Cluster Event Nahrungs- und Genussmittel

„Nachhaltig“, „gesund“ und „fair“, sind Worte, die man immer öfter im Zusammenhang mit der Lebensmittelherstellung und Ernährung zu hören bekommt. Damit diese Adjektive nicht nur lose Worthülsen bleiben, werden Engagement und innovative Ideen benötigt. Und genau solche kreativen Ansätze haben viele der Aussteller und Projekt auf dem Foodstock Event präsentiert.

Die Veranstaltung fand am 28.5. im Garten sowie in den Workshopräumen des Creative Hubs statt. Der Workshop „Gesunde Ernährung“ von Jana Ahrens lockte bereits um 10 Uhr einige Interessierte in den Hub . Von ausgewogener Ernährung bis hin zur alternativen Kost konnten die Teilnehmer*innen so einiges Neues erfahren und mit Mythen aufräumen.

Regen und dennoch: Ein geschäftiges Treiben im Hubgarten, die Vorfreude war zu spüren, denn um 12 Uhr leitete eine Auftaktrede sowie eine folgende Podiumsdiskussion von Hachem Gharbi (Geschäftsführung visionskultur), Martin Schüring (Mitarbeiter des ttz Bremerhaven und Vorstandsmitglied des NaGeB e.V.) und Maximilian Schup (Referent für regionale Wertschöpfungsketten bei BioStadt Bremen) in die Veranstaltung ein. Sie diskutierten angeregt über die Stellung Bremens hinsichtlich der Zukunft der Nahrungs- und Genussmittelbranche und möglichen Verbesserungsideen für das Land Bremen.

Auf dem Food-Markt konnten die Besucher*innen dann dem Grau am Himmel trotzen, denn und in bunter Foodstock Atmosphäre galt es die diversen Vereine und aufregenden Start-Ups zu entdecken. Der Arabische Frauenbund, der somalische Verein und der Deutsch-Gambische Freundschaftsverein sowie der Koreanische Schule Bremen e.V. haben die Gäste an ihren Ständen reichlich mit traditionellen Köstlichkeiten versorgt. Auch in Sachen Getränke sorgten die Projekte mit innovativen Konzepten für Überraschung.. So standen kleine Probierproben vom PARUté bereit; ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, das aus dem Fruchtfleisch der Kaffeebohne gewonnen wird und erstmals verwendet und nicht weggeschmissen wird. Mit Koffein konnten auch Basti und Daniel von Yellowbird Coffee dienen. Bei ihnen stehen die Ethik- und Qualitätsstandards an höchster Stelle, wie sie selbst berichten. Ihr umgebauter VW-Bus war natürlich ein Blickfang. Doch damit nicht genug! Vietnamesische Frühlingsrollen: glutenfrei, aus bio-zertifizierten Reispapier und hergestellt in regionaler Manufaktur, zu finden bei Clea bei Bio Nem. Beim Foodstock waren außerdem Café Tecu, MAEMANI, Damon's Glück, Yup Yup Superfoods und Vegan Wheels mit ihren regionalen, fairen und veganen Leckereien mit von der Partie. Und was darf natürlich ganz und gar nicht fehlen? Richtig: Die beste Musik. Somit führte uns Der Kapitän durch die Veranstaltung und heizte die Stimmung durch aus ordentlich an.

Visionskultur und Maren danken allen, die vor Ort waren.

Und Visionskultur dankt Maren für diesen schönen Beitrag und ihrem Praktikumstag, den sie am Foodstock Event im Team Media verbrachte! Bis bald und alles Liebe für dich!

Schaut mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=SylC-YwZ1Ic&t=48s

Siegerehrung im Creative Hub

Mit einem großen Trommelwirbel, Sonnenschein und ganz viel Freude, verkündete die nordmedia am 25.03.2022 bei uns im Creative Hub die Sieger*innen des diesjährigen CLOSEUP Stipendiums.

Bereits zum vierten Mal schrieb die nordmedia zusammen mit der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa ein besonderes Nachwuchsstipendium für Medienformate aus: CLOSEUP Bremen hat zum Ziel Teams zu fördern, die innovative Multimedia-Ideen umsetzen wollen.

Die Ausschreibung richtete sich dabei an junge Medienschaffende, JournalistInnen, ProgrammiererInnen, Studierende, Quereinsteigende und Kreative. Voraussetzung: Die Realisierung des Projekts muss dabei innerhalb von 9 Monaten möglich sein und einen nachhaltigen Bremenbezug ausweisen.


Die nominierten Projekte erhalten Unterstützung von MentorInnen, individuelles Coaching sowie jahresbegleitende Workshops zur Qualifizierung. Finanziell gefördert werden die Projekte mit insgesamt 80.000 Euro.
In diesem Jahr gab es für die Gewinner*innen außerdem von uns ein Co-Working-Büro im Creative Hub, um sich mit Community zu vernetzen und ihre Vision durch unser Angebot weiter voranzutreiben.

“Vielfalt, Nachhaltigkeit und Innovation – diesen Wertedreiklang bilden die ungewöhnlichen und sehr kreativen Projektvorhaben des neuen Jahrgangs in eindrucksvoller Weise ab. Wir danken der Jury für die gelungene Auswahl. Die Teams und ihre Ideen treffen vom Format und inhaltlich den Nerv der Zeit und wir sind sehr neugierig auf die neuen CLOSEUP-Stipendiat:innen.“, so Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia.

Aus rund 30 Bewerbungen kürte die Jury vier besonders spannende Projekte: Neben Julian Hölscher und Thomas Werner (Vivid Canvas), sowie Nils Fricke und Jonas Hummel (Zircula Studio) gewannen auch zwei Projekte der Visionskultur dieses großartige Stipendium.

NEELEPOWER | Neele Buchholz, Leon Buchholz, Lars Gerhardt und Brit Bentzen | crossmediale Dokumentation

Team „Neele Power“ dokumentiert den Weg zur Firmengründung der besonderen Art: Neele Buchholz möchte sich als Schauspielerin und Tänzerin selbstständig machen. Die Besonderheit: Sie hat das Down-Syndrom. Ihr Team dokumentiert ihren Weg und entwickelt eine Plattform, auf der Schritt für Schritt Erklär-Videos veröffentlicht werden. Diese sollen einer breiten Zielgruppe helfen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Viele Inhalte werden in leichter Sprache verfasst. 

„Die filmische Umsetzung des Lebensweges von Neele kann und soll Mut machen. Die geplanten Tutorials werden sowohl als praktische Lebenshilfe, als auch als Leitfaden (…) aufbereitet.“ – Dr. Barbara Schieferstein, Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH 

sowie

WALKFLUENCER | Anton Lüdecke & Laura Wehhofer | AR-gestützte Citytour

Das Team „walkfluencer“ wird in den nächsten neun Monaten Citytouren mit Augmented Reality Elementen entwickeln. Diese Touren haben das Ziel, die Stadtentwicklung zu unterstützen und Bremen – nicht nur für Touristen, sondern insbesondere auch für Bremer:innen – attraktiver zu machen. So soll die eigene Stadt auf eine innovative, kurzweilige Art neu erkundet werden können. Auch regionale Einrichtungen und Geschäfte können durch Integration von Produktplatzierung, Veranstaltungshinweisen und Aktionen in der App präsentiert werden.

„Mit ihrem Projekt walkfluencer nehmen sich Laura Wehhofer und Anton Lüdecke bereits bekannte Technologien mit dem Ziel vor, sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und so „Stadterlebnisse zu revolutionieren“. Herausgekommen ist ein innovatives Konzept, um Orte im öffentlichen Raum durch audiovisuelle Erzählungen neu erlebbar zu machen. Walkfluencer nimmt sich dabei gleich mehreren Problemstellungen an. Für mich unterscheidet sich das Projekt vor allem, da die Idee auf etwas sehr schönes vertraut, das in fast jedem Menschen steckt: Der Neugier und Abenteuerlust, Neues zu entdecken.“ – Eva Koball, bremen digitalmedia und Jurorin des CLOSEUP Bremen 2022 Programms

„Ob interaktive Kunstvermittlung, gelebte Inklusion, partizipative Nachhaltigkeit oder visionäres Stadtmarketing, die Gewinner der Stipendium-Ausschreibung belegen, was für ein großes Potenzial wir in Bremen haben. Durch CLOSEUP unterstützen wir diese Szene in Bremen tatkräftig und bereichern sie aber auch auf kreative Weise, indem wir Zugang zu Netzwerken verschaffen oder persönliches Coaching im Creative Hub bieten“,  –  Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

Visionskultur sagt HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und bedankt sich bei der nordmedia und Carmen Wetzel für die tolle Kooperation. Wir sind gespannt auf die Umsetzung der Projektideen!

Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam an der Weiterentwicklung und Förderung der Bremer Kreativwirtschaft mitzuwirken – durch Kooperationen, die Begleitung und Unterstützung von kreativen, jungen Projekten, Stadtentwicklungsprozesse und die Bereitstellung von Räumlichkeiten und Netzwerken.

https://www.nordmedia.de/pages/veranstaltungen/closeup_bremen/veranstaltungen/index.html

Der Creative Hub ist ein Ort, der sich als Kreativzentrum versteht und vor allem durch seine Diversität exponiert. Und so könnte der Titel der zweiten Kunstausstellung, welche von der Künstlerin Heike Seyffarth kuratiert wurde und sowohl Projekte der Visionskultur als auch Künstler*innen der Initiativgruppe ProKunst 2022 zusammenbrachte, kaum trefflicher lauten: „ART en Vielfalt“.

Im Fokus der künstlerischen Auseinandersetzungen stehen dabei Biodiversität, Artensterben, Charles Darwin, Kunst und Technik.

Bei Klassifikationen geht es immer um Regeln oder darum, Gemeinsamkeiten und Unterschiede einer Art zu erkennen, zu benennen und zu begreifen. (…) Muster zu erkennen, die Welt zu verstehen und zu systematisieren, um zu überleben.“, erklärt Heike in ihrer Eröffnungsrede am 31. März.

Die ausgestellten Kunstwerke scheinen uns dabei zu helfen, die Komplexität der Artenvielfalt in allen Lebensbereichen in Farbe und Form zu greifen, während gelichzeitig die Unmöglichkeit einer universellen Systematisierung deutlich wird. Der*die neugierige Betrachter*in ist eingeladen, ein Streifzug durch die Variationen und Auslegungsarten des Titels zu wagen und wir versprechen euch: Ihr werdet mit Sicherheit die ein oder andere Überraschung der diversen AuslegungsARTen entdecken!

Inhaltlich können die in der Ausstellung gezeigten Werke auf verschiedene Arten gruppiert werden:

Da gibt es zum einen die Tierwelt. Hier arbeiteten Hildegunde Krahwinkel, Heiner Stickann, Monika Blum und Heike Koerbers, Carola Bula Claudia Berg Hummelt, Cosima Schierenbec, Rosi Fein sowie Birgit Heimburg.

Menschenbilder begegnen uns im Werk von Judith Dannemann, Felix Busse, Lasse Röhls, Karin Bredow, Huong Ly Bui und Brigitte Ogiolda. Außerdem Dörte Schmidt und Heiko Ahrens.

Im Raum steht aber auch die Frage: Ist wahr, was ich sehe oder sehe ich, was wahr ist? So ergeben sich ganze Fantasielandschaften wie beispielsweise bei Birgit Heimburgs oder die Arbeiten von Ines Lemmer und Claudia Berg-Hummelt, Inge Koepsell Brigitte Ogiolda, die sich mit dem Sehsinn und der Auffassungsgabe des Menschen beschäftigen. Aber auch die Kunstgeschichte wird von Karin Bredow in Betracht gezogen.

Weiterhin ist natürlich auch die Pflanzenzwelt vertreten: Inge Koepsell, Ines Lemmer, Heike Seyffarth setzen sich mit Farben und Formen auseinander.

Die Vielfalt spiegelt sich jedoch nicht nur in der thematischen Fokussierung der künstlerischen Arbeiten wieder, sondern äußert sich auch auf handwerklicher Ebene: Von klassischen Zeichnungen, Malerei, Fotografie, bis Upcycling sowie keramische Werke – die Bearbeitung des Themas eröffnete einen schier unendlichen Spielraum.

Ihr seht: Die zweite Kunstausstellung ist mehr als vielfältig. Doch was wäre Kunst, ohne Betrachter*in. Also schaut persönlich vorbei!

Die Ausstellung im EG des Creative Hubs kann noch bis zum 26. Juni (Mo-Fr 9-21, Sa 11-21 und So 12-19 Uhr) besucht werden.

Die Ausstellung ist eine Initiative des Kunst- und Kulturclusters der Visionskultur, welches als einer von sieben Clusterbereichen die Vernetzung der Bremer Kreativlandschaft und Wirtschaft zum Ziel hat. Durch Bündelung verschiedener Akteure und Projekte sollen sowohl individuelle Akteure als auch der gesamte Standort gefördert werden. Durch die räumliche Zusammenführung der unterschiedlichen Kunst- und Kulturprojekte werden Synergien generiert, die sich auch über den Sektor hinaus nutzen lassen. Angedacht ist eine Öffnung und Einbettung der Einzelprojekte in eine dynamische und sich stetig entwickelnde Community von Menschen aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen

P.S. Was ist eigentlich die Initiativgruppe ProKunst 2022?

ProKunst ist eine Auswahl an Werken von Studierenden und Absolvent*innen des Weiterbildungsstudiums „Gestaltende Kunst“, das in Bremen seit über zwanzig Jahren zahlreichen Interessierten Gelegenheit gab, sich in künstlerischer Theorie und Praxis umfassend aus-, fort- und weiterzubilden. Die Exponate zeigen sowohl viele verschiedene Ideen bei der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen als auch zahlreiche – nicht zuletzt dank eines umfangreichen Curriculums erlernte und weiterentwickelte – verwendete Techniken. Diese setzen die Teilnehmerinnen ein, um gesellschaftlich Relevantes durch künstlerische Ausdrucksformen diskutierbar zu machen.


Ein Beitrag von Vivien Catharina Altenau und Heike Seyffarth

– vom Sturm und Drang zum Drum und Dran – 

– mit Sabine Kremer –

Schon lange vor der Pandemie begann sich das klassische Büro aufzulösen. Immer mehr Konzepte und Thesen zum möglichst produktiven, aber auch erfüllenden Arbeiten ploppten auf und die Verfechter und Gegner der „Work- Life-Balance“ diskutieren noch immer. Schon Sir Edward Coke wusste, „my home is my castle“, daraus machen viele Projekte, die im Hub eine Raumförderung nutzen „my office is my castle“. Aber auch die, für alle Mitglieder buchbaren mobilen Arbeitsplätze, ermöglichen ein „my desk is my castle“.  

Wie aber nutzt du die Gestaltungshoheit über dein eigenes Arbeitsumfeld? Was fördert deine Kreativität und Produktivität? Was lenkt dich ab? Und super interessant: Was verrät dein Umfeld über dich, dein Projekt und deine Arbeitsweise? 

In diesem Beitrag fragen wir unsere Hub-Expertinnen in Sachen Raumgestaltung. Denn Sabine und Minou Kremer bilden ein ‘Mammafiglia’ Duo aus analytischer Organisation und kreativem Chaos, kurz „andkremer“. Eine Dynamik aus Social Media, bei der Nachhaltigkeit und Kommunikation im Fokus stehen und Redesign von Räumen, in denen man sich wohlfühlt und die sich stetig mit der eigenen Person ändern. 

Um vorab ein wenig Definitionsklarheit zu schaffen, möchten wir einen kleinen Exkurs wagen und versuchen hier mal ein paar Schlagworte für euch genauer zu hinterfragen.   

Das Wort Homeroffice kann wohl kaum noch jemand hören. Was vor Corona-Zeiten für manche noch himmlisch klang, ist für einige, die diese Arbeitsweise nun aufgezwungen bekamen, nicht nur eine riesige Herausforderung, sondern sowohl technisch als auch konzeptuell mitunter kaum umsetzbar.  

Zu den Fakten: Etwa 10,5 Millionen Berufstätige arbeiten im Pandemie-Jahr 2021 ausschließlich im Homeoffice. 8,3 Millionen arbeiten teilweise im Homeoffice. Das sind in Summe 45 Prozent aller Berufstätigen. 

Grundsätzlich gilt: „Einen Anspruch auf Homeoffice hat ein Arbeitnehmer nicht“, (Rechtsanwalt Michael Eckert), es sei denn es besteht angeordnete Quarantäne-Pflicht. Andersherum gilt in Pandemiezeiten kann der Arbeitgeber anordnen, dass von Zuhause aus gearbeitet wird, dies ist in „normalen Zeiten“ jedoch nicht ohne weiteres möglich. Zu erwarten ist jedoch eine baldige Gesetzesänderung, welche auch mit den seit dem 19.März aufgehobenen Corona bedingten Sonderreglungen zukünftiges Homeoffice bzw. Mobiles Arbeiten ermöglicht.  

Wichtig, und wenig bekannt ist jedoch der Unterschied zwischen Homeoffice und Mobilem Arbeiten, auch Remote Work genannt:  

„Bei einem echten Homeoffice richtet der Arbeitgeber das Büro zuhause mit ein“ (Dr. Doris-Maria Schuster, DAV). Das Mobile Abreiten meint eine vorübergehende oder phasenweise Beschäftigung, die nicht am eigentlich Arbeitsort stattfindet, sprich: Der Geschäfts-Laptop wird ggf. einfach mit nach Hause genommen, häufig wird diese Möglichkeit auch bei Reisenden in Anspruch genommen. Im Gegensatz zu dem, oftmals negativ konnotierten Homeoffice, erscheint das Mobile Arbeiten – richtig gekonnt – neue Potentiale und Möglichkeiten zu entfalten. Studien zur Folge tolerieren mehr als die Hälfte aller Betriebe das phasenweise Mobile Arbeiten, es gibt hier jedoch noch keine gesetzlichen Rahmenbedingungen. Aber: Sowohl für das Home Office als auch für das Mobile Arbeiten gelten das Arbeitsschutzgesetzt  und das Arbeitsgesetz.  

Bist du dein eigener Chef, kannst du – wenn es deine Branchen bzw. dein Tätigkeitsfeld ermöglicht – frei entscheiden, von wo du wie arbeiten möchtest! Ein Privileg, dass es zu nutzen und vor allem auch optimal zu gestalten gilt!  

Nun zur Sache! Egal, ob Zuhause oder in deinem Hub-Büro, Sabine Kremer verrät uns, dass es durchaus unterschiedliche Typen der der Raum- und Bürogestaltung gibt. So nennt sie z.B. die/der Teamfähige, Macher*in; Chaot*in; Introvertierte*r, Machtbesessene*r, Überlastete*r, Geschwätzige*r. Hat der*die  Büroinhaber*in die Möglichkeit, eigenverantwortlich ihr/sein Office zu gestalten, drücken sich dies Typen in ihren Charakteristiken oft über die Wahl der Elemente ihrer Umgebung aus.   

„Hat sie/er freie Hand, greift zunächst die Raumlehre: Farbe des Raumes, Geruch des Raumes, Art der Büromöbel und wie sind sie angeordnet, Beleuchtung, Pflanzen ja-nein und wenn ja – welche, Machtsymbole wie Pokale und Auszeichnungen, persönliche Details wie Familienfotos und in welche Richtung schauen die Personen auf dem Foto, persönlicher Krimskrams. Der Art und der Ort des Bürotisches lässt auf eine*n Teamplayer*in oder eine*n „Chef*in“ schließen. Ist der Bürotisch von Papieren überladen, liegt die Vermutung nahe, dass Die/Derjenige überfordert oder überlastet ist. Verbarrikadiert der PC die Sicht auf das Gegenüber, lässt es für mich auf ein geringes Interesse am Gegenüber oder mangelndes Selbstbewusstsein schließen.“ 

Ihr seht also, die Anordnung und Art der Dinge auf dem Schreibtisch, verraten Einiges über den Menschen dahinter. Und wie ihr vermutet habt, gibt es auch hier verschiedene Typen. Sabine Kremer nennt hier einige Klassiker: der Oberflächenchaos-Tisch, der Schautisch, der Trophäentisch, die Repräsentantenplatte (überladen mit Dokumenten vergangener Erfolge) und der Gedenktafel (klinische Sauberkeit, absolut steril) … und natürlich gibt es auch immer die Mischformen der Persönlichkeiten. 
 
Neben dem Gestalten des Home Offices, oder deinem eigenen Hub Büro ist auch das Mobile Arbeiten gestalterisch ausbaubar. Auch wenn du deine sieben Sachen eher wie bei einem fliegenden Teppich dabeihaben musst und der Trend zum „Clean Desk“ eine erstrebenswerte Sache scheint, kann Sabine hier tollen Input geben. Sie selbst gesteht sich ein: „An den Tipps und Tricks des Mobilen Arbeitens arbeite ich noch immer…“ 

Entscheidend ist ihr zur Folge die Art des Transportes. Reist man via Wohnmobil sind die wichtigen Sachen untergebracht. Beim Reisen mit der Bahn oder dem Flieger ist das Reisegepäck ausschlaggebend. Generell empfiehlt sich jedoch, es mit dem Mobilen Arbeiten wie im Home Office zu halten. Der Ort, an dem gearbeitet wird, muss gut riechen und Kriterien erfüllen, mit denen eine Wohlfühl-Atmosphäre einher geht. Gute Internetverbindung, bequeme Sitzgelegenheit, ganz wichtig: guter Kaffee und dazu ein Keks, viel Wasser…..Ein guter Supermarkt (oder Lieferdienst) sollte, so Sabine, auf jeden Fall in der Nähe zu sein. 
Außerdem gibt die Expertin den Hinweis, dass auch wenn beim Mobilen Arbeiten im besten Fall Abenteuerluft geschnuppert und Reiselust befriedigt werden kann, ist es manchmal ganz schön, dennoch darauf zu achten, dass zum Beispiel dein Hotel Aspekt eines Zuhause-Gefühls aufgreifen, sei es dein Kissen oder das Bettgestell, die Wandfarbe oder du bringst einfach eine Kleinigkeit von Daheim (z.B. eine Kerze) mit. Das bringt Ruhe und das sichere Gefühl von Beständigkeit. 

Na, Lust bekommen nun auch einmal von „woanders“ zu arbeiten? Dein Home Office / Büro zu verlassen und in ein anderes Umfeld einzutauchen? Dann buch die in unsere Workspaces ein:  https://vskultur.de/raumanfrage/

Das Prinzip des Mobilen Arbeiten ist noch ganz neu für dich? Dann möchten wir dir noch flott 3 kleine Tipps mit auf den Weg geben, um dich zuversichtlich und erfolgreich dieser Arbeitsform hinzugeben.  

  1. Finde heraus an welchem Ort, und zu welcher Zeit du gut Arbeiten kannst: Brauchst du Ruhe oder eine Geräuschkulisse, arbeitest du produktiver morgens oder abends, allein oder in einem Co-Working Space? Probiere verschiedene Varianten aus und reflektiere deine Produktivität.  
  2. Dokumentiere deine Arbeitszeiten sowie deinen Grad der Produktivität, um nachvollziehen zu können, was du wie am besten Schaffen kannst. Und vor allem auch, um dir Pausen einzuräumen.  
  3. Wenn du Kolleg*innen hast: Schreib ihnen doch mal eine nette Mail oder besuche sie am Arbeitsort, bring einen Kuchen oder einen Kaffee mit, denn: Teamgeist ist wichtig! 

Das wichtigste ist, dass du dir bewusst machst, dass jeder Mensch seinen ganz eignen „Arbeits-Groove“ hat, der sowohl von der Persönlichkeit, aber auch von der Tätigkeit abhängt. So gibt es natürlich Arbeitsbereiche z.B. handwerkliche Tätigkeiten, in denen das Mobile Arbeiten bzw. Home Office nur schwer bis gar nicht umsetzbar scheint. Doch auch hier lohnt sich eine betriebsinterne Kommunikation darüber, welche Arbeitszeiten, Gestaltung und Formen für individuellen Beschäftigte umsetzbar sind. Denn häufig ergibt sich im Gespräch, die Auslotung von Ressourcen, Kapazitäten und Vorlieben, die wiederum zur Steigerung von Motivation, Produktivität und Innovation genutzt werden können. Und wer weiß – vielleicht entstehen an dieser Stelle auch neue Konzepte, z.B. virtuelle Beratungsangebote, die auch dem Kunden einen unerwarteten Mehrwert bieten. Denn um das, WAS du tust, nahhaltig mit Begeisterung umsetzen zu können, solltest du dir gelegentlich kurz Zeit nehmen und das wie, wann und wo hinterfragen, und somit langfristig deine Vision zu sichern.   

Viel Erfolg und ein bisschen Glück,  

dein Visionskultur Team  

Podcast

Höre rein in unseren Podcast und lerne unsere Projekte kennen.

newsletter
Erfahre wöchentlich welche Angebote und Workshops auf dich warten.
Newsletter
[contact-form-7 id="19" title="Newsletter form"]
chevron-down