Am 25.02. drehte sich im Visionskultur CoLab alles um ein Thema, das viele Selbstständige gerne vor sich herschieben – und das doch essenziell für unternehmerischen Erfolg ist: Buchhaltung

Mit 12 Teilnehmenden war der Workshop intensiv, praxisnah und voller Aha-Momente. Unter der Leitung von Webmen tauchten wir tief ein in die Welt der Zahlen, Daten und Fakten – verständlich erklärt, strukturiert aufbereitet und direkt anwendbar. 

Buchhaltung verstehen statt fürchten 

Ob Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Belegorganisation oder steuerliche Grundlagen – schnell wurde klar: Buchhaltung ist kein notwendiges Übel, sondern ein strategisches Steuerungsinstrument. Wer seine Zahlen kennt, trifft bessere Entscheidungen. 

Webmen schaffte es, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen. Statt trockener Theorie gab es konkrete Beispiele aus dem unternehmerischen Alltag. Fragen waren ausdrücklich erwünscht – und wurden praxisnah beantwortet. 

Praxisorientiert und interaktiv 

Die Gruppe arbeitete aktiv mit, diskutierte individuelle Herausforderungen und teilte Erfahrungen. Gerade dieser Austausch machte den Workshop besonders wertvoll: Unterschiedliche Geschäftsmodelle bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich – und genau diese Vielfalt spiegelte sich in den Gesprächen wider. 

Von der sauberen Belegablage bis zur Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Steuerbüro: Die Teilnehmenden nahmen konkrete To-dos und mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Zahlen mit. 

Fazit: Mehr Klarheit, mehr Kontrolle 

Nach dem Workshop war eines deutlich: Buchhaltung bedeutet Klarheit. Klarheit über Liquidität, Rentabilität und Wachstumsmöglichkeiten. 

Der Workshop im Visionskultur CoLab hat gezeigt, dass Zahlen kein Hindernis sind – sondern ein Werkzeug. Und wer lernt, sie richtig zu nutzen, gewinnt nicht nur Überblick, sondern unternehmerische Kontrolle. 

Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen – und auf viele weitere Lernmomente mit euch! 

Freitagabend, 20.02., besondere Stimmung im Visionskultur CoLab: Andenkraft war mit Family, Friends und Supportern zu Gast, um gemeinsam die Folge von "Die Höhle der Löwen" zu schauen – und natürlich mitzufiebern. 

Schon beim Ankommen war spürbar: Das ist kein gewöhnlicher Abend. Zwischen Vorfreude, Aufregung und Stolz lag echte Gründer*innen-Energie in der Luft. 

Gemeinsam mitfiebern 

Als die Sendung startete und Andenkraft auf dem Bildschirm erschien, wurde es still im Raum – gefolgt von Applaus, Lachen und spannungsgeladenen Momenten. Wer selbst schon einmal gepitcht hat, weiß, wie viel Vorbereitung, Mut und Durchhaltevermögen hinter wenigen Minuten TV-Auftritt stecken. 

Für das Team war es ein ganz besonderer Meilenstein: Die eigene Idee zur Primetime im Fernsehen zu wissen, die Gespräche mit den Investor*innen noch einmal zu erleben und diesen Moment mit vertrauten Menschen zu teilen. 

Mehr als nur ein Fernsehabend 

Das Event war nicht nur ein Viewing, sondern auch ein starkes Zeichen für Community. Das Visionskultur CoLab wurde an diesem Abend zum Ort des Mitfieberns, Unterstützens und Feierns. Genau dafür steht Co-Working: Raum für Ideen – und Raum für Erfolge. 

Gründung bedeutet Risiko, harte Arbeit und viele Unsicherheiten. Umso wichtiger sind solche Momente, in denen sichtbar wird, was alles möglich ist. 

Wir drücken die Daumen! 

Wir gratulieren Andenkraft zu diesem großen Schritt und wünschen weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg. 🚀 Hier könnt ihr mehr über Andenkraft erfahren!

Am Montag, den 16.02. 2026 war es endlich soweit: Der erste Workshop unserer beliebten Workshop-Reihe „Zielgruppe.Marke.Sichtbarkeit“ stand auf dem Programm – diesmal mit dem Fokus auf Zielgruppe definieren. Im neuen CoLab in der Pelzerstraße trafen sich Unternehmer*innen, Gründer*innen und kreative Köpfe, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, das oft unterschätzt wird, aber enorm wichtig ist:

“Wer sind meine Kund*innen wirklich?”

Mehr als nur demografische Daten

Viele starten mit simplen Merkmalen wie Alter, Wohnort oder Geschlecht. Klar, das ist ein Anfang – aber reicht das wirklich, um ein Angebot gezielt zu positionieren? Unsere Antwort: Nein.

Der Workshop machte deutlich: Wer wirklich verstanden werden will, muss tiefer gehen. Wir haben Methoden wie die Empathy Map und die Erstellung von Personas eingesetzt, um uns in die Perspektive der Kund*innen hineinzuversetzen. Hypothesen wurden gebildet, getestet und angepasst – so entsteht ein echtes Verständnis statt bloßer Annahmen.

„Ich dachte, ich kenne meine Zielgruppe – jetzt sehe ich, wie viel ich noch lernen kann!“ – Teilnehmer*innen-Feedback

So lief der Workshop ab

Der Tag begann mit einer lockeren Vorstellungsrunde: Jede*r Teilnehmer*in hatte 30 Sekunden, um sich kurz zu präsentieren. Danach ging es in die Theorie: Warum ist Zielgruppenverständnis so entscheidend? Was passiert, wenn man es vernachlässigt?

Im Anschluss wurde es praktisch: Anhand von Beispielen und Übungen probierten die Teilnehmer*innen die Tools direkt aus. Der Austausch war intensiv – es wurde diskutiert, Erfahrungen geteilt und Herausforderungen reflektiert.

Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Reflexionsrunde, in der die wichtigsten Learnings des Workshops zusammengetragen wurden.

Fazit

Der Workshop hat gezeigt: Wer seine Zielgruppe wirklich versteht, kann Angebote passgenauer gestalten, Marketingmaßnahmen optimieren und langfristig erfolgreicher arbeiten. Zielgruppenarbeit ist keine trockene Theorie – sie ist der Schlüssel, um Zeit, Geld und Energie effizient einzusetzen.

Neugierig auf den nächsten Schritt?

Der zweite Workshop der Reihe widmet sich dem Thema Marke – die Workshops sind thematisch offen gestaltet, sodass du gerne noch dazustoßen kannst!

Sei dabei, wenn wir gemeinsam herausfinden, wie du deine Marke klar positionierst und sichtbar machst. Melde dich jetzt an und sichere dir deinen Platz!

Vom Hörsaal zur Hauptbühne – Bennys Weg in die Moderation

Er hat einen der wichtigsten Preise der Branche gewonnen, stand bereits auf einigen der größten Eventbühnen des Landes – und ist trotzdem gerade erst am Anfang: Benny Ge ist Moderator mit Haltung, Vision und eigener Handschrift. In seiner Erfolgsgeschichte zeigt er, wie man sich neu erfindet, sichtbar wird und dabei seinen Werten treu bleibt.

Vom Hörsaal ins Rampenlicht

Bennys Karriere begann nicht etwa auf der Bühne, sondern im Hörsaal – als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln, mitten in der Promotion. Davor war er Bankkaufmann. Doch schon während seiner Forschungszeit merkte er: „Mir fehlt die Bühne.“ Also wagte er den Schritt und verfolgte seinen Kindheitstraum: Moderator werden.

Was viele nur als ferne Vorstellung mit sich herumtragen, setzte Benny konsequent in die Tat um. „Die Leidenschaft fürs Moderieren begleitet mich seit meiner Kindheit. Ich wusste: Wenn ich’s nicht jetzt versuche, dann nie.“ Und der Versuch wurde zum Erfolg – 2023 wurde er als Nachwuchsmoderator des Jahres ausgezeichnet. Damit verbunden: die Moderation der renommierten BrandEx Awardverleihung – ein Moment, der sein Business auf ein neues Level hob.

Vom ersten Auftritt zur eigenen Marke

Der Anfang war wie bei vielen Selbstständigen: viel Arbeit für wenig oder gar kein Geld. „Ich habe anfangs oft kostenlos moderiert – einfach um Erfahrung zu sammeln und mein Profil zu schärfen.“ Doch Benny baute von Anfang an mit Weitblick: eigene Website, Markenauftritt, Fotos, Videos – alles auf professionelle Beine gestellt.

2023 folgte ein Rebranding, das nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich für Klarheit sorgte. Zwei Claims stehen heute für seine Arbeit:
„Moderation der neuen Generation“ and „FCK0815“ – eine klare Absage an leere Phrasen, beliebige Moderation und uninspirierte Veranstaltungen. Benny steht für frische Perspektiven, echte Kommunikation und Bühnenmomente, die im Kopf bleiben.

Erfolge, Meilensteine – und ein Ausblick auf die großen Bühnen

Sein Weg führte Benny mittlerweile zu Events, die er früher nur aus dem Livestream kannte. 2025 moderierte er erstmals eine große Showproduktion – „Bundesliga der Eventbranche“, wie er selbst sagt. Bald steht er sogar vor 6.000 Menschen auf der Bühne.

Doch für Benny zählt nicht nur die Größe: „Ich bin stolz auf jedes einzelne Event – ob kleine Talkrunde oder große Preisverleihung. Jede Bühne bringt mich weiter.“ Seine Entwicklung ist sichtbar: Die Technik wird professioneller, das Publikum größer, die Anfragen spezifischer. Benny etabliert sich Schritt für Schritt als feste Größe in der Moderationslandschaft.

Zwischen Sichtbarkeit und Selbstbehauptung – Herausforderungen auf dem Weg

Natürlich lief nicht alles glatt. Besonders am Anfang war es schwer, erste Kund:innen zu gewinnen. Sichtbarkeit musste hart erarbeitet werden – über Social Media, Website, Netzwerke. Auch Preisverhandlungen waren (und sind) ein sensibles Thema: „Oft wird mit ‚Reichweite‘ gelockt. Aber Sichtbarkeit zahlt keine Miete. Faire Bezahlung ist essenziell – auch für Künstler:innen.“

Lernen, den eigenen Wert zu vertreten, war für Benny ein Prozess – und ist es noch. Aber einer, den er offensiv angeht: „Ich lerne, verhandle, stelle Forderungen. Weil ich weiß, was meine Arbeit wert ist.“

Visionskultur – ein Netzwerk, das trägt

Kurz nach seinem Umzug zurück nach Bremen wurde Benny durch Instagram auf Visionskultur aufmerksam. Auf der Suche nach Austausch und kreativer Infrastruktur landete er im Creative HUB – und fühlte sich sofort angesprochen.

„Die Coachings, die Visionskultur in verschiedenen Themenbereichen anbietet, haben mir besonders geholfen – zum Beispiel in Social-Media. Und: Ich moderiere inzwischen auch selbst Events im Visionskultur-Umfeld.“ Visionskultur unterstützt ihn mit Sichtbarkeit, Vernetzung und konkreten Aufträgen – ein Ort, der mitwächst, wenn man ihn mitgestaltet.

Moderation ist Persönlichkeit – und tägliches Wachstum

Für Benny ist Moderation mehr als Job – sie ist Ausdruck seiner Persönlichkeit. „Ich bin in den letzten Jahren stark gewachsen – nicht nur beruflich. Sich immer wieder zu zeigen, sichtbar zu machen, sich mit Feedback auseinanderzusetzen – das macht was mit einem.“ Er hat sich Skills in Webdesign, Branding, Akquise und sogar Bürokratie angeeignet – alles neben dem eigentlichen Kerngeschäft: Menschen und Inhalte auf Bühnen zum Strahlen zu bringen.

Seine Vision für die Zukunft: medial sichtbar und kreativ vernetzt

Aktuell liegt Bennys Fokus auf Social Media & Content Creation, um noch sichtbarer zu werden. Sein Ziel: mehr Jobs in großen Produktionen und langfristig eine feste Rolle in redaktionellen oder kreativen Medienteams. Er will nicht nur moderieren, sondern auch an der Gestaltung mitwirken.

Sein Weg ist noch lange nicht zu Ende – aber er weiß, wie wichtig der Anfang war. Und dass dieser selten so leicht ist, wie viele es darstellen.

Bennys Rat an andere Selbstständige und Gründer:innen

„Streicht das ‚einfach machen‘. Es ist nicht einfach. Es ist chaotisch, verwirrend, überfordernd – und trotzdem wichtig. Lies, hör Podcasts, hol dir Input – aber am Ende musst du anfangen. Gründung braucht Geduld, Leidenschaft und Ausdauer.
Mein Rat: Tu es – nicht ‚einfach‘, aber trotzdem.“

Benny Ge & Visionskultur – Bühne frei für neue Ideen

Visionskultur ist für Benny kein einmaliges Angebot, sondern ein verlässlicher Partner: mit Know-how, Netzwerk, konkreten Formaten und offener Haltung. „Ich habe hier Menschen getroffen, die mich begleiten, fordern und unterstützen – genau das, was man als Kreativer am Anfang braucht.“

Wenn du Benny und seine Arbeit näher kennenlernen möchtest, schau dir jetzt unser Video auf Instagram an – dort erzählt er selbst, warum er es liebt, auf der Bühne zu stehen:
👉 Zum Reel auf Instagram: @visionskultur_ 

Am 19. November fand im Rahmen der Gründungswoche 2025 der Workshop „Von der Idee zur Skizze – Dein Einstieg ins Gründen mit Visionskultur“ statt. Mit zwölf Teilnehmenden bot das Format einen praxisnahen und niedrigschwelligen Einstieg in den Gründungsprozess – offen für Studierende, Berufstätige und alle, die mit dem Gedanken spielen, eine eigene Idee umzusetzen. 

Ziel des Workshops war es, einen ersten realistischen Eindruck davon zu vermitteln, wie es ist, mit Visionskultur zu gründen: gemeinsames Arbeiten, offener Austausch, kreative Methoden und direktes Feedback aus dem Netzwerk. Dabei war es unerheblich, ob die Teilnehmenden bereits eine konkrete Idee mitbrachten oder zunächst einfach reinschnuppern wollten. 

Inhaltlich orientierte sich der Workshop an Ansätzen aus dem Design Thinking. Im Mittelpunkt stand nicht sofort die Lösung, sondern zunächst das Verstehen und Hinterfragen des zugrunde liegenden Problems. Denn im Gründungsprozess wird häufig zu schnell über Lösungen gesprochen, ohne das eigentliche Problem ausreichend zu analysieren. Dieses tiefe Problemverständnis ist jedoch entscheidend – sowohl für den späteren Product-Market-Fit als auch für eine klare und überzeugende Kommunikation mit Kund*innen, Partnern und Unterstützer*innen. Erst auf dieser Basis lassen sich innovative und nachhaltige Ideen entwickeln, die über oberflächliche Ansätze hinausgehen. 

Der Workshop fand in der Alten Post in der Neustadt statt. Nach einem kurzen Ankommen und Check-in folgten inhaltliche Impulse sowie eine interaktive Übungsphase, in der die Teilnehmenden ihre Ideen weiterentwickelten, diskutierten und erste Skizzen erarbeiteten. Der Fokus lag dabei auf Zusammenarbeit, Offenheit und dem gemeinsamen Lernen voneinander. 

Fazit: „Von der Idee zur Skizze“ bot einen kompakten, praxisnahen Einstieg ins Gründen und zeigte, wie wichtig es ist, sich Zeit für das Verstehen von Problemen zu nehmen. Gleichzeitig machte der Workshop deutlich, wie wertvoll Austausch, Feedback und ein unterstützendes Netzwerk im frühen Gründungsprozess sein können – ein gelungener Beitrag zur Gründungswoche 2025. 

Kreative Zwischennutzung, lebendiger Austausch und ein offener Ort mitten in der Innenstadt 

Mit dem Winter Pop Hub hat Visionskultur im Winter einen neuen kreativen Ort in der Bremer Innenstadt geschaffen. In zentraler Lage, in unmittelbarer Nähe zum Hanseatenhof, wurde leerstehende Fläche temporär neu belebt – als offenes Atelier, Werkstatt und Verkaufsraum zugleich. Ziel war es, die Vielfalt der Bremer Gründungs- und Kreativszene sichtbar zu machen und einen niedrigschwelligen Begegnungsort für Austausch, Inspiration und Beteiligung zu eröffnen. 

Von Anfang an war der Winter Pop Hub als offenes Format gedacht: Passant*innen konnten nicht nur Produkte entdecken und erwerben, sondern den Entstehungsprozessen direkt zusehen, mit den Macher*innen ins Gespräch kommen und selbst kreativ werden. Die rundum verglaste Fläche machte Handwerk, Design und Gründung unmittelbar erlebbar und lud dazu ein, stehenzubleiben, Fragen zu stellen und Neues auszuprobieren. 

Kreative Vielfalt aus der Visionskultur-Community 

Getragen wurde der Winter Pop Hub von engagierten Mitgliedern der Visionskultur-Community. Unterschiedliche Projekte präsentierten ihre Arbeiten vor Ort – von Keramik, Papierkunst und Fotografie über Mode, Accessoires und Upcycling bis hin zu Papeterie und Geschenkideen. Die Bandbreite der Angebote zeigte, wie vielfältig, professionell und nachhaltig die Bremer Kreativszene aufgestellt ist. 

Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch: Besucher*innen konnten Einblicke in Arbeitsweisen gewinnen, Feedback geben, Produkte testen und mehr über die Geschichten hinter den Ideen erfahren. Für viele der beteiligten Projekte bot der Winter Pop Hub eine seltene Gelegenheit, ihre Arbeit unter realen Bedingungen zu präsentieren und weiterzuentwickeln. 

Workshops als Herzstück des Pop-ups 

Ein zentraler Bestandteil des Winter Pop Hubs war das umfangreiche Workshop-Programm. In offenen und angeleiteten Formaten konnten Interessierte selbst aktiv werden – etwa beim Gestalten von Keramik, beim Arbeiten mit Papier, bei textilen Techniken oder beim Upcycling. Die Workshops machten kreative Prozesse greifbar und senkten Hemmschwellen: Mitmachen war ausdrücklich erwünscht, Vorkenntnisse nicht erforderlich. 

So entstand ein Ort des Lernens, Ausprobierens und gemeinsamen Gestaltens – generationenübergreifend und niedrigschwellig. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, neue Techniken kennenzulernen oder eigene kreative Ideen umzusetzen. 

Ein Ort für Begegnung und Stadtentwicklung 

Über das konkrete Programm hinaus zeigte der Winter Pop Hub, welches Potenzial in temporären Nutzungen innerstädtischer Flächen liegt. Er schlug eine Brücke zwischen Weihnachtsmarkt, Innenstadt und lokaler Szene und machte deutlich, wie Stadtentwicklung durch kulturelle und kreative Impulse bereichert werden kann. 

Gleichzeitig nutzte Visionskultur die Fläche, um über die eigene Arbeit, zukünftige Projekte und Perspektiven ab 2026 zu informieren. Formate wie die „Hub-Zeit“ oder thematische Austauschrunden fanden auch hier ihren Platz und stärkten die Vernetzung innerhalb der Community. 

Visionskultur bedankt sich bei allen beteiligten Community-Mitgliedern, Besucher*innen und Unterstützer*innen – und nimmt viele Impulse und Erfahrungen mit in kommende Projekte. 

Beteiligte Projekte:  
Visionscouture (Angelika Erbacher), Monika Jessing, Caroline Schwarz, Photowerkstatt Sabine Mühl, Bremer Maker (Heiko Ahrens), BagFood (Anna Udoh) und trashures by Fashion Up (Chiara Janique Ahrens) 

Unterstützt durch die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation and der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). 

Am 18. November fand das digitale Event „Entrepreneurs across Borders“ statt und brachte Gründer*innen und Gründungsinteressierte aus Südafrika, Namibia und Deutschland zusammen. Insgesamt nahmen 26 Personen online sowie 25 Teilnehmende vor Ort in Durban teil. Ziel der Veranstaltung war es, Gründungsgeschichten, Erfahrungen und Learned Lessons aus unterschiedlichen regionalen und kulturellen Perspektiven zu teilen, voneinander zu lernen und die Verbindungen zwischen den Partnerstädten Durban, Windhoek und Bremen weiter zu stärken. 

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit starken internationalen Partnern umgesetzt: der eThekwini Municipality, Innovate Durban, Visionskultur, dem Starthaus Bremen sowie dem Bokamoso Entrepreneurial Centre aus Windhoek. Diese Zusammenarbeit ermöglichte einen offenen Raum für Austausch, Inspiration und Vernetzung mit einem klaren Fokus auf unternehmerisches Handeln über Ländergrenzen hinweg. 

Der Ablauf war bewusst kompakt und dialogorientiert gestaltet. Alle drei Standorte waren online zusammengeschaltet. Nach einem kurzen Intro folgten drei persönliche Gründer*innen-Geschichten, jeweils etwa zehn Minuten lang. Anschließend hatten die Teilnehmenden in einer 30-minütigen Q&A-Session die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich einzubringen und direkt mit den Speakerinnen in den Austausch zu gehen. 

Die geteilten Geschichten machten deutlich, wie unterschiedlich Gründungskontexte sein können – und wie ähnlich sich gleichzeitig viele Herausforderungen anfühlen. Themen wie Durchhaltevermögen, persönliche Motivation, strukturelle Hürden, aber auch Chancen durch Netzwerke und gegenseitige Unterstützung zogen sich durch alle Beiträge. Gerade diese Vielfalt an Perspektiven eröffnete neue Denkansätze und zeigte, wie Innovation aus Austausch entsteht. 

Das Feedback aus dem Publikum unterstrich die Wirkung des Formats: 
„Thank you for all your inspiring stories – this meeting really made my day.“ 
„So much passion, entrepreneurial mindset and devotion in the room.“ 
„It was wonderful to listen to you – I hope to see you again sometime.“ 

Besonders bewegend war auch das abschließende Zitat, das den Geist des Abends auf den Punkt brachte: 
„It is not the critic who counts… The credit belongs to the one who is actually in the arena.“ – ein Gedanke, der sinnbildlich für unternehmerisches Handeln steht. 

Ein besonderer Dank gilt Tulimeyo, Sindisiwe und Kumbirai, die ihre persönlichen Geschichten offen und ehrlich geteilt haben. Ihre Erfahrungen, ihr Mut und ihre Reflexionen machten sie zu starken Vorbildern für viele unternehmerische Wege – über Grenzen hinweg. 

Entrepreneurs across Borders zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll internationaler Austausch für Gründung, Innovation und gegenseitiges Lernen ist. Die Veranstaltung war ein weiterer Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen Durban, Windhoek und Bremen zu vertiefen und unternehmerische Netzwerke nachhaltig zu stärken. 

Mit dem Online-Auftritt-Check fand der dritte und abschließende Teil der Workshopreihe „Zielgruppe. Marke. Sichtbarkeit.“ statt. Teilnehmende nutzten das Format, um ihren bestehenden oder geplanten Website-Auftritt kritisch zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln. 

Im Fokus stand die Frage, welche Rolle eine Website im Gründungsprozess überhaupt einnehmen soll. Denn ein erfolgreicher Online-Auftritt beginnt nicht mit Design oder Technik, sondern mit einer klaren Zielsetzung: Was soll die Website leisten? Für wen ist sie gedacht? Und welche Handlung sollen Besucher*innen am Ende ausführen? Erst auf dieser Grundlage lassen sich Struktur, Inhalte und Tonalität sinnvoll definieren. Ebenso wichtig sind klare Call-to-Actions sowie die Möglichkeit, die eigene Performance zu messen und daraus zu lernen. 

Gerade für Gründer*innen ist eine klare, zielgruppenorientierte Kommunikation entscheidend, um Vertrauen aufzubauen, Sichtbarkeit zu schaffen und Angebote verständlich zu vermitteln. Der Workshop knüpfte damit direkt an die vorherigen Teile der Reihe an, in denen Zielgruppenverständnis und Markenidentität erarbeitet wurden, und brachte diese Themen nun konsequent in die Umsetzung. 

Der Ablauf kombinierte inhaltlichen Input zu zentralen Aspekten eines guten Website-Auftritts mit praxisnaher Arbeit in Kleingruppen. Mithilfe eines Self-Checks analysierten die Teilnehmenden gemeinsam die Zielsetzung, Rolle, Inhalte und Struktur ihrer Websites, gaben sich gegenseitig Feedback und identifizierten konkrete Optimierungspotenziale. 

Der dritte Workshop veranschaulichte, dass eine Website kein Selbstzweck ist, sondern ein strategisches Werkzeug. Mit klarer Zielsetzung, verständlicher Struktur und konsequentem Fokus auf die Zielgruppe wird der Online-Auftritt zu einem zentralen Baustein für Sichtbarkeit und Wachstum im Gründungsprozess. 

Wir bei Visionskultur haben die Charta der Vielfalt am 28. August 2025 unterzeichnet! Mit diesem Schritt setzen wir ein deutliches Zeichen: Wir stehen für eine Arbeitskultur, die offen, wertschätzend und zukunftsorientiert ist – eine Kultur, in der jede und jeder die Möglichkeit hat, sich einzubringen und zu wachsen. 

Die Charta der Vielfalt ist die größte Arbeitgebendeninitiative in Deutschland zur Förderung von Diversität am Arbeitsplatz. Sie bringt über 6.000 Organisationen mit rund 16 Millionen Beschäftigten zusammen, die sich für eine offene, inklusive Unternehmenskultur einsetzen. Mit unserer Unterzeichnung verpflichten wir uns bewusst dazu, ein Umfeld zu schaffen, in dem Unterschiede nicht als Hürden gesehen werden, sondern als Bereicherung. Ganz gleich, ob es um Alter, Herkunft, Geschlecht, Fähigkeiten, Religion, sexuelle Orientierung oder sozialen Hintergrund geht – wir wollen Vielfalt aktiv leben und gestalten. 

Für uns ist Vielfalt kein leeres Schlagwort, sondern eine echte Chance. Sie bereichert unsere Arbeit, unsere Perspektiven und unsere Zusammenarbeit. Wir möchten ein Umfeld schaffen, in dem jede und jeder seine Stärken einbringen kann – und in dem unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen uns gemeinsam kreativer, stärker und erfolgreicher machen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die bewusste Förderung von Niedrigschwelligkeit und Vielfalt. Ziel ist es, Raum für unterschiedliche Projekte, Hintergründe und Entwicklungsstände zu schaffen und Zugänge so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen ihre Ideen einbringen und weiterentwickeln können. Diese Offenheit stärkt nicht nur die Vielfalt der Projekte, sondern auch die Innovationskraft und Relevanz des gesamten Ökosystems. 

Die Unterzeichnung der Charta ist für uns ein weiterer Schritt auf unserem Weg zu einer modernen Unternehmenskultur. Wir wollen nicht nur über Werte sprechen, sondern sie spürbar machen – in der Art und Weise, wie wir arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen.  

„Vielfalt ist für uns kein Schlagwort, sondern eine echte Chance“, betont Hachem Gharbi aus der Geschäftsführung. „Wir wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich jede und jeder mit den eigenen Stärken einbringen kann. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen machen uns gemeinsam kreativer, stärker und erfolgreicher.“ 

Auch Marc Fucke, ebenfalls Geschäftsführer von Visionskultur, unterstreicht die Bedeutung dieses Schritts: 
„Für uns bedeutet Vielfalt vor allem auch Respekt und gegenseitige Wertschätzung. Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, sein Potenzial zu entfalten – genau das macht uns als Team und als Unternehmen stärker.“ 

Mit diesem Schritt zeigen wir bei Visionskultur klar, dass Vielfalt und Inklusion mehr sind als schöne Worte – sie sind unsere gelebte Praxis, unser Beitrag zu einer gerechten Arbeitswelt und ein zentraler Baustein für unsere gemeinsame Zukunft. Wir sind stolz darauf, Teil dieses Netzwerks zu sein und gemeinsam mit anderen Organisationen aktiv an einer Arbeitswelt zu arbeiten, in der jeder Mensch sein Potenzial entfalten kann. 

Ende September reiste Visionskultur im Auftrag der Senatskanzlei Bremen für eine intensive Arbeitswoche nach Windhoek, Namibia. Anlass war die seit Jahrzehnten bestehende Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Windhoek, die aktuell insbesondere durch gemeinsame Projekte in nachhaltiger Stadtentwicklung, Kreislaufwirtschaft und Gründungsförderung neue Impulse erhält. Die Reise war nicht nur ein Austausch zwischen zwei Städten, sondern ein Dialog zwischen zwei Entwicklungsrealitäten – verbunden durch den gemeinsamen Wunsch, nachhaltige unternehmerische Strukturen zu stärken. 

Zusammenarbeit auf Augenhöhe – ein gemeinsamer Blick nach vorn 

Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand die Zusammenarbeit mit dem Bokamoso Entrepreneurial Centre, einem städtischen Gründungszentrum, das Raum für nachhaltige Geschäftsmodelle und soziale Wirkung schafft.  

Von Beginn an war spürbar, wie viel Herzblut, Idealismus und Pragmatismus in Bokamoso steckt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen eine beeindruckende Vielfalt an Aufgaben: von Facility Management und Mietersupport über Schulungen bis hin zur Community-Arbeit. Gleichzeitig fehlte in den letzten Jahren eine klare Managementposition – eine Lücke, die das Team mit Engagement, Improvisation und Mut zur Vielseitigkeit überbrückt hat. 

Lernen in beide Richtungen – ein Perspektivwechsel, der inspiriert 

Die Woche war geprägt von Workshops, geführten Rundgängen, Interviews mit Gründerinnen und Gründern, Stakeholder-Treffen und einer Empowerment-Sitzung für die Wirtschaftsabteilung der Stadt Windhoek. Begleitet hat die Delegation von Visionskultur Leonora Joodt (Section Head of SME Development in the Department of Economic Development & Community Services at the City of Windhoek) - vielen Dank dafür! 

Für Visionskultur waren Valeska Schaaf (Workshopskoordination) und Karin Tanger (Projektberatung und –coaching) in Windhoek und brachten Erfahrungen aus Bremen ein – zu nachhaltigem Unternehmertum, Innovationsentwicklung, strategischem Marketing und dem Aufbau kreativer Ökosysteme. Doch genauso wertvoll waren die Einsichten, die aus dem namibischen Kontext gewonnen wurden: 

Gemeinschaft erleben 

Einer der zentralen Aspekte, die während der Interviews und Gespräche sichtbar wurden, war das Potenzial des Community-Buildings im Bokamoso Centre. Die Mieterinnen und Mieter schätzen Bokamoso sehr – als sicheren Ort, als professionelle Adresse, als glaubwürdigen Anker in der Gründungsszene Windhoeks. 

Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Vernetzung untereinander bislang nur vereinzelt stattfindet. Viele wissen nicht, welche Produkte oder Dienstleistungen die anderen anbieten, und wie sie voneinander profitieren könnten. Ein regelmäßiger Austausch, sichtbare Erfolgsgeschichten, gemeinsames Storytelling und ein stärkeres Wir-Gefühl können entscheidende Wachstumsimpulse setzen. 

Hier liegt eine große Chance: Durch Formatideen, die Visionskultur kontinuierlich umsetzt,  wie beispielsweise Community Tuesdays, gemeinsame Showrooms, Peer-Learning und moderierte Austauschformate kann eine Kultur entstehen, in der Gründerinnen und Gründer voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam neue Ideen entwickeln. 

Strategische Entwicklung – Klarheit, Fokus und neue Wege 

Im Fokus stand die strategische Weiterentwicklung mit klaren Prioritäten: kurzfristig umsetzbare Maßnahmen aus eigener Kraft, mittelfristig eine stärkere Positionierung durch Kooperationen und bessere Kommunikation sowie langfristig die Chance, Bokamoso als thematisch fokussierten, wirkungsorientierten Inkubator im Innovationsökosystem Windhoeks zu etablieren. Zentrale Erkenntnis war dabei, dass ein klarer thematischer Schwerpunkt Orientierung schafft, Profil schärft und neue Partnerschaften ermöglicht. 

Ein Anfang, der nach Fortsetzung ruft 

Der Besuch in Windhoek war geprägt von einem außergewöhnlichen Maß an Offenheit, Vertrauen und konstruktiver Zusammenarbeit. In sehr kurzer Zeit entstand ein gemeinsames Verständnis, das nur durch ehrliche Dialoge, mutige Fragen und Transparenz möglich war. Besonders beeindruckte die Lernbereitschaft des Bokamoso-Teams: der Wille, Herausforderungen nicht nur zu benennen, sondern aktiv anzugehen und in Chancen zu verwandeln. 

Die Reise hat gezeigt, wie viel möglich wird, wenn Menschen sich offen begegnen und gemeinsam handeln. 

Wir danken allen Beteiligten für die herzliche Aufnahme, die inspirierenden Gespräche und die gemeinsame Vision. Diese Woche in Windhoek war ein Anfang – und wir freuen uns sehr auf alles, was daraus entstehen wird. 

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