Ein kaum noch wahrnehmbarer Geruch von Kaffee, etwas modrig, fast wie ein herbstlicher Wald. Die feuchte Luft, die sich fast zaghaft auf deiner Haut niederschlägt. das leuchtende Gelb reifer Zitronen, das zarte Pink von Flamingos oder das kräftige Kastanienbraun.
Nur ein paar Eindrücke aus Bremens nachhaltiger Pilzfarm.
Wie die Pilze so wächst auch die Farm. Ab Februar werden die Pilze in der Esmarchstraße 1 (Bahnhof Sebaldsbrück) aufwachsen.
Das Schöne ist, ihr könnt in den Genuss dieser Pilze kommen und Ronny damit gleichzeitig Planungssicherheit geben, wenn ihr euch für ein Pilzabbo entscheidet.
Hey Ronny, du und Pilze = die ganz große Liebe? Wie kam es dazu?
Schon irgendwie, wenn auch nicht die einzige. Das Segeln hat einen ähnlichen Stellenwert in meinem Leben. Dazu kam es vor allem durch meinen Dad, der uns bereits früh mitgenommen hat, wenn er "in die Pilze" ging. Dabei hat er von Anfang an erzählt was er da sammelt und wie Mensch sie erkennt. Danach wurden sie zubereitet und verspeist. Wobei ich gestehen muss, dass es Jahre gebraucht hat, bis ich mich getraut habe die Pilze zu probieren, da ich durch die Dosenchampignons, die meine Mom verwendete dachte, dass alle Pilze so "scheiße" schmecken. Als Kind sieht man den Unterschied wahrscheinlich noch nicht so. Das erste mal eine Pilzpfanne aus selbst gesammelten Pilzen war dann eine Offenbarung und ich gecatcht.
Was denkst du, sollte jede*r über Pilze wissen?
Pilze sind unersetzlich für unser Ökosystem. Sie sorgen unter anderen dafür, dass Werstoffe zersetzt werden und Pflanzen wichtige Nährstoffe erhalten. Außerdem gibt es sie überall, wo einige von ihnen krasse Symbiosen mit unseren Pflanzen eingehen.
Kann jede*r zuhause selbst anbauen? Wie viel Zeit nimmt eine solche Tätigkeit in Anspruch?
Definitiv ja. Mit einem "Pilzpaket" ist der Aufwand verschwindet gering. Das tägliche Einsprühen mit Wasser ist in unter einer Minute erledigt und die erste Ernte in der Regel bereits nach einer Woche eingefahren. Möchte mensch größere Teile des Prozesses abdecken, dauert es schon länger. So dauert das Ansetzen von neuen Substrat (bei mir 25kg) inkl. abholen des Cafésatzes schon bis zu 3h insgesamt. Das liefert aber auch gut und gerne 5kg frische Pilze. Der Zeitaufwand ist insgesamt stark davon abhängig welche Sorte angebaut werden soll und vor allem was für Substrate zur Verfügung stehen. Pelletiertes Material z.B. ist bereits pasteurisiert und kann zumindest theoretisch einfach mit Wasser und Brut gemischt werden. Auch hierfür ist der Aufwand auf unter einer Stunde zu beziffern. Die klimatischen Bedingungen in unseren Wohnungen sind nahezu ideal für Seitlinge aller Art. Die Zimmertemperatur von 20°C und indirektes Licht wird nahezu überall verfügbar sein. Die hohe Louftfeuchtigkeit immitieren wir dann einfach durch eine Sprühflasche.
Du bist auch noch in anderen Gartenprojekten involviert, kannst du etwas darüber erzählen?
Am liebsten wäre ich noch in so vielen anderen Projekten involviert, aber das Rotkäppchen ist mir ans Herz gewachsen. Dort kam Anfang letzten Jahres ganz viel in Bewegung, insbesondere die Vorstellung einen Ort zu schaffen, der von möglichst vielen Menschen genutzt wird und so breit akzeptiert wird wie möglich fand ich spannend. Was besonders zu Zeiten von Corona positiv war, wir konnten draußen gemeinsam arbeiten und der Stadt ein Stück "bessere" Welt basteln. Einfach ein Ort für alle. Für mich persönlich war der Ort unheimlich heilsam. Zu der Zeit befand ich mich so ziemlich auf dem Höhepunkt meiner Cannabisabhängigkeit und war kaum noch in der Lage einen Fuß vor die Tür zu setzen. Der Garten und die Menschen haben es tatsächlich geschafft, dass ich Motivation aufbringe rauszugehen. Das ging damals auch nicht ohne Konsum, aber ich hatte das Gefühl dort darf ich einfach sein. Das gab mir dann auch schlussendlich die Kraft eine Therapie durchzustehen. Mittlerweile ist der Garten den Kinderschuhen entstiegen und für die nächsten 5 Jahre am Rembertikreisel. Nicht unser Lieblingsort so dicht an einer wirklich viel befahrenen Straße, aber gemeinsam schaffen wir es auch hier langsam und allmählich eine Oase für möglichst viele zu schaffen. Gerade kann ich mir tatsächlich nicht mehr vorstellen, dass ich nicht mehr aktiv im Rotkäppchen sein werde. Dafür habe ich zu viel mit diesen Garten und den Menschen dort erlebt.
Was hat Pilzzucht mit Nachhaltigkeit zu tun?
Am liebsten würde ich sagen "ALLES", aber das wäre zu plakativ und stimmt auch so pauschal nicht. In der Natur sorgen unteranderem Pilze dafür, dass der Nährstoffkreislauf geschlossen wird. Nachhaltigkeit beziehe ich persönlich aber nicht nur auf die Natur oder unsere "natürliche" Umwelt, ich denke sie viel größer. So bedeutet Nachhaltigkeit für mich, dass möglichst alle involvierten Systeme keinen langfristigen Schaden nehmen dürfen. Dazu zählen neben der belebten und unbelebten Natur auch unsere Gesellschaft, Menschen im speziellen. Eine Pilzzucht irgendwo in einer großen Lagerhalle, hochautomatisiert, wo Menschen möglicherweise ungeschützt und unterschlechten Bedingungen arbeiten ist für mich nicht nachhaltig. Ähnlich wie der Transport von Pilze quer über Kontinente. Das Verwerten von Reststoffen, das Vermeiden von soviel (Kunststoff-)Müll wie möglich, das "Düngen" von Böden mit "aufgebrauchtem Substrat, das Befähigen von Menschen selber Pilze anzubauen und auch das schaffen von einkömmlicher, zufriedenstellender Arbeit kann für mich ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen. Es gibt einfach viel zu viele Baustellen und Pilzzucht ist nicht die Lösung schlechthin, aber sie kann konsequent gedacht einen Beitrag leisten. Wer einmal die eigenen Pflanzen oder Pilze hat wachsen sehen, weiß vermutlich wie befriedigend dieses Gefühl ist. Und wenn damit noch die Welt ein Stück schöner würde, wurde meiner Meinung nach vieles richtig gemacht.
Hast du einen Lieblingspilz?
Es gibt einige Pilze, die ich sehr schätze. Wobei es einen Pilz gibt, mit dem ich ganz besondere Erinnerungen verbinde. Dies ist der Riesenbovist. Er kann mehrere KIlogramm schwer werden und schmeckt hervorragend als vegetarische oder vegane Schnitzel.
Nachdem ich den Ort meiner Geburt mit all meinen Freunden verlassen musste, kam ich in den Herbstferien zu meinem Dad zu Besuch. Wir ließen Drachensteigen und er flog weg, also sind wir kurzerhand mit dem Rad hinter her. Irgendwann waren wir am "Arsch der Welt" und wir wollten ohne Drachen den Weg nach Hause über eine Weide abkürzen. Die Kühe fanden das nicht so toll und "stürmten" gefühlt hinter uns her. Dabei stolperten wir regelrecht über einen Bovist. Ich erinnerte mich sofort an diesen Pilz, weil ich als kleines Kind mit meinem Dad schonmal einen gefunden hatte (ich bin ohne Aufsicht zu weit in ein Moor und Papa musste mich rausziehen) und diese Schnitzel einfach der Hammer waren. Freudestrahlend haben wir den mitgenommen und zuhause angekommen stolz präsentiert. Er wog fast 5kg und wir verteilten ihn noch immer klitschnass vom Regen an die gesamte Nachbarschaft. Ja ich glaube das ist so ziemlich der Pilz mit dem ich am meisten verbinde.
Für 16€ bekommt ihr 2 mal im Monat erntefrische Seitlinge.
Für näheres und zum Bestellen einfach eine Mail an: neighbourshrooms@posteo.de












Du bist Künstler*in und deine Arbeit hat einen Bezug zu iberoamerikanischen Kulturen? Super! Das Format #DasFenster fördert Inhalte von und für Menschen, die die Sprachen, Künste und kulturellen Ausdrucksformen der iberoamerikanischen Länder kennenlernen und teilen möchten. Hierfür suchen wir Künstler*innen, die unsere Vision teilen und sich und/oder ihre Arbeit präsentieren möchten. Jeder ist willkommen, unabhängig von seiner Nationalität oder Herkunft. Dabei spielt das Medium des künstlerischen Ausdrucks keine Rolle! Du willst dabei sein? Schreib uns an: kartellkultur@gmail.com

Viele von euch kennen Den Kapitän vermutlich als Fotograf, DJ oder Entertainer, denn er hat die Visionskultur bereits auf vielen Events unterstützt und begleitet. Heute steht uns Der Kapitän (Proud Member of THE CRISP AGENCY) Rede und Antwort.
Deine Vision in drei Sätzen:
Mit positiven Vibes und professioneller Energie, ein starkes und
wachsendes Umfeld schaffen in dem die Lebensfreude zu einem Ozean wächst.
Dein Lebensmotto:
Ahoi liebe Erdenbewohner, lasst uns zusammen schwimmen!
Lieber Daniel, seitdem du Mitglied unserer Community geworden bist, hat sich bei dir einiges getan! Schleichender Prozess, harte Arbeit oder spontan durchgestartet?
Jeder Tag bedeutet harte Arbeit und sich immer wieder neu zu erfinden, seine Visionen und Träume
voranzubringen ist ein stetiger Weg.
Du bist gleich mit mehreren Projektideen hier im Hub! Erzähl doch mal…und vor allem, wie kam es
von dem einen zum anderen?
Ich habe mich schon immer für visuelle Dinge interessiert und mache gerne Dinge selber. Ich scheue
mich nicht neue Wege zu beschreiten und das meiste passiert auf dem Weg.
In welchem Bereich hast du bisher gearbeitet? Konntest du dort Erfahrungen sammeln, die dir nun in
der Umsetzung deines Projekts hilfreich sind?
Ich bin schon in sehr viele Bereiche eingetaucht und jede Erfahrung bringt mich weiter. Die ständige
Reflexion und die kritische, aber konstruktive Entwicklung führt für mich zu einer stetigen
Weiterentwicklung.
Welche Hilfsangebote, Ressourcen, Möglichkeiten haben dich besonders in deinem Werdegang
unterstützt?
Der Austausch mit der Community und auch viele andere Medien wie YouTube helfen mir Dinge zu
erschließen.
Du startest volle Kanne voraus und hast schon an einigen Visionskultur Events als fester Bestandteil
teilgehabt. Was war bisher dein Lieblings-Hub-Moment?
Ich habe es sehr genossen mit den Projekten an Grillabenden zusammen zu sitzen und sich
auszutauschen und dabei Musik aufzulegen.
Was treibt dich an? Was motiviert dich?
Die Mittelmäßigkeit der Dinge
Welche drei Tipps würdest du neuen Mitglieder gerne mit auf den Weg geben? Was hast du hier im Hub gelernt?
Lass dich ein, tausch dich aus, schnupper rein
Bist du schon einmal so richtig auf die F** ähh… erfolgreich gescheitert?
Klar schon x-mal, aber es ist kein Scheitern für mich sondern ein Teller voll Selbstdialog was man beim
nächsten Mal verändern kann.
Wie wichtig ist Community für dich? Kannst du uns eine Sache nennen, die du aus der Gemeinschaft
gelernt hast?
Sei dabei, versuche etwas reinzugeben, sei da!
Was bedeutet für dich eine Vision haben?
Etwas neues zu visualisieren und gemeinsam oder allein zu materialisieren!
And now to the last question: Why Bremen?
Weil Bremen meine Heimat ist und ich mich hier einfach wohl fühle!
Nachhaltig Zukunft gestalten.
Der neue dreisemestrige Masterstudiengang „Sustainable Business & Entrepreneurship“ (SBE) an der Hochschule Bremen startet im Sommersemester 2023 und ist als konsekutiver Vollzeit-Studiengang zu einem vorwiegend wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- oder Diplomstudiengang angelegt. Er baut somit auf den im Bachelor-/Diplomstudium vermittelten grundlegenden betriebswirtschaftlichen Lehrinhalten sowie den wesentlichen Funktionen der BWL (Finanzen, Rechnungswesen, HR etc.) auf und vertieft dieses Wissen durch einen Fokus auf Themen und Kompetenzen, die für die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen wichtig sind und von der Praxis nachgefragt werden.
Darüber hinaus werden den Studierenden Fähigkeiten und Wissen vermittelt, die für eine selbständige unternehmerische Tätigkeit notwendig sind. So werden beispielsweise im „Innovation & Entrepreneurship Lab“ (I&E Lab) die zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und zur Unternehmensgründung notwendigen Kompetenzen gefördert und erprobt. Eine Kooperation mit dem FreiRAUM@HSB der Hochschule Bremen sowie anderen Institutionen im vielfältigen Bremer Gründungsökosystem ist dabei ebenso vorgesehen wie die Zusammenarbeit in studentsichen Teams vor Ort.
Neben einem starken Praxisbezug werden auch die aktuelle wissenschaftliche Forschung und ihre Methoden diskutiert und kritisch reflektiert. Ergänzend beschäftigen sich die Studierenden mit den notwendigen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerisches Handeln: von Ethik, über Recht bis zu interdisziplinären Aspekten der Nachhaltigkeit. Auch die Möglichkeit sich international mit Studierenden, Lehrenden und Praxispartnern auszutauschen ist gegeben.
Schauen Sie auch in der SBE LinkedIn-Gruppe oder auf dem SBE Instagram Kanal vorbei. Dort informieren wir über aktuelle Themen und Entwicklungen rund um SBE.
Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs eröffnet vielfältige und attraktive berufliche Perspektiven.
In eigentlich allen Unternehmungen müssen sich zukünftig Beschäftigte und vor allem (angehende) Führungskräfte auf immer mehr betrieblichen Funktionsebenen mit den Herausforderungen und Fragen der Nachhaltigkeit befassen. Gefragt ist eine Kombination aus wirtschaftswissenschaftlicher Expertise und Wissen um die aktuellen Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens.
Hinzu kommen verschiedene Schlüsselqualifikationen, die zunehmend von den Beschäftigten in Unternehmen erwartet werden. Gesucht werden Beschäftigte mit einem „Entrepreneurial-Mindset“, die als „Intrapreneure“ dazu beitragen, mit unternehmerischem und innovativen Denken Geschäftsmodelle fit für die Anforderungen der Zukunft zu machen. Und natürlich kann man sich mit diesen Fähigkeiten auch mit einer Geschäftsidee selbständig machen und ein eigenes Unternehmen gründen.
Mit erfolgreichem Abschluss erlangen Sie zudem die Promotionsberechtigung sowie die Zugangsberechtigung zum nichttechnischen höheren Verwaltungsdienst.
Zahlreiche Module werden in englischer Sprache unterrichtet.
Im Modul „Entrepreneurship and Sustainable Development in a Global Context“ ist ein „International Joint Project“ in Kooperation mit einer Institution im Ausland geplant.
Ein fakultatives Auslandssemester ist selbstorganisiert möglich. Der Studiengang bietet hierfür Beratung und Auslandskontakte.
Bewerbungen sind bis zum 15. Januar 2023 möglich.
Franziska Schubert studied at the Ernst Busch Academy of Dramatic Arts in Berlin and was a permanent member of the ensemble at Bremen Theatre until 2012. Since then she has worked as a freelance actress. She has made guest appearances at the Hamburg Schauspielhaus, the Oldenburg State Theatre, the Bern Theatre, the Lucerne Theatre and, of course, the Bremen Theatre. She also works in film, radio and television. So you could say that Franziska is a woman in demand. And yet she began another degree programme in 2020: social work at Bremen University of Applied Sciences.
With her text "In einem Haus" won Franziska the Hamburg City Writers' Literary Scholarship.



The author answers some interesting questions for us:
Dear Franziska, you have already explored many places and cities both professionally and privately; you have observed and described them from different perspectives. What makes the Creative Hub special for you?
For me, the Hub is a place that creates "spaces of possibility" and connects people. Without my writing space in the Hub, I wouldn't often have the opportunity to write and study in peace.
Where does creativity live?
Creativity lives on the cream of the soul, even if the cream is sour.
Your little book is entitled "In a house". Do you seem to be interested in the unusual and individual stories that take place under one roof? What opportunities and possibilities does such a framework offer?
If I relate the question to the Hub, then the energy of all those who work, breathe, speak and meet there creatively takes hold of you under the Hub roof. These places integrate, they are the cement of our coexistence, of our society.
Imagine you are writing a short story from/about the Hub? What would be the title? What would the story be about?
Die Weltbürger:innen, TausendundeineTür. I would write about the people behind the doors.

Die nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH bietet zusammen mit dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Europa seit dem Jahr 2018 jährlich Medienstipendien für vier Projektteams an.
Du bist bei uns goldrichtig, wenn du diese Checkliste abhaken kannst:
Du hast:
Leistungen der Stipendiengeber
Die Stipendien-Teams erhalten aus Mitteln des Fördermittelkontingents der Freien Hansestadt Bremen bei der nordmedia für einen Zeitraum von bis zu neun Monaten einen Geldbetrag von bis zu 20.000 Euro für ein Projekt. Es werden pro Jahr bis zu vier Teamstipendien mit jeweils bis zu 20.000 Euro und somit jährlich insgesamt bis zu 80.000 Euro vergeben. Die jährliche Freigabe der Mittel bedarf eines Beschlusses des Vergabeausschusses.
Die Auszahlung erfolgt in vier Raten und ist an den Projektfortschritt, die Teilnahme am Programm CLOSEUP Bremen und den Besuch der Workshops gebunden. Der Projektfortschritt wird durch die jeweils betreuenden Expert:innen gegenüber der nordmedia testiert. Bei Abbruch eines Projektes entfällt der Anspruch auf Auszahlung noch offener Raten. Das Nähere regeln die individuell zu erstellenden Verträge mit nordmedia.
Stipendienstätte
CLOSEUP Bremen ist ein Programm für Medienschaffende im Großraum Bremen, welche ihr Projekt in der Region mit ortsansässigen Expertinnen und Experten durchführen. Die begleitenden Workshops und Veranstaltungen finden ebenfalls im Land Bremen statt.
Anforderungen an die Stipendiat:innen
Das Stipendium ist für Medienschaffende aus dem gesamten Bundesgebiet Deutschlands offen. Gesucht werden allerdings bevorzugt Projektteams, die bereits in Bremen wohnhaft sind und ihr Projekt vor Ort umsetzen können.
Es werden jährlich bis zu vier Teamstipendien vergeben. Die Teams sollen über einen festgelegten Zeitraum von maximal neun Monaten an der Weiterentwicklung ihres Projektvorhabens arbeiten und dabei den Austausch und die Kommunikation mit den Experten/Expertinnen pflegen. Die Bereitschaft der Teams zur Vorstellung ihrer Projektfortschritte und zur Teilnahme an den von nordmedia im Rahmen des Programms angebotenen und durchgeführten Workshops ist obligatorisch.
Bewerbungsbedingungen
Gesucht werden (cross-)mediale Projekte, die
Des Weiteren ist eine Voraussetzung für die Bewerbung:

Für die Bewerbung einzureichen ist die Skizze eines Projektes, das während der Dauer des Stipendiums (neun Monate) in der Region Bremen realisiert werden kann und muss.
Alle Bewerbungsunterlagen zum Download findet ihr here!
Das Präsentationsergebnis des Stipendiumprojektes nach Ablauf des Zeitraumes kann z.B. sein: Mockup, Pilotfolge, App, Prototyp, ...
Preisverleihung 2022 im Creative Hub:




Weihnachten ist die Zeit des Beisammenseins und so läutet die Visionskultur-Community gemeinsam mit euch die gemütliche Zeit des Jahres ein. Am 10. Dezember luden wir hierfür zur Veranstaltung „Culture Crossroads meets Christmas“ in den Creative Hub ein.
Mit Schnee, Tannen, Glitzer und viel Liebe verwandelte Emily Mazur von Blossomwedding gemeinsam mit unserem Team den Creative Hub in ein wahres Winterwonderland, das am Abend sogar von außen und auf erster Etage mit den beeindruckten "Light sculptures" by genericartensemble erstrahlte.
Auf dem internationalen Winterbasar konntet ihr die unterschiedlichsten Hub-Projekte und ihre Arbeit entdecken! So zum Beispiel Octavio von T-Boo mit seinen handgefertigten Rucksäcken aus wiederverwendeten Materialien oder Deniz Aktug vom Seconhand-Shop Mareco. Auch die Keramikerin Teresa von Schutt und Asche stellte ihre zauberhaften Werke aus. Internationale Köstlichkeiten von all den vielen migrantischen Organisationen und Vereinen ließen uns gemeinsam Schmausen. Ein besonderer Hingucker: Der Verein Flüchtling für Flüchtling ploppte direkt vor unserer Nase Popcorn in einem großen, roten Automaten – absolut wunderbar! Aber auch das Worldcafé und der Arabische Frauenbund fuhren ordentlich auf und verwöhnten uns kulinarisch. Für Groß und Klein gab es außerdem eine Weihnachtsbäckerei, in der fleißiges Keksebacken angesagt war.



Apropos Mitmachen, natürlich wollten wir ebenso gemeinsam einen Baum schmücken, um genauer zu sein: Esther ermunterte die vielen Besucherinnen einen Wertebaum zu verzieren. Und so findet ihr auf den hölzernen Hub-Baum-Anhängern antworten auf die Fragen: Was verbindet uns? Was ist wirklich wichtig im Leben? Eine so feine Idee ließ ebenso rührende Gespräche entstehen!
Wer sich tiefer hinein wagte, konnte sich im Kunst-Trakt an der aktuellen Ausstellung entlang der Ateliers hangeln und die Künstler*innen beim Live_Painting mit neugierigen Fragen löchern.



Auf erster Etage dann, eine Literaturecke, Franzsiska Schubert zeigte ihre Literaturquickies, von der Decke baumelten fröhlich die Minitlits des Litearturkontors, Vorträge, Musik…Kultur pur!
Bei dem ganzen Trubel hatten die Besucherinnen aber auch die Chane Astrid Stoffers kennenzulernen, und sich bei ihr in Kurz-Sessions eine Verwöhn Einheit Shiatsu abzuholen. Danke, Astrid!
Am Herzen liegen uns natürlich auch die kleinen Visionäre: Kinderschminken, Bastelaktionen, Kekse ausstechen uvm.



Doch, wer sagt, dass ein bisschen Schmuu nur für die Kleinen erlaubt ist? Andrea ließ die Vorbei-Spaziergängerinnen zu Musik mit Secondhand Mode vor der Kamera performen! Die genialen Fotos folgen in Kürze – versprochen! Für Groß und Klein gab es außerdem: Kerzenziehen im Sprachcafé bei Ronald!
Visionskultur wäre jedoch nicht Visionskultur, wenn die Projekte nicht auch tolle Workshop Möglichkeiten zum Reinschnuppern in diverse Themenbereiche für euch parat hätten: Pilzanbau mit Ronny oder Zeichnen mit dem Ipad für Beginner angeleitet von Andrea!
Long Story short: Input & Stöbern, Austausch & Klönen. Stockbrot im Hub-Garten und gemeinsames Weihnachtssingen mit Karaoke!
Das Motto lautet: Everyone`s welcome und so war eigentlich das Schönste: das Haus mit so vielen verschiedenen Menschen zu füllen und genau das zu tun, was Weihnachten von uns verlang: Fröhlich beieinander sein und zu fühlen: Bremen ist eine Stadt der Solidarität, der Weltoffenheit und der Internationalität!
Noch bevor die „Culture Crossroads meets Christmas“ am Samstag den 10.12. im Creative Hub starteten, kamen wir mit ausgewählten Expert*innen zusammen, um über die Bedeutung und Entwicklung des Ehrenamts zu diskutieren. Zu Gast waren Lena Blum (Freiwilligenagentur), Libuse Cerna (Globale Literaturfestival) und Regine Köber (Senatorin für Soziales). Moderiert von Marc Fucke traten wir gemeinsam mit den Besucher*innen in einen offenen Austausch, der schnell an Fahrt aufnahm und - begründet durch die Diversität der Teilnehmenden - eine Vielzahl an Perspektiven beleuchtete.


Bremen ist eine Stadt mit enorm vielen Themen – ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“ (Lena Blum). Die Einladung der Visionskultur in den Creative Hub sollte somit ein Aufschlag sein, um neue Ideen zu entwickeln, wie Bürger*innen, Politik, Vereine und Institutionen die Rolle des Ehrenamts stärken und soziales Engagement zukunftsähig gestalten können.
Zu Beginn ist es natürlich notwendig, einen Blick auf die Bedarfe und aktuellen Herausforderungen zu werfen: Wie kann Projektfinanzierung koordiniert und auch für „Unerfahrene“ zugänglich gemacht werden? Gibt es Möglichkeiten trotz begrenzter Mittel handlungsfähig zu sein? Sowie abseits des akut Praktischen, die übergeordnete, zentrale Frage: Wie kann das individuelle Engagement anerkannt werden? Was ist notwendig, um Nachwuchs zu gewinnen?
Wichtige Aspekte sind aber auch, wie politisch unterstützt werden kann und welche strukturellen Maßnahmen gebraucht werden (z.B. steuerliche Absetzung). Besonders die Vielfältigkeit, die die Definition von Ehrenamt mit sich bringt, ist ein Faktor, der einen Austausch zwischen den verschiedenen Bereichen in denen Ehrenamt eine wichtige Rolle spielt, notwendig macht. Was damit einher geht, ist auch die Herausforderung der Qualitätsüberprüfung und Gewährleistung, die für die Verteilung finanzieller Wertschätzung der Arbeiten ein wichtiges Element darstellt.


In der zweistündigen Session erarbeiteten wir gemeinsam einige Ansätze, denn wie Libuse Cerna weiß „Die Stadt Bremen ist darauf aufgebaut, dass Menschen sich engagieren“
Neben der Forderung nach einer Anschubfinanzierung, waren Konzepte eins institutionalisierten Engagements im Gespräch. Wie wäre es beispielsweise, das Ehrenamt als Selbstverständlichkeit im Bildungssystem in der Schule zu integrieren?


Ein weiteres wichtiges Thema: Wie können digitale Kommunikationswege genutzt werden, um analog ins Handeln zu kommen?
Denn trotz diverser Debatten, sind sich die Diskussionsrunden Teilnehmer*innen einig: Wir brauchen erleichterte Zugänge, und kanalisierte Kommunikationswege.
Hierfür denken wir beispielsweise an einen Kongress der Migrantenorganisationen in Bremen sowie einen First-Steps-Social-Media Workshop für sozial engagierte Organisation, um Unterstützung zu bieten, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
Wir bedanken uns bei der lebhaften Runde und freuen uns über die Ansatzpunkte, die hier entstanden und sind gespannt wie zuversichtlich, gemeinsam einige Konzepte aufzugreifen und umzusetzen.


"Insgesamt haben ca. 100 Akteur*innen mit und ohne was auch immer vor und hinter der Kamera mitgewirkt. In 39 Drehtagen haben wir an unterschiedlichsten Drehorten gedreht und die inklusive Arbeit vor und hinter der Kamera als Chance genutzt um uns barrierefrei zu begegnen. Das war die Voraussetzung dafür, dass wir einen Film schaffen konnten, der sehr wild, überraschend mit viel Spektakel versehen daherkommt." (Jürgen J. Köster, Regisseur & Elizabeth Dinh, Produktionskoordination)
Und dass dies ein voller Erfolg war zeigt nicht nur das Ergebnis eines großartigen Films, sondern auch das positive Feedback von Besucher*innen und Presse! (Schaut euch zum Beispiel den schönen Beitrag von Sat.1 an)
"Als der Berliner und nasenstöpseltragende Ferdinand Schäfer, sowie sein Assistent Bruno Maas vom Shampookonzern «PONT 1843» Bremen erreichen, wird schnell klar, dass Toleranz und Empathie ein NO GO für diese Herren sind. Knallhart versuchen sie und die schicke Regionalassistentin Vera den inklusiven Gesundheitsladen, «Salon Ramona» samt Heilpädagogin und Biochemikerin Lou Hendrix und ihren Assistenten Godo platt zu machen. Der Fernsehjournalist Gerd Lau ist völlig neben der Spur, weil er nicht verstehen kann, das diese Idioten aus Berlin, ihn erstens eingeseift haben und zweitens Lou ́sindividuelles Bioshampoo als eine Gefahr für ihren Konzern betrachten. Auch der auf sein Heilmittel, «DIE FARBEN von PARIS» fixierte Dr. Heinz, wundert sich, dass Lou’s Shampoo und ihr Salon Ramona eine Gefahr für die Menschheit sein sollen… Immerhin helfen Sie dort Menschen mit schweren Krisenerfahrungen durch Gespräche und mit dem individuellen Bioshampoo zu helfen. Und selbst der mediensüchtige Bürgermeister Dr. Ohmken höchstpersönlich lässt sich den Schorf seiner Frau auf seiner Kopfhaut von Lou’s Basisshampoo entfernen."
Nach den Aufführungen im Babylon Kino in Berlin, folgten Dezember Termine im Kino City 46 Bremen. Im Frühjahr geht es dann nach Niedersachen sowie NRW...und wer weiß, wohin es die Shampoo-Shampoo Truppe dann verschlägt!
Regie und Projektkoordination: Jürgen J. Köster, Produktionskoordination: Elizabeth Dinh,
mit Brenda Ruiz Silva, Oliver Kurschat
Cast and Crew here!
Die Initiative zur sozialen Rehabilitation e.V. und die Aktion Mensch e.V. haben diesen Film gefördert. Realisiert durch compagnons cooperative inklusiver film.

Die nordmedia schreibt nun bereits zum fünften Mal zusammen mit der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa ein besonderes Nachwuchs-Stipendium für Medienformate aus: CLOSEUP Bremen fördert Teams, die innovative Multimedia-Ideen mit Bremenbezug realisieren wollen. Dafür bekommen die nominierten Projekte Unterstützung von Expert:innen, individuelles Coaching sowie jahresbegleitende Workshops zur Qualifizierung.
Der Bewerbungszeitraum ist in diesem Jahr vom 15. November 2022 bis zum 31. Januar 2023.

Du bist hier goldrichtig, wenn du diese Checkliste abhaken kannst:
Du hast:
Voraussetzung ist neben dem innovativen Charakter die Einordnung im Bereich Bewegtbild, Crossmedia oder Digital Content. Darüber hinaus muss das Projekt innerhalb von neun Monaten umgesetzt werden können. Der nachhaltige Bremenbezug sollte sowohl in der Realisierung als auch im Verwertungskonzept in der Bewerbung deutlich werden. Außerdem dürfen die Teams aus zwei bis vier Personen bestehen, wobei mindestens zwei Teammitglieder Bremen als Wohnsitz und Wirkungsort haben müssen.
Leistungen der Stipendiengeber
Die Stipendien-Teams erhalten aus Mitteln des Fördermittelkontingents der Freien Hansestadt Bremen bei der nordmedia für einen Zeitraum von bis zu neun Monaten einen Geldbetrag von bis zu 20.000 Euro für ein Projekt. Es werden pro Jahr bis zu vier Teamstipendien mit jeweils bis zu 20.000 Euro und somit jährlich insgesamt bis zu 80.000 Euro vergeben. Die jährliche Freigabe der Mittel bedarf eines Beschlusses des Vergabeausschusses.
Die Auszahlung erfolgt in vier Raten und ist an den Projektfortschritt, die Teilnahme am Programm CLOSEUP Bremen und den Besuch der Workshops gebunden. Der Projektfortschritt wird durch die jeweils betreuenden Expert:innen gegenüber der nordmedia testiert. Bei Abbruch eines Projektes entfällt der Anspruch auf Auszahlung noch offener Raten. Das Nähere regeln die individuell zu erstellenden Verträge mit nordmedia.
Für mehr Infos klicke here.
Rückblick:
Übrigens, im letzten Jahr waren unter den Stipendiaten einige Hub-Projekte und auch die feierliche Preisvergabe fand im Creative Hub statt:
