3 days
3 locations
30+ Workshops mit Expert*innen
Tag 1: Eröffnung im Creative Hub
Tag 2: Lange Workshop Nacht DIGITAL HUB Industry
Tag 3: Finale im Innovationsdorf/Zukunftsunternehmen Oldenburg




Lieber Manfred, was ist deine Vision? Magst du dich und dein Projekt kurz vorstellen?
Mein Projekt hat den etwas langweiligen Titel „Texte und Bilder“, aber dahinter steckt mein Wunsch, mich künstlerisch auszutoben. Ich beobachte gerne Menschen und zeichne in schnellen Skizzen, wie sie miteinander umgehen, was sie sagen und tun und ich liebe es, auch mal andere anzusprechen. Meist sind die anderen positiv überrascht. Das nennt sich Urban Sketching. Im Creative Hub möchte ich gern mein Atelier aufschlagen, Ölbilder malen, Linoldrucke, Radierungen und Siebdrucke machen. Ich habe einige Fotoprojekte, die ich dort verfolgen möchte. Und ich möchte Zeichen-, Mal- und Druckkurse geben.


Seit Kurzem bist du wieder Community-Mitglied, was bedeutet Community für dich?
Community bedeutet für mich, dass ich zusammen mit anderen Menschen neue Ideen entwickeln und diese auch umsetzen kann. So wie im ersten Creative Hub im Bundeswehrhochhaus. Dort lernte ich Heike Seyffarth kennen und schätzen. Wir zusammen haben das Kunsthaus Findorff etabliert. kunsthausfindorff.org
"Du sagst "Alles verändert sich; alles fließt"* - welche Veränderung wünscht du dir für dein Projekt? Und welche Veränderung bewirkt dein Projekt in der Welt? Oder kleiner: Im Hub?
Ja, der Spruch „Alles fließt“ ist natürlich geklaut, stimmt aber auch für mich und meine Arbeit. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Das macht Spaß und ich sehe das als meine persönliche geistige Therapie an.


Meine künstlerischen Schwerpunkte sind Zeichnungen und Malerei. Urban Sketching bedeutet, sich irgendwo hinzusetzen, mal ganz genau hinzuschauen und dann die Welt und die Menschen mit dem Zeichenstift schnell als Skizze auf einem Stück Papier zu erfassen. Das fällt natürlich auf und ich werde häufig angesprochen. Die Bilder dienen mir dann als Vorlage für Ölbilder oder Kunstdrucke. Seit einigen Monaten habe ich ein altes Projekt reaktiviert: Street Photography. Angefangen habe damit in den 1980 er Jahren, als ich in den USA lebte: Mit einer Nikon F und Schwarzweiß-Film in New York und Philadelphia. Es ist schon eine Mutprobe, im öffentlichen Raum andere Menschen zu fotografieren. Ich frage vorher, und meine Erfolgsquote bewegt sich seit einiger Zeit so um die 95%.
Man sagt ja oft "eine brotlose Kunst" - Realität oder Klischee?
Beides stimmt. Nur die wenigsten Kunstschaffenden können von ihrer Arbeit leben. Und wenn man zu sehr dem vermeintlichen Profit folgt, verliert man leicht den Spaß und die Freude an der Kunst. Und es ist natürlich ein Klischee, weil es auch jede Menge erfolgreicher Menschen gibt.



Wo und wie können wir mehr von dir erfahren?
Wer sehen möchte, was ich so treibe, kann auf manfredschloesser.de, kunsthausfindorff.org, auf Facebook, Flickr und Instagram fündig werden. Ich trete unter meinem richtigen Namen auf. Oder sie/er/ geht in die City Galerie in der Obernstraße 56 neben Thalia. Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 14:30 Uhr. Letzer Tag ist der 31. März 2023.
Als Life & Mindset Coach für persönliche Weiterentwicklung ist es Marisols Herzensziel, Dich bei Deinem ganz persönlichen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Gemeinsam den besten Weg finden, der Dich nach vorne bringt und Dich von unnötigem Ballast befreit - dass Du entdeckst, wer Du bist und wie wundervoll Du eigentlich bist.
Klingt nach einer wunderbaren Vision, aber wer ist Marisol eigentlich?
Geboren bin ich in Chile und als Kind mit meinen Eltern nach Deutschland geflüchtet. Seitdem lebe ich in Deutschland und bin zweifache Mama. Ich bringe einige Themen mit, in welchen ich Dich unterstützen und inspirieren möchte. Dabei profitiere ich von meinen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen und den erlernten Tools in meiner Coaching-Ausbildung bei Francisco Medina. Auch meine langjährige Tätigkeit als Betriebsrätin in meiner Haupttätigkeit hilft mir dabei, dass dort erlernte Wissen hier mit einfließen zu lassen.
Und was genau bietest du an? Wie unterstützt du konkret?
Mein Projekt/Program nennt sich "Be Curious". Das 1.1 Coaching kann jederzeit gebucht werden. Als Einzelstunde/Monatlich oder 3 oder 6 Monatspacket. Die Treffen finden online via Zoom oder ab März in Präsenz im HUB statt.
Das Motto lautet: Ein gesundes Mindset bringt Wunder
"Wer bin ich? Wo will ich hin? Wer möchte ich sein? Hast Du negative Gedanken oder ist Dein Leben gerade wie eine Achterbahn?" , all das sind Fragen, die wir uns in den Sitzungen stellen.
Auf das Wesentliche den Fokus legen hilft ungemein.
Du möchtest in Deinem Leben etwas verändern, aber Du hast keine Ahnung, wie Du anfangen sollst? Du möchtest Dir Ziele setzen oder Deine Werte hinterfragen? Du möchtest mehr Leichtigkeit und Achtsamkeit in Deinem Leben erfahren?
Inspiration holen kann Dich auf den Weg bringen
Tools erlernen und die gewünschten Veränderungen in die Tat umsetzen, Deine Gedanken in Gang bringen und Selbstreflektion üben, kleine Meditations- oder Tanz-Sessions ausprobieren - dies sind nur einige Punkte, worin ich Dich gerne in Bewegung bringen möchte.
Gerade in der jetzigen Zeit sind wir mit den Themen "Krieg" und "Zukunftsangst" belastet. Auch darin möchte ich Dich unterstützen, da ich diese Erfahrungen selbst gemacht habe.
Ihr wollte mit Marisol in Verbindung treten? Schreibt eine Mail an: mari.curiousmind04@gmail.com

Schaut mal, für euch haben wir einen wunderbaren Jahresrückblick, der einen kleinen Einblick in ein fulminantes Visionskultur-Community-Jahr gibt!
Projekte, Events, Workshops, Netzwerk, Austausch, Momente (er)schaffen, gemeinsam lachen und (zusammen) wachsen! Danke an alle, die dabei waren!
Heute verabschieden wir uns von unserem Jahrespraktikanten Jascha, den wir jetzt schon vermissen. Zum Abschluss seiner Visionskultur-Zeit hat er für uns und für euch ein paar Fragen beantwortet.
Hey, magst du dich kurz vorstellen?
Hallo, mein Name ist Jascha, bin 22 Jahre jung und mache eine schulische Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement.
Was hat dich zu uns geführt?
Zu meiner Ausbildung gehörte ein Praktikum, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Dieses Praktikum habe ich bei VSK gemacht und dauerte ein Jahr.
Wie kam es dazu?
Auf der Suche nach einem interessanten Praktikumsplatz, bin ich auf Visionskultur aufmerksam geworden. Der Internetauftritt von VSK hat sofort mein Interesse geweckt. Dadurch habe ich mich beworben und kam direkt in den Kontakt mit Hachem und Marc.
Was waren deine Aufgaben? Kannst du deinen Tag beschreiben?
Über die Zeit hatte ich keine festen Aufgaben, viel eher habe ich überall, mal mehr mal weniger, jedem unter die Arme gegriffen. Was dennoch sehr viel Spaß gemacht hat. Lieblingsaufgaben hatte ich nicht wirklich, aber ich habe sehr gerne in der Abteilung der Förderarbeit gearbeitet.
Ist dir etwas als ganz besonderes Erlebnis in Erinnerung geblieben?
Dadurch das ich hier ein Jahr verbracht habe, entstehen natürlich auch viele Momente, die mir gerne in Erinnerung bleiben. Beispielsweise die Herzlichkeit des Teams. Egal was los war, man konnte immer alles kommunizieren und Probleme lösen. Andererseits auch wie lebhaft der Creative Hub im Sommer war, das war wirklich cool.
Konntest du etwas erlernen, das du vorher nicht konntest?
Über die 12 Monate konnte ich vieles für meine Zukunft mitnehmen. Durch die Flexibilität, die man mitbringen muss, wurde ich für viele verschiedene Aufgaben eingesetzt. Dabei konnte ich meine Selbstständigkeit weiter ausbauen und der Umgang mit den MS Office Programmen ist mir nun noch vertrauter.
Aber natürlich habe ich auch aus den verschiedenen Bereichen etwas mitgenommen. Beispielsweise der Ablauf der Förderarbeit (Von Anfrage zur Verwendungsnachweis), Websiteeinträge machen und die Arbeit mit Datenbanken

Dear Siegfried, you've been part of the Vision Culture Community for over a year now, what moments have been particularly memorable for you?
The special moment was the realisation that something like this exists. A place, a big house, that leaves room for people to try out their dreams and visions, to experiment with others. Where ideas can be offered and flow together from different origins, regardless of how and by whom. If necessary, you can join in or follow your own individual path.
What does community mean to you?
Space to share and exchange ideas. Space to get involved, but also to go my own way.
Can you put your vision into words? Why not describe how the vision culture helped you to develop your project?
I wanted to try something new and further. To paint with oil without the odours getting on my nerves. And I had started to work in larger formats, for which my previous studio didn't offer enough space, as I often work on paintings at the same time. The high rooms in the Hub suited me very well.
My topics always had a lot to do with my immediate life; I spent a lot of time in other countries and cultures to earn money.
I have worked closely with people who have different values to my own. I have always been interested in the differences, but above all in the interfaces between cultures. Who are we to claim that only ours are the right/better ones? Very different facets come into play that also require different expression, different formats and methods. In the larger formats, it is also easier to grasp more general aspects such as the relationship between entropy and structure in societies.
My vision would be to be able to process these topics from direct experience and to give subjective emotions space and expression in the work.
You are currently exhibiting in Berlin! (Congratulations) How did that come about? Tell us...
I had already exhibited in Berlin at the end of 2021, but in a less exposed location. But I made good contacts there, developed them further and we then made a convincing application as part of an artist collective (two artists from Berlin). However, the larger formats created in the hub were very important for this.

And last but not least: What advice would you give to new community members?
.... to stay on the path, but to question yourself openly and critically from time to time: Is the path fun? Is it my path and does it fulfil the potential I expect?
Well, that's a nice finish! So: #letzfetz
Want to find out more about Siegfried and his inspiring work? Take a look: here.






Die Bewerbungsphase ist in vollem Gange und eine Vielzahl an spannenden Bewerbungen flattern bei uns in den Postkasten. Heute wollen wir daher einmal mit unserem Projekt-Team ins Gespräch kommen und dir genau erklären, was nach einer Bewerbung passiert und was du bei deinem Pitch unbedingt beachten solltest.
Also, nach der Bewerbung eines Projekts, was passiert dann?
Zuerst prüft unser Team die Vollständigkeit der Bewerbung. Wichtig ist dabei, dass es sich um ein Projekt oder eine Idee handelt. Dann laden wir die Bewerber*innen zu einem Pitch Termin ein, um die Ideen vor dem Projekt-Team zu präsentieren.
Pitch? - Was ist das eigentlich?
Wir wollen den Pitch nutzen, um die Projekte besser kennenzulernen und einen Eindruck davon zu bekommen, was die Community für die Bewerber*innen bedeutet. Hierfür stehen die folgenden Fragen im Vordergrund:
· Wer bist du und was machst du?
· Was ist Visionskultur für dich und was sind deine Erwartungen?
· Was möchtest du in die Community einbringen?
Grundsätzlich gilt für jeden Pitch: In der Kürze liegt die Würze.
Und was bedeutet das konkret? Was ist erlaubt?
Der Pitch sollte möglichst kurz und prägnant gehalten werden. Die Dauer sollte nicht mehr als 10 Minuten übersteigen. Als Präsentationsmedium kann gerne Powerpoint oder ähnliches genutzt werden - maximal 3 Folien, auf denen die Antworten auf die obigen Fragen präsentiert werden. Auch aussagekräftige Skizzen und Grafiken sind erlaubt!
Verratet uns die 3 Pitch-No-Gos...!
Nur über sich selbst zu reden (Ich brauche dies und das, aber Beratung will ich nicht)
Kein Verständnis einer Community
Und natürlich keine (ansprechende) Präsentation
Was ist, wenn ich noch ganz am Anfang meines Projets stehe, wie kann ich dann überzeugen?
Die Phase des Projektes ist für die Aufnahme in die Community nicht wichtig. Für uns zählt die Vision und der Wille, diese Vision in die Tat umzusetzen!
Welche Kriterien spielen bei der Auswertung eines Pitchs eine Rolle? Was ist wichtig, um zu überzeugen?
Natürlich ist eine gute Vorbereitung immer die Grundvoraussetzung für ein souveränes Auftreten. Dabei sollte das eigene Projekt schlüssig und sinnvoll erklärt werden können. Gleichermaßen zählt aber auch die Motivation und der Wille, sich aktiv in die Community einzubringen. Wir wollen schließlich keine Eigenbrötler, sondern stehen auf Synergien! Daher sollten sich Bewerber*innen unbedingt vorab mit den Grundsätzen und dem Selbstverständnis der Visionskultur beschäftigen.
Pitch geschafft, was dann? Wie lange dauert es, bis Projekte Bescheid bekommen, dass sie dabei sind?
Unser Projektteam tagt wöchentlich. Wird der Teilnahme an der Community zugestimmt, so bekommt das Projekt Post im Mail Fach mit dem Mitgliedsaufnahme-Antrag. Sobald das Projekt diesen vollständig ausgefüllt hat, stehen alle Förderungen bzw. Förderprogramme und es kann...
Liebe Teresa, in der letzten Zeit war ganz schön was los bei dir! Wie geht es dir mit all dem Trubel?
Prima! Jeden Tag wirklich gerne für meine Arbeit aufzustehen und voller Tatendrang in den Tag zu starten is a privilege!
Erzähl doch mal, was hat das letzte Jahr für dich bereit gehalten? Auf welche Projekte bist du besonders stolz?
Nachdem ich Anfang des Jahres meine Gesellenprüfung im Keramikhandwerk erfolgreich bestanden habe, ging es in meinem Atelier im Hub direkt los mit eigener Arbeit. Viel Experimentieren, Ausprobieren, Produktentwicklung. Immer wieder Ideen verwerfen und neu versuchen. Zwischen vielen Fails zeichneten sich immer wieder auch (Produkt-)Ideen ab, die ich weiterentwickelt habe.
Den Frühsommer habe ich hinter dem Laptop verbracht und den Businessplan für mein Keramiklabel Schutt&Asche geschrieben, Ämter abgeklappert, mit Expert*innen gesprochen und dabei jeden Tag meine Arbeit an der Töpferscheibe vermisst…;)
Im September folgte dann die offizielle Gründung von SCHUTT&ASCHE KERAMIK. Parallel dazu war ich für einige Monate in Frankfurt bei Viola Beuscher Ceramics angestellt, um noch weitere Erfahrungen in der Keramikwelt zu sammeln.
Nun bin ich wieder zurück in Bremen und habe im Dezember zusammen mit anderen Mitgliedern der Visionskultur einen Pop-Up Store am Ostertorsteinweg 40 eröffnet.
Mit Mapu Speakers, Hanayo Studio und Elitebarista bespielen wir im Herzen des Viertels eine gemütliche Fläche.
Neben Kaffeespezialitäten, dem Klang entspannter Musik aus nachhaltig produzierten Speakern und handgefertigtem Schmuck präsentiere ich dort meine keramischen Arbeiten und gebe Unterricht an der Töpferscheibe.
Zwischendrin war ich auf Märkten und habe erste Ausstellungsflächen wie im Woyton Café bespielt.
Besonders stolz bin ich wohl auf das gemeinsame Pop-Up-Projekt! Mit spannenden Menschen zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig mit guter Energie voranzubringen macht einfach Spaß! <3

Wie konnte die Visionskultur dich bei deiner Arbeit unterstützen?
Ohne mein Atelier im Creative Hub wäre mein Start so nicht möglich gewesen! Nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die Beratung und Begleitung im Gründungsprozess waren enorm hilfreich.
Am wertvollsten empfinde ich aber den Austausch und Kontakt mit all den anderen Projekten und Menschen dort, die ich ohne die Visionskultur wohl nie kennengelernt hätte…
Was würdest du neuen Mitgliedern mit auf den Weg geben? Bzw. Was hättest du gerne früher gewusst?
Nutzt die Möglichkeiten die Euch angeboten werden!
Andere lokale Gründer*innen und Projekte kennenzulernen sind Gold wert und pflanzen dir ungenannte neue Ideen und Zusammenarbeiten in den Kopf…



Was hättest du gerne früher gewusst?
Traue dich um Rat zu fragen- zu jeder deiner Fragen gibt es Menschen die dir gerne weiterhelfen und gemeinsam Lösungen aufspüren!
Welchen Rat hättest du gebraucht?
Ich fühle mich gut begleitet und beraten, Erfahrung muss man trotzdem selbst machen!
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine ehemalige Ausbilderin Tanja Möwis, die mich in so vielen kleinen und großen Dingen unterstützt, begleitet und Ihren großen Erfahrungsschatz in der (Keramik-)Welt so großzügig und bereitwillig mit mir teilt.
Was ist deine Vision 2023?
Mehr Mut!
Ihr wollt Teresa persönlich treffen? Schauen und fühlen, was Schutt&Asche Keramik bedeutet?
Dann kommt vorbei im Coffee Lab Pop-Up Store (Ostertorsteinweg 40)
- > Öffnungszeiten immer wie das Coffee Lab (wöchentlich wechselnd, siehe Google)
Und immer wenn das Licht an der Töpferscheibe brennt…
Außerdem könnt ihr an einem Schnupperkurse an der Töpferscheibe teilnehmen.
Wann? Immer Dienstag und Donnerstag Abend von 18.30-20:30, 75Eur pro Person, inklusive einem gebrannten Stück. Anmeldung via Mail (mail@schuttundasche-keramik.com) oder Instagram.
Mehr Eindrücke und Infos zu Teresas Arbeit auf Instagram unter @Schutt_und_Asche_Keramik

Vom 21.-23. Januar erarbeitet Melissa Chelmis [Freie Künstlerin] auf der ehemaligen Kinder
Intensivstation im jetzigen Creative Hub eine Performance mit dem Namen STERBEN ERLAUBEN. Die Intensivstation wird in eine Gesamtinstallation verwandelt, in der sie – mit ihrer Kollegin
Dorothea Schmidt – über Tanz, Bewegung und Sprache einen Erfahrungsraum öffnet.
Thematisiert wird das Begleiten ihrer Tochter Jasmina, die dort am 24.2.2000 verstarb.
„Das Unfassbare des Todes
die täglichen emotionalen Herausforderungen
ein Weg dessen Ziel unbekannt ist
immer wieder den Steinen trotzen, die im Weg liegen
das langsame innere Wachsen mit den Gegebenheiten
und letztlich die Liebe, die alles irgendwie doch verbindet.
Ein Kind in den Tod zu begleiten
Gut begleiten…
Gut loslassen…
Ein Meisterstück“
Für uns beantwortet Melissa einige spannende Fragen:
Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Dorothea, die ja ebenfalls Community Mitglied ist uns bereits durch einige aufregende Projekte auf sich aufmerksam gemacht hat?
Ich kenne Doro als Tänzer:in aus vielen verschiedenen privaten Zusammenhängen. Sowohl ihre offene Denke, als auch ihr experimentierfreudiges Wesen haben mich dazu inspiriert, sie als Teil der Performance zu engagieren.
Was entstand durch die Verknüpfung von Geschichte, Performance und Raum?
Eine begehbare, erfahrbare Essenz der Erfahrung und Sublimierung des Themas STERBEN ERLAUBEN.
Was wünscht du dir, mit dieser Kunstform bewegen zu können?
Ich möchte über die bewegten Bilder die Seelen der Zuschauer erreichen.
Da wir sehr abstrakt arbeiten, ist es nicht nötig allzuviel zu wissen oder zu denken...es geht einfach ums wahr- nehmen.
Durch das Öffnen der Seele ist so viel Verbindung, wortloses Verstehen und Annehmen möglich. Darum geht es mir in der Arbeit.
Ich glaube, dass das Thema Sterben in unserer Kultur viel zu sehr in eine Nische gedrängt und als "notweniges Übel" in Kauf genommen wird.
Wenn wir hingegen in der Lage wären, den Tod als etwas Weises, Großes und als Verbündeten zu sehen, hätten wir die ganze Kraft zur Verfügung, die wir sonst brauchen um ihn in Schach zu halten und zu Verdrängen.
Wir könnten im Vertrauen auf Tod und Leben beides besser achten und wertschätzen.
Und wir könnten im Sterben mit unseren Liebsten verbunden bleiben- in beide Richtungen.
Das gibt Kraft und tiefe Empfindungsfähigkeit, wie ich am eigenen Leib erfahren habe.
Was erwartet die Besucher*innen?
Eine ästhetische Tanz/ Bewegungs-Performance in einem Lost-Place zum Thema Abschied/Sterben/ Loslassen.
Ein Erfahrungsraum der sich demjenigen öffnet, der sich darauf einlassen mag.

"Wenn der Tod kommt, sind wir sprachlos, ohnmächtig, wütend, traurig, betäubt.
Selten sind wir erleichtert oder dankbar. Noch seltener erfahren wir den Tod als eine verbündete Kraft.
Den Tod anzunehmen und ihn zu begreifen haben wir nicht gelernt.
Mit diesem Projekt möchte ich Raum geben darüber nachzusinnen."
Tanz: Dorothea Schmidt, Melissa Chelmis
Film, Fotografie: Beate C.Koehler
Konzept: Melissa Chelmis
Dank an das Ortsamt Mitte/ Östliche Vorstadt und Visionskultur/ Creative Hub
Es sind an allen drei Tagen Besucher:innen willkommen
Einlass so wie der Platz reicht - es gibt nur Stehplätze
Sa. 21.1. 17.00 Uhr
So 22.1. 17.00 Uhr
Mo 23.1. 19.00 Uhr
Spendenempfehlung von 15 € pP
Dauer der Performance ca 45min
Noch mehr von Melissa? Hier!

Studieren, aber auch im Job was bewegen. Du willst beides? Dann mach beides! Denn mit einem dualen Studium an der IU kannst Du studieren und gleichzeitig arbeiten: Du wechselst regelmäßig zwischen Theorie-Veranstaltungen an der IU and Praxisphasen im Unternehmen – und bereitest Dich so perfekt auf Deinen Berufseinstieg vor. Das passende Unternehmen für Dein duales Studium findest Du gemeinsam mit uns. Denn bei der Praxispartnersuche bieten wir Dir umfangreiche Unterstützung.
Ob Soziales, Technik, BWL, Marketing, Tourismus oder Personal: Bei uns kannst Du in ganz unterschiedlichen Bereichen mit einem dualen Studium durchstarten – und das deutschlandweit mit über 35 Studienorten. Einige Studiengänge kannst Du sogar ortsunabhängig am virtuellen Campus studieren. Damit bist Du maximal flexibel. Bildung auf Deine Art – die IU macht’s möglich!

Our aim is to promote the development of innovation in Bremen in order to promote and network Bremen as a location. At the same time, we want to help people and organisations with ideas to implement them sustainably. We achieve these two goals both by developing places to bring ideas together in creative and innovation centres and by developing innovation projects with partners from the vision culture community and cooperation and network partners.
Werde auch Du Teil unseres Teams und starte bei uns zum 1. April 2023.
Beim Praxispartner - Visionskultur gemeinnützige UG:
Bei der IU - Campus Bremen:
Karriereaussichten:
Du hast die Möglichkeit zur Übernahme und weiteren Fortbildungen.