Am 29. April 2025 wurde der Creative HUB zum Schauplatz für Austausch, Zukunftsbilder und kritische Perspektiven rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Unter dem Titel „Digitaler und Automatischer – Zukunft und KI“ fand ein vielseitiger Innovationstalk statt – und der HUB war voll!
Der Innovationstalk bei Visionskultur ist ein offenes Veranstaltungsformat, das aktuelle Entwicklungen, neue Technologien und gesellschaftlich relevante Themen ins Zentrum stellt. In kurzen Inputs und Diskussionsrunden teilen Expert*innen, Gründer*innen und Kreative ihre Perspektiven, Erfahrungen und Visionen. Ziel ist es, Denkanstöße zu geben, Impulse zu setzen und Raum für Austausch und Vernetzung zu schaffen – interaktiv, praxisnah und offen für alle, die die Zukunft mitgestalten wollen.
Moderiert von Benny Ge (Nachwuchsmoderator 2023) begann der Abend mit der zentralen Frage: Was passiert eigentlich in Sachen KI in Bremen – und was müsste noch passieren? Denn klar war: KI betrifft uns alle, doch ihr Potenzial bleibt in vielen Bereichen noch ungenutzt. Die Beiträge zeigten eindrücklich, wie unterschiedlich die Einsatzbereiche von KI sind – und wo Chancen, Risiken und Gestaltungsräume liegen.


Sarah Fraikue, Gründerin von FlexWorkAI, Mutter und Unternehmerin in der Tech-Welt, sprach über die strukturellen Herausforderungen im Bereich KI. Sie machte deutlich, dass Algorithmen keine neutralen Werkzeuge sind, sondern gesellschaftliche Machtverhältnisse widerspiegeln können. Bias – also Verzerrung – sei kein „Bug“, sondern ein strukturelles Erbe. Ihre Forderung: KI muss diverser werden. Wer Systeme entwickelt, prägt ihre Entscheidungen. Feministische KI bedeutet deshalb: Mitdenken aller Perspektiven, Transparenz und kritische Auseinandersetzung mit Machtstrukturen.
Nikolas Dahn (Deutsches Forschungszentrum für KI) brachte ein ganz anderes Thema mit – Altmunition im Meer. Er schilderte, wie mithilfe von Robotik und KI die gefährliche Bergung von Munition in Nord- und Ostsee unterstützt werden könnte. Denn viele der chemischen Altlasten aus der Nachkriegszeit gefährden heute Windpark-Infrastruktur und das Ökosystem Meer. Eine vollständige Bergung durch Menschen würde Jahrhunderte dauern. KI und Robotik können hier gezielt eingesetzt werden – nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung menschlicher Arbeit.


Dr. Maximilian Schmidt gab einen spannenden Einblick in die Anwendung von KI in der modernen Hautdiagnostik. Mit dem Start-up aiSENCIA entwickelt er Systeme, die helfen, Hautkrebs anhand von digitalisierten Proben schneller und zuverlässiger zu erkennen. In Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Fallzahlen bietet KI hier eine echte Entlastung. Neben mehr Effizienz ermöglicht der Einsatz von KI auch Zweitmeinungen, mobiles Arbeiten und eine rund-um-die-Uhr-Diagnostik.
Jasser Saad & Anne Cordes (Transferzentrum für künstliche Intelligenz) zeigten in einer Live-Demo, wie sich heute bereits in wenigen Minuten mithilfe von KI eine komplette Website erstellen lässt – vom Moodboard über das Briefing bis hin zur Umsetzung. Tools wie ChatGPT, Bold AI oder Lovable spielen dabei zusammen. Auch wenn die Seiten nicht perfekt sind, wird deutlich: KI kann kreative Prozesse anstoßen und kleine Projekte schnell visualisieren – solange rechtliche und sicherheitstechnische Aspekte beachtet werden.
Maike Frese (Staatsrätin für Wirtschaft) rundete das Event ab mit einem Appell: KI soll uns nicht ersetzen, sondern Werkzeuge bereitstellen, die uns unterstützen. Die Entwicklung müsse gemeinsam mit den Menschen stattfinden – transparent, reflektiert und zugänglich.


Zum Abschluss wurde bei Sonne, Buffet und Getränken draußen weiterdiskutiert, genetzwerkt und gelacht – ein gelungener Ausklang nach einem inhaltlich dichten Abend.
Fazit: Der Abend hat einmal mehr gezeigt, dass KI viele Gesichter hat – von gesellschaftspolitischer Verantwortung über industrielle Anwendungen bis hin zu kreativen Tools. Doch klar ist auch: Nur wenn wir diese Technologien aktiv mitgestalten, kann daraus eine digitale Zukunft entstehen, die nicht nur automatischer, sondern auch gerechter wird.
Wir freuen uns schon auf das nächste Event – und auf alle, die wieder mitdenken, mitreden und mitgestalten wollen!


Am 24. April fand ein weiterer Knowledge Snack statt – diesmal mit dem Fokus auf das Thema Business-Modelle. Die Teilnehmenden kamen digital zusammen, um sich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen: Wie kann ich meine Idee in ein tragfähiges Geschäftsmodell überführen?
Die Auswahl des Themas passt direkt zu unserem Gründungsverständnis bei Visionskultur. Denn eine gute Idee ist nur der Anfang – um sie erfolgreich umzusetzen, braucht es auch ein passendes Modell, das auf die eigenen Stärken, Ziele und Zielgruppen abgestimmt ist. Genau deshalb war es Ziel des Workshops, verschiedene Geschäftsmodell-Typen vorzustellen und gemeinsam zu reflektieren, welche Strukturen und Wege sich für unterschiedliche Projekte eignen.
Im Workshop war Platz für Austausch, Praxisnähe und gemeinsames Lernen. Nach einem kurzen Intro und Kennenlernen ging es inhaltlich direkt in die Vielfalt von Geschäftsmodellen: von B2B über B2C bis hin zu D2C (Direct to Consumer) – wir betrachteten die Besonderheiten, Chancen und Herausforderungen jedes Modells und diskutierten, welche Varianten zu den eigenen Vorhaben passen könnten.
Besonders spannend war der persönliche Austausch: Wo stehen die Teilnehmenden mit ihren Projekten? Welche Modelle wurden bereits erprobt – und mit welchem Erfolg? Abschließend gab es eine kurze Feedbackrunde, in der deutlich wurde: Der Blick auf unterschiedliche Geschäftsmodelle hat vielen neue Perspektiven eröffnet – und Lust gemacht, eigene Ideen weiterzuentwickeln.
Der Knowledge Snack hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Raum für Reflexion und Strukturierung im Gründungsprozess zu schaffen. Wir freuen uns auf die nächste Runde – bist du dabei? 🚀
Ein gelungener Einstieg in die digitale Welt
Vergangene Woche war es endlich so weit: Unser Workshop „First Steps Social Media“ vom Media-Team – und wir sind begeistert, wie viel Energie, Neugier und Kreativität die Teilnehmenden mitgebracht haben!
Der Workshop war eingebettet in das 5. Career Camp der Universität Bremen, ein intensives Praxisformat rund um die Themen Berufsorientierung, Profilschärfung und Berufseinstieg. Neben vielfältigen Impulsen, Trainings und Austauschmöglichkeiten bot das Camp auch Raum für persönliche Vernetzung zwischen Studierenden und potenziellen Arbeitgeber*innen – praxisnah, lebendig und mit Blick in die Zukunft.
👋 Kennenlernen auf Augenhöhe
Schon beim Einstieg wurde klar: Unsere Teilnehmenden bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen mit – vom Social-Media-Profi bis zur stillen Beobachterin. Mit einer kleinen Vorstellungsrunde und einem Social Media Quick-Check (Wie sicher fühlst du dich auf einer Skala von 1 bis 10?) sind wir gemeinsam ins Thema eingestiegen – offen, neugierig und ohne Leistungsdruck.
📱 Plattformen verstehen – und das passende Netzwerk finden
Im nächsten Schritt haben wir die wichtigsten Plattformen unter die Lupe genommen: Instagram, TikTok und LinkedIn standen im Fokus. Welche Plattform passt zu wem? Was ist der Unterschied zwischen beruflichem Netzwerken und kreativem Storytelling? Und wie wirkt mein Profil auf andere?
✨ Inhalte, die wirklich ankommen
Ein Highlight war der Teil rund um Content-Erstellung: Welche Inhalte sind spannend? Was poste ich, wenn ich (noch) nichts „zu sagen“ habe? Gemeinsam haben wir Ideen gesammelt, wie man mit einfachen Formaten (z. B. „3 Dinge über mich“, „Behind the Scenes“ oder kurze Tipps) echten Mehrwert schaffen kann – ohne Perfektionismus.
📅 Planung statt Posting-Stress
Ein kleiner, aber wirkungsvoller Baustein war unser Content-Plan, der den Teilnehmenden half, ihre Ideen strukturiert und realistisch umzusetzen. Statt planlos zu posten, überlegen wir lieber: Was passt zu mir – und wie bleibe ich regelmäßig sichtbar?
🙌 Unser Fazit
Der Workshop war ein voller Erfolg – nicht nur, weil wir Wissen vermittelt haben, sondern vor allem, weil ein echter Austausch entstanden ist. Social Media kann Spaß machen, empowern und verbinden – wenn man weiß, wie.
Wir freuen uns schon auf die nächste Runde – vielleicht wieder im Rahmen des Career Camps oder in einem neuen Format.
Bleib dran – auf Instagram, LinkedIn oder direkt bei uns!


Klarheit schaffen für die eigene Idee
Im Rahmen unserer Workshop-Reihe fand kürzlich der Deep Dive: Positionierung & Mehrwert mit sechs engagierten Teilnehmenden statt. Der Fokus lag diesmal darauf, die eigene Idee oder Gründungsidee gezielt im Markt zu verorten und ein klareres Verständnis für die Bedürfnisse potenzieller Kund*innen zu entwickeln.
Gerade in der frühen Phase eines Projekts oder einer Gründung ist es entscheidend, sich die Frage zu stellen: Wo positioniere ich mich eigentlich? Denn wer seine Zielgruppe wirklich versteht und ein klares Werteversprechen (Value Proposition) formulieren kann, bleibt nicht nur besser im Gedächtnis, sondern baut auch nachhaltigere Beziehungen zu Kund*innen auf.
Der Workshop startete mit einer offenen Kennenlernrunde, in der erste Einblicke in die jeweiligen Vorhaben und Ideen geteilt wurden. Im Anschluss wurde das „Warum“ der Positionierung thematisiert – warum es wichtig ist, sich über die eigene Rolle im Markt und den Nutzen für die Zielgruppe im Klaren zu sein.
Im interaktiven Teil des Deep Dives arbeiteten die Teilnehmenden mit zwei bewährten Tools: dem „Self-Check“ aus der Projektberatung sowie dem Value Proposition Canvas. Beide Methoden helfen dabei, systematisch herauszuarbeiten, was die eigene Idee auszeichnet, welche Probleme sie löst und welchen Mehrwert sie konkret bietet.
Die Ergebnisse wurden im Anschluss in der Runde vorgestellt, gegenseitig reflektiert und mit hilfreichem Feedback ergänzt. Die intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Angebot, aber auch der direkte Austausch mit anderen, war für viele Teilnehmende ein wichtiger Schritt, um die eigene Positionierung weiter zu schärfen.
Was ist ein Deep Dive?
Die Workshopreihe "Deep Dive" bietet alle 2–3 Monate die Möglichkeit, in einer dreistündigen Session vor Ort im Creative HUB tiefer in ausgewählte Themen einzutauchen. Aufbauend auf den Knowledge Snacks, richten sich die Deep Dives an alle, die ihre Kenntnisse vertiefen und neue Perspektiven entwickeln möchten. Die Workshops sind interaktiv gestaltet und fördern den Austausch sowie die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmenden. Durch praxisnahe Inhalte und gezielte Übungen erhältst du wertvolle Einblicke und Werkzeuge für deine persönliche, projektrelevante und berufliche Entwicklung.
Unser Fazit: Ein kompakter, aber wirkungsvoller Deep Dive, der gezeigt hat, wie viel Klarheit durch gezielte Methoden und offenes Feedback entstehen kann.
Bleib dran – weitere Deep Dives und Knowledge Snacks folgen!


Werkzeuge für mehr Klarheit im Arbeitsalltag
Am 24. März fand unser Online-Workshop Knowledge Snack: Fokus und Priorisierung statt – ein Thema, das im Alltag vieler Gründer*innen und Projektarbeitenden eine zentrale Rolle spielt. In einer Welt, in der ständig neue Reize auf uns einprasseln und zahlreiche Tools, Plattformen und Nachrichten um unsere Aufmerksamkeit konkurrieren, ist es eine Herausforderung, bei den wirklich wichtigen Aufgaben zu bleiben.
Gerade in der Gründungsphase oder in dynamischen Projektkontexten kann der Fokus schnell verloren gehen. Deshalb drehte sich in diesem Workshop alles um die Frage: Wie behalte ich den Überblick – und worauf sollte ich meine Energie wirklich richten?
Nach einem kurzen Einstieg tauschten sich die Teilnehmenden zu konkreten Strategien und Methoden aus, die dabei helfen können, den eigenen Fokus zu stärken und Prioritäten klar zu setzen. Diskutiert wurden u. a. die Auswirkungen von „Switching Costs“, also dem ständigen Wechsel zwischen Tools oder Aufgaben, sowie der bewusste Umgang mit Triggern, die unsere Aufmerksamkeit beeinflussen – sei es in Form von Unterbrechungen oder Pausen.
Auch bekannte Methoden wie die Pomodoro-Technik oder das Framework der OKRs (Objectives and Key Results) fanden Platz im Austausch. Dabei wurde deutlich: Es gibt keine One-Size-fits-all-Lösung – entscheidend ist, die Methoden so anzupassen, dass sie individuell funktionieren. Oder wie es eine Teilnehmer*in formulierte: „Man muss die Methoden für sich selber so anpassen, dass man den größten Nutzen hat.“
Ein weiteres Zitat aus der Runde lautete: „Es ist wichtig, wieder an gewisse Methoden erinnert zu werden – dafür kann man das nicht oft genug hören oder sich dazu gegenseitig austauschen.“
Unser Fazit: Der Workshop war eine wertvolle Gelegenheit, sich gegenseitig Impulse zu geben, Erfahrungen zu reflektieren und Tools kennenzulernen, mit denen sich Fokus und Klarheit im Alltag besser gestalten lassen.
Du willst beim nächsten Knowledge Snack dabei sein? Dann halte Ausschau nach unseren kommenden Terminen – neue Impulse für deine Gründung oder dein Projekt warten schon auf dich!
Am 14. Februar 2025 moderierte unser Geschäftsführer Hachem Gharbi die Talkrunde auf dem Jobtag des Martinsclubs. Die Diskussion drehte sich um die Herausforderungen und Chancen der Inklusion im Arbeitsmarkt – ein Thema, das nach wie vor viele Hürden, aber auch große Potenziale birgt.
Auf den Diskussionsplätzen nahmen Karin Langensieben (MdEP, Grüne), Nils Kosloswki (stv. Leitung Teilhabe und Inklusion, Paritätisches Bildungswerk Bremen e.V.), Giesela Bründermann (Koordination Bereich „selbstverständlich Arbeit“ im Martinsclub Bremen e. V.), ein Betroffener und Katharina Lammers (Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber EAA, ifd Bremen) platz.
Laut Karin Langensiepen (MdEP, Grüne) steht Deutschland in Sachen Inklusion im EU-Vergleich nur im Mittelfeld. Andere Länder, wie Spanien, setzen stärker auf Versorgungsgedanken im Bereich Arbeit. Neben strukturellen Hürden würden oft auch Arbeitgeber selbst durch bürokratische Barrieren ausgebremst. Die Gesellschaft müsse nicht erst "bereit" sein – das Problem liege nicht in der Erkenntnis, sondern in der Umsetzung.
Nils Koslowski plädierte für mehr Offenheit und schnellere Prozesse. Besonders die Anerkennung von Qualifikationen sei oft zu kompliziert. Statt Potenziale ungenutzt zu lassen, sollten bestehende Möglichkeiten effizienter genutzt werden.
Gisela Bründermann hob hervor, dass individuelle Bedürfnisse viel stärker berücksichtigt werden müssten – von der Schulbildung bis zur Arbeitswelt. Zu viel Bürokratie verhindere oft den Zugang zu Chancen, obwohl Inklusion für alle ein Gewinn wäre. Veranstaltungen wie die Jobmesse seien daher wertvolle Gelegenheiten zur Vernetzung.
Ein Betroffener betonte, dass Missverständnisse oft durch unterschiedliche Kommunikationsstile entstehen – besonders im Studium oder im Berufsalltag. Zuhören und der bewusste Austausch seien essenziell, um Barrieren zu überwinden. Zudem sei es wichtig, bestehende Netzwerke zu nutzen, sich weiterzubilden und voneinander zu lernen – auch durch digitale Möglichkeiten und Peer-to-Peer-Unterstützung. (Die Person möchte ungenannt bleiben und berichtete aus Betroffenenperspektive)
Katharina Lammers machte deutlich, dass Unternehmen sehr unterschiedliche Bedürfnisse in Sachen Inklusion haben, aber eines überall fehle: Informationen. Kürzere Wege und direkte Kommunikation würden helfen. Sie forderte zudem mehr Räume zum Ausprobieren – niemand müsse von Anfang an perfekt sein. Ein weiteres Problem sei der "Qualifikationswahnsinn": Viele Menschen sind in der Praxis hervorragend, erfüllen aber nicht die formalen Anforderungen. Hier seien mehr Möglichkeiten für Quereinsteiger dringend nötig.
Die Talkrunde zeigte, dass Inklusion auf dem Arbeitsmarkt kein Erkenntnisproblem ist, sondern eine Frage der Umsetzung. Strukturen müssen flexibler werden, Bürokratie abgebaut und Prozesse beschleunigt werden. Offene Kommunikation, Vernetzung und individuelle Lösungen sind der Schlüssel zu einem inklusiveren Arbeitsmarkt.
Die Diskussion hat viele Denkanstöße gegeben – nun gilt es, ins Handeln zu kommen! Möchtest du dich auch für eine inklusivere Arbeitswelt einsetzen? Werde Teil unserer Community und gestalte Veränderungen mit!


Im Zuge der Wahlvorbereitungen im Statistischen Landesamt Bremen wurde festgestellt, dass zahlreiche Wahlkabinen beschädigt waren. Eine schnelle Beschaffung von Ersatzteilen erwies sich als unmöglich, da die Nachfrage derzeit bundesweit hoch ist.
Angesichts dieser Herausforderung entwickelte Volker Druve, Mitglied unserer Community, eine eigenständige Lösung: In kurzer Zeit konstruierte und fertigte er gemeinsam mit Anthony Kreher ein passgenaues Ersatzteil, das die Funktionalität der Wahlkabinen wiederherstellt. Nach eineinhalb Wochen intensiver Arbeit konnte das Bauteil erfolgreich geliefert werden.
Diese praxisnahe und effiziente Herangehensweise zeigt, wie wichtig technisches Know-how, kreative Problemlösung und Eigeninitiative in herausfordernden Situationen sind. Mit diesem Einsatz trägt Volker Druve dazu bei, einen reibungslosen Ablauf der bevorstehenden Wahl sicherzustellen.
Und wenn auch du innovative Ideen hast und kreative Lösungen für Herausforderungen entwickeln möchtest, dann werde Teil von Visionskultur! Hier bekommst du den Raum, dein Potenzial zu entfalten, dich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und deine Projekte voranzutreiben. Egal ob technisches Tüfteln, soziales Engagement oder kreative Konzepte – bei uns kannst du wachsen, ausprobieren und etwas bewegen!
Am 18. Februar fand unser Online-Workshop „Knowledge Snack: Positionierung & Mehrwert“ mit Valeska statt, bei dem sich sechs Teilnehmende intensiv mit der Frage beschäftigten: Wie positioniere ich mich erfolgreich am Markt und kommuniziere den Mehrwert meiner Marke?
Gerade für Gründer*innen und junge Unternehmen ist es essenziell, sich klar am Markt zu positionieren und den Nutzen der eigenen Produkte oder Dienstleistungen gezielt herauszustellen. In diesem Workshop haben wir uns mit wichtigen Aspekten wie Zielgruppenanalyse, Marktumfeld und Wettbewerbsbetrachtung auseinandergesetzt. Anhand von praxisnahen Beispielen, wie dem erfolgreichen Geschäftsmodell von Airbnb, wurde verdeutlicht, wie durch geschickte Positionierung ein klarer Marktvorteil erzielt werden kann. Zudem wurden verschiedene Methoden und Tools vorgestellt, die den Teilnehmenden helfen, ihre eigene Positionierung zu schärfen und gezielt in ihrer Kommunikation einzusetzen.
Sei beim nächsten Workshop dabei!
Unsere Knowledge Snack-Reihe geht weiter! Am 25. Februar erwartet dich der nächste Workshop:
📌 Thema: Social Media – Erste Schritte
📌 Inhalt: Lerne die Grundlagen für einen erfolgreichen Einstieg in Social Media kennen, erhalte wertvolle Tipps zur Plattformauswahl und zur Erstellung ansprechender Inhalte.
Melde dich jetzt an und entwickle deine Strategie weiter! 🚀
Vision & Mission – Ein klarer Kompass für die Gründung
Am Montag fand unser erster Knowledge Snack des Jahres statt – diesmal zum Thema Vision & Mission. Drei Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit der grundlegenden Frage auseinanderzusetzen: Warum tue ich das, was ich tue – und wie setze ich es um?
Gerade zu Beginn eines Projekts oder einer Gründung bleibt oft wenig Zeit, die eigene Ausrichtung bewusst zu definieren. Stattdessen liegt der Fokus schnell auf konkreten Produkten oder Dienstleistungen. Doch eine klare Vision und Mission helfen dabei, langfristige Ziele zu setzen und fundierte Entscheidungen zu treffen. In unserem kompakten Online-Workshop gaben wir einen ersten Einstieg in diese essenzielle Thematik: Welche Fragen helfen mir, meine eigene Vision und Mission zu schärfen? Wie kann ich diese als Orientierung für meine nächsten Schritte nutzen?
Mit neuen Denkanstößen und einem klareren Blick auf ihre unternehmerische Ausrichtung verabschiedeten sich die Teilnehmenden aus der Session. Der Knowledge Snack bot damit einen wertvollen Impuls für das neue Jahr – und eine Grundlage, auf der weiter aufgebaut werden kann.
Nächste Knowledge Snacks – Jetzt anmelden!
- 18.02. – „Positionierung und Mehrwert“
Erfahre, wie du dein Startup oder Projekt erfolgreich im Markt platzieren kannst! Wir teilen wertvolle Strategien zur Positionierung und Wertkommunikation und zeigen, wie du deine USPs herausarbeitest. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Positionierung zu gewinnen.
- 25.02. – „Social Media: Erste Schritte“
Du willst mit Social Media starten, weißt aber nicht, wo und wie? In diesem Knowledge Snack erfährst du die Grundlagen für den erfolgreichen Einstieg, erhältst Tipps zur Plattformwahl und lernst, ansprechende Inhalte für deine Zielgruppe zu erstellen. Wir zeigen Best Practices aus der Branche und wie Social Media zur Markenbildung und Kundenbindung beitragen kann.
Am 19. November fand im Rahmen der Gründungswoche Bremen ein Workshop im Creative HUB Bremen statt. Unter dem Titel „Scheitern und Feiern: Erfolgreiche Strategien für Start-ups“ kamen Teilnehmende zusammen, um sich einem Thema zu widmen, das oft zu wenig Raum bekommt, aber essenziell für den Erfolg jeder Gründung ist: der Umgang mit Fehlern.
Der Workshop begann mit einem offenen und vertrauensvollen Austausch zwischen den Teilnehmenden. In entspannter Atmosphäre wurden persönliche wie berufliche Erfahrungen mit dem Scheitern geteilt. Dies ermöglichte nicht nur eine Reflexion über eigene Erlebnisse, sondern auch eine neue Perspektive darauf, wie man mit Rückschlägen umgehen kann.
Warum Fehler Teil des Erfolgs sind…
Der Kern des Workshops lag auf einem wesentlichen Aspekt: Scheitern ist nicht das Ende, sondern eine Chance für Wachstum. Gerade in jungen Start-ups, wo die Wege oft noch unklar und Experimente unvermeidbar sind, ist es entscheidend, eine Kultur des Lernens aus Fehlern zu etablieren.
Die Diskussionen drehten sich um wichtige Fragen wie:
Durch die Reflexion über diese Fragen konnten die Teilnehmenden Ideen und Ansätze entwickeln, wie sie in ihren eigenen Projekten eine offene Fehlerkultur fördern können.
Gründungsbezug des Workshops
In Start-ups ist der Umgang mit Fehlern ein entscheidender Erfolgsfaktor. Fehler sind oft unvermeidbar, besonders in den Anfangsphasen, in denen Strategien noch getestet und Prozesse optimiert werden. Eine Kultur, in der Fehler nicht nur toleriert, sondern als Lernchancen gesehen werden, kann Teams stärken und Innovationen fördern.
Dabei spielt die psychologische Sicherheit eine zentrale Rolle: Teammitglieder sollen sich sicher fühlen, Fehler anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Dieser Aspekt wurde intensiv diskutiert, ebenso wie der Zusammenhang zwischen Fehlerkultur und Scham. Mit Hilfe von Konzepten aus der Psychologie und praktischen Reflexionsübungen gewannen die Teilnehmenden wertvolle Einblicke, die sie direkt in ihre Projekte und Teams einbringen können.
Ein kleiner Kreis, große Wirkung
Der Workshop zeigte, wie wichtig der Austausch über schwierige Themen wie das Scheitern ist. Die intime Runde ermöglichte tiefergehende Gespräche und stärkere Verbindungen zwischen den Teilnehmenden.
Fazit: Fehler feiern, um zu wachsen
Der Workshop „Scheitern und Feiern“ zeigte, dass der offene Umgang mit Fehlern ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen Gründung ist. Durch die Diskussionen und Reflexionen wurden nicht nur neue Strategien entwickelt, sondern auch das Bewusstsein gestärkt, dass Scheitern ein natürlicher Teil des Weges zum Erfolg ist.
Wir danken allen, die dabei waren, für ihren ehrlichen Beitrag und freuen uns auf zukünftige Workshops, die Themen wie diesen weiter in den Mittelpunkt stellen!
Nächster Workshop: Sei dabei!
Seid gespannt auf neue Workshoptermine für 2025! Behaltet unseren Event-Kalender im Blick...