Do-Listen reduziert, sondern auch die Bremer Gründungskultur gestärkt und Bremen als Standort für Innovation und Zusammenarbeit sichtbar gemacht.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe der Langen Nacht der aufgeschobenen To-Dos im Jahr 2025 und darauf, gemeinsam mit Euch neue Ziele zu erreichen!


Der Umweltcontainer in Kattenturm hat sich erneut als lebendiger Ort für spannende und zukunftsweisende Projekte erwiesen.
Im Rahmen zweier Ausstellungen – „Fast vs. Slow Fashion“ und einer Kochkalender-Illustration – kamen viele Anwohner*innen zusammen, um sich über wichtige gesellschaftliche Themen auszutauschen. Diese beiden Formate zeigten, wie der Umweltcontainer als Plattform für Aufklärung, Kreativität und gemeinschaftliches Handeln dienen kann.
Ausstellung „Fast vs. Slow Fashion“: Ein Dialog über Nachhaltigkeit in der Modewelt
Vom 19. bis 21. April sowie vom 14. bis 16. Juni 2024 wurde die Ausstellung „Fast vs. Slow Fashion“ im Umweltcontainer Kattenturm von dem Community Projekt „FashionUp“ präsentiert. Die Gründerin dieses Projekts, Chiara Janique Ahrens, legte den Fokus darauf, die Menschen über die Unterschiede zwischen der schnellen, konsumorientierten Modeindustrie und nachhaltigen, langsameren Alternativen aufzuklären. Besonders im April war das Interesse groß, viele Besucher*innen kamen vorbei, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Ein wesentlicher Aspekt der Ausstellung war es, aktiv das Gespräch mit den Menschen zu suchen. In direkten Begegnungen entstanden wertvolle Diskussionen, die verdeutlichten, dass viele Anwohner*innen Kattenturms bereits ein Bewusstsein für Umweltschutz entwickelt haben. Häufig haben sie dies durch eigene praktische Erfahrungen oder durch regionale Initiativen wie „Upsign“ erlangt.
Besonders bemerkenswert war das Engagement der Besucher*innen, sich nicht nur informieren zu wollen, sondern eben auch direkt mithelfen zu wollen. Dies zeigte sich in den Geschichten und Talenten der Menschen: Ein älterer Herr, der seine eigene Kleidung sowie die seiner Frau repariert und aufwertet, oder eine Frau, die mit Begeisterung Upcycling-Projekte umsetzt und ihre eigenen Nähideen verwirklicht.
Es wurde jedoch auch deutlich, dass viele Menschen ihre Fähigkeiten und Ideen unterschätzen. „Sie spielen sich herunter, obwohl sie Potenzial für mehr gemeinschaftliche Initiativen hätten.“, so Chiara. Diese Beobachtungen führten zu der Überlegung, in zukünftigen Veranstaltungen mehr praktische Mitmachaktionen anzubieten, um die Bewohner*innen aktiv einzubeziehen. Eine solche Aktion ist bereits für September geplant.



Kochkalender-Ausstellung: Nachbarschaft durch gemeinsames Kochen verbinden
Ein weiteres kreatives Projekt fand im Mai statt: Eine Ausstellung von illustrierten Rezepten aus einem Kochkalender von Lucy Liang, der die Nachbarschaft zum gemeinsamen Kochen anregen sollte. Die Ausstellung lief sieben Tage und zeigte zwölf liebevoll gestaltete Zeichnungen von Rezepten, die vor allem Tomaten und saisonales Gemüse in den Vordergrund stellten. Dies war eine Umsetzung des Projekts „City-Changer“ der Visionskultur-Community.
Die Besucher*innen, die die Ausstellung besuchten, waren fasziniert von den Ideen und Rezepten. Besonders spannend war der Austausch über Lieblingsrezepte und jene, die vielleicht nicht so gut schmeckten. Die Ausstellung diente nicht nur dazu, Inspiration für den Alltag zu bieten, sondern auch als Ausgangspunkt für tiefere Gespräche. Viele Besucher *innen teilten ihre eigenen Erfahrungen und Geschichten zum Thema Essen und Kochen.
Am letzten Tag der Ausstellung kamen zufällig einige Jugendliche vorbei, die dank der Erklärungen einer Freundin der Künstlerin Lucy mehr über das Projekt erfuhren. Dieser Moment verdeutlichte, wie wichtig der direkte Austausch ist, um Ideen und Gedanken weiterzutragen und auch die jüngeren Generationen einzubeziehen.
Lucy plant bereits eine Fortsetzung des Kochkalenders – diesmal vielleicht mit Rezepten, die Gurken oder Kürbis in den Mittelpunkt stellen. Eines ist sicher: Sobald die nächste Ausgabe fertig ist, wird Kattenturm wieder die Gelegenheit haben, in den kreativen Genuss des Kalenders zu kommen und über das gemeinsame Kochen noch enger zusammenzuwachsen.



Fazit: Der Umweltcontainer als Ort für Gemeinschaft und Kreativität
Beide Formate haben deutlich gemacht, dass der Umweltcontainer Kattenturm der ideale Ort ist, um Themen wie Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu fördern. Die Anwohner*innen sind motiviert, aktiv zu handeln, ihre Ideen umzusetzen und in den Dialog zu treten. Die positive Resonanz und die wertvollen Gespräche, die während der Veranstaltungen entstanden sind, haben gezeigt, dass hier großes Potenzial für zukünftige Initiativen liegt.
Ob durch kreative Ausstellungen, Mitmachaktionen oder den direkten Austausch – der Umweltcontainer bietet eine Plattform, die es den Menschen ermöglicht, ihre Talente und Ideen zu teilen und gemeinsam etwas zu bewegen. Die kommenden Projekte, wie die Mitmachaktionen zur „Slow Fashion“ im September oder der nächste Kochkalender, werden diesen Weg sicherlich weiterführen und die Nachbarschaft noch stärker miteinander verbinden.
Gefördert durch: GEWOBA, Quartiersmanagement Kattenturm und Beirat Obervieland
Der Umwelt-Container Kattenturm
Der Umwelt-Container in Kattenturm Mitte dient als geförderter Ort im öffentlichen Raum zur Umsetzung von Ideen und Projekten. Als Zentrum des Klimaprojekts in Kattenturm macht der Container Themen wie Energiesparen, Wertstofftrennung, Recycling und Müllentsorgung durch kreative und innovative Formate sichtbar und erlebbar. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zu einem sauberen Stadtteil und mehr Klima-Bewusstsein.
Am 30. September fand im Creative Hub ein inspirierender Workshop zum Thema „Lessons Learned by Social Media“ statt.
Zahlreiche Teilnehmende kamen zusammen, um zu lernen, wie sich soziale Medien in ihre Gründungsideen integrieren lassen und welche Tipps und Tricks es gibt. Der Workshop bot tiefgehende Einblicke in die Nutzung von Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok und Co. und gab die Möglichkeit, offene Fragen zu klären.
Soziale Medien: Mehr als nur Kommunikation
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, welche Erkenntnisse wir durch die Nutzung von sozialen Medien gewinnen und wie wir diese positiv für uns nutzen können. Soziale Medien sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und auf dem Laufenden zu bleiben, sondern auch eine Plattform für Selbstausdruck, Lernprozesse und sogar persönliche Weiterentwicklung.
Austausch und Analyse
Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien zu teilen und gemeinsam zu analysieren, welche positiven und negativen Effekte sie daraus ziehen konnten. In interaktiven Diskussionen wurden sowohl Erfolgsgeschichten als auch Herausforderungen beleuchtet, die durch den täglichen Umgang mit Social Media entstehen.
Ein zentraler Punkt war die Erkenntnis, dass soziale Medien nicht nur als Informationsquelle dienen, sondern auch genutzt werden müssen, um Bindungen zwischen Unternehmen und Endnutzer herzustellen.
Gründungsbezug: Social Media als Erfolgsfaktor für Gründer*innen
Für Gründer*innen und Start-ups sind soziale Medien ein entscheidendes Instrument, um ihre Ideen zu verwirklichen und auf den Markt zu bringen. Im Workshop wurde deutlich, wie wichtig es ist, Social Media gezielt einzusetzen, um Sichtbarkeit zu erlangen, ein Netzwerk aufzubauen und potenzielle Kund*innen zu erreichen. Ob es um die Darstellung der eigenen Marke, die Interaktion mit der Zielgruppe oder den Austausch mit Gleichgesinnten geht – der bewusste und strategische Umgang mit sozialen Medien ist für die erfolgreiche Umsetzung von Geschäftsideen unerlässlich.
Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstdarstellung und des Lernens können Gründer*innen über Social Media schnell und effektiv Kontakte knüpfen, Feedback sammeln und ihre Angebote verbessern. Der Workshop bot hier wertvolle Tipps, wie Gründer*innen Social Media gezielt nutzen können, um ihre Visionen sichtbar zu machen und nachhaltige Erfolge zu erzielen.
Fazit: Lernen durch soziale Medien
Der Workshop "Lessons Learned by Social Media" bot den Teilnehmenden wertvolle Einsichten in die Kraft und den Einfluss sozialer Netzwerke. Durch den gemeinsamen Austausch wurde deutlich, wie vielfältig die Lernerfahrungen durch diese Plattformen sein können und wie man sie bewusst und positiv nutzen kann – gerade für Gründer*innen und junge Unternehmen.
Die Teilnehmenden verließen den Workshop mit einem klareren Verständnis darüber, wie sie soziale Medien nicht nur als Konsumenten, sondern auch als aktive Gestalter nutzen können, um ihre beruflichen und unternehmerischen Ziele zu erreichen. Der Creative Hub bot erneut eine hervorragende Plattform für den kreativen und reflektierten Austausch – ein Workshop, der sicherlich nachwirken wird.


trashures & stitches auf der Breminale 2024
Die Teilnahme an der diesjährigen Breminale war für eins unserer Community-Projekt ein besonderes Highlight. Sie hatte die Möglichkeit, mit ihrem Projekt auf dem beliebtesten Kulturfestival Bremens präsent zu sein und ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen.
Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen, Künstlerinnen und Besucherinnen erlebten sie fünf Tage voller kreativer Begegnungen, inspirierender Gespräche und einzigartiger Atmosphäre.
In diesem Blog-Beitrag möchten sie ihre Eindrücke teilen, von den Vorbereitungen erzählen und die besonderen Momente Revue passieren lassen.



Von Chiara Janique Ahrens:
Vom 03. bis 07. Juli 2024 hatten meine Freundin Fanny und ich die Gelegenheit, unsere nachhaltigen Produkte auf der Breminale 2024 zu präsentieren.
Fanny, die unter dem Label stitches wunderschöne Taschen aus recycelten Materialien entwirft und produziert, und ich, mit meiner Marke trashures, unter der ich upgecycelte Hüte und textile Unikate aus Altkleidern fertige, haben uns entschlossen, einen gemeinsamen Stand aufzubauen. Unser Ziel war es, das finanzielle Risiko zu teilen und gleichzeitig herauszufinden, wie gut wir als Team funktionieren. Die Tage waren lang und anstrengend, und die Herausforderungen größer, als wir es erwartet hatten. Ohne zusätzliche Hilfe und Angestellte haben wir oft bis spät in die Nacht gearbeitet, aber mit Unterstützung von Freunden und einem starken Zusammenhalt konnten wir diese aufregende Erfahrung erfolgreich meistern.
Besonders dankbar bin ich auch der Visionskultur, die uns dabei unterstützt hat, mit den Veranstaltern der Breminale in Kontakt zu kommen – eine unschätzbare Hilfe auf dem Weg zur Realisierung unseres Standes. Ein besonderes Highlight – oder besser gesagt ein Schreckmoment – erlebten wir, als wir erfuhren, dass das Festivalgelände teilweise überschwemmt war. Auf dem Weg zum Stand ahnte ich davon nichts, bis mir lachende Menschen begegneten. Doch zum Glück blieb das Wasser rund 1,5 Meter vor unserem Stand stehen, und so konnte ich mich erleichtert in meinen Liegestuhl setzen und den Tag genießen. Neben uns befand sich ein Stand, der ähnliche Produkte wie unsere zu sehr niedrigen Preisen anbot.
Unsere größte Sorge war, dass die Besucher:innen auf einem Musikfestival den Preis in den Vordergrund stellen könnten und dabei den hohen Wert unserer handgefertigten, nachhaltigen Produkte übersehen würden. Doch diese Befürchtung erwies sich als unbegründet: Die Menschen, denen Qualität, Nachhaltigkeit und Individualität wichtig waren, strömten zu unserem Stand. Viele zeigten uns ihre Begeisterung und erzählten, dass sie sich mehr solcher Angebote wünschen.
Was uns besonders freute: Auch nach der Breminale kamen viele Menschen auf mich zu, die sich für einen individuell und maßgefertigten Hut von trashures interessierten. Das Feedback hat uns ermutigt und gezeigt, dass unser Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei vielen Menschen auf offene Ohren stößt.
Die Tage auf der Breminale waren für uns ein voller Erfolg – nicht nur finanziell, sondern auch persönlich. Wir haben viele Gleichgesinnte getroffen und konnten mit unseren Designs inspirieren.


