{"id":4772,"date":"2026-04-27T11:10:49","date_gmt":"2026-04-27T09:10:49","guid":{"rendered":"https:\/\/vskultur.de\/?p=4772"},"modified":"2026-04-27T11:10:50","modified_gmt":"2026-04-27T09:10:50","slug":"growmorrow-festival-2026-in-bremen-staerkt-austausch-in-der-gruendungsoekonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vskultur.de\/en\/growmorrow-festival-2026-in-bremen-staerkt-austausch-in-der-gruendungsoekonomie\/","title":{"rendered":"Growmorrow\u00a0Festival 2026 in Bremen st\u00e4rkt Austausch in der Gr\u00fcndungs\u00f6konomie\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wann Ideen scheitern \u2013 und warum genau hier gute Gr\u00fcndungen beginnen<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das&nbsp;Growmorrow&nbsp;Festival verfolgt eine klare Intention: Zukunft nicht als abstraktes Versprechen zu verhandeln, sondern als konkrete Gestaltungsaufgabe \u2013 regional verankert, gesellschaftlich reflektiert und im Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gr\u00fcndungsszene. Am 16. April wurde dieser Anspruch in der Bremer Energieleitzentrale erlebbar: Mit \u00fcber&nbsp;<strong>60 Speakerinnen und Speakern<\/strong>&nbsp;and&nbsp;<strong>mehr als 800 erwarteten Besucherinnen und Besuchern<\/strong>&nbsp;entwickelte sich das Festival zu einem zentralen Treffpunkt der norddeutschen Zukunfts- und Gr\u00fcndungsszene.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eines der Panels, das diesen Anspruch besonders deutlich machte, trug den Titel:&nbsp;<strong>\u201eWarum gute Ideen scheitern \u2013 und wie trotzdem erfolgreiche Gr\u00fcndungen entstehen\u201c<\/strong>. Auf der B\u00fchne diskutierten Meike Goos von BRIDGE (Universit\u00e4t Bremen), Justinian Gomez Moreno von Andenkraft sowie&nbsp;<strong>Karin Tanger von Visionskultur<\/strong>. Moderiert wurde die Diskussion von Holger Bloem (Nordwest-Zeitung).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Scheitern beginnt oft vor dem Markt<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zentrale Erkenntnis des Panels: Gr\u00fcndungen scheitern in vielen F\u00e4llen nicht erst dann, wenn keine Kundinnen oder Kunden gefunden werden. Der kritische Punkt liegt h\u00e4ufig fr\u00fcher \u2013 dort, wo es an innerer Klarheit fehlt. Klarheit dar\u00fcber, warum \u00fcberhaupt gegr\u00fcndet werden soll, welche Motivation tr\u00e4gt und welches Ziel realistisch verfolgt wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Karin Tanger betonte dabei insbesondere zwei Faktoren, die im Gr\u00fcndungsprozess h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt werden:&nbsp;<strong>Leidenschaft f\u00fcr das Thema<\/strong>&nbsp;and&nbsp;<strong>Durchhalteverm\u00f6gen<\/strong>. Entscheidend sei nicht, dass beide maximal ausgepr\u00e4gt sind, sondern dass sie ehrlich eingesch\u00e4tzt werden. Je nach Auspr\u00e4gung m\u00fcsse sich auch das Gr\u00fcndungsziel unterscheiden. Nicht jede Idee m\u00fcsse skaliert werden, nicht jede Gr\u00fcndung m\u00fcsse zwangsl\u00e4ufig wachsen. Entscheidend sei die Passung zwischen Person, Idee und Ziel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"718\" height=\"1024\" data-id=\"4779\" src=\"https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.50-1-718x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4779\" srcset=\"https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.50-1-718x1024.jpeg 718w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.50-1-210x300.jpeg 210w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.50-1-768x1095.jpeg 768w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.50-1-8x12.jpeg 8w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.50-1.jpeg 934w\" sizes=\"auto, (max-width: 718px) 100vw, 718px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"758\" height=\"1024\" data-id=\"4780\" src=\"https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.14.55-1-1-758x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4780\" srcset=\"https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.14.55-1-1-758x1024.jpeg 758w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.14.55-1-1-222x300.jpeg 222w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.14.55-1-1-768x1038.jpeg 768w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.14.55-1-1-9x12.jpeg 9w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.14.55-1-1.jpeg 981w\" sizes=\"auto, (max-width: 758px) 100vw, 758px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"792\" height=\"1024\" data-id=\"4781\" src=\"https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.49-792x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4781\" srcset=\"https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.49-792x1024.jpeg 792w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.49-232x300.jpeg 232w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.49-768x993.jpeg 768w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.49-9x12.jpeg 9w, https:\/\/vskultur.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/WhatsApp-Image-2026-04-22-at-13.13.49.jpeg 1012w\" sizes=\"auto, (max-width: 792px) 100vw, 792px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Rolle von Visionskultur im Gr\u00fcndungs\u00f6kosystem<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle wurde auch die Rolle von Visionskultur im Bremer Gr\u00fcndungs\u00f6kosystem sichtbar. Visionskultur war auf dem&nbsp;Growmorrow&nbsp;Festival nicht nur inhaltlich vertreten, sondern geh\u00f6rte auch zu den&nbsp;<strong>offiziellen Netzwerkpartnern und Unterst\u00fctzern<\/strong>&nbsp;der Veranstaltung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend viele F\u00f6rderprogramme erst bei ausgearbeiteten Konzepten oder belastbaren Gesch\u00e4ftsmodellen ansetzen, \u00f6ffnet Visionskultur den Zugang bewusst fr\u00fcher. Auch Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder mit noch vagen Ideen werden aufgenommen. Der Fokus liegt dabei weniger auf standardisierten Programmen als auf&nbsp;<strong>individueller Begleitung<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Coachings&nbsp;und Beratungen arbeitet Visionskultur eng mit den Gr\u00fcndenden daran, Motive zu sch\u00e4rfen, Erwartungen zu kl\u00e4ren und realistische Entwicklungswege zu definieren. Gerade diese fr\u00fche Auseinandersetzung kann verhindern, dass Ideen scheitern, bevor sie \u00fcberhaupt die Chance hatten, sich im Markt zu erproben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Panel selbst war gepr\u00e4gt von einer offenen, konzentrierten Gespr\u00e4chsatmosph\u00e4re. Die Moderation f\u00fchrte die Diskussion klar und vertiefend, das Publikum beteiligte sich sichtbar interessiert. Deutlich wurde: Scheitern ist kein Tabu, sondern ein notwendiger Teil von Lern- und Entwicklungsprozessen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Festival f\u00fcr Haltung und Austausch<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eingebettet war das Panel in ein Festival, das bewusst auf journalistische Qualit\u00e4t und gesellschaftliche Einordnung setzte. Zu den weiteren Highlights geh\u00f6rten die Keynotes von Richard David Precht, der \u00fcber Zukunft, K\u00fcnstliche Intelligenz und Verantwortung sprach, sowie Sabine&nbsp;Asgodom, die zum Abschluss den Blick auf Sicherheit und Leichtigkeit in Zeiten des Wandels lenkte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine begleitende Ausstellung regionaler Unternehmen und Initiativen sowie zahlreiche Begegnungen am Rande der B\u00fchnen machten das&nbsp;Growmorrow&nbsp;Festival zu einem Ort intensiven Austauschs. \u00dcber den gesamten Tag hinweg entstanden vielf\u00e4ltige Gespr\u00e4che und neue Kontakte zwischen&nbsp;Gr\u00fcnder:innen, etablierten&nbsp;Akteur:innen, F\u00f6rderinstitutionen und weiteren Playern der Gr\u00fcndungs\u00f6konomie.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine visuelle Nachberichterstattung mit&nbsp;<strong>Film<\/strong>\u2011<strong>&nbsp;und Bildmaterial<\/strong>&nbsp;ist auf der Website des Festivals unter&nbsp;<strong>growmorrow.de<\/strong>&nbsp;verf\u00fcgbar und vermittelt weitere Eindr\u00fccke von Programm, Atmosph\u00e4re und Beteiligten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Visionskultur war das&nbsp;Growmorrow&nbsp;Festival nicht nur ein Ort der Positionierung, sondern auch der Begegnung. Zahlreiche Projekte aus dem eigenen Netzwerk waren als G\u00e4ste vor Ort, bestehende Beziehungen wurden vertieft und neue Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr Zusammenarbeit entstanden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich war es ein Tag, der gezeigt hat, wie wertvoll Austausch auf Augenh\u00f6he ist \u2013 und wie wichtig R\u00e4ume, in denen Gr\u00fcndung nicht vereinfacht, sondern ehrlich und differenziert diskutiert wird.&nbsp;<br><strong>Ein Tag, der sich wirklich gelohnt hat.<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann Ideen scheitern \u2013 und warum genau hier gute Gr\u00fcndungen beginnen&nbsp; Das&nbsp;Growmorrow&nbsp;Festival verfolgt eine klare Intention: Zukunft nicht als abstraktes Versprechen zu verhandeln, sondern als konkrete Gestaltungsaufgabe \u2013 regional verankert, gesellschaftlich reflektiert und im Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gr\u00fcndungsszene. Am 16. April wurde dieser Anspruch in der Bremer Energieleitzentrale erlebbar: Mit \u00fcber&nbsp;60 Speakerinnen [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":10,"featured_media":4776,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-4772","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-community-stories"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4772"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4772\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vskultur.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}