Wie verändert Künstliche Intelligenz die Art, wie wir gründen, arbeiten und Entscheidungen treffen? Mit dieser Frage startete das erste Founders Studio zum Thema KI im Creative Hub Bremen. Die Besonderheit: Statt auf externe Expert:innen zu setzen, kam der erste Impuls direkt aus der Community. Genau das machte die dreiteilige Reihe aus.

Der Auftakt: Perspektiven statt Patentrezepte

Den Auftakt bildete „KI & Pizza“, ein offener Austausch über Chancen, Herausforderungen und persönliche Erfahrungen mit KI. Die Beiträge von unserer Mitglieder Franziska Herrmann, Nachhaltiges Grafik-Design und Volodymyr Symoniuk, IT-Berater und Full-Stack-Entwickler zeigten dabei eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Perspektiven auf dieselbe Technologie sein können.

Volodymyr brachte seine Haltung in einem Satz auf den Punkt:„Nicht effizienter, sondern einfacher.“

Eine Perspektive, die in der anschließenden Diskussion immer wieder aufgegriffen wurde. Denn für viele Gründer:innen geht es weniger darum, noch mehr in noch kürzerer Zeit zu erledigen. Die spannendere Frage lautet: Wie kann KI Arbeit vereinfachen und Freiräume schaffen?

Franziska wiederum sprach offen über eine andere Seite der Entwicklung. KI stelle ihr bisheriges Geschäftsmodell infrage und mache Veränderung notwendig. Gleichzeitig beschrieb sie, wie daraus neue Wege entstehen können: durch Weiterbildung, Neuorientierung und die bewusste Beschäftigung mit Tätigkeiten, die sich nicht einfach automatisieren lassen. Besonders die Arbeit an physischen und analogen Projekten habe für sie an Bedeutung gewonnen. Ihre Perspektive zeigte, dass KI nicht nur technische, sondern auch persönliche und berufliche Transformationsprozesse auslösen kann.

Bereits im ersten Workshop wurde deutlich, dass KI in unserer Community längst angekommen ist. Die Mehrheit der Teilnehmenden nutzt KI regelmäßig oder sogar täglich. Viele sehen darin Chancen für ihr Geschäftsmodell, gleichzeitig berichteten mehrere Personen von Überforderung und dem Wunsch nach mehr Orientierung. Die Ergebnisse zeigten eine offene und neugierige Haltung – aber auch den Bedarf, den Einsatz von KI bewusster und strukturierter zu gestalten.

KI im Lab: Lernen am eigenen Beispiel

Genau daran knüpfte der zweite Termin „KI am Screen“ an. Hier standen konkrete Methoden und Prompts im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernten verschiedene Ansätze kennen, wie KI beim Schreiben, Strukturieren und Reflektieren unterstützen kann. Ein zentrales Learning war der sogenannte „Goldene Dreischritt“: Gute Ergebnisse entstehen meist dann, wenn zunächst geklärt wird, was die eigentliche Aufgabe ist, welche Annahmen dahinterstehen und welche Informationen noch fehlen.

Vom Wissen zur Umsetzung

Im dritten Termin, „KI im Lab“, wurde schließlich praktisch gearbeitet. Die Teilnehmenden brachten eigene Fragestellungen mit und testeten gemeinsam, wie KI als Co-Writer, Assistenz oder Sparringspartner eingesetzt werden kann. Statt über KI zu sprechen, wurde direkt ausprobiert, diskutiert und verbessert. Peer-Feedback und die Arbeit an realen Anwendungsfällen standen dabei im Mittelpunkt.

Für uns liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis: Die wertvollsten Impulse kamen nicht von außen, sondern aus der Community selbst. Die Reihe hat gezeigt, wie viel Wissen, Erfahrung und Reflexionsfähigkeit bereits in unserem Netzwerk vorhanden sind. Wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen zusammenkommen, entstehen neue Perspektiven, praktische Lösungen und oft die spannendsten Fragen.

Das Founders Studio war deshalb weit mehr als eine Workshopreihe zu KI. Es war ein gemeinsamer Lernprozess über den Umgang mit Veränderung, über neue Möglichkeiten im Gründungsalltag und über die Kraft einer Community, die ihr Wissen miteinander teilt.

Und genau daran möchten wir anknüpfen. Die nächsten Formate sind bereits in Planung. Denn eines hat diese Reihe deutlich gezeigt: Die Zukunft von KI wird nicht nur durch Technologie gestaltet – sondern durch die Menschen, die sie gemeinsam reflektieren und anwenden.

Unser Kulturmobil war gestern wieder unterwegs und machte Station vor dem Theater Bremen – im Rahmen einer besonderen Veranstaltung von Donka Dimova: „Das Haus in der Ferne“.

Zwischen Goetheplatz und Theaterfassade entstand ein offener Kulturraum im Stadtraum selbst. Das mobile Bühnenformat brachte Literatur und Performance direkt vor das Gebäude und verwandelte den Ort in einen spontanen Begegnungsraum für Publikum, Passant*innen und Beteiligte.

Im Mittelpunkt des Abends stand Donka Dimovas literarischer Blick auf ein symbolisches Mehrfamilienhaus in Gröpelingen. Dieses Haus ist weniger ein konkreter Ort als vielmehr ein verdichtetes Gefüge aus Geschichten, Erinnerungen und Lebensrealitäten. Menschen aus Bulgarien, der Türkei, Bremen und anderen Orten leben hier nebeneinander, verbunden durch die Figur der Nadezda – deren Name „Hoffnung“ bedeutet. Sie fungiert als verbindende Stimme, die die Bewohner*innen zum Sprechen bringt und die einzelnen Perspektiven miteinander verknüpft.

Stockwerk für Stockwerk entfaltet sich so ein vielstimmiges Panorama: Anekdoten aus dem Alltag, Gespräche über das Leben im Ausland, Weisheiten, Bruchstücke von Biografien und bulgarische Lieder fügen sich zu einem Bild einer Gesellschaft, die oft am Rand wahrgenommen wird und doch sehr nah an den alltäglichen Realitäten liegt. Das Haus wird dabei selbst zum literarischen Raum, in dem unterschiedliche Erfahrungen übereinandergeschichtet sind.

Donka Dimova, die in Bulgarien aufwuchs und später in Bremen und Hannover Politik und Soziales studierte, arbeitet in ihrem Schreiben immer wieder an diesen Übergängen zwischen Sprache, Herkunft und sozialem Kontext. Ihre bisherigen Gedichtbände auf Bulgarisch – „Превод на ежедневието / Übersetzung des Alltags“ (2015) and „На границата. Поезия в пукнатина / An der Grenze. Poesie aus dem Riss“ (2022) – setzen sich ebenfalls mit Grenzerfahrungen auseinander. „Mehrfamilienhaus ohne Aussicht“ ist ihr erster auf Deutsch geschriebener Gedichtband und führt diese Themen konsequent weiter.

Ein prägnanter Moment des Textes beschreibt das Haus als fragmentierte Struktur:
„Als wäre dies ein Puzzlehaus / zersplittert und zusammengeklebt / vom vielen Kommen und Gehen, / vom Kurz-Verweilen und Lang-Ausharren.“
Und an anderer Stelle verdichtet sich die Erfahrung von Öffnung und Schließung in der wiederholten Zeile: „open-closed / open-closed / open-closed“.

Das Kulturmobil selbst wurde dabei zu mehr als nur einer technischen Bühne. Es fungierte als beweglicher Resonanzraum, der Literatur aus dem institutionellen Rahmen heraus in den öffentlichen Raum trägt und dort unmittelbar erfahrbar macht. Vor dem Theater Bremen entstand so ein Setting, in dem Stadt, Text und Publikum ineinandergreifen konnten.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit Visionskultur und globale° statt und war Teil der ersten Aktionstage „Zusammenhalt in Vielfalt“.

Vor vier Wochen haben wir die Türen unseres neuen Creative Hub Bremen in der Pelzerstraße 40 geöffnet – und seitdem ist unglaublich viel passiert. Der Hub hat sich in kurzer Zeit zu einem lebendigen Ort für Austausch, kreative Ideen, Zusammenarbeit und Gründung entwickelt.

Schon im alten Creative Hub in der Kinderklinik wurde klar: Der Bedarf nach offenen, inspirierenden Räumen in Bremen ist groß. Seitdem nutzen täglich unterschiedlichste Menschen den Hub – zum Arbeiten, Netzwerken, Ideen entwickeln, Austauschen oder einfach, um Teil der Community zu sein. Von Gründer*innen über Kreative bis hin zu Initiativen und Studierenden: Der neue Hub bringt Menschen zusammen, die Dinge bewegen wollen.

In den vergangenen vier Wochen fanden bereits zahlreiche Workshops, Meetings, Community-Treffen und kreative Sessions statt. Die Workshopräume wurden intensiv genutzt, erste Projekte sind entstanden und neue Kooperationen wurden angestoßen. Besonders schön zu sehen: Viele Besucher*innen kommen inzwischen regelmäßig vorbei und nutzen den Hub aktiv als Arbeits- und Begegnungsort.

Auch unsere offenen CoWorking-Flächen, das Recording Lab, das Motion Lab und der Meeting Point wurden bereits mit Leben gefüllt. Immer wieder entstehen spontane Gespräche, neue Kontakte und gemeinsame Ideen – genau das, was wir uns für diesen Ort gewünscht haben.

Ein besonderes Highlight waren die vielen unterschiedlichen Menschen und Perspektiven, die den Hub in den ersten Wochen geprägt haben. Der Creative Hub zeigt einfach, wie wichtig niedrigschwellige Orte für Innovation, Kreativität und Vernetzung sind.

Auch aus der Community kamen viele positive Rückmeldungen:

„Es fühlt sich an, als hätte die Bremer Innenstadt endlich einen Ort, an dem man einfach machen kann.“

„Ich komme eigentlich nur für ein Meeting vorbei – und gehe jedes Mal mit neuen Ideen oder Kontakten wieder raus.“

„Die Atmosphäre motiviert total. Man merkt, dass hier viele Menschen zusammenkommen, die wirklich etwas bewegen wollen.“

„Der Hub ist nicht nur ein Raum, sondern ein Treffpunkt für Austausch und gegenseitige Unterstützung.“

Neben den Veranstaltungen wurde auch hinter den Kulissen viel weiterentwickelt: neue Formate geplant, Kooperationen aufgebaut und Ideen gesammelt, wie der Hub gemeinsam mit der Community weiter wachsen kann. Denn der Creative Hub soll kein fertiges Konzept sein, sondern ein Ort, der sich mit den Menschen weiterentwickelt, die ihn nutzen.

Nach den ersten vier Wochen können wir sagen: Der Start war intensiv, inspirierend und voller Energie. In den kommenden Monaten folgen weitere Workshops, Community-Events, Netzwerkformate und neue Möglichkeiten, den Hub aktiv mitzugestalten.

Danke an alle, die in den ersten Wochen dabei waren, den Ort mit Leben gefüllt haben und Teil dieser wachsenden Community sind.

Wir freuen uns auf alles, was noch kommt – und auf alle Ideen, die hier in Zukunft entstehen werden.

Wann Ideen scheitern – und warum genau hier gute Gründungen beginnen 

Das Growmorrow Festival verfolgt eine klare Intention: Zukunft nicht als abstraktes Versprechen zu verhandeln, sondern als konkrete Gestaltungsaufgabe – regional verankert, gesellschaftlich reflektiert und im Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gründungsszene. Am 16. April wurde dieser Anspruch in der Bremer Energieleitzentrale erlebbar: Mit über 60 Speakerinnen und Speakern and mehr als 800 erwarteten Besucherinnen und Besuchern entwickelte sich das Festival zu einem zentralen Treffpunkt der norddeutschen Zukunfts- und Gründungsszene. 

Eines der Panels, das diesen Anspruch besonders deutlich machte, trug den Titel: „Warum gute Ideen scheitern – und wie trotzdem erfolgreiche Gründungen entstehen“. Auf der Bühne diskutierten Meike Goos von BRIDGE (Universität Bremen), Justinian Gomez Moreno von Andenkraft sowie Karin Tanger von Visionskultur. Moderiert wurde die Diskussion von Holger Bloem (Nordwest-Zeitung). 

Scheitern beginnt oft vor dem Markt 

Zentrale Erkenntnis des Panels: Gründungen scheitern in vielen Fällen nicht erst dann, wenn keine Kundinnen oder Kunden gefunden werden. Der kritische Punkt liegt häufig früher – dort, wo es an innerer Klarheit fehlt. Klarheit darüber, warum überhaupt gegründet werden soll, welche Motivation trägt und welches Ziel realistisch verfolgt wird. 

Karin Tanger betonte dabei insbesondere zwei Faktoren, die im Gründungsprozess häufig unterschätzt werden: Leidenschaft für das Thema and Durchhaltevermögen. Entscheidend sei nicht, dass beide maximal ausgeprägt sind, sondern dass sie ehrlich eingeschätzt werden. Je nach Ausprägung müsse sich auch das Gründungsziel unterscheiden. Nicht jede Idee müsse skaliert werden, nicht jede Gründung müsse zwangsläufig wachsen. Entscheidend sei die Passung zwischen Person, Idee und Ziel. 

Die Rolle von Visionskultur im Gründungsökosystem 

An dieser Stelle wurde auch die Rolle von Visionskultur im Bremer Gründungsökosystem sichtbar. Visionskultur war auf dem Growmorrow Festival nicht nur inhaltlich vertreten, sondern gehörte auch zu den offiziellen Netzwerkpartnern und Unterstützern der Veranstaltung. 

Während viele Förderprogramme erst bei ausgearbeiteten Konzepten oder belastbaren Geschäftsmodellen ansetzen, öffnet Visionskultur den Zugang bewusst früher. Auch Gründerinnen und Gründer mit noch vagen Ideen werden aufgenommen. Der Fokus liegt dabei weniger auf standardisierten Programmen als auf individueller Begleitung

In Coachings und Beratungen arbeitet Visionskultur eng mit den Gründenden daran, Motive zu schärfen, Erwartungen zu klären und realistische Entwicklungswege zu definieren. Gerade diese frühe Auseinandersetzung kann verhindern, dass Ideen scheitern, bevor sie überhaupt die Chance hatten, sich im Markt zu erproben. 

Das Panel selbst war geprägt von einer offenen, konzentrierten Gesprächsatmosphäre. Die Moderation führte die Diskussion klar und vertiefend, das Publikum beteiligte sich sichtbar interessiert. Deutlich wurde: Scheitern ist kein Tabu, sondern ein notwendiger Teil von Lern- und Entwicklungsprozessen. 

Ein Festival für Haltung und Austausch 

Eingebettet war das Panel in ein Festival, das bewusst auf journalistische Qualität und gesellschaftliche Einordnung setzte. Zu den weiteren Highlights gehörten die Keynotes von Richard David Precht, der über Zukunft, Künstliche Intelligenz und Verantwortung sprach, sowie Sabine Asgodom, die zum Abschluss den Blick auf Sicherheit und Leichtigkeit in Zeiten des Wandels lenkte. 

Eine begleitende Ausstellung regionaler Unternehmen und Initiativen sowie zahlreiche Begegnungen am Rande der Bühnen machten das Growmorrow Festival zu einem Ort intensiven Austauschs. Über den gesamten Tag hinweg entstanden vielfältige Gespräche und neue Kontakte zwischen Gründer:innen, etablierten Akteur:innen, Förderinstitutionen und weiteren Playern der Gründungsökonomie. 

Eine visuelle Nachberichterstattung mit Film und Bildmaterial ist auf der Website des Festivals unter growmorrow.de verfügbar und vermittelt weitere Eindrücke von Programm, Atmosphäre und Beteiligten. 

Fazit 

Für Visionskultur war das Growmorrow Festival nicht nur ein Ort der Positionierung, sondern auch der Begegnung. Zahlreiche Projekte aus dem eigenen Netzwerk waren als Gäste vor Ort, bestehende Beziehungen wurden vertieft und neue Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit entstanden. 

Unterm Strich war es ein Tag, der gezeigt hat, wie wertvoll Austausch auf Augenhöhe ist – und wie wichtig Räume, in denen Gründung nicht vereinfacht, sondern ehrlich und differenziert diskutiert wird. 
Ein Tag, der sich wirklich gelohnt hat. 

Ein neues Zentrum für Ideen, Austausch und Zusammenarbeit 

Mit der Eröffnung des neuen Creative Hub Bremen am 16.04.2026 in der Pelzer Straße 40 hat die Bremer Innenstadt einen zentralen Ort für Innovation, Kreativität und Gründung gewonnen. In den ehemaligen Räumlichkeiten des Bürgerservice Centers ist ein lebendiger Arbeits- und Begegnungsort entstanden, der Gründer*innen, Kreative, Projekte und Initiativen zusammenbringt. 

Der Creative Hub ist dabei weit mehr als ein klassischer Co-Working-Space. Er versteht sich als dynamisches Innovationsökosystem, in dem Ideen nicht nur entstehen, sondern auch weiterentwickelt und umgesetzt werden können. Unterschiedliche Räume – von Coworking-Bereichen über Workshopräume und Studios für Foto- und Videoarbeiten bis hin zu Ausstellungsflächen, einem Modelabor, Podcaststudio und Veranstaltungsflächen – schaffen die Grundlage für kreatives Arbeiten und interdisziplinären Austausch. 

„Mit dem Creative Hub haben wir einen Ort geschaffen, an dem Ideen schnell wachsen können und Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht“, so Marc Fucke, Geschäftsführer von Visionskultur. „So entstehen innovative Ideen und Start-ups, die hier Unterstützung finden und unsere Stadt bereichern.“ 

Auch die Eröffnungsfeier spiegelte genau diesen Anspruch wider. Hunderte Gäste aus der Bremer Gründungs-, Kultur- und Kreativszene kamen zusammen, um den neuen Ort kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In ihrer Eröffnungsrede betonte Wirtschaftsstaatsrätin Maike Frese die Bedeutung des Creative Hubs für die Zukunft Bremens und hob hervor, wie wichtig Visionskultur mit seiner Arbeit und Community für Innovation, Zusammenarbeit und neue Ideen sind. 

Im Anschluss an die offiziellen Worte wurden zahlreiche Führungen durch den Creative Hub angeboten. In kleinen und größeren Gruppen konnten die Gäste die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten kennenlernen und einen direkten Eindruck davon gewinnen, wie hier zukünftig gearbeitet und gestaltet wird. Die große Nachfrage nach den Rundgängen zeigte das hohe Interesse und die Neugier am Creative Hub als zentrales Gründungs- und Transferzentrum mitten in der City. 

Nach dem offiziellen Teil ging die Veranstaltung in einen offenen Austausch über. DJ Smiles von Bremen Next begleitete den Abend musikalisch und sorgte für eine angenehme, lebendige Atmosphäre. Zwischen Gesprächen, Musik und ersten Vernetzungen wurde schnell deutlich, welches Potenzial im Creative Hub steckt. 

Auch aus der Community selbst kamen erste Stimmen: 

„Man merkt sofort, dass das hier ein Ort ist, an dem man sich gerne aufhält und miteinander ins Gespräch kommt.“ 

„Die Vielfalt an Menschen und Möglichkeiten ist beeindruckend – hier kann wirklich etwas entstehen.“ 

„Es ist beeindruckend, dass das Team von Visionskultur diesen Creative Hub innerhalb von 3 Wochen von einer Baustelle zu einem Zentrum der Innovation verwandelt hat.“ 

„Ein Raum, der offen ist und Lust macht, Ideen direkt umzusetzen.“ 

Die Eröffnung markiert damit den Startpunkt für eine Vielzahl an Formaten, die im neuen Hub stattfinden werden – von niedrigschwelligen Workshops über Community-Events bis hin zu gezielten Unterstützungsangeboten für Gründer*innen. Ziel ist es weiterhin, einen Ort zu etablieren, an dem Menschen zusammenkommen, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten. 

Der Creative Hub Bremen ist eröffnet – wir freuen uns auf euren Besuch! 

Am 25. März 2026 fand im neuen VSK CoLab von Visionskultur in der Bremer Innenstadt ein praxisorientierter Workshop rund um das Thema E-Rechnung statt. In den neuen Räumlichkeiten des CoLabs, das als Teil des Creative Hubs einen offenen Raum für Austausch, Zusammenarbeit und Innovation bietet, kamen Gründer*innen zusammen, um sich mit aktuellen Anforderungen und Entwicklungen im Rechnungswesen auseinanderzusetzen. Ein Thema, das viele Selbstständige, Gründer*innen und Kleinunternehmer*innen verunsichert wurde im Workshop von Roswitha Galetzkie durchleuchtet und greifbar gemacht.

E-Rechnung im Fokus: Gesetzliche Anforderungen verstehen

Im Workshop wurde zunächst die wachsende Bedeutung der E-Rechnung aus gesetzlicher Perspektive beleuchtet. Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick darüber, warum elektronische Rechnungen zunehmend verpflichtend werden und welche Anforderungen damit einhergehen. Besonders wichtig war dabei die klare Abgrenzung zur klassischen digitalen Rechnung, die zwar elektronisch versendet wird, jedoch nicht automatisch den strukturierten Anforderungen einer E-Rechnung entspricht.

Durch praxisnahe Beispiele wurde deutlich, welche Vorteile die Umstellung auf E-Rechnungen mit sich bringt – von effizienteren Prozessen bis hin zu einer verbesserten Nachvollziehbarkeit in der Buchhaltung.

Von der Theorie zur Praxis: Erstellung und Inhalte einer E-Rechnung

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der konkreten Umsetzung: Wie wird eine E-Rechnung erstellt und welche Bestandteile sind zwingend erforderlich? Schritt für Schritt wurde erläutert, welche Informationen enthalten sein müssen und welche Formate den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Die Teilnehmenden konnten dabei nicht nur theoretisches Wissen mitnehmen, sondern auch konkrete Ansätze für die eigene Praxis entwickeln. Der Workshop knüpfte damit an das Ziel von Visionskultur an, Gründer*innen und Projekte durch praxisnahe Formate in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen hilfreiche Tools an die Hand zu geben.

Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen

Neben den fachlichen Inhalten stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In offener Atmosphäre nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und individuelle Fragen rund um Steuern, Rechnungsstellung und Buchhaltung zu diskutieren.

Gerade dieser Community-Gedanke ist ein zentraler Bestandteil von Visionskultur: Über 350 Mitglieder sind bereits Teil des Netzwerks und profitieren vom gegenseitigen Austausch sowie den vielfältigen Angeboten an Workshops und Events.

Der Workshop im VSK CoLab hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig niedrigschwellige, praxisnahe Bildungsangebote für Gründer*innen und Selbstständige sind. Die Kombination aus fachlichem Input, konkreten Handlungsempfehlungen und persönlichem Austausch machte die Veranstaltung zu einem wertvollen Impuls für alle Teilnehmenden.

Mit Formaten wie diesem schafft Visionskultur nicht nur Wissenstransfer, sondern stärkt aktiv die Bremer Gründungs- und Kreativszene. Mit dem neuen CoLab steht dafür Ort bereit, an dem Ideen wachsen, Kontakte entstehen und Zukunft gestaltet wird.

Spannende Workshops gibt es bei uns regelmäßig. Schau mal hier: https://vskultur.de/event_kategorien/workshops-events/

Das Visionskultur CoLab wurde feierlich eingeweiht  
Am 19.03.2026 von 17-20 Uhr versammelten sich fast 200 Menschen, um das CoLab und die (noch) Baustelle des Creative Hub zu bewundern. Wir sind immer noch sehr beschwingt von eurer Neugier, euren positiven  Rückmeldungen und Ideen. Danke, dass ihr da wart! Wir freuen uns, euch ganz bald zum Arbeiten im CoLab wiederzusehen.  

Bereits um punkt 17 Uhr trafen die ersten Interessierten in das CoLab ein und der Andrang wollte nicht mehr stoppen. Dank unseres Mitglieds Arina von „florasweets“ wurde die Ankunft mit kulinarischen Häppchen und erfrischenden Getränken versüßt. Ihre Spezialitäten wie Kaffee, hausgemachte Limonaden oder Schokoerdbeeren können auch langfristig im CoLab erworben und genossen werden. 

Zur Eröffnungsrede von Marc Fucke (Geschäftsführer Visionskultur) war die Fläche bereits so stark gefüllt, dass nach außen ausgewichen werden musste. Wir können es nicht anders ausdrücken: Ihr habt uns die Bude eingerannt! Mit offenen Ohren und gespannten Blicken wurde den Worten der Geschäftsführung zugehört. Dabei wurden die Pläne und Ideen für die Zukunft des Ceative Hubs, des CoLabs und die anstehenden Beteiligungs- und Veranstaltungsformate geteilt. 

Nach den Visionen für die Zukunft wurde es konkreter. Insgesamt vier Führungen mit 30-40 Besucher*innen durch die aktuelle Baustelle neben dem CoLab haben das ersichtlich gemacht, was uns bereits seit Anfang des Jahres beschäftigt: Die große Teilfläche des ehemaligen BürgerServiceCenter, die ab dem 16. April der neue Hub der Innenstadt sein wird! 

Im interaktiven Austausch wurden bereits anstehende Maßnahmen vorgestellt und Ideen der Community mit aufgenommen. Das Interesse an der Mitgestaltung war groß und wurde nicht nur im Gespräch, sondern auch auf beschreibbaren Plakaten festgehalten. Die Theorie setzen wir nun aktiv in die Tat um, sodass das Ergebnis bei unserer großen Eröffnungsfeier in seiner vollen Gestalt betrachtet werden kann. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, dass die Baustelle des SoftOpenings am 16. April nicht mehr wiederzuerkennen ist.  

Nach den eindrucksvollen Führungen wurde die Zeit für Begegnung, Austausch und Vernetzung genutzt. Zudem kamen viele neue Gesichter auf uns zu, die Teil der Community werden wollen: Wir freuen uns schon auf euch! 

Am späten Abend, als die frisch beklebte Glasfassade in den bunten Lichtern erstrahlte, schlossen wir langsam die Türen und ließen zufrieden den Abend revuepassieren. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen für dieses gelungene SoftOpening und schauen nun gespannt der großen Eröffnungsfeier entgegen.  

Zudem bedanken wir uns herzlichen bei unserem Förderer, die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Bremen. 

Vergangenen Freitag haben wir an der Universität Bremen einen Workshop angeboten, der Studierenden genau das mitgeben sollte, was oft zwischen Theorie und Berufseinstieg verloren geht: Sicherheit, Orientierung – und das Gefühl, den eigenen Weg aktiv gestalten zu können.

Ein ruhiger Start und ein Raum voller Neugier
Um 09:30 Uhr starteten wir mit einer Gruppe von zehn Studierenden in den Tag. Noch etwas müde, aber hochinteressiert, entstand schnell eine Atmosphäre, wie wir sie von unseren Workshops kennen: offen, respektvoll und voller Ideen. Genau dieser Raum – zum Fragen, Ausprobieren und Reflektieren – ist das Herz unserer Arbeit bei Visionskultur.

Was wir gemeinsam erarbeitet haben
Der Fokus lag auf einem Thema, das oft unterschätzt wird: psychologische Sicherheit im ersten Job.
Wie gelingt ein guter Start? Welche Rolle spielen Kommunikation, Selbstwirksamkeit und Positionierung im Team? Und wie kann man Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten?
Mit praktischen Tools, kurzen Impulsen und viel Austausch haben wir diese Fragen gemeinsam erarbeitet. Besonders stark: die ehrliche Offenheit, mit der die Teilnehmenden eigene Erfahrungen und Unsicherheiten teilten – genau das macht Formate wie dieses wertvoll.

Im Laufe der anderthalb Stunden kamen immer wieder kleine „Aha“-Momente auf – etwa, wie stark das eigene Mindset die ersten Wochen im Job prägt, oder wie hilfreich einfache Kommunikationsroutinen sein können, um Klarheit und Vertrauen aufzubauen.
Dieses unmittelbare Feedback zeigt jedes Mal, warum wir solche Workshops so gerne machen: Sie empowern.

Das spontane Feedback nach dem Workshop hat uns besonders gefreut
Der Workshop wurde von vielen als eines der Highlights der gesamten Career Week bezeichnet. Ein schöner Beleg dafür, wie relevant das Thema für Studierende kurz vor dem Einstieg ins Berufsleben ist.

Für uns war dieser Workshop nicht nur ein fachlicher Beitrag, sondern auch ein Moment der Begegnung – mit Menschen, die neugierig, international geprägt und voller Motivation in ihren nächsten Lebensabschnitt starten.
Auch wenn die Career Week insgesamt nur wenige gründungsinteressierte Teilnehmende anzieht, sind Formate wie dieses genau der Ort, an dem wir wirken wollen: dort, wo Themen wie Selbstwirksamkeit, Empowerment und Zukunftsgestaltung eine zentrale Rolle spielen.

Am 25.02. drehte sich im Visionskultur CoLab alles um ein Thema, das viele Selbstständige gerne vor sich herschieben – und das doch essenziell für unternehmerischen Erfolg ist: Buchhaltung

Mit 12 Teilnehmenden war der Workshop intensiv, praxisnah und voller Aha-Momente. Unter der Leitung von Webmen tauchten wir tief ein in die Welt der Zahlen, Daten und Fakten – verständlich erklärt, strukturiert aufbereitet und direkt anwendbar. 

Buchhaltung verstehen statt fürchten 

Ob Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Belegorganisation oder steuerliche Grundlagen – schnell wurde klar: Buchhaltung ist kein notwendiges Übel, sondern ein strategisches Steuerungsinstrument. Wer seine Zahlen kennt, trifft bessere Entscheidungen. 

Webmen schaffte es, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen. Statt trockener Theorie gab es konkrete Beispiele aus dem unternehmerischen Alltag. Fragen waren ausdrücklich erwünscht – und wurden praxisnah beantwortet. 

Praxisorientiert und interaktiv 

Die Gruppe arbeitete aktiv mit, diskutierte individuelle Herausforderungen und teilte Erfahrungen. Gerade dieser Austausch machte den Workshop besonders wertvoll: Unterschiedliche Geschäftsmodelle bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich – und genau diese Vielfalt spiegelte sich in den Gesprächen wider. 

Von der sauberen Belegablage bis zur Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Steuerbüro: Die Teilnehmenden nahmen konkrete To-dos und mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Zahlen mit. 

Fazit: Mehr Klarheit, mehr Kontrolle 

Nach dem Workshop war eines deutlich: Buchhaltung bedeutet Klarheit. Klarheit über Liquidität, Rentabilität und Wachstumsmöglichkeiten. 

Der Workshop im Visionskultur CoLab hat gezeigt, dass Zahlen kein Hindernis sind – sondern ein Werkzeug. Und wer lernt, sie richtig zu nutzen, gewinnt nicht nur Überblick, sondern unternehmerische Kontrolle. 

Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen – und auf viele weitere Lernmomente mit euch! 

Freitagabend, 20.02., besondere Stimmung im Visionskultur CoLab: Andenkraft war mit Family, Friends und Supportern zu Gast, um gemeinsam die Folge von "Die Höhle der Löwen" zu schauen – und natürlich mitzufiebern. 

Schon beim Ankommen war spürbar: Das ist kein gewöhnlicher Abend. Zwischen Vorfreude, Aufregung und Stolz lag echte Gründer*innen-Energie in der Luft. 

Gemeinsam mitfiebern 

Als die Sendung startete und Andenkraft auf dem Bildschirm erschien, wurde es still im Raum – gefolgt von Applaus, Lachen und spannungsgeladenen Momenten. Wer selbst schon einmal gepitcht hat, weiß, wie viel Vorbereitung, Mut und Durchhaltevermögen hinter wenigen Minuten TV-Auftritt stecken. 

Für das Team war es ein ganz besonderer Meilenstein: Die eigene Idee zur Primetime im Fernsehen zu wissen, die Gespräche mit den Investor*innen noch einmal zu erleben und diesen Moment mit vertrauten Menschen zu teilen. 

Mehr als nur ein Fernsehabend 

Das Event war nicht nur ein Viewing, sondern auch ein starkes Zeichen für Community. Das Visionskultur CoLab wurde an diesem Abend zum Ort des Mitfieberns, Unterstützens und Feierns. Genau dafür steht Co-Working: Raum für Ideen – und Raum für Erfolge. 

Gründung bedeutet Risiko, harte Arbeit und viele Unsicherheiten. Umso wichtiger sind solche Momente, in denen sichtbar wird, was alles möglich ist. 

Wir drücken die Daumen! 

Wir gratulieren Andenkraft zu diesem großen Schritt und wünschen weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg. 🚀 Hier könnt ihr mehr über Andenkraft erfahren!

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