Der Umweltcontainer in Kattenturm hat sich erneut als lebendiger Ort für spannende und zukunftsweisende Projekte erwiesen.

Im Rahmen zweier Ausstellungen – „Fast vs. Slow Fashion“ und einer Kochkalender-Illustration – kamen viele Anwohner*innen zusammen, um sich über wichtige gesellschaftliche Themen auszutauschen. Diese beiden Formate zeigten, wie der Umweltcontainer als Plattform für Aufklärung, Kreativität und gemeinschaftliches Handeln dienen kann.

Ausstellung „Fast vs. Slow Fashion“: Ein Dialog über Nachhaltigkeit in der Modewelt

Vom 19. bis 21. April sowie vom 14. bis 16. Juni 2024 wurde die Ausstellung „Fast vs. Slow Fashion“ im Umweltcontainer Kattenturm von dem Community Projekt „FashionUp“ präsentiert. Die Gründerin dieses Projekts, Chiara Janique Ahrens, legte den Fokus darauf, die Menschen über die Unterschiede zwischen der schnellen, konsumorientierten Modeindustrie und nachhaltigen, langsameren Alternativen aufzuklären. Besonders im April war das Interesse groß, viele Besucher*innen kamen vorbei, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ein wesentlicher Aspekt der Ausstellung war es, aktiv das Gespräch mit den Menschen zu suchen. In direkten Begegnungen entstanden wertvolle Diskussionen, die verdeutlichten, dass viele Anwohner*innen Kattenturms bereits ein Bewusstsein für Umweltschutz entwickelt haben. Häufig haben sie dies durch eigene praktische Erfahrungen oder durch regionale Initiativen wie „Upsign“ erlangt.

Besonders bemerkenswert war das Engagement der Besucher*innen, sich nicht nur informieren zu wollen, sondern eben auch direkt mithelfen zu wollen. Dies zeigte sich in den Geschichten und Talenten der Menschen: Ein älterer Herr, der seine eigene Kleidung sowie die seiner Frau repariert und aufwertet, oder eine Frau, die mit Begeisterung Upcycling-Projekte umsetzt und ihre eigenen Nähideen verwirklicht.

Es wurde jedoch auch deutlich, dass viele Menschen ihre Fähigkeiten und Ideen unterschätzen. „Sie spielen sich herunter, obwohl sie Potenzial für mehr gemeinschaftliche Initiativen hätten.“, so Chiara. Diese Beobachtungen führten zu der Überlegung, in zukünftigen Veranstaltungen mehr praktische Mitmachaktionen anzubieten, um die Bewohner*innen aktiv einzubeziehen. Eine solche Aktion ist bereits für September geplant.

Kochkalender-Ausstellung: Nachbarschaft durch gemeinsames Kochen verbinden

Ein weiteres kreatives Projekt fand im Mai statt: Eine Ausstellung von illustrierten Rezepten aus einem Kochkalender von Lucy Liang, der die Nachbarschaft zum gemeinsamen Kochen anregen sollte. Die Ausstellung lief sieben Tage und zeigte zwölf liebevoll gestaltete Zeichnungen von Rezepten, die vor allem Tomaten und saisonales Gemüse in den Vordergrund stellten. Dies war eine Umsetzung des Projekts „City-Changer“ der Visionskultur-Community.

Die Besucher*innen, die die Ausstellung besuchten, waren fasziniert von den Ideen und Rezepten. Besonders spannend war der Austausch über Lieblingsrezepte und jene, die vielleicht nicht so gut schmeckten. Die Ausstellung diente nicht nur dazu, Inspiration für den Alltag zu bieten, sondern auch als Ausgangspunkt für tiefere Gespräche. Viele Besucher *innen teilten ihre eigenen Erfahrungen und Geschichten zum Thema Essen und Kochen.

Am letzten Tag der Ausstellung kamen zufällig einige Jugendliche vorbei, die dank der Erklärungen einer Freundin der Künstlerin Lucy mehr über das Projekt erfuhren. Dieser Moment verdeutlichte, wie wichtig der direkte Austausch ist, um Ideen und Gedanken weiterzutragen und auch die jüngeren Generationen einzubeziehen.

Lucy plant bereits eine Fortsetzung des Kochkalenders – diesmal vielleicht mit Rezepten, die Gurken oder Kürbis in den Mittelpunkt stellen. Eines ist sicher: Sobald die nächste Ausgabe fertig ist, wird Kattenturm wieder die Gelegenheit haben, in den kreativen Genuss des Kalenders zu kommen und über das gemeinsame Kochen noch enger zusammenzuwachsen.

Fazit: Der Umweltcontainer als Ort für Gemeinschaft und Kreativität

Beide Formate haben deutlich gemacht, dass der Umweltcontainer Kattenturm der ideale Ort ist, um Themen wie Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu fördern. Die Anwohner*innen sind motiviert, aktiv zu handeln, ihre Ideen umzusetzen und in den Dialog zu treten. Die positive Resonanz und die wertvollen Gespräche, die während der Veranstaltungen entstanden sind, haben gezeigt, dass hier großes Potenzial für zukünftige Initiativen liegt.

Ob durch kreative Ausstellungen, Mitmachaktionen oder den direkten Austausch – der Umweltcontainer bietet eine Plattform, die es den Menschen ermöglicht, ihre Talente und Ideen zu teilen und gemeinsam etwas zu bewegen. Die kommenden Projekte, wie die Mitmachaktionen zur „Slow Fashion“ im September oder der nächste Kochkalender, werden diesen Weg sicherlich weiterführen und die Nachbarschaft noch stärker miteinander verbinden.

Gefördert durch: GEWOBA, Quartiersmanagement Kattenturm und Beirat Obervieland

Der Umwelt-Container Kattenturm

Der Umwelt-Container in Kattenturm Mitte dient als geförderter Ort im öffentlichen Raum zur Umsetzung von Ideen und Projekten. Als Zentrum des Klimaprojekts in Kattenturm macht der Container Themen wie Energiesparen, Wertstofftrennung, Recycling und Müllentsorgung durch kreative und innovative Formate sichtbar und erlebbar. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zu einem sauberen Stadtteil und mehr Klima-Bewusstsein.

Am 30. September fand im Creative Hub ein inspirierender Workshop zum Thema „Lessons Learned by Social Media“ statt.

Zahlreiche Teilnehmende kamen zusammen, um zu lernen, wie sich soziale Medien in ihre Gründungsideen integrieren lassen und welche Tipps und Tricks es gibt. Der Workshop bot tiefgehende Einblicke in die Nutzung von Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok und Co. und gab die Möglichkeit, offene Fragen zu klären.

Soziale Medien: Mehr als nur Kommunikation

Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, welche Erkenntnisse wir durch die Nutzung von sozialen Medien gewinnen und wie wir diese positiv für uns nutzen können. Soziale Medien sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und auf dem Laufenden zu bleiben, sondern auch eine Plattform für Selbstausdruck, Lernprozesse und sogar persönliche Weiterentwicklung.

Austausch und Analyse

Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien zu teilen und gemeinsam zu analysieren, welche positiven und negativen Effekte sie daraus ziehen konnten. In interaktiven Diskussionen wurden sowohl Erfolgsgeschichten als auch Herausforderungen beleuchtet, die durch den täglichen Umgang mit Social Media entstehen.

Ein zentraler Punkt war die Erkenntnis, dass soziale Medien nicht nur als Informationsquelle dienen, sondern auch genutzt werden müssen, um Bindungen zwischen Unternehmen und Endnutzer herzustellen.

Gründungsbezug: Social Media als Erfolgsfaktor für Gründer*innen

Für Gründer*innen und Start-ups sind soziale Medien ein entscheidendes Instrument, um ihre Ideen zu verwirklichen und auf den Markt zu bringen. Im Workshop wurde deutlich, wie wichtig es ist, Social Media gezielt einzusetzen, um Sichtbarkeit zu erlangen, ein Netzwerk aufzubauen und potenzielle Kund*innen zu erreichen. Ob es um die Darstellung der eigenen Marke, die Interaktion mit der Zielgruppe oder den Austausch mit Gleichgesinnten geht – der bewusste und strategische Umgang mit sozialen Medien ist für die erfolgreiche Umsetzung von Geschäftsideen unerlässlich.

Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstdarstellung und des Lernens können Gründer*innen über Social Media schnell und effektiv Kontakte knüpfen, Feedback sammeln und ihre Angebote verbessern. Der Workshop bot hier wertvolle Tipps, wie Gründer*innen Social Media gezielt nutzen können, um ihre Visionen sichtbar zu machen und nachhaltige Erfolge zu erzielen.

Fazit: Lernen durch soziale Medien

Der Workshop "Lessons Learned by Social Media" bot den Teilnehmenden wertvolle Einsichten in die Kraft und den Einfluss sozialer Netzwerke. Durch den gemeinsamen Austausch wurde deutlich, wie vielfältig die Lernerfahrungen durch diese Plattformen sein können und wie man sie bewusst und positiv nutzen kann – gerade für Gründer*innen und junge Unternehmen.

Die Teilnehmenden verließen den Workshop mit einem klareren Verständnis darüber, wie sie soziale Medien nicht nur als Konsumenten, sondern auch als aktive Gestalter nutzen können, um ihre beruflichen und unternehmerischen Ziele zu erreichen. Der Creative Hub bot erneut eine hervorragende Plattform für den kreativen und reflektierten Austausch – ein Workshop, der sicherlich nachwirken wird.

trashures & stitches auf der Breminale 2024  

Die Teilnahme an der diesjährigen Breminale war für eins unserer Community-Projekt ein besonderes Highlight. Sie hatte die Möglichkeit, mit ihrem Projekt auf dem beliebtesten Kulturfestival Bremens präsent zu sein und ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen.  

Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen, Künstlerinnen und Besucherinnen erlebten sie fünf Tage voller kreativer Begegnungen, inspirierender Gespräche und einzigartiger Atmosphäre.  

In diesem Blog-Beitrag möchten sie ihre Eindrücke teilen, von den Vorbereitungen erzählen und die besonderen Momente Revue passieren lassen. 

Von Chiara Janique Ahrens: 

Vom 03. bis 07. Juli 2024 hatten meine Freundin Fanny und ich die Gelegenheit, unsere nachhaltigen Produkte auf der Breminale 2024 zu präsentieren.

Fanny, die unter dem Label stitches wunderschöne Taschen aus recycelten Materialien entwirft und produziert, und ich, mit meiner Marke trashures, unter der ich upgecycelte Hüte und textile Unikate aus Altkleidern fertige, haben uns entschlossen, einen gemeinsamen Stand aufzubauen. Unser Ziel war es, das finanzielle Risiko zu teilen und gleichzeitig herauszufinden, wie gut wir als Team funktionieren. Die Tage waren lang und anstrengend, und die Herausforderungen größer, als wir es erwartet hatten. Ohne zusätzliche Hilfe und Angestellte haben wir oft bis spät in die Nacht gearbeitet, aber mit Unterstützung von Freunden und einem starken Zusammenhalt konnten wir diese aufregende Erfahrung erfolgreich meistern.

Besonders dankbar bin ich auch der Visionskultur, die uns dabei unterstützt hat, mit den Veranstaltern der Breminale in Kontakt zu kommen – eine unschätzbare Hilfe auf dem Weg zur Realisierung unseres Standes. Ein besonderes Highlight – oder besser gesagt ein Schreckmoment – erlebten wir, als wir erfuhren, dass das Festivalgelände teilweise überschwemmt war. Auf dem Weg zum Stand ahnte ich davon nichts, bis mir lachende Menschen begegneten. Doch zum Glück blieb das Wasser rund 1,5 Meter vor unserem Stand stehen, und so konnte ich mich erleichtert in meinen Liegestuhl setzen und den Tag genießen. Neben uns befand sich ein Stand, der ähnliche Produkte wie unsere zu sehr niedrigen Preisen anbot.

Unsere größte Sorge war, dass die Besucher:innen auf einem Musikfestival den Preis in den Vordergrund stellen könnten und dabei den hohen Wert unserer handgefertigten, nachhaltigen Produkte übersehen würden. Doch diese Befürchtung erwies sich als unbegründet: Die Menschen, denen Qualität, Nachhaltigkeit und Individualität wichtig waren, strömten zu unserem Stand. Viele zeigten uns ihre Begeisterung und erzählten, dass sie sich mehr solcher Angebote wünschen.

Was uns besonders freute: Auch nach der Breminale kamen viele Menschen auf mich zu, die sich für einen individuell und maßgefertigten Hut von trashures interessierten. Das Feedback hat uns ermutigt und gezeigt, dass unser Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei vielen Menschen auf offene Ohren stößt.

Die Tage auf der Breminale waren für uns ein voller Erfolg – nicht nur finanziell, sondern auch persönlich. Wir haben viele Gleichgesinnte getroffen und konnten mit unseren Designs inspirieren. 

Unsere Roadshow – Ein Marktplatz der Ideen und Kreativität

In diesem Jahr hatten wir das Vergnügen, gemeinsam mit dem Bremer Großmarkt eine ganz besondere Eventreihe auf die Beine zu stellen:

Unsere Roadshow!

Mit dem Kulturmobil im Gepäck besuchten wir verschiedene Wochenmärkte in den Bremer Stadtteilen und machten diese zu lebendigen Treffpunkten für kreative Köpfe, innovative Projekte und die lokale Gemeinschaft.

Die Roadshow war nicht nur ein Ort des Austauschs, sondern bot auch zahlreichen Projekten und Initiativen aus unserer Community die Möglichkeit, ihre Produkte vorzustellen und zu verkaufen.

Das Kulturmobil auf Tour

Mit dem Kulturmobil, einem bunten mobilen Kulturraum, waren wir an verschiedenen Markttagen unterwegs und besuchten die Wochenmärkte in den Bremer Stadtteilen. Unser Ziel? Den Menschen vor Ort zu zeigen, wie vielseitig und kreativ Bremen ist. Unterstützt wurden wir dabei von engagierten und talentierten Projekten, die in unterschiedlichsten Bereichen tätig sind – von kulinarischen Erlebnissen über Kunst und Fotografie bis hin zu nachhaltigen Produkten.

Diese Projects waren mit dabei:

Wolfgang Chai

Das Bremer Projekt begeistert mit außergewöhnlichen Chai-Kreationen. Mit Wolfgangs Chai konnten Besucherinnen und Besucher auf den Märkten in den Genuss handgemachter Chai-Tees kommen, die mit Liebe zum Detail und raffinierten Gewürzmischungen hergestellt werden.

Minh Bui – Moin Vietnam

Minh und Tung brachten die vietnamesische Küche mit zur Roadshow und zeigten, wie vielseitig und spannend Gewürze und Naturprodukte aus Vietnam sein können. Damit möchten sie nicht nur Bremens Geschmacksknospen verwöhnen, sondern auch dazu beitragen, dass die nachhaltige Lebensbedingung der Produzenten vor Ort verbessert werden.

O`India

Mit O`India war ein weiteres spannendes Projekt Teil unserer Roadshow. Mit ihren indischen Gewürzmischungen möchten Naranja und Ragulan den „Inder in Dir wecken“!

Anthony Kreher – Kreher Guitars

Anthony Kreher überraschte die Marktbesucher mit einzigartigen Gitarren, die nicht nur funktional, sondern auch künstlerisch ansprechend waren. Sein kreativer Ansatz sorgte für viel Begeisterung.

Jakob Fröbel – Skateboard Upcycling 

Skateboard Upcycling beschreibt sein Projekt in vollem Umfang. Er war auf der Roadshow mit seinen Upcycling-Produkten vertreten und begeisterte so Besucher*innen.

Andreas Caspari Fotografie

Andreas Caspari präsentierte beeindruckende Fotografien und zeigte den Marktbesuchern einen neuen Blick auf die Welt. Mit seiner Kamera fängt er nicht nur Momente ein, sondern erzählt Geschichten – perfekt, um das Flair der Roadshow festzuhalten.

Eleni Tzivani - a.topia 

Eleni Tzivani begeisterte mit ihren handgefertigten Produkten, die auf den Märkten für viel positive Resonanz sorgten. Ihre Arbeiten sind nicht nur ästhetisch, sondern auch nachhaltig, was perfekt zu unserer Roadshow passte.

Chiara Janique Ahrens - FashionUp
FashionUp zeigte, wie kreativ und nachhaltig Mode sein kann. Mit ihrem Fokus auf umweltfreundliche und ethische Kleidung sorgte das Projekt für viel Aufmerksamkeit. Die Besucher waren begeistert von der Kombination aus modischem Design und Nachhaltigkeit.

Heike Seyffarth - Phototio
Phototio brachte frische visuelle Ideen in unsere Roadshow. Mit kreativen Fotografien und einem innovativen Ansatz zeigte das Projekt den Menschen auf den Märkten, wie Kunst und Fotografie im urbanen Raum wirken können.

Jens Oliver Meyer - VectoriX

VectoriX brachte handgefertigte Lampen auf die Wochenmärkte. Er zeigte auf eindrucksvolle Weise, wie vielseitig die Bremer Kreativszene ist. Seine Arbeiten stachen auf den Märkten hervor und wurden von den Besuchern sehr geschätzt.

Gemeinschaft erleben und unterstützen

Die Roadshow bot nicht nur eine Plattform für die Projekte, sondern auch einen Raum, in dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und voneinander lernen konnten. Jeder Marktbesuch war einzigartig und zeigte, wie stark der Gemeinschaftssinn in Bremen ist. Ob durch Gespräche, Verkostungen oder den Verkauf kreativer Produkte – die Roadshow schuf Verbindungen zwischen den Marktbesuchern und den Projekten, die weit über den einzelnen Markttag hinausreichten.

Unsere Roadshow war ein voller Erfolg! Sie zeigte, dass Märkte nicht nur Orte für den alltäglichen Einkauf sind, sondern auch Treffpunkte für Kultur, Kreativität und Innovation sein können. Mit dem Kulturmobil konnten wir in Zusammenarbeit mit dem Bremer Großmarkt den Menschen vor Ort zeigen, wie vielfältig und lebendig unsere Stadt ist.

Ein großes Dankeschön an alle, die teilgenommen und diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! Wir freuen uns schon auf die nächste Roadshow und darauf, erneut gemeinsam mit der Bremer Community die Straßen zum Leben zu erwecken.

Am 24.09. fand der spannende Workshop „Let’s Pitch – Wie du erfolgreich deine Idee präsentierst“ statt, bei dem vier engagierte Teilnehmer*innen die Möglichkeit hatten, ihre Ideen zu schärfen und ihre Präsentationsfähigkeiten zu verbessern. Der Fokus lag darauf, wie man seine Idee erfolgreich präsentiert, um Finanzierung, Teammitglieder oder potenzielle Kund*innen und Partner*innen zu gewinnen. 

Von der Idee zur Umsetzung 

Eine großartige Idee zu haben, ist der erste Schritt. Doch um diese auch in die Realität umzusetzen, muss man andere davon überzeugen. Dieser Workshop bot den Teilnehmenden das notwendige Wissen und die Werkzeuge, um genau das zu tun. Ob es um die Suche nach Investoren, die Gewinnung von Teammitgliedern oder die Ansprache von Kund*innen und Partner*innen geht – die Kunst des Pitchens ist entscheidend, um Unterstützung zu gewinnen. 

Der Workshop begann mit einer interaktiven Vorstellungsrunde, bei der die Teilnehmenden durch eine kreative Portrait-Übung nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen besser kennenlernen konnten. Dies schuf eine lockere und vertrauensvolle Atmosphäre, in der Ideen offen geteilt werden konnten. 

Im Anschluss gab es inhaltlichen Input zum Thema Pitch. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Tipps und Tricks, wie sie ihre Präsentationen klar strukturieren und auf den Punkt bringen können. Dabei wurde besonders auf den Aufbau eines Pitches eingegangen, der potenzielle Unterstützer*innen anspricht und überzeugt. 

Der Pitch in Aktion 

Ein Highlight des Workshops war der praktische Teil, in dem die Teilnehmenden ihre eigenen Projekte pitchten und wertvolles Feedback erhielten. Gemeinsam wurde an den Ideen gefeilt, Verbesserungsvorschläge gemacht und alternative Herangehensweisen diskutiert. Dieser Austausch ermöglichte es den Teilnehmer*innen, ihre Präsentationen nicht nur zu üben, sondern auch direkt in einem sicheren Umfeld auszuprobieren. 

Der „Let’s Pitch“-Workshop bot den Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit, ihre Ideen klarer zu formulieren und zu präsentieren. Durch das gegenseitige Feedback und den praxisnahen Ansatz konnte jede*r wertvolle Erfahrungen sammeln und sich für zukünftige Pitches wappnen. 

Es bleibt spannend zu sehen, wie die Projekte der Teilnehmenden sich weiterentwickeln – mit den neu erworbenen Pitch-Fähigkeiten sind sie nun bestens gerüstet, ihre Ideen erfolgreich in die Tat umzusetzen! 

Dein perfekter Pitch steht, aber Öffentlichkeitsarbeit ist so gar nicht dein Ding?  

Dann besuche doch unseren Media-Workshop „Lessons Learned by Social Media” am Montag, den 30.09. im Creative HUB!

Am Freitag, den 23.August versammelten sich zahlreiche Projekte und Akteure aus dem Stadtteil Kattenturm zu einem spannenden Austausch im Rahmen des Abschlussevents am Umweltcontainer Kattenturm. Um 16:00 Uhr eröffnete Aline Joost von Visionskultur das Treffen mit einer herzlichen Begrüßung. Im Anschluss gab es einen kleinen Projektrückblick, der die bisherigen Erfolge und Herausforderungen der Initiativen zusammenfasste.

Einblicke in die Klimakampagne und laufende Projekte

Lina Exnowski, die Koordinatorin der Klimakampagne, bot einen umfassenden Überblick über die Kampagne, bei der der Umweltcontainer als zentrales Element dient. Sie erläuterte die ganzheitliche Ausrichtung der Kampagne und ihre Bedeutung für den Stadtteil.

Anschließend berichteten Gabi und Claire von Supercoop (Community-Mitglied) über ihre Infoveranstaltungen, welche am Umweltcontainer stattgefunden haben. Nadine Scheffler vom QUARTIER stellte das Projekt Trashwalk vor, das sich mit der Müllbeseitigung im Stadtteil beschäftigt und bereits viele engagierte Teilnehmer gewinnen konnte. So sind Mitte Juni im Rahmen des "Trashwalks" Projektbeteiligte und Interessierte durch Kattenturm spaziert und haben die Müllskulpturen besucht, die zuvor bei dem Projekt "KattenTrash" entstanden sind. 

Lucy und ihr Projekt City Changer (Community-Mitglied) berichtete über das Format "Outdoor Wohnzimmer Werkstatt" und kündigte eine Wiederholung der Workshoptage im September an, die erneut in Kattenturm stattfinden wird. Blumenfee Jutta, Akteurin im Stadtteil, gab Einblicke in ihre Workshops, die in den Osterferien in Kooperation mit dem Bürgerhaus Obervieland durchgeführt wurden.

Netzwerken und Ausblick auf 2025

Als der Regen einsetzte, wurde das Netzwerken und der „Ausblick 2025“ ins Innere des Containers verlagert. Die Akteure und Projekte tauschten sich intensiv aus und sammelten gemeinsam Ideen zur Weiterführung der Klimakampagne im Jahr 2025. Die gesammelten Ideen werden beim nächsten Planungsgespräch vorgestellt.

Während des Austauschs wurden die Teilnehmenden mit Kuchen und Getränken versorgt, was die lockere Atmosphäre zusätzlich unterstützte. Philipp Eigner hielt die wichtigsten Momente fotografisch fest, während Greenstreet Films einige Videoclips aufnahm, um das Treffen zu dokumentieren.

Dieses Treffen zeigte eindrucksvoll, wie durch Zusammenarbeit und gemeinsames Engagement nachhaltige Projekte im Stadtteil erfolgreich weiterentwickelt werden können. Alle Beteiligten blicken nun gespannt auf die nächste Phase der Kampagne und freuen sich auf die kommenden Projekte.

Der Umwelt-Container Kattenturm

Mit dem Umwelt-Container in Kattenturm Mitte (Emil-Richter-Str. 5, 28277 Bremen) entwickelt die Visionskultur-Community einen geförderten Ort im öffentlichen Raum zur Umsetzung von Ideen und Projekten. Als Zentrum des Klimaprojekts in Kattenturm macht der Container die Themen Energiesparen, Wertstofftrennung, Recycling und Müllentsorgung mit kreativen und innovativen Formaten sichtbar und erlebbar. So schafft das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einem sauberen Stadtteil und mehr Klima Bewusstsein.

Sales Funnel - Struktur, Strategien und Erfolgsmessung 

Am 13.08. fand unser Workshop zum Thema Sales Funnel statt – ein spannender und intensiver Workshop, der sich ganz der Gestaltung und Optimierung von Verkaufsprozessen widmete. Insgesamt acht engagierte Teilnehmende waren anwesend, die den Workshop nicht nur mit großem Interesse und Wissensdurst, sondern auch mit eigenen spannenden Ideen und Erfahrungen bereicherten. 

Eine Idee ist der Anfang – Der Sales Funnel bringt Struktur 

Hast du eine großartige Idee, weißt aber nicht, wie du den Verkaufsprozess gestalten und vor allem tracken sollst? Genau hier setzt der Sales Funnel an. Der Sales Funnel, oder auch Verkaufstrichter genannt, ist ein bewährtes Modell, das den Verkaufsprozess in verschiedene Phasen unterteilt und hilft, potenzielle Kunden systematisch durch diese Phasen zu führen. Dabei spielt die Struktur eine zentrale Rolle: Von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zum endgültigen Kaufabschluss gilt es, den richtigen Weg zu finden, um Leads erfolgreich in Kunden zu verwandeln. 

Die User Journey im Fokus – Phasen und Strategien 

Im Workshop haben wir uns eingehend mit der User Journey auseinandergesetzt – dem Weg, den ein potenzieller Kunde durchläuft, bevor er sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung entscheidet. Diese Reise gliedert sich in verschiedene Phasen, wie die Bewusstseinsphase (Awareness), die Überlegungsphase (Consideration) und schließlich die Entscheidungsphase (Decision). In jeder Phase gibt es unterschiedliche Herausforderungen und Chancen, die es zu erkennen und zu nutzen gilt. 

Gemeinsam mit den Teilnehmenden haben wir mögliche Strategien identifiziert, um den Sales Funnel effektiver zu gestalten. Eine zentrale Erkenntnis war, dass jeder Funnel individuell angepasst werden muss – abhängig von Zielgruppe, Produkt und Marktumfeld. Dabei haben wir verschiedene Tools und Methoden besprochen, die helfen können, die einzelnen Phasen gezielt zu steuern und den Erfolg zu maximieren. 

Erfolg messen – KPIs als Schlüssel zur Optimierung 

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der im Workshop beleuchtet wurde, ist die Erfolgsmessung. Um den Erfolg eines Sales Funnels zu beurteilen, sind KPIs (Key Performance Indicators) unerlässlich. Diese Kennzahlen geben Auskunft darüber, wie gut die einzelnen Phasen des Funnels funktionieren und wo eventuell Optimierungsbedarf besteht. Wir haben die wichtigsten KPIs für jede Phase des Funnels besprochen und gezeigt, wie man diese effektiv nutzt, um den Verkaufsprozess kontinuierlich zu verbessern. 

Austausch und gemeinsames Lernen 

Der Workshop lebte nicht nur von den vermittelten Inhalten, sondern vor allem auch vom regen Austausch unter den Teilnehmenden. Jeder konnte seine eigenen Herausforderungen und Erfahrungen einbringen, wodurch eine inspirierende und produktive Atmosphäre entstand. Dieser Austausch zeigte einmal mehr, wie wertvoll es ist, gemeinsam an Themen zu arbeiten und voneinander zu lernen. 

Der Workshop zum Thema Sales Funnel war ein voller Erfolg. Die Teilnehmenden gingen mit einem klaren Verständnis für die Strukturierung von Verkaufsprozessen und einer Vielzahl an neuen Strategien nach Hause. Besonders wertvoll war der praktische Austausch, der allen Beteiligten neue Perspektiven eröffnete und kreative Ideen förderte. 

Wir freuen uns schon auf die nächsten Workshops und darauf, weitere spannende Themen gemeinsam zu erarbeiten! 

Die nächsten Termine sind: 

24.09. „Let´s Pitch! “ 

30.09. „Lessons Learnd by Social media “ 

Bei strahlendem Sonnenschein strömten rund 350 neugierige Gäste in den Creative Hub, um einen Tag voller Kreativität, Musik und Gemeinschaft zu erleben. Das Event bot eine Vielzahl an Aktivitäten und sorgte für unvergessliche Momente.

Bereits am Eingang wurden die Gäste von einem DJ-Set von KuckKuck empfangen. Die entspannten Klänge luden zum Verweilen im schattigen Liegestuhl unter dem Pavillon ein – ein perfekter Ort, um sich kennenzulernen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Workshops und faszinierendes Bühnenprogramm

Im Foyer informierte das Bürgerzentrum Neue Vahr e.V. über das Kooperationsprojekt SQUARE. Zukünftig wird im Foyer jeden Mittwoch von 12 bis 14 Uhr am Disku-Point im Café zu verschiedenen Themen diskutiert. Das Format wird kulinarisch begleitet, und jede*r ist willkommen, daran teilzunehmen.

Das Café selbst bot als gemütliche Lounge den perfekten Rahmen für Gespräche und Austausch. Die syrische Gemeinschaft versüßte den Weg in den Garten mit vielfältigen Leckereien wie Reisgerichten und Gebäck, die bei den Gästen großen Anklang fanden.

Abseits dessen gab es viel zu entdecken: Verschiedene Workshops, darunter Swing, E-Learning und Origami zogen interessierte Besucher an. Das Bühnenprogramm faszinierte mit Tanz- und Musikauftritten, darunter ein Highlight von der mexikanischen Gruppe Tiahui, die mit ihrer Darbietung das Publikum begeisterte.

Musik und Tanz im Garten

Im Garten selbst begeisterte ein bunter Markt, der aus Produktverkaufsständen, Infoständen und Workshop- sowie Spielflächen bestand. Hier präsentierten auch die Food-Projekte des Kooperationspartners Hansekitchen ihre Produkte zum Verkosten und luden die Gäste ein, ihre kulinarischen Kreationen zu genießen.

Am Abend verwandelte sich der Garten in eine lebendige Tanzfläche. Organisiert von Kartell Kultur, sorgten die DJs Voodo Betas Bass und Charles Simpatia für ausgelassene Stimmung und tanzende Gäste. Wer sich eine Auszeit vom Trubel gönnen wollte, konnte bei den zwanzigminütigen Kurzmassagen von Ole entspannen und neue Energie tanken.

Ein gelungener Abschluss

Bis spät in den Abend hinein nutzten die Besucher die Gelegenheit, die Community und ihre Projekte kennenzulernen. Das Event im Creative Hub zeigte einmal mehr, wie durch Kreativität und Zusammenarbeit ein Ort der Begegnung und des Austauschs entstehen kann.

Komm auch du vorbei und erlebe die Vielfalt, die der Creative Hub zu bieten hat – wir freuen uns auf dich!

Creative Hub

Unser größtes Projekt ist der Creative Hub Bremen. Ein bundesweit einzigartiges Zentrum für Innovation, Gründung und Kreativität. Ein Ort des Probierens, des Schaffens und des Vernetzens. In Bremens Ideenzentrum wird der Community und den Partner*innen ein niedrigschwelliger Zugang zu kostenlosen Arbeits- und Büroflächen, Themenräumen, Ressourcen und Infrastruktur ermöglicht. Im Hub bekommen hunderte junge Unternehmensideen durch bedarfsorientierte Begleitung und Unterstützung einen Raum zur Entwicklung und Etablierung ihrer Projekte – kurz gesagt ein Kristallisierungsort für Ideen.

Am vergangenen Mittwoch fand unser Workshop „First Steps Social Media“ statt, und wir freuen uns, berichten zu können, dass er ein voller Erfolg war!  

Mit acht engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir gemeinsam wertvolle Erkenntnisse aus der Welt der sozialen Medien geteilt, diskutiert und verglichen. 

Für Gründerinnen und Gründer bieten soziale Medien eine einzigartige Plattform, um ihre Marke aufzubauen, ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben und direkt mit ihrer Zielgruppe zu interagieren. In der frühen Phase eines Unternehmens kann die richtige Nutzung von Social Media den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Die Teilnehmer unseres Workshops haben gelernt, wie sie effektive Social-Media-Strategien entwickeln, Fehler vermeiden und ethisch verantwortungsbewusst handeln können. Diese Fähigkeiten sind entscheidend, um im Wettbewerbsumfeld sichtbar zu bleiben und nachhaltig zu wachsen. 

Der Workshop begann mit einer offenen Runde, in der jeder seine persönlichen Erwartungen des Workshops Teilen konnte. Diese Chance wurde auch genutzt, um die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden mit Social Media kennenzulernen. Es war beeindruckend zu sehen, wie vielfältig die Meinungen und Erlebnisse waren. Viele Teilnehmende berichteten von positiven Begegnungen und inspirierenden Inhalten, die sie motiviert haben, aktiv zu bleiben. Andere wollten wieder aktiv werden und haben die Runde genutzt, um Fragen loszuwerden. 

Ein zentraler Punkt unseres Austauschs war das Kennenlernen aller Plattformen. So haben wir uns gemeinsam die Social Media Plattformen angesehen und direkt Fragen die aufkamen geklärt. Auch wurde aus dem Visionskultur-Media-Team berichtet und praktische Tipps im Umgang mit den Plattformen wurden geteilt. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Klärung von Go´s und No Go´s in den Sozialen Medien. So wurde auch die ethische Verantwortung und wie jeder Einzelne zu einer positiven digitalen Gemeinschaft beitragen kann angesprochen. 

Am Ende des Workshops wurden nochmal die am Anfang kommunizierten Erwartungen geklärt und Wünsche für kommende Workshops kommuniziert. Das Feedback war durchweg positiv: Alle Teilnehmer fühlten sich inspiriert und motiviert, ihre Social-Media-Präsenz aktiv zu gestalten und bewusster mit den Herausforderungen umzugehen. 

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Offenheit und ihr Engagement! Es war eine bereichernde Erfahrung, die uns alle ein Stück weitergebracht hat. Wir freuen uns auf zukünftige Workshops und darauf, weiterhin gemeinsam zu lernen und zu wachsen. 

Bleib dran für weitere spannende Themen und Veranstaltungen rund um die Welt der sozialen Medien! Im September folgt der nächste Workshop “Lessons learned by Social Media” in dem wir praktisch in den Austausch gehen und Erfahrungen miteinander Teilen.  

Wenn dich weitere Workshops mit Gründungsbezug interessieren, findest du sie im Reiter “Events” auf der Website! Wir freuen uns immer über eine rege Teilnahme. 🙂 

Ein Projekt von “Citychanger” am Umweltcontainer Kattenturm im Mai 2024 

In einer buntgemischten Nachbarschaft, in der die Bewohner sich kaum kennen und es keine starke Beziehung zueinander gibt, wurde ein innovatives Experiment gestartet. Das Ziel war, herauszufinden, wer die Anwohner sind und wie sie aktiviert werden können. Zu diesem Zweck wurde die umweltfreundliche und anfängerfreundliche Mitmachaktion "Outdoor Wohnzimmer Werkstatt" ins Leben gerufen. Hier konnten die Teilnehmer aus Sperrmüll und Pflanzen ihre eigenen Gartenmöbel bauen. 

Der Startschuss 

Die siebentägige Aktion war das erste von möglicherweise mehreren Projektzeiträumen und verlief nicht ohne Herausforderungen. Wie erwartet, war es nicht leicht, Teilnehmende zu gewinnen. Dennoch fanden einige Neugierige den Weg zur Werkstatt. Mit einer kleineren Gruppe konnte somit intensiv und von hoher Qualität gearbeitet werden. 

Ein gemeinsames Ziel 

Ein großes Problem in der Nachbarschaft ist die Sperrmüllentsorgung. Diese Situation sollte genutzt werden, um die Anwohnenden aktiv einzubinden. Die ursprüngliche Idee war, dass die Anwohnenden ihren Sperrmüll selbst zur Werkstatt bringen würden. Leider musste der gesamte Schrott selbst in der Nachbarschaft gesammelt und zum Umweltcontainer in Kattenturm gebracht werden. 

Kreative Prozesse 

Jeden Tag begannen die Organisatoren und die Teilnehmerin damit, den aktuellen Sperrmüll zu begutachten. Jeder brachte seine Ideen ein, wie aus dem Schrott Gartenmöbel gebaut werden könnten. Diese kreativen Diskussionen bildeten den Kern des Projekts. Mit viel Engagement wurden die Ideen schließlich in die Tat umgesetzt. 

Das Finale: Ein Wohnzimmer im Freien 

An den letzten beiden Tagen wurden vier neu gestaltete Gartenmöbel präsentiert. Diese verwandelten den Bereich rund um den Umweltcontainer in ein gemütliches Wohnzimmer im Freien. Die Anwohnenden wurden eingeladen, bei einer Tasse Kaffee die neuen Möbel zu bewundern und zu nutzen. 

Ausblick und Verbesserungen 

Nach dem Abschluss des Projekts erfolgte eine Beratung durch Profis, um die Aktion weiter zu verbessern. Trotz der Anfangsschwierigkeiten sind die Organisatoren entschlossen, dieses Format in der Nachbarschaft zu wiederholen. Es hat sich gezeigt, dass selbst kleine Schritte Großes bewirken können. 

Der Umwelt-Container Kattenturm 

Mit dem Umwelt-Container in Kattenturm Mitte (Emil-Richter-Str. 5, 28277 Bremen) entwickelt die Visionskultur-Community einen geförderten Ort im öffentlichen Raum zur Umsetzung von Ideen und Projekten. Als Zentrum des Klimaprojekts in Kattenturm macht der Container die Themen Energiesparen, Wertstofftrennung, Recycling und Müllentsorgung mit kreativen und innovativen Formaten sichtbar und erlebbar. So schafft das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einem sauberen Stadtteil und mehr Klima-Bewusstsein. 

Dieses Projekt wurde von einem Mitglied der Visionskultur-Community "CityChanger" umgesetzt. Die nächste "Outdoor Wohnzimmer Werkstatt" wird sicherlich bald folgen. 

Podcast

Listen to our podcast and get to know our projects.

newsletter
Find out which offers and workshops are waiting for you every week.
Newsletter
[contact-form-7 id="19" title="Newsletter form"]
chevron-down