Wann Ideen scheitern – und warum genau hier gute Gründungen beginnen
Das Growmorrow Festival verfolgt eine klare Intention: Zukunft nicht als abstraktes Versprechen zu verhandeln, sondern als konkrete Gestaltungsaufgabe – regional verankert, gesellschaftlich reflektiert und im Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gründungsszene. Am 16. April wurde dieser Anspruch in der Bremer Energieleitzentrale erlebbar: Mit über 60 Speakerinnen und Speakern and mehr als 800 erwarteten Besucherinnen und Besuchern entwickelte sich das Festival zu einem zentralen Treffpunkt der norddeutschen Zukunfts- und Gründungsszene.
Eines der Panels, das diesen Anspruch besonders deutlich machte, trug den Titel: „Warum gute Ideen scheitern – und wie trotzdem erfolgreiche Gründungen entstehen“. Auf der Bühne diskutierten Meike Goos von BRIDGE (Universität Bremen), Justinian Gomez Moreno von Andenkraft sowie Karin Tanger von Visionskultur. Moderiert wurde die Diskussion von Holger Bloem (Nordwest-Zeitung).
Scheitern beginnt oft vor dem Markt
Zentrale Erkenntnis des Panels: Gründungen scheitern in vielen Fällen nicht erst dann, wenn keine Kundinnen oder Kunden gefunden werden. Der kritische Punkt liegt häufig früher – dort, wo es an innerer Klarheit fehlt. Klarheit darüber, warum überhaupt gegründet werden soll, welche Motivation trägt und welches Ziel realistisch verfolgt wird.
Karin Tanger betonte dabei insbesondere zwei Faktoren, die im Gründungsprozess häufig unterschätzt werden: Leidenschaft für das Thema and Durchhaltevermögen. Entscheidend sei nicht, dass beide maximal ausgeprägt sind, sondern dass sie ehrlich eingeschätzt werden. Je nach Ausprägung müsse sich auch das Gründungsziel unterscheiden. Nicht jede Idee müsse skaliert werden, nicht jede Gründung müsse zwangsläufig wachsen. Entscheidend sei die Passung zwischen Person, Idee und Ziel.



Die Rolle von Visionskultur im Gründungsökosystem
An dieser Stelle wurde auch die Rolle von Visionskultur im Bremer Gründungsökosystem sichtbar. Visionskultur war auf dem Growmorrow Festival nicht nur inhaltlich vertreten, sondern gehörte auch zu den offiziellen Netzwerkpartnern und Unterstützern der Veranstaltung.
Während viele Förderprogramme erst bei ausgearbeiteten Konzepten oder belastbaren Geschäftsmodellen ansetzen, öffnet Visionskultur den Zugang bewusst früher. Auch Gründerinnen und Gründer mit noch vagen Ideen werden aufgenommen. Der Fokus liegt dabei weniger auf standardisierten Programmen als auf individueller Begleitung.
In Coachings und Beratungen arbeitet Visionskultur eng mit den Gründenden daran, Motive zu schärfen, Erwartungen zu klären und realistische Entwicklungswege zu definieren. Gerade diese frühe Auseinandersetzung kann verhindern, dass Ideen scheitern, bevor sie überhaupt die Chance hatten, sich im Markt zu erproben.
Das Panel selbst war geprägt von einer offenen, konzentrierten Gesprächsatmosphäre. Die Moderation führte die Diskussion klar und vertiefend, das Publikum beteiligte sich sichtbar interessiert. Deutlich wurde: Scheitern ist kein Tabu, sondern ein notwendiger Teil von Lern- und Entwicklungsprozessen.
Ein Festival für Haltung und Austausch
Eingebettet war das Panel in ein Festival, das bewusst auf journalistische Qualität und gesellschaftliche Einordnung setzte. Zu den weiteren Highlights gehörten die Keynotes von Richard David Precht, der über Zukunft, Künstliche Intelligenz und Verantwortung sprach, sowie Sabine Asgodom, die zum Abschluss den Blick auf Sicherheit und Leichtigkeit in Zeiten des Wandels lenkte.
Eine begleitende Ausstellung regionaler Unternehmen und Initiativen sowie zahlreiche Begegnungen am Rande der Bühnen machten das Growmorrow Festival zu einem Ort intensiven Austauschs. Über den gesamten Tag hinweg entstanden vielfältige Gespräche und neue Kontakte zwischen Gründer:innen, etablierten Akteur:innen, Förderinstitutionen und weiteren Playern der Gründungsökonomie.
Eine visuelle Nachberichterstattung mit Film‑ und Bildmaterial ist auf der Website des Festivals unter growmorrow.de verfügbar und vermittelt weitere Eindrücke von Programm, Atmosphäre und Beteiligten.
Fazit
Für Visionskultur war das Growmorrow Festival nicht nur ein Ort der Positionierung, sondern auch der Begegnung. Zahlreiche Projekte aus dem eigenen Netzwerk waren als Gäste vor Ort, bestehende Beziehungen wurden vertieft und neue Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit entstanden.
Unterm Strich war es ein Tag, der gezeigt hat, wie wertvoll Austausch auf Augenhöhe ist – und wie wichtig Räume, in denen Gründung nicht vereinfacht, sondern ehrlich und differenziert diskutiert wird.
Ein Tag, der sich wirklich gelohnt hat.
Ein neues Zentrum für Ideen, Austausch und Zusammenarbeit
Mit der Eröffnung des neuen Creative Hub Bremen am 16.04.2026 in der Pelzer Straße 40 hat die Bremer Innenstadt einen zentralen Ort für Innovation, Kreativität und Gründung gewonnen. In den ehemaligen Räumlichkeiten des Bürgerservice Centers ist ein lebendiger Arbeits- und Begegnungsort entstanden, der Gründer*innen, Kreative, Projekte und Initiativen zusammenbringt.
Der Creative Hub ist dabei weit mehr als ein klassischer Co-Working-Space. Er versteht sich als dynamisches Innovationsökosystem, in dem Ideen nicht nur entstehen, sondern auch weiterentwickelt und umgesetzt werden können. Unterschiedliche Räume – von Coworking-Bereichen über Workshopräume und Studios für Foto- und Videoarbeiten bis hin zu Ausstellungsflächen, einem Modelabor, Podcaststudio und Veranstaltungsflächen – schaffen die Grundlage für kreatives Arbeiten und interdisziplinären Austausch.



„Mit dem Creative Hub haben wir einen Ort geschaffen, an dem Ideen schnell wachsen können und Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht“, so Marc Fucke, Geschäftsführer von Visionskultur. „So entstehen innovative Ideen und Start-ups, die hier Unterstützung finden und unsere Stadt bereichern.“
Auch die Eröffnungsfeier spiegelte genau diesen Anspruch wider. Hunderte Gäste aus der Bremer Gründungs-, Kultur- und Kreativszene kamen zusammen, um den neuen Ort kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In ihrer Eröffnungsrede betonte Wirtschaftsstaatsrätin Maike Frese die Bedeutung des Creative Hubs für die Zukunft Bremens und hob hervor, wie wichtig Visionskultur mit seiner Arbeit und Community für Innovation, Zusammenarbeit und neue Ideen sind.
Im Anschluss an die offiziellen Worte wurden zahlreiche Führungen durch den Creative Hub angeboten. In kleinen und größeren Gruppen konnten die Gäste die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten kennenlernen und einen direkten Eindruck davon gewinnen, wie hier zukünftig gearbeitet und gestaltet wird. Die große Nachfrage nach den Rundgängen zeigte das hohe Interesse und die Neugier am Creative Hub als zentrales Gründungs- und Transferzentrum mitten in der City.



Nach dem offiziellen Teil ging die Veranstaltung in einen offenen Austausch über. DJ Smiles von Bremen Next begleitete den Abend musikalisch und sorgte für eine angenehme, lebendige Atmosphäre. Zwischen Gesprächen, Musik und ersten Vernetzungen wurde schnell deutlich, welches Potenzial im Creative Hub steckt.
Auch aus der Community selbst kamen erste Stimmen:
„Man merkt sofort, dass das hier ein Ort ist, an dem man sich gerne aufhält und miteinander ins Gespräch kommt.“
„Die Vielfalt an Menschen und Möglichkeiten ist beeindruckend – hier kann wirklich etwas entstehen.“
„Es ist beeindruckend, dass das Team von Visionskultur diesen Creative Hub innerhalb von 3 Wochen von einer Baustelle zu einem Zentrum der Innovation verwandelt hat.“
„Ein Raum, der offen ist und Lust macht, Ideen direkt umzusetzen.“



Die Eröffnung markiert damit den Startpunkt für eine Vielzahl an Formaten, die im neuen Hub stattfinden werden – von niedrigschwelligen Workshops über Community-Events bis hin zu gezielten Unterstützungsangeboten für Gründer*innen. Ziel ist es weiterhin, einen Ort zu etablieren, an dem Menschen zusammenkommen, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten.
Der Creative Hub Bremen ist eröffnet – wir freuen uns auf euren Besuch!
Am 25. März 2026 fand im neuen VSK CoLab von Visionskultur in der Bremer Innenstadt ein praxisorientierter Workshop rund um das Thema E-Rechnung statt. In den neuen Räumlichkeiten des CoLabs, das als Teil des Creative Hubs einen offenen Raum für Austausch, Zusammenarbeit und Innovation bietet, kamen Gründer*innen zusammen, um sich mit aktuellen Anforderungen und Entwicklungen im Rechnungswesen auseinanderzusetzen. Ein Thema, das viele Selbstständige, Gründer*innen und Kleinunternehmer*innen verunsichert wurde im Workshop von Roswitha Galetzkie durchleuchtet und greifbar gemacht.
Im Workshop wurde zunächst die wachsende Bedeutung der E-Rechnung aus gesetzlicher Perspektive beleuchtet. Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick darüber, warum elektronische Rechnungen zunehmend verpflichtend werden und welche Anforderungen damit einhergehen. Besonders wichtig war dabei die klare Abgrenzung zur klassischen digitalen Rechnung, die zwar elektronisch versendet wird, jedoch nicht automatisch den strukturierten Anforderungen einer E-Rechnung entspricht.
Durch praxisnahe Beispiele wurde deutlich, welche Vorteile die Umstellung auf E-Rechnungen mit sich bringt – von effizienteren Prozessen bis hin zu einer verbesserten Nachvollziehbarkeit in der Buchhaltung.


Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der konkreten Umsetzung: Wie wird eine E-Rechnung erstellt und welche Bestandteile sind zwingend erforderlich? Schritt für Schritt wurde erläutert, welche Informationen enthalten sein müssen und welche Formate den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Die Teilnehmenden konnten dabei nicht nur theoretisches Wissen mitnehmen, sondern auch konkrete Ansätze für die eigene Praxis entwickeln. Der Workshop knüpfte damit an das Ziel von Visionskultur an, Gründer*innen und Projekte durch praxisnahe Formate in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen hilfreiche Tools an die Hand zu geben.
Neben den fachlichen Inhalten stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In offener Atmosphäre nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und individuelle Fragen rund um Steuern, Rechnungsstellung und Buchhaltung zu diskutieren.
Gerade dieser Community-Gedanke ist ein zentraler Bestandteil von Visionskultur: Über 350 Mitglieder sind bereits Teil des Netzwerks und profitieren vom gegenseitigen Austausch sowie den vielfältigen Angeboten an Workshops und Events.
Der Workshop im VSK CoLab hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig niedrigschwellige, praxisnahe Bildungsangebote für Gründer*innen und Selbstständige sind. Die Kombination aus fachlichem Input, konkreten Handlungsempfehlungen und persönlichem Austausch machte die Veranstaltung zu einem wertvollen Impuls für alle Teilnehmenden.
Mit Formaten wie diesem schafft Visionskultur nicht nur Wissenstransfer, sondern stärkt aktiv die Bremer Gründungs- und Kreativszene. Mit dem neuen CoLab steht dafür Ort bereit, an dem Ideen wachsen, Kontakte entstehen und Zukunft gestaltet wird.
Spannende Workshops gibt es bei uns regelmäßig. Schau mal hier: https://vskultur.de/event_kategorien/workshops-events/
Das Visionskultur CoLab wurde feierlich eingeweiht
Am 19.03.2026 von 17-20 Uhr versammelten sich fast 200 Menschen, um das CoLab und die (noch) Baustelle des Creative Hub zu bewundern. Wir sind immer noch sehr beschwingt von eurer Neugier, euren positiven Rückmeldungen und Ideen. Danke, dass ihr da wart! Wir freuen uns, euch ganz bald zum Arbeiten im CoLab wiederzusehen.




Bereits um punkt 17 Uhr trafen die ersten Interessierten in das CoLab ein und der Andrang wollte nicht mehr stoppen. Dank unseres Mitglieds Arina von „florasweets“ wurde die Ankunft mit kulinarischen Häppchen und erfrischenden Getränken versüßt. Ihre Spezialitäten wie Kaffee, hausgemachte Limonaden oder Schokoerdbeeren können auch langfristig im CoLab erworben und genossen werden.
Zur Eröffnungsrede von Marc Fucke (Geschäftsführer Visionskultur) war die Fläche bereits so stark gefüllt, dass nach außen ausgewichen werden musste. Wir können es nicht anders ausdrücken: Ihr habt uns die Bude eingerannt! Mit offenen Ohren und gespannten Blicken wurde den Worten der Geschäftsführung zugehört. Dabei wurden die Pläne und Ideen für die Zukunft des Ceative Hubs, des CoLabs und die anstehenden Beteiligungs- und Veranstaltungsformate geteilt.
Nach den Visionen für die Zukunft wurde es konkreter. Insgesamt vier Führungen mit 30-40 Besucher*innen durch die aktuelle Baustelle neben dem CoLab haben das ersichtlich gemacht, was uns bereits seit Anfang des Jahres beschäftigt: Die große Teilfläche des ehemaligen BürgerServiceCenter, die ab dem 16. April der neue Hub der Innenstadt sein wird!




Im interaktiven Austausch wurden bereits anstehende Maßnahmen vorgestellt und Ideen der Community mit aufgenommen. Das Interesse an der Mitgestaltung war groß und wurde nicht nur im Gespräch, sondern auch auf beschreibbaren Plakaten festgehalten. Die Theorie setzen wir nun aktiv in die Tat um, sodass das Ergebnis bei unserer großen Eröffnungsfeier in seiner vollen Gestalt betrachtet werden kann. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, dass die Baustelle des SoftOpenings am 16. April nicht mehr wiederzuerkennen ist.
Nach den eindrucksvollen Führungen wurde die Zeit für Begegnung, Austausch und Vernetzung genutzt. Zudem kamen viele neue Gesichter auf uns zu, die Teil der Community werden wollen: Wir freuen uns schon auf euch!
Am späten Abend, als die frisch beklebte Glasfassade in den bunten Lichtern erstrahlte, schlossen wir langsam die Türen und ließen zufrieden den Abend revuepassieren. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen für dieses gelungene SoftOpening und schauen nun gespannt der großen Eröffnungsfeier entgegen.


Zudem bedanken wir uns herzlichen bei unserem Förderer, die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Bremen.
Vergangenen Freitag haben wir an der Universität Bremen einen Workshop angeboten, der Studierenden genau das mitgeben sollte, was oft zwischen Theorie und Berufseinstieg verloren geht: Sicherheit, Orientierung – und das Gefühl, den eigenen Weg aktiv gestalten zu können.
Ein ruhiger Start und ein Raum voller Neugier
Um 09:30 Uhr starteten wir mit einer Gruppe von zehn Studierenden in den Tag. Noch etwas müde, aber hochinteressiert, entstand schnell eine Atmosphäre, wie wir sie von unseren Workshops kennen: offen, respektvoll und voller Ideen. Genau dieser Raum – zum Fragen, Ausprobieren und Reflektieren – ist das Herz unserer Arbeit bei Visionskultur.

Was wir gemeinsam erarbeitet haben
Der Fokus lag auf einem Thema, das oft unterschätzt wird: psychologische Sicherheit im ersten Job.
Wie gelingt ein guter Start? Welche Rolle spielen Kommunikation, Selbstwirksamkeit und Positionierung im Team? Und wie kann man Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten?
Mit praktischen Tools, kurzen Impulsen und viel Austausch haben wir diese Fragen gemeinsam erarbeitet. Besonders stark: die ehrliche Offenheit, mit der die Teilnehmenden eigene Erfahrungen und Unsicherheiten teilten – genau das macht Formate wie dieses wertvoll.
Im Laufe der anderthalb Stunden kamen immer wieder kleine „Aha“-Momente auf – etwa, wie stark das eigene Mindset die ersten Wochen im Job prägt, oder wie hilfreich einfache Kommunikationsroutinen sein können, um Klarheit und Vertrauen aufzubauen.
Dieses unmittelbare Feedback zeigt jedes Mal, warum wir solche Workshops so gerne machen: Sie empowern.


Das spontane Feedback nach dem Workshop hat uns besonders gefreut
Der Workshop wurde von vielen als eines der Highlights der gesamten Career Week bezeichnet. Ein schöner Beleg dafür, wie relevant das Thema für Studierende kurz vor dem Einstieg ins Berufsleben ist.
Für uns war dieser Workshop nicht nur ein fachlicher Beitrag, sondern auch ein Moment der Begegnung – mit Menschen, die neugierig, international geprägt und voller Motivation in ihren nächsten Lebensabschnitt starten.
Auch wenn die Career Week insgesamt nur wenige gründungsinteressierte Teilnehmende anzieht, sind Formate wie dieses genau der Ort, an dem wir wirken wollen: dort, wo Themen wie Selbstwirksamkeit, Empowerment und Zukunftsgestaltung eine zentrale Rolle spielen.
Am 25.02. drehte sich im Visionskultur CoLab alles um ein Thema, das viele Selbstständige gerne vor sich herschieben – und das doch essenziell für unternehmerischen Erfolg ist: Buchhaltung.
Mit 12 Teilnehmenden war der Workshop intensiv, praxisnah und voller Aha-Momente. Unter der Leitung von Webmen tauchten wir tief ein in die Welt der Zahlen, Daten und Fakten – verständlich erklärt, strukturiert aufbereitet und direkt anwendbar.
Buchhaltung verstehen statt fürchten
Ob Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Belegorganisation oder steuerliche Grundlagen – schnell wurde klar: Buchhaltung ist kein notwendiges Übel, sondern ein strategisches Steuerungsinstrument. Wer seine Zahlen kennt, trifft bessere Entscheidungen.
Webmen schaffte es, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen. Statt trockener Theorie gab es konkrete Beispiele aus dem unternehmerischen Alltag. Fragen waren ausdrücklich erwünscht – und wurden praxisnah beantwortet.
Praxisorientiert und interaktiv
Die Gruppe arbeitete aktiv mit, diskutierte individuelle Herausforderungen und teilte Erfahrungen. Gerade dieser Austausch machte den Workshop besonders wertvoll: Unterschiedliche Geschäftsmodelle bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich – und genau diese Vielfalt spiegelte sich in den Gesprächen wider.
Von der sauberen Belegablage bis zur Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Steuerbüro: Die Teilnehmenden nahmen konkrete To-dos und mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Zahlen mit.



Fazit: Mehr Klarheit, mehr Kontrolle
Nach dem Workshop war eines deutlich: Buchhaltung bedeutet Klarheit. Klarheit über Liquidität, Rentabilität und Wachstumsmöglichkeiten.
Der Workshop im Visionskultur CoLab hat gezeigt, dass Zahlen kein Hindernis sind – sondern ein Werkzeug. Und wer lernt, sie richtig zu nutzen, gewinnt nicht nur Überblick, sondern unternehmerische Kontrolle.
Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen – und auf viele weitere Lernmomente mit euch!
Freitagabend, 20.02., besondere Stimmung im Visionskultur CoLab: Andenkraft war mit Family, Friends und Supportern zu Gast, um gemeinsam die Folge von "Die Höhle der Löwen" zu schauen – und natürlich mitzufiebern.
Schon beim Ankommen war spürbar: Das ist kein gewöhnlicher Abend. Zwischen Vorfreude, Aufregung und Stolz lag echte Gründer*innen-Energie in der Luft.
Gemeinsam mitfiebern
Als die Sendung startete und Andenkraft auf dem Bildschirm erschien, wurde es still im Raum – gefolgt von Applaus, Lachen und spannungsgeladenen Momenten. Wer selbst schon einmal gepitcht hat, weiß, wie viel Vorbereitung, Mut und Durchhaltevermögen hinter wenigen Minuten TV-Auftritt stecken.
Für das Team war es ein ganz besonderer Meilenstein: Die eigene Idee zur Primetime im Fernsehen zu wissen, die Gespräche mit den Investor*innen noch einmal zu erleben und diesen Moment mit vertrauten Menschen zu teilen.

Mehr als nur ein Fernsehabend
Das Event war nicht nur ein Viewing, sondern auch ein starkes Zeichen für Community. Das Visionskultur CoLab wurde an diesem Abend zum Ort des Mitfieberns, Unterstützens und Feierns. Genau dafür steht Co-Working: Raum für Ideen – und Raum für Erfolge.
Gründung bedeutet Risiko, harte Arbeit und viele Unsicherheiten. Umso wichtiger sind solche Momente, in denen sichtbar wird, was alles möglich ist.
Wir drücken die Daumen!
Wir gratulieren Andenkraft zu diesem großen Schritt und wünschen weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg. 🚀 Hier könnt ihr mehr über Andenkraft erfahren!


Am Montag, den 16.02. 2026 war es endlich soweit: Der erste Workshop unserer beliebten Workshop-Reihe „Zielgruppe.Marke.Sichtbarkeit“ stand auf dem Programm – diesmal mit dem Fokus auf Zielgruppe definieren. Im neuen CoLab in der Pelzerstraße trafen sich Unternehmer*innen, Gründer*innen und kreative Köpfe, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, das oft unterschätzt wird, aber enorm wichtig ist:
“Wer sind meine Kund*innen wirklich?”
Mehr als nur demografische Daten
Viele starten mit simplen Merkmalen wie Alter, Wohnort oder Geschlecht. Klar, das ist ein Anfang – aber reicht das wirklich, um ein Angebot gezielt zu positionieren? Unsere Antwort: Nein.
Der Workshop machte deutlich: Wer wirklich verstanden werden will, muss tiefer gehen. Wir haben Methoden wie die Empathy Map und die Erstellung von Personas eingesetzt, um uns in die Perspektive der Kund*innen hineinzuversetzen. Hypothesen wurden gebildet, getestet und angepasst – so entsteht ein echtes Verständnis statt bloßer Annahmen.
„Ich dachte, ich kenne meine Zielgruppe – jetzt sehe ich, wie viel ich noch lernen kann!“ – Teilnehmer*innen-Feedback
So lief der Workshop ab
Der Tag begann mit einer lockeren Vorstellungsrunde: Jede*r Teilnehmer*in hatte 30 Sekunden, um sich kurz zu präsentieren. Danach ging es in die Theorie: Warum ist Zielgruppenverständnis so entscheidend? Was passiert, wenn man es vernachlässigt?
Im Anschluss wurde es praktisch: Anhand von Beispielen und Übungen probierten die Teilnehmer*innen die Tools direkt aus. Der Austausch war intensiv – es wurde diskutiert, Erfahrungen geteilt und Herausforderungen reflektiert.
Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Reflexionsrunde, in der die wichtigsten Learnings des Workshops zusammengetragen wurden.


Fazit
Der Workshop hat gezeigt: Wer seine Zielgruppe wirklich versteht, kann Angebote passgenauer gestalten, Marketingmaßnahmen optimieren und langfristig erfolgreicher arbeiten. Zielgruppenarbeit ist keine trockene Theorie – sie ist der Schlüssel, um Zeit, Geld und Energie effizient einzusetzen.
Neugierig auf den nächsten Schritt?
Der zweite Workshop der Reihe widmet sich dem Thema Marke – die Workshops sind thematisch offen gestaltet, sodass du gerne noch dazustoßen kannst!
Sei dabei, wenn wir gemeinsam herausfinden, wie du deine Marke klar positionierst und sichtbar machst. Melde dich jetzt an und sichere dir deinen Platz!
Vom Hörsaal zur Hauptbühne – Bennys Weg in die Moderation
Er hat einen der wichtigsten Preise der Branche gewonnen, stand bereits auf einigen der größten Eventbühnen des Landes – und ist trotzdem gerade erst am Anfang: Benny Ge ist Moderator mit Haltung, Vision und eigener Handschrift. In seiner Erfolgsgeschichte zeigt er, wie man sich neu erfindet, sichtbar wird und dabei seinen Werten treu bleibt.
Vom Hörsaal ins Rampenlicht
Bennys Karriere begann nicht etwa auf der Bühne, sondern im Hörsaal – als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln, mitten in der Promotion. Davor war er Bankkaufmann. Doch schon während seiner Forschungszeit merkte er: „Mir fehlt die Bühne.“ Also wagte er den Schritt und verfolgte seinen Kindheitstraum: Moderator werden.
Was viele nur als ferne Vorstellung mit sich herumtragen, setzte Benny konsequent in die Tat um. „Die Leidenschaft fürs Moderieren begleitet mich seit meiner Kindheit. Ich wusste: Wenn ich’s nicht jetzt versuche, dann nie.“ Und der Versuch wurde zum Erfolg – 2023 wurde er als Nachwuchsmoderator des Jahres ausgezeichnet. Damit verbunden: die Moderation der renommierten BrandEx Awardverleihung – ein Moment, der sein Business auf ein neues Level hob.
Vom ersten Auftritt zur eigenen Marke
Der Anfang war wie bei vielen Selbstständigen: viel Arbeit für wenig oder gar kein Geld. „Ich habe anfangs oft kostenlos moderiert – einfach um Erfahrung zu sammeln und mein Profil zu schärfen.“ Doch Benny baute von Anfang an mit Weitblick: eigene Website, Markenauftritt, Fotos, Videos – alles auf professionelle Beine gestellt.
2023 folgte ein Rebranding, das nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich für Klarheit sorgte. Zwei Claims stehen heute für seine Arbeit:
„Moderation der neuen Generation“ and „FCK0815“ – eine klare Absage an leere Phrasen, beliebige Moderation und uninspirierte Veranstaltungen. Benny steht für frische Perspektiven, echte Kommunikation und Bühnenmomente, die im Kopf bleiben.
Erfolge, Meilensteine – und ein Ausblick auf die großen Bühnen
Sein Weg führte Benny mittlerweile zu Events, die er früher nur aus dem Livestream kannte. 2025 moderierte er erstmals eine große Showproduktion – „Bundesliga der Eventbranche“, wie er selbst sagt. Bald steht er sogar vor 6.000 Menschen auf der Bühne.
Doch für Benny zählt nicht nur die Größe: „Ich bin stolz auf jedes einzelne Event – ob kleine Talkrunde oder große Preisverleihung. Jede Bühne bringt mich weiter.“ Seine Entwicklung ist sichtbar: Die Technik wird professioneller, das Publikum größer, die Anfragen spezifischer. Benny etabliert sich Schritt für Schritt als feste Größe in der Moderationslandschaft.
Zwischen Sichtbarkeit und Selbstbehauptung – Herausforderungen auf dem Weg
Natürlich lief nicht alles glatt. Besonders am Anfang war es schwer, erste Kund:innen zu gewinnen. Sichtbarkeit musste hart erarbeitet werden – über Social Media, Website, Netzwerke. Auch Preisverhandlungen waren (und sind) ein sensibles Thema: „Oft wird mit ‚Reichweite‘ gelockt. Aber Sichtbarkeit zahlt keine Miete. Faire Bezahlung ist essenziell – auch für Künstler:innen.“
Lernen, den eigenen Wert zu vertreten, war für Benny ein Prozess – und ist es noch. Aber einer, den er offensiv angeht: „Ich lerne, verhandle, stelle Forderungen. Weil ich weiß, was meine Arbeit wert ist.“

Visionskultur – ein Netzwerk, das trägt
Kurz nach seinem Umzug zurück nach Bremen wurde Benny durch Instagram auf Visionskultur aufmerksam. Auf der Suche nach Austausch und kreativer Infrastruktur landete er im Creative HUB – und fühlte sich sofort angesprochen.
„Die Coachings, die Visionskultur in verschiedenen Themenbereichen anbietet, haben mir besonders geholfen – zum Beispiel in Social-Media. Und: Ich moderiere inzwischen auch selbst Events im Visionskultur-Umfeld.“ Visionskultur unterstützt ihn mit Sichtbarkeit, Vernetzung und konkreten Aufträgen – ein Ort, der mitwächst, wenn man ihn mitgestaltet.
Moderation ist Persönlichkeit – und tägliches Wachstum
Für Benny ist Moderation mehr als Job – sie ist Ausdruck seiner Persönlichkeit. „Ich bin in den letzten Jahren stark gewachsen – nicht nur beruflich. Sich immer wieder zu zeigen, sichtbar zu machen, sich mit Feedback auseinanderzusetzen – das macht was mit einem.“ Er hat sich Skills in Webdesign, Branding, Akquise und sogar Bürokratie angeeignet – alles neben dem eigentlichen Kerngeschäft: Menschen und Inhalte auf Bühnen zum Strahlen zu bringen.
Seine Vision für die Zukunft: medial sichtbar und kreativ vernetzt
Aktuell liegt Bennys Fokus auf Social Media & Content Creation, um noch sichtbarer zu werden. Sein Ziel: mehr Jobs in großen Produktionen und langfristig eine feste Rolle in redaktionellen oder kreativen Medienteams. Er will nicht nur moderieren, sondern auch an der Gestaltung mitwirken.
Sein Weg ist noch lange nicht zu Ende – aber er weiß, wie wichtig der Anfang war. Und dass dieser selten so leicht ist, wie viele es darstellen.
Bennys Rat an andere Selbstständige und Gründer:innen
„Streicht das ‚einfach machen‘. Es ist nicht einfach. Es ist chaotisch, verwirrend, überfordernd – und trotzdem wichtig. Lies, hör Podcasts, hol dir Input – aber am Ende musst du anfangen. Gründung braucht Geduld, Leidenschaft und Ausdauer.
Mein Rat: Tu es – nicht ‚einfach‘, aber trotzdem.“
Benny Ge & Visionskultur – Bühne frei für neue Ideen
Visionskultur ist für Benny kein einmaliges Angebot, sondern ein verlässlicher Partner: mit Know-how, Netzwerk, konkreten Formaten und offener Haltung. „Ich habe hier Menschen getroffen, die mich begleiten, fordern und unterstützen – genau das, was man als Kreativer am Anfang braucht.“
Wenn du Benny und seine Arbeit näher kennenlernen möchtest, schau dir jetzt unser Video auf Instagram an – dort erzählt er selbst, warum er es liebt, auf der Bühne zu stehen:
👉 Zum Reel auf Instagram: @visionskultur_
Am 19. November fand im Rahmen der Gründungswoche 2025 der Workshop „Von der Idee zur Skizze – Dein Einstieg ins Gründen mit Visionskultur“ statt. Mit zwölf Teilnehmenden bot das Format einen praxisnahen und niedrigschwelligen Einstieg in den Gründungsprozess – offen für Studierende, Berufstätige und alle, die mit dem Gedanken spielen, eine eigene Idee umzusetzen.
Ziel des Workshops war es, einen ersten realistischen Eindruck davon zu vermitteln, wie es ist, mit Visionskultur zu gründen: gemeinsames Arbeiten, offener Austausch, kreative Methoden und direktes Feedback aus dem Netzwerk. Dabei war es unerheblich, ob die Teilnehmenden bereits eine konkrete Idee mitbrachten oder zunächst einfach reinschnuppern wollten.



Inhaltlich orientierte sich der Workshop an Ansätzen aus dem Design Thinking. Im Mittelpunkt stand nicht sofort die Lösung, sondern zunächst das Verstehen und Hinterfragen des zugrunde liegenden Problems. Denn im Gründungsprozess wird häufig zu schnell über Lösungen gesprochen, ohne das eigentliche Problem ausreichend zu analysieren. Dieses tiefe Problemverständnis ist jedoch entscheidend – sowohl für den späteren Product-Market-Fit als auch für eine klare und überzeugende Kommunikation mit Kund*innen, Partnern und Unterstützer*innen. Erst auf dieser Basis lassen sich innovative und nachhaltige Ideen entwickeln, die über oberflächliche Ansätze hinausgehen.
Der Workshop fand in der Alten Post in der Neustadt statt. Nach einem kurzen Ankommen und Check-in folgten inhaltliche Impulse sowie eine interaktive Übungsphase, in der die Teilnehmenden ihre Ideen weiterentwickelten, diskutierten und erste Skizzen erarbeiteten. Der Fokus lag dabei auf Zusammenarbeit, Offenheit und dem gemeinsamen Lernen voneinander.
Fazit: „Von der Idee zur Skizze“ bot einen kompakten, praxisnahen Einstieg ins Gründen und zeigte, wie wichtig es ist, sich Zeit für das Verstehen von Problemen zu nehmen. Gleichzeitig machte der Workshop deutlich, wie wertvoll Austausch, Feedback und ein unterstützendes Netzwerk im frühen Gründungsprozess sein können – ein gelungener Beitrag zur Gründungswoche 2025.