Am 27. Oktober fand im Creative Hub der zweite Teil der Workshopreihe „Zielgruppe. Marke. Sichtbarkeit.“ statt – diesmal unter dem Titel „Branding zum Anfassen“. Mit 14 Teilnehmenden widmete sich der Workshop dem Thema Marke aus einer kreativen und erlebbaren Perspektive.

Denn: Eine Marke ist weit mehr als ein Logo oder eine Farbpalette. Sie spiegelt Werte, Haltung und Identität wider – und prägt das Verhalten, die Kommunikation sowie die Gestaltung eines Projekts oder Unternehmens. Im Gründungskontext ist Branding deshalb ein zentraler Bestandteil: Nur wer sich mit seiner Marke klar positionieren kann, schafft die Grundlage, um die eigene Idee langfristig erfolgreich umzusetzen.

Der Workshop startete mit einem kurzen theoretischen Einstieg ins Thema Markenidentität. Anhand von Beispielen aus Alltag und Praxis wurde das Modell der identitätsbasierten Markenführung greifbar erklärt. Nach einer kurzen, musikalisch begleiteten Pause ging es direkt in den praktischen Teil über: eine Assoziationsübung mit Bildern, bei der die Teilnehmenden zunächst ihre aktuelle Markenidentität reflektierten und anschließend ihr Zukunftsbild entwarfen.

In Zweiergruppen tauschten sie sich über ihre Erkenntnisse aus und lernten voneinander, wie unterschiedliche Markenpersönlichkeiten wirken und sich entwickeln können. Abschließend half ein Worksheet, die Ergebnisse zu strukturieren und die eigene Markenführung zu schärfen.

Die Rückmeldungen zeigten, wie wertvoll dieser kreative Zugang war:

„Mich mit den Werten meiner Marke auseinanderzusetzen, war für mich ein großes Learning.“

 „Die Assoziation hilft mir, meine Botschaften besser zu formulieren und zu überprüfen.“

 „Ich habe eine Ambivalenz erkannt, die mir vorher gar nicht bewusst war.“

Fazit: Der Workshop bot einen inspirierenden Mix aus Theorie, Praxis und Selbstreflexion – und machte erlebbar, wie lebendig Markenarbeit sein kann, wenn man sie nicht nur denkt, sondern fühlt.

Der dritte Teil der Reihe „Zielgruppe. Marke. Sichtbarkeit.“ widmet sich dem Thema Sichtbarkeit – wie man mit der eigenen Marke sichtbar wird und die passende Kommunikationsstrategie entwickelt. Anmeldung hier! 🚀

Mit Tango die Welt in Bewegung bringen

Dorothea Schmidt & Uwe Wunder

In unserer Reihe „Mitgliederportraits“ stellen wir euch Menschen aus der Visionskultur-Community vor, die mit Leidenschaft, Kreativität und Herz an ihren Ideen arbeiten. Dieses Mal möchten wir euch Dorothea Schmidt und Uwe Wunder vorstellen – zwei Menschen, die durch Musik und Bewegung verbinden, was im Alltag oft getrennt scheint: Körper, Emotionen und Gemeinschaft.

Tango als Lebenskunst

Dorothea und Uwe kommen aus Bremen und teilen eine gemeinsame Vision:

„Wir möchten Menschen zum Tanzen bringen – wenn sie es sich wünschen – für eine lebendige und gemeinsame Welt.“

Unter dem Namen Tango Loca schaffen sie Räume, in denen Menschen sich selbst, andere und den Moment durch den Tango erleben können. Was sie auszeichnet, ist ihre Offenheit und Neugier: Sie wollen immer weiter lernen, ihre Erfahrungen teilen und das, was sie selbst bewegt, auch an andere weitergeben.

Aktuell bereiten die beiden ihren ersten Wochenend-Workshop „Tangrovolution“ vor – ein neues Format, in dem Tango und Entspannung miteinander verschmelzen. Ziel ist es, Bewegung, Achtsamkeit und Emotion in Einklang zu bringen – und so den Tanz als Quelle von Lebensfreude, Kreativität und Verbindung zu erleben.

Wenn Dorothea und Uwe über ihre Arbeit sprechen, spürt man sofort, was sie antreibt:
Emotionen, Tanzen, Leben, Lieben, Lernen.
Diese fünf Worte beschreiben ihre Haltung – und auch ihre Motivation, immer wieder Neues zu wagen.

Ein prägendes Erlebnis auf ihrem Weg war der Moment, als sie zum ersten Mal selbst Musik auflegten – und beobachteten, wie Menschen dazu tanzten.

„Es war ein magischer Augenblick – zu sehen, wie unsere Auswahl an Musik Bewegung und Freude auslöst. Seitdem wissen wir: Musik und Tanz sind Werkzeuge, um Verbindung zu schaffen.“

Dorothea und Uwe sind bereits seit 2019 Teil der Visionskultur-Community – damals im Rahmen der Gründung von Social Impact Bremen. Seitdem begleiten sie den Ort und die Menschen mit ihrem kreativen, offenen Geist.

Für sie bedeutet Visionskultur vor allem eines: Unterstützung und Raum.

„Die Möglichkeit, Räume zu nutzen – physisch und ideell – war für uns eine herrliche und prägende Ressource. Sie hat uns in der Gründungszeit sehr geholfen.“

Ein besonderer Moment war für die beiden die Einweihung des Kulturmobils vor dem Theater, bei der sie mit Tango Loca auftreten durften – ein Ereignis, das zeigt, wie Kunst, Kultur und Gemeinschaft bei Visionskultur Hand in Hand gehen.

Doch ihre Vision geht weit über Tanzabende hinaus. Mit Tangofusion möchten sie neue Menschen für ihre besondere Verbindung von Tanz, Körperarbeit und Begegnung begeistern. Geplant sind regelmäßige Milongas, Wochenendworkshops – und langfristig vielleicht sogar ein Tango-Festival in Bremen.

Ein Traum, der zugleich eine Haltung ausdrückt:

„Wir glauben, dass wir mit unserem Tanz die Welt ein bisschen besser machen können – vielleicht sogar Entwicklungen in Organisationen anstoßen, durch einfühlsame Körper und echte Begegnung.“

Mitmachen, mittanzen, mitfühlen

Wer die beiden kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, einfach vorbeizukommen:
Kommt tanzen, bewegt Ideen, erlebt Begegnung.
Über ihre Website tangoloca.de könnt ihr Dorothea und Uwe auch direkt kontaktieren oder euch über aktuelle Termine informieren.

🎥 Tango Loca im Reel

Schaut euch unser Reel mit Dorothea und Uwe an und spürt die Energie, die entsteht, wenn Musik, Bewegung und Mensch sich verbinden.
👉 Jetzt auf Instagram: @visionskultur_

Climate action you can touch and get involved in

In our series „Member Portraits“, we introduce you to committed people from the Visionskultur community – today it is a woman who works with passion, creativity and heart for a sustainable future. We would like to introduce you to Deniz Cavide, climate protection coordinator in Vahr and initiator of the Klimanetz project.

From biologist to climate protection coordinator

Deniz’s path to climate action is characterised by expertise, commitment and the courage to forge new paths. Originally from Turkey, she has been living in Germany for four years. She studied biology in her home country – so her love of nature and environmental protection has always been part of her life.

Since a full-time position was out of the question for her as a mother, she decided to undertake further training at the University of Bremen focusing on project development, environment, energy and sustainability. She subsequently worked at Energiekonsens, a Bremen-based organisation for energy efficiency and climate protection. There she finally found her passion project: Klimanetz, funded by the Senator for Environment, Climate and Science.

„I am really looking forward to this project. It will allow me to implement many small, yet effective projects that inspire people to protect the climate.“

Making climate action tangible

As climate protection coordinator, Deniz organises numerous free activities and hands-on events in Vahr that make climate action practical and accessible in everyday life. Her goal: to raise awareness, strengthen the community and show that sustainability can be fun.

Among the most popular offers are:

Deniz is also setting up a local climate protection network. To do this, she deliberately uses public places such as the city library, the community centre, the adult education centre or the church's family neighbourhood centre to connect people, initiatives and institutions.

„I don't have my own business or shop. But I work with many organisations and use spaces that are open to everyone. That way, anyone can take part.“

Climate action with feeling – understanding what we achieve

Deniz feels it is particularly important that climate protection is not just thought of in terms of numbers, but becomes tangible and understandable. In one of her projects, for example, she illustrates the carbon footprint using boxes of different weights:
so visitors can directly experience how heavily certain everyday decisions impact the climate.

„We often hear numbers – 50 or 500 grams of CO₂ – but we can hardly imagine what that means. I want to show what that feels like. That is how climate action becomes concrete and tangible.“

And because small gestures also count, she hands out flower seeds at events – as a symbol of growth, change and the future.

For Deniz, environmental protection was never just a job, but a guiding principle in life. Even during her university days, she occupied herself with ecology and sustainability – themes that have stayed with her ever since.

„I can't even say when climate action became important to me – it was just always there. I'm an environmental biologist, and the environment, climate action and sustainability simply belong together for me.“

Deniz in the reel

Check out our reel with Deniz – in it, she explains why climate action is a matter close to her heart and how she inspires people to get involved:
Instagram: @visionskultur_

On October 16th, another Knowledge Snack took place at Visionskultur – this time on the topic of „culture of error“. Seven participants came together in the digital session and openly exchanged views on a topic that is as central as it is sensitive in the context of startups. 

Especially during the start-up phase, you are constantly confronted with new situations, trying out a lot of things and learning all the time. Mistakes are inevitably part of the process – however, the crucial thing is how you deal with them. A positive culture of error means not „punishing“ yourself for missteps, but seeing them as valuable learning moments. After all, without mistakes there is no innovation – they are the driver for further development, creativity and real change. 

The workshop therefore focused on the questions: How do I want to deal with mistakes myself? What is my attitude towards them? And how can I foster a constructive, trusting culture of error – including through dialogue with others? 

The discussion showed how multifaceted the topic is: ranging from personal attitude and dealing with it in teams or companies to a meta-level that includes societal structures and work processes. The exchange about how to handle criticism when others point out one's own mistakes was particularly engaging. Here, Nonviolent Communication (NVC) was mentioned as an important tool to remain respectful and solution-oriented. 

Further insights emphasised that a negative handling of mistakes often begins as early as school – right where mistakes are regarded as failure rather than as a learning opportunity. The connection between error culture, pressure to perform and societal power structures (e.g. capitalism, white supremacy) was also critically examined. 

A key learning was: appreciating mistakes instead of avoiding them. Or as one participant put it: 

The feedback at the end was consistently positive: 

Conclusion: The Knowledge Snack showed how important it is to develop an open and reflective attitude towards mistakes – as an individual, as a founder and as part of a community. Because those who learn to see mistakes as signposts can truly grow. 

Let's continue on 7th November at 3 pm with the next deep dive: Psychological safety in start-ups – here we delve deeper into the topic and look at how trust, openness and psychological safety can be actively fostered in teams and projects. Register now and join in!

From the machine to the motif – how Philipp Eigner is rethinking industrial photography

What happens when an engineer picks up a camera – and turns it into a business? When technical expertise meets artistic passion? Then a success story like that of is created Philipp Eigner, who, with his project Philipp Eigner Media Production how industrial photography helps companies present themselves authentically and attractively today.

The step into self-employment: Out of the system, into the shaping of your own future

For many years, Philipp worked as a mechanical engineer – structured, secure, but also driven by others. „I missed having self-determination and realised that I wanted to create something of my own,“ he says today. Photography had long been a part of his life by then, particularly with a focus on urban spaces, industrial culture and subcultures.

Then in 2022 the break: out of employment, time for a realignment. Initial ideas: author activities, stock photography, a travel photography magazine. But over time it became clear: it needs more focus, more clarity. The Creative HUB from Vision culture became an important focal point in the process.

Industrial photography as a connection between the old and new self

Through workshops and networking opportunities in the HUB, a new positioning developed step by step. „I realised that I could combine my photographic work with my technical experience – and that's how the idea came about: industrial photographer.“ Philipp founded Philipp Eigner Media Production, built up his portfolio with targeted shoots and began to establish himself professionally.

What particularly distinguishes him in this regard is his eye for detail – shaped by his engineering mindset – combined with a flair for aesthetics, lines and authenticity. His images do not merely show workplaces, but tell stories about people, processes and corporate culture.

The first major contract – and a new perspective on the market

The moment when it all became real? When, in 2023, after a few small commissions from his network, the first major paid photography project came in via his website – entirely without any face-to-face contact. A real milestone that made it clear: Philipp was already fulfilling the „role of a photographer“ in the eyes of the outside world. Further commissions followed – including work with Vision culture, where he worked as an event photographer.

In 2024 and 2025, his business continued to grow – with enquiries from medium-sized companies, large corporations and even clients from other EU countries. This success is not based on „telephone or field sales, which are often perceived as unpleasant“, but rather on his strong positioning, SEO expertise and authentic approach.

Challenges and personal learnings

One of the biggest internal processes for Philipp was the redefinition of his professional self-image: „From engineer to industrial photographer – I first had to accept that myself.“

Pricing is also an ongoing challenge: „I've learned not to react emotionally and not to lower my prices out of insecurity.“ Exchanging views with colleagues was central to this – supporting one another to keep quality visible and valued.

Exhibitions, artistic profile & future outlook

Alongside commercial photography, Philipp consistently pursues his artistic direction – with projects such as the exhibition fringes. or the photo series Humans of Neue Vahr, which was created in cooperation with Visionskultur. His vision for the future: „I want to be in greater demand for my style – and be able to showcase my artistic signature in the commercial sector too.“

His goal remains clear: visual communication at the highest level, with a sense of sustainability and substance. Companies with a focus on the UN Sustainable Development Goals are particularly important to him.

What he would like to pass on to other founders

„You can reinvent yourself – and not overnight, but in many deliberate steps. You don't have to hustle like it's promoted on social media. If you do high-quality work and use your tools wisely – SEO, AI, communication – you can build a stable income. The key lies in giving yourself a sense of purpose, because no one else is going to do it for you. And that is a huge opportunity.“

Philipp & Visionskultur: A perfect match

Workshops zur Customer Journey, erste Portfolio-Shootings mit Start-ups aus dem Netzwerk, Aufträge von Visionskultur selbst – all das hat Philipp geholfen, sich zu entwickeln. „Gerade die frühe Unterstützung war für mich extrem wichtig – um mich auszuprobieren, zu lernen und mich zu zeigen.“

Du willst auch deine Erfolgsgeschichte erzählen?

Werde Teil unserer neuen Reihe "Erfolgsgeschichten"
Du hast dein Projekt gestartet, Höhen und Tiefen erlebt – und bist stolz auf das, was du erreicht hast? Dann zeig der Community, wie dein Weg aussieht.
👉 Schreib uns – und werde das nächste Gesicht von Visionskultur.

Auf der EXPO REAL 2025 in München zeigte Visionskultur Bremen erneut, dass moderne Stadtentwicklung weit über Architektur und Bauprojekte hinausgeht. Zum dritten Mal war Visionskultur auf Einladung der Wirtschaftsförderung Bremen (WfB) auf der internationalen Immobilienmesse vertreten – und machte deutlich, wie sich kreative Prozesse, gesellschaftliche Teilhabe und nachhaltige Flächenentwicklung zu einem neuen Verständnis von Stadt verweben lassen. 

Während viele Städte derzeit mit Fragen rund um Innenstadtentwicklung, Transformationsflächen und neue Nutzungskonzepte ringen, präsentiert Visionskultur konkrete Ansätze, die diese Themen sozial, wirtschaftlich und kulturell zusammenführen. Wir von Visionskultur verstehen die Stadt als lebendigen Organismus, in dem Raum, Mensch und Idee untrennbar verbunden sind. Ziel ist es, Orte zu schaffen, an denen Innovationen entstehen können – sei es in neuen Stadtquartieren, kreativen Hubs oder interdisziplinären Netzwerken. 

„Stadtentwicklung ist für uns ein lebendiger Prozess“, erklärt Geschäftsführer Hachem Gharbi. „Unsere Aufgabe ist es, Strukturen zu schaffen, in denen Ideen wachsen können – gemeinsam mit Verwaltung, Wirtschaft und Stadtbewohner*innen.“ Seit 2020 arbeitet Visionskultur an dieser Philosophie – und findet damit zunehmend Resonanz. Themen wie gemeinschaftsbasierte Nutzung, Community Building und partizipative Planung, die einst als experimentell galten, stehen heute im Zentrum der Stadtentwicklung.

Der Ansatz von Visionskultur ist ganzheitlich und begleitet Projekte von der strategischen Konzeptphase über die Realisierung der Idee bis hin zur aktiven Gründung. Dabei werden Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander verknüpft, um Orte zu schaffen, die auf tatsächliche Bedarfe reagieren und langfristig Wirkung entfalten. „Wir schaffen nicht nur Räume, wir schaffen Möglichkeiten“, sagt Marc Fucke. „Ein erfolgreicher Standort ist heute kein abgeschlossener Gewerbepark mehr, sondern ein offenes System – vernetzt, zugänglich, inspirierend.“ 

Wie relevant dieser Ansatz ist, zeigte sich auch auf dem diesjährigen Bremer Abend in München. Dort kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Stadtentwicklung zusammen, um über Standortförderung und urbane Zukunftsstrategien zu diskutieren. „Die Herausforderungen der aktuellen Zeit sind längst prognostiziert worden“, so Gharbi. „Wir fühlen uns bestätigt, dass Flächen Nutzer*innen brauchen – und dass Planung gemeinschaftlich gedacht werden muss.“ 

Visionskultur Bremen steht für einen Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung. Statt isolierter Planungsprozesse setzt das Unternehmen auf Austausch, Co-Kreation und den Aufbau einer starken Community.  So entstehen Orte, die wirtschaftlich stark, sozial offen und kulturell lebendig sind – Orte, an denen Zukunft nicht nur gedacht, sondern gelebt wird. 

Mit Bewegung, Achtsamkeit und Herz in die Selbstständigkeit

In unserer neuen Blogreihe stellen wir euch regelmäßig Menschen aus der Visionskultur-Community vor – Projekte, Ideen, Initiativen und vor allem: die Persönlichkeiten dahinter. Diesmal: Robert Sainovici, der Bewegung, therapeutisches Boxen und persönliche Entwicklung miteinander verbindet.

Ankommen in Bremen – mit Vision im Gepäck

Seit Januar 2023 ist Bremen Roberts neue Heimat. Zuvor lebte er in verschiedenen Städten Hessens – genauer Gießen, Marburg und Nidderau. Mit dem Umzug kam auch ein beruflicher wie persönlicher Neustart. In Bremen arbeitet Robert als Ergotherapeut in einer Praxis – und gleichzeitig an seiner ganz eigenen Vision: Menschen auf dem Weg zu mehr Kraft, innerer Balance und Lebenszufriedenheit zu begleiten.

Was ihn antreibt, beschreibt er so:

„Meine Berufung ist es, Menschen zu helfen, mehr in ihre Kraft zu kommen, ihren Alltag besser zu bewältigen – und insgesamt zufriedener und glücklicher zu werden.“

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Robert auf ein breites Spektrum an Methoden – vor allem aber auf Bewegung und Kampfsport. Über ein Kleingewerbe, das sich derzeit in der Aufbauphase befindet, bietet er unter anderem Workshops, Trainings und therapeutisches Boxen an. Sein Ziel: ein Angebot zu schaffen, das Körper, Geist und persönliche Entwicklung miteinander verbindet.

Mehr als ein Beruf – ein Lebensweg

Die Arbeit mit Menschen ist für Robert nicht nur Beruf, sondern Berufung. Neben seiner Tätigkeit als Ergotherapeut beschäftigt er sich intensiv mit Buddhismus, Achtsamkeit und persönlicher Entwicklung. Seine eigene Reise der Selbstreflexion prägt dabei auch seine Angebote für andere. Besonders inspirierend findet er die Frage, wie ein glückliches und kraftvolles Leben möglich ist – und welche Rolle zwischenmenschliche Beziehungen und emotionale Resilienz dabei spielen.

Privat ist Robert Vater einer 2,5-jährigen Tochter. Die Erfahrungen mit seiner kleinen Familie haben ihn nicht nur privat verändert, sondern auch beruflich inspiriert:

„Die Geburt meiner Tochter war ein prägendes Erlebnis. Sie hat mich noch einmal ganz neu auf das Wesentliche im Leben schauen lassen.“

Neben seiner Familie und Arbeit findet Robert Ausgleich und Energie im Kampfsport, Krafttraining und Musik – seine Hobbys sind eng verknüpft mit seiner beruflichen Vision.

Von Begegnung zu Bewegung – wie Robert zu Visionskultur kam

Den Weg zu Visionskultur fand Robert über ein anderes Community-Mitglied, der in Bremen Vätertreffs organisiert. Robert nahm gemeinsam mit seiner Tochter daran teil – der Austausch, die Offenheit und der Community-Gedanke begeisterten ihn sofort. Seit März 2025 ist er aktives Mitglied und nutzt die Plattform, um seine Selbstständigkeit weiterzuentwickeln.

Was ihn an Visionskultur überzeugt?

„Für mich ist Visionskultur ein Ort, um einen Anfang zu machen – für meine Selbstständigkeit, meine Projekte und meine Berufung. Ich schätze die Räume zum Ausprobieren, die Offenheit in der Community und die Möglichkeit, voneinander zu lernen und gemeinsam etwas zu bewegen.“

Workshops mit Wirkung – Feedback als Antrieb

Einer der schönsten Momente in seiner bisherigen Arbeit war für Robert das direkte Feedback der Teilnehmenden seiner Workshops. Zu hören, wie seine Angebote Menschen helfen, neue Perspektiven zu gewinnen oder emotionale Blockaden zu lösen, war für ihn bewegend – und bestärkt ihn darin, seinen Weg weiterzugehen.

Was kommt als Nächstes?

Für die Zukunft wünscht sich Robert, weiterhin engagierte, inspirierende Menschen kennenzulernen, gemeinsame Projekte zu verwirklichen und neue Ideen auszuprobieren. Vor allem aber: seine Selbstständigkeit auf ein stabiles Fundament zu stellen – und damit seine Berufung, anderen zu helfen, in die Kraft zu kommen, voll und ganz zu leben.

🎥 Robert im Reel – jetzt auf Instagram

Noch mehr Einblicke in Roberts Motivation, Arbeit und Vision gibt’s im Instagram-Reel, das wir im Rahmen unseres Mitgliederportraits produziert haben. Schau vorbei und lerne Robert persönlich kennen:
👉 @visionskultur_

Am 26.09.2025 startete die neue dreiteilige Workshopreihe Zielgruppe. Marke. Sichtbarkeit. im Creative Hub mit dem Thema „Wer ist meine Zielgruppe?“. Eine Gruppe von Teilnehmenden setzte sich intensiv mit der Frage auseinander, wie sich eine gute Idee erfolgreich kommunizieren lässt und welche Grundlagen dafür notwendig sind. 

Eine klare Zielgruppenanalyse ist entscheidend, um Sichtbarkeit zu schaffen und die eigenen Produkte oder Dienstleistungen so auszurichten, dass sie die richtigen Menschen erreichen. Genau hier setzte der Workshop an: Mit einer Empathy Map versetzten sich die Teilnehmenden in die Perspektive ihrer potenziellen Kund*innen und tauschten Erfahrungen aus. Anschließend wurde ein Persona-Tool vorgestellt, das half, erste konkrete Ideen zur Definition einer Zielgruppe zu entwickeln. 

Der Ablauf war interaktiv gestaltet: Nach einem kurzen Intro und Kennenlernen folgten gemeinsame Übungen, Diskussionen und das Teilen der erarbeiteten Ergebnisse. Zum Abschluss gab es eine kompakte Zusammenfassung mit den wichtigsten Erkenntnissen und Impulsen für die eigene Arbeit. 

Dieser Workshop bildete den Auftakt für die Reihe, die in den kommenden Terminen auf die Themen Marke and Sichtbarkeit eingehen wird. 

👉 Die nächsten Termine: 

Melde dich jetzt an und sei dabei, wenn wir die Reihe fortsetzen! 

Am 19. August drehte sich bei Visionskultur alles um die Frage: Wie bringe ich meine Idee auf den Punkt – und begeistere andere dafür?  

I'm Knowledge Snack: Pitch trafen sich Teilnehmende online, um genau das zu erarbeiten. 

Ein Pitch ist nicht nur ein Werkzeug, um Mitglied bei Visionskultur zu werden. Auch im Gründungsalltag spielt er eine zentrale Rolle – sei es, um Finanzierung, Teammitglieder, Partner*innen oder Kund*innen zu gewinnen. Entsprechend startete der Workshop mit einem Überblick zum theoretischen Aufbau eines Pitches: Wie strukturiere ich meine Vorstellung in 60 bis 90 Sekunden, damit sie klar, prägnant und überzeugend wirkt? 

Neben dem Input stand vor allem der Austausch im Vordergrund. Die Teilnehmenden brachten ihre eigenen Erfahrungen ein und diskutierten, was einen guten Pitch ausmacht. Besonders deutlich wurde: 

Die Session zeigte: Ein Pitch ist weit mehr als nur eine Kurzpräsentation. Er ist eine Möglichkeit, Beziehung, Begeisterung und Klarheit in kurzer Zeit zu verbinden. 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für den offenen Austausch und die spannenden Impulse – und freuen uns schon auf den nächsten Knowledge Snack!  

  

Warum bieten wir Workshops an? 

Gerade im Gründungsprozess tauchen viele Fragen auf, für die es oft keine schnellen Antworten gibt – von Pitch über Positionierung bis hin zu Resilienz oder Business-Modelle. Genau deshalb bieten wir von Visionskultur Workshops an: Um Gründer*innen und Projektstarter*innen das notwendige Wissen, praxiserprobte Methoden und den Raum für Austausch zu geben. So kannst du nicht nur fachlich lernen, sondern auch Motivation und Inspiration aus der Community mitnehmen.  

👉 Alle kommenden Termine findest du in unserem Workshop-Kalender (hier Link einsetzen) 

The group coaching session on 26 July took place outdoors in the garden of the Creative HUB this time – with wonderful weather and a relaxed atmosphere. The regular group coaching sessions at Visionskultur offer founders and Project starters the opportunity to continuously work on their goals, give each other feedback, and learn from one another. 

As in every meeting, the participants first presented the tasks and milestones they had set themselves last time. Together they reflected: What went well? Where were there hurdles? What learnings are we taking away? 

Following this, everyone developed new, individual objectives for the coming month. The main focus was on clear priorities, realistic planning and the next concrete step in their own project development. The range of actions stretches from strategic to entirely practical steps: a website is being independently modernised, an event is in the planning stage, a clear pricing model with package prices is to be created, administrative tasks are consciously outsourced and a new website is being implemented with an agency. As diverse as the projects are – everyone is working in a targeted and focused manner to take the next step in their development. The results will then be presented at the next meeting on 6 September from 2pm to 4pm in the Creative HUB reintroduced. 

Why is that valuable? 

The group coaching creates commitment without pressure, helps with prioritization and regularly brings you back to the essentials. It motivates you to keep going – even when everyday life sometimes gets a bit much. And: the interaction often creates a strong sense of community. The coaching method not only promotes structure and focus, but also motivation through continuous guidance and interaction within the group. 

Do you want to be involved next time? Feel free to speak to the project team! 

Podcast

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